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Vergangene Veranstaltungen des Jahres 2019

Netzpolitischer Salon zum Thema Darknet

Gemeinsam mit Evangelischer Akademie Sachsen-Anhalt und dem OK Merseburg schaut die Landeszentrale für politische Bildung ins dunkle Netz: Das Darknet ist für viele immer noch ein mystischer Raum. Waffenschmuggler und Drogenhändler finden dort einen Platz, in dem sie relativ unbeobachtet und geschützt Geschäfte machen können. Gleichzeitig bietet in autoritären Systemen oft nur das Darknet die Möglichkeit, vor Verfolgung geschützt zu kommunizieren. Für manche entspricht nur das Darknet den ursprünglichen Idealen des Internets. Darüber spricht Tobias Thiel mit der Journalistin Theresa Locker und dem Buchautor Stefan Mey.

Alle Interessierten sind ab 17.30 Uhr eingeladen, vor Ort im TV-Studio des OK dabei zu sein und mitzudiskutieren. Ab 18:00 Uhr wird die Diskussion im Programm des OK sowie über www.okmq.de live ausgestrahlt. Auf Twitter kann unter dem Hashtag #okmq mitdiskutiert werden. Online-Beiträge fließen in die Diskussion mit ein. Die Veranstaltung ist öffentlich. Eintritt frei!

Ort: OK Merseburg, Geusaer Str. 86b, 06217 Merseburg

Datum/Zeit: 02. Juli 2019 um 17.30 Uhr 

Podiumsdiskussion: EU-Plastikverbot - Aber es geht noch besser!

Plastikmüll wird zunehmend zu einem unüberschaubaren Umweltproblem. Daher möchte die Europäische Kommission jetzt zusätzlich zur Richtlinie gegen Einweg-Plastiktüten, die zehn meistverbreiteten Einwegprodukte aus den Supermärkten entfernen. Darunter sind Produkte wie Einwegbesteck, Wattestäbchen und Strohhalme. Während viele diesen Schritt für sehr ambitioniert halten, äußern Umweltschützer ihre Kritik: Die Maßnahmen greifen zu kurz.

Am Abend des 27. Juni 2019 diskutieren drei Vertreter aus Wissenschaft, Politik und Wirtschaft zum diesem Thema. Im Fokus steht dabei das Nachhaltigkeitskonzept „Cradle to Cradle“ („Von der Wiege zur Wiege“), dessen Entwickler Prof. Dr. Michael Braungart auf dem Podium sitzt.
Die Veranstaltung ist öffentlich. Eintritt frei!

Ort: CampusTheater Magdeburg

Datum/Zeit: 27. Juni 2019 um 19 Uhr

Von der Stimme zum Einfluss - Wendekinder als Führungskräfte stärken

Sie sind in der ehemaligen DDR aufgewachsen, haben in der vereinten Bundesrepublik ihre Erfahrungen gesammelt und wollen heute Verantwortung übernehmen: Das Netzwerk „Dritte Generation Ost“ vereint Menschen, die in den Jahren 1975 bis 1985 im Osten Deutschlands geboren wurden. Jetzt treffen sich Mitglieder des Netzwerkes und Interessierte am 25. Juni zu einer Veranstaltung in Magdeburg. Neben persönlichen Erfahrungen sollen dabei auch Expertinnen und Experten aus Politik, Forschung und der Wirtschaft zu Wort kommen. Veranstalter ist das Netzwerk 3te Generation Ostdeutschland in Kooperation mit der Friedrich-Naumann-Stiftung für die Freiheit, der Landeszentrale für politische Bildung Sachsen-Anhalt und weiteren Partnern.

Ort: Roncalli-Haus, Max-Josef-Metzger-Straße 12/13, Magdeburg

Datum/Zeit: 25. Juni, 18 - 20 Uhr

Den vollständigen Einladungsflyer finden Sie hier.

"Genosse Bausoldat": Kriegsdienstverweigerung in der DDR - Vortrag und Gespräch in Merseburg

Trotz der negativen Folgen  entschieden sich insgesamt rund 25.000 junge Männer in der DDR dazu, den Dienst mit der Waffe zu verweigern, 15.000 davon dienten in den Baueinheiten. Die sogenannten Bausoldaten traten seit 1964 ihren Ersatzdienst in der Nationalen Volksarmee an, denn einen Zivildienst gab es in der DDR nicht. Am 20. Juni soll im Rahmen des Geschichtsprojektes „Ermutigung – Lebenswelt, Repression und Widerstand in der DDR und Osteuropa“ in Merseburg über das Thema Kriegsdienstverweigerung in der DDR und den Einsatz von Bausoldaten im Chemiedreieck diskutiert werden. Der Eintritt ist frei.

Ort: Domgymnasium Merseburg, Domplatz 4, Aula

Datum/Zeit: 20. Juni 2019 um 18 Uhr 

Die vollständige PM finden Sie hier.

Editha-Gymnasium in Magdeburg verstärkt das Courage-Netzwerk

Im Rahmen des Editha-Schulfestes erhält das Magdeburger Editha-Gymnasium am 19. Juni als 20. Schule in der Landeshauptstadt den Titel „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“. Damit ist Magdeburg Spitzenreiter bei den Courage-Schulen im Land. Insgesamt gibt es jetzt in Sachsen-Anhalt 142 Schulen, die zum Netzwerk gehören. „Wir freuen uns sehr, dass das Editha-Gymnasium von Anfang an ein Zeichen gegen Rassismus und für Courage setzt“, betonte die Landeskoordinatorin des Courage-Netzwerkes in Sachsen-Anhalt, Cornelia Habisch.

Hier geht es zur vollständigen PM.

"Gesegnet sei die Phantasie - verflucht sei sie"

"Gesegnet sei die Phantasie - verflucht sei sie", so heißt das Buch, das Batsheva Dagan über ihre Zeit in den Lagern Auschwitz, Ravensbrück und Malchow veröffentlicht hat. Erstmals in Sachsen-Anhalt liest die Holocaust-Überlebende  am 9. Mai in Magdeburg öffentlich Texte aus ihrem Buch und berichtet aus ihrem Leben. Die 93-jährige Erzieherin und Psychologin, die in Israel lebt, veröffentlichte zahlreiche Bücher zum Thema Holocaust-Education für Kinder und entwickelte dazu pädagogische Konzepte. Besonders ihr Kinderbuch „Chika, die Hündin im Ghetto“ hat sie bekannt gemacht. Seit drei Jahren besucht sie Sachsen-Anhalt und arbeitet mit Kindern sowie Pädagoginnen und Pädagogen.

Ort: Magdeburg, Dom-Remter, Am Dom 1

Datum/Zeit: 9. Mai 2019, 19 Uhr

„Magdeburger Impuls für Demokratie“ - ein großer Event zur Europawahl 2019

Die Landeszentrale für politische Bildung Sachsen-Anhalt präsentiert im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Magdeburger Impuls für Demokratie“ einen großen Event zur Europawahl 2019. 

Im ersten Teil wird von Ingo Espenschied der Multi-Media Vortrag „Europäisches Parlament – Stimme der Bürger?!“ präsentiert. Danach wird klarer, warum wir die EU und das Europäische Parlament brauchen und wie beide entstanden sind.

Wenn Sie möchten, können Sie dann im zweiten Teil selbst aktiv werden und die offline-Variante des Wahl-O-Mats spielen. Wir haben hierzu auch Prominente eingeladen, mit denen Sie über die europäischen Themen ins Gespräch kommen können. Dazu werden europäische Leckereien gereicht. Wir wollen damit auch zeigen: Informationsveranstaltungen können auch Spaß machen. Lassen Sie sich das nicht entgehen.

Download Flyer als PDF

„Eine Stadt für alle“: Schulen aus Magdeburg und dem Umland zeigen am 19. Januar Courage

Ein deutliches Zeichen für Demokratie, Frieden und Toleranz wollen am 19. Januar Schulen aus Magdeburg und dem Umland in der Landeshauptstadt setzen. Sie beteiligen sich mit Infoständen und einem abwechslungsreichen Bühnenprogramm an der Aktionswoche „Eine Stadt für alle“ der Initiative Weltoffenes Magdeburg. Eröffnet wird das Programm der Schulen des Courage-Netzwerkes von Ministerpräsident Dr. Reiner Haseloff. Neben mehreren Schulbands und einer Chorklasse des Hegelgymnasiums werden Künstler wie Sebastian Krumbiegel von den Prinzen (11.30 Uhr), die deutsch-japanische Trommelgruppe Akaishi Daiko (14 Uhr) oder der Sänger und MDR-Moderator Stefan Michme mit seiner Band auftreten (15.15 Uhr).

Hier finden Sie die vollständige PM und das Bühnenprogramm.

Buchvorstellung am 17. Januar: Erinnerungen an Magdeburg zur Nazizeit

Eine besondere Premiere steht am 17. Januar um 19.30 Uhr in der Magdeburger Stadtbibliothek an. Die frühere Dompredigerin Waltraut Zachhuber und der Verleger Helmut Block präsentieren Gertraud Kuehns „Erinnerungen an Magdeburg. Eine Kindheit und Jugend im Deutschland der Nazizeit“. Gertraud Kuehn, geb. Zindel, überlebte als Halbjüdin die NS-Zeit in Magdeburg. In ihren Lebenserinnerungen ist aufgezeichnet, wie sie diese schwere Zeit wahrgenommen hat. Schule, Ausbildung, Pflichtjahr, Sport und viele Erinnerungen an die Zeit des Krieges werden in den Erinnerungen lebendig. „Es wird deutlich, wie schwierig das Leben damals war, aber auch die Unbekümmertheit der Kindheit und Jugend findet hier ihren Platz“, heißt es in einer Ankündigung des Verlages.

Im Rahmen der Aktionswoche der Initiative Weltoffenes Magdeburg „Eine Stadt für alle“ vom 16. bis 22. Januar 2019 werden die Lebenserinnerungen in der Stadtbibliothek (Breiter Weg 109, 39104 Magdeburg) vorgestellt.

Hier finden Sie die vollständige PM. 

18 Schulen aus Magdeburg und dem Umland beteiligen sich an Stolpersteinputzaktion

Es ist ein besonderes Zeichen des Gedenkens. Anlässlich der Aktionswoche „Eine Stadt für alle“ wollen Schülerinnen und Schüler aus Magdeburg und dem Umland vom 14. bis zum 18. Januar Stolpersteine putzen und damit an die Opfer von Hass und Gewalt in der NS-Zeit erinnern. Die stellvertretende Direktorin der Landeszentrale für politische Bildung, Cornelia Habisch, lobte das Engagement der Schulen. „Mit der Erinnerung an die Opfer des Nationalsozialismus setzen die Schülerinnen und Schüler ein deutliches Zeichen gegen Rechtsextremismus, Hass und Gewalt sowie gegen jeden Versuch der Geschichtsklitterei.“ In der kommenden Woche werden die Schüler die Gedenksteine reinigen, Blumen niederlegen und die Biografien der NS-Opfer verlesen.

Hier geht es zur vollständigen PM.

Landeszentrale zeigt Wanderausstellung der AWO: „Unsere Zeichen und Stimmen gegen Rassismus“

Die Landeszentrale für politische Bildung präsentiert ab 24. Januar gemeinsam mit der Arbeiterwohlfahrt (AWO) die Ausstellung "Unsere Zeichen und Stimmen gegen Rassismus" in Magdeburg. Auf insgesamt 21 Ausstellungspostern sind neben den ausdrucksstarken Zeichen gegen Rassismus auch Interview-Aussagen mit Geflüchteten und Ehrenamtlichen sowie inhaltliche Beiträge zu sehen. Diese verdeutlichen, was Rassismus, Rechtspopulismus und demokratische Kultur in der Praxis eigentlich bedeuten, wie Ressentiments entstehen und sie bieten Anregungen für demokratisches Handeln im Alltag.

Die Ausstellung ist noch bis zum 21. Februar 2019 im Foyer der Landeszentrale für politische Bildung zu besichtigen.

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Prominent besetztes Podium diskutiert über die Polizei zwischen Vertrauensgewinn und Vertrauensverlust

Um die Polizei zwischen Vertrauensgewinn und Vertrauensverlust soll es am 12. April ab 18.30 Uhr bei einem Podiumsgespräch im Kunstmuseum Kloster Unser Lieben Frauen in Magdeburg gehen. Zu der Veranstaltung werden Prof. Dr. Rafael  Behr von der Akademie für Polizei in Hamburg, Christiane Bergmann, Abteilungsleiterin im Innenministerium Sachsen-Anhalts, sowie Oliver Malchow, Bundesvorsitzender der Gewerkschaft der Polizei, erwartet. Sie werden darüber diskutieren, was das Vertrauen in die Polizei stärkt und was es schwächt? Das Podium ist Teil der Veranstaltungsreihe der Landeszentrale "Magdeburger Impuls für Demokratie", die parallel zur Ausstellung "Für Freiheit und Republik! Das Reichsbanner Schwarz-Rot-Gold 1924 - 1933" in Zusammenarbeit mit der Gedenkstätte Deutscher Widerstand und der Landeshauptstadt Magdeburg stattfindet.

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Historiker Hans Medick stellt am 11. April sein Buch über den Dreißigjährigen Krieg vor

Mit seinen „Zeugnissen vom Leben mit Gewalt“ hat der Historiker Hans Medick eine ganz andere Geschichte des Dreißigjährigen Krieges vorgelegt. Am 11. April kommt der Autor auf Einladung der Landeszentrale für politische Bildung in die Stadtbibliothek nach Magdeburg (Breiter Weg 109) und stellt dort das Buch um 19.30 Uhr vor.

Mit dem Vortrag und Rezitationen zeitgenössischer Texte durch die Berliner Schauspielerin Franziska Endres sollen das Leben mit Gewalt und Krieg vor Augen geführt werden – mit teilweise schockierenden Erfahrungsberichten aus bisher noch unbekannten Zeugnissen, Tagebüchern, Briefen, Chroniken, aber auch aus zeitgenössischen Medien wie Zeitungen und Flugblättern. Ein Schwerpunkt der Präsentation wird dabei die Belagerung, Erstürmung und Zerstörung Magdeburgs im Mai 1631 bilden.

Der Eintritt ist frei.

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Diskussion über 100 Jahre Frauenwahlrecht und Kommunalpolitik heute am 6. Mai

Zwar haben sich die Frauen der Weimarer Republik vor 100 Jahren das Wahlrecht erkämpft. Aber noch immer gehen deutlich weniger Frauen zur Wahl als Männer und noch immer sind Frauen in deutschen Parlamenten unterrepräsentiert. Wie müssen sich die Rahmenbedingen verändern, damit mehr Frauen politische Verantwortung übernehmen? Über diese Frage diskutieren am 6. Mai die Direktorin des Zentrums für Frauen- und Geschlechterforschung an der Universität Leipzig, Prof Dr. Ilse Nagelschmidt, Sachsen-Anhalts Ministerin für Justiz und Gleichstellung, Anne-Marie Keding, sowie die Gleichstellungsbeauftragte des Landes Brandenburg, Monika von der Lippe.

Ort: Magdeburg, Kloster Unser Lieben Frauen

Zeit: 6. Mai, 18.30 Uhr

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„Das Gegenteil von Gewaltenteilung - Machtfaktor SED“: Podiumsgespräch am 10. April

„Wo ein Genosse ist, da ist die Partei“ - Die SED hatte, organisiert in sämtlichen DDR-Einrichtungen und Betrieben, Einfluss auf alle Bereiche des öffentlichen Lebens. Spätestens seitdem der Führungsanspruch der SED auch in der Verfassung festgeschrieben war, hatte das politische System der DDR nichts mehr mit Gewaltenteilung zu tun. och wie nahmen eigentlich die SED-Mitglieder selbst ihre Vormachtstellung im DDR-Regime wahr und welche Spannungen gab es innerhalb der Partei?
Diese Fragen sollen am 10. April 2019 in Magdeburg diskutiert werden. Im Rahmen des DDR-Geschichtsprojekts „Ermutigung – Lebenswelt, Widerstand und Repression in der DDR und Osteuropa“ lädt die Landeszentrale zu einem Podiumsgespräch ein. Unter der Überschrift „Das Gegenteil von Gewaltenteilung – Machtfaktor SED“ werden dazu der ehemalige SED-Oberbürgermeister von Dresden, Wolfang Berghofer, und der Historiker Dr. Andreas Malycha vom Institut für Zeitgeschichte München-Berlin erwartet. Moderiert wird das Gespräch, das um 19.30 Uhr in der Landeszentrale (Leiterstr. 2, 39104 Magdeburg) beginnt, von MDR-Geschichtsredakteur Stefan Nölke. Der Eintritt ist frei.

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„Es brennt“: Buchvorstellung über den Vater des jiddischen Liedes in Halle und Magdeburg

Der Dichter und Komponist Mordechai Gebirtig war eine der wichtigsten jiddischen Stimmen. Seine Lieder gaben den bedrängten Juden Kraft. Er wurde 1942 im Krakauer Ghetto von den Nationalsozialisten ermordet. Doch rund 170 seiner Gedichte und Lieder haben die Shoah überlebt. Der Journalist und Dokumentarfilmer Uwe von Seltmann hat eine ausführliche Biografie über den lange vergessenen, aber doch so bedeutenden Künstler vorgelegt. Am 2. April kommt der Autor nach Halle und wird um 20.15 Uhr im Schaufenster des Neuen Theaters sein Buch „Es brennt. Mordechai Gebirtig, Vater des jiddischen Liedes“ vorstellen. Einen Tag darauf, am 3. April, ist von Seltmann dann um 19.30 Uhr in der Stadtbibliothek Magdeburg zu Gast. Lieder von Mordechai Gebirtig bringen jeweils Tabea & Tobias Wollner zu Gehör. Der Eintritt ist frei.

Hier geht es zu den vollständigen PM in Halle und Magdeburg.

Buchvorstellung: Neue Landeskunde zeigt Sachsen-Anhalt auch als Avantgarde

Druckfrisch ist  am 23. März  die neue politische Landeskunde für Sachsen-Anhalt auf dem Forum „Politik und Mediengestaltung“ im Rahmen der Leipziger Buchmesse  präsentiert worden. Wie der Geschäftsführer des Mitteldeutschen Verlages, Roman Pliske, bei der Vorstellung betonte, schließt das Buch auf sehr informative Weise eine Lücke in der Leselandschaft Sachsen-Anhalts. Der Direktor der Landeszentrale, Maik Reichel, hob als Mitherausgeber hervor, dass die neue Landeskunde aktuelle Entwicklungen und Herausforderungen aus historischer Perspektive betrachte, die inzwischen zur Herausbildung einer gesellschaftlichen Identität in einem „Bindestrich-Bundesland“ geführt hätten. Besonders herausgestellt wurde der Facettenreichtum der Beiträge, der weit über rein politische Inhalte hinausreicht und neben historischen Themen auch kulturelle und religiöse Aspekte abdeckt. Sachsen-Anhalt bilde vielfach die Vorhut für neue gesellschaftliche sowie politische Entwicklungen, hieß es auf dem Podium. Als Beispiele wurden die demografischen Wandlungsprozesse einer stetig alternden Gesellschaft genannt oder die Bildung von Regierungskonstallationen, die bundesweit bislang einzigartig seien. Zahlreiche Messebesucher nutzen anschließend die Möglichkeit, um sich über die neue Landeskunde zu informieren, die jetzt auch im Bestand der Literaturstelle zu finden ist.

Geschichtsprojekt: Anna Kaminsky liest am 19. März in Magdeburg aus ihrem Buch „Frauen in der DDR“

Wie lebten Frauen in der DDR? Die Geschäftsführerin der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur, Anna Kaminsky, wirft in ihrem Buch einen differenzierten Blick auf die Rolle der Frau in der DDR. Am 19. März, um 19.30 Uhr, liest die Autorin in der Stadtbibliothek Magdeburg im Rahmen des DDR-Geschichtsprojektes der Landeszentrale aus ihrem Buch.

Anna Kaminsky hat nachgeforscht: Was ist dran an dem vielfach verklärten Blick auf die Vergangenheit? Wie haben die Frauen das mit dem Beruf und der Familie tatsächlich hinbekommen? Waren sie wirklich die „Königinnen der Emanzipation“ und so gleichberechtigt, wie Partei und Staatsführung behaupteten? In Archiven, Statistiken, Filmen und Gesprächen hat sie nach Antworten auf diese Fragen gesucht. Herausgekommen ist ein Gesamtblick auf die Situation von Frauen in der DDR, der das politische Leben genauso einschließt wie das berufliche und private.

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Veranstaltungsreihe zum Thema „Ungeliebte Sinti und Roma“ – Vortrag am 12. März in Magdeburg

Um die „Zuwanderung von Sinti und Roma: Anmerkungen zur Realität, Missverständnissen und Zerrbildern“ geht es am 12. März um 19.30 Uhr in der Magdeburger Stadtbibliothek. Der Vortrag von Dr. Markus End mit anschließendem Podiumsgespräch ist Teil der Veranstaltungsreihe „Ungeliebte Sinti und Roma. Antiziganismus in Vergangenheit und Gegenwart und Wege zu seiner Überwindung“ im Rahmen der Ausstellung „Rassendiagnose Zigeuner“, die bis zum 28. März in der Stadtbibliothek zu sehen sein wird. Im Vortrag des Vorstandsvorsitzenden der Gesellschaft für Antiziganismusforschung e.V. soll es um das Thema „Armutszuwanderung“ und insbesondere die mediale Berichterstattung gehen sowie die politischen Folgen.

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„Gundermann“ bei den Merseburger Filmtagen – Direktor der Landeszentrale moderiert Filmgespräch am 10. März

Andreas Dresens eindrücklicher Film über den früh verstorbenen, Bagger fahrenden Liedermacher Gerhard Gundermann mit seiner widersprüchlichen Vergangenheit ist ein Beitrag zur deutsch-deutschen Geschichte. Im Rahmen der 14. Merseburger DEFA-Filmtage wird der Film „Gundermann“ am 10. März um 17.30 Uhr gezeigt. Als Gäste werden dazu die Drehbuchautorin Laila Stieler und Gundermanns Frau Conny erwartet. Der Direktor der Landeszentrale, Maik Reichel, moderiert das anschließende Filmgespräch ab ca. 19.45 Uhr. Zudem gibt es ein musikalisches Gundermann-Programm mit Carmen Orlet und Hugo Dietrich.

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Lesereihe „Der neue Mensch – Das Bauhaus im Spannungsfeld der Politik" startet am 9. März

Mit einer moderierten Lesung aus Thomas Manns „Betrachtungen eines Unpolitischen“ und aus Ernst Blochs „Geist der Utopie“ beginnt am Samstag, 9. März, um 15.45 Uhr am Bauhaus Dessau die Veranstaltungsreihe „Der Neue Mensch“. Darin greift die Evangelische Erwachsenenbildung Anhalt aktuelle Diskussionen um die politischen Tendenzen der Weimarer Republik und der historischen Hochschule für Gestaltung auf. Die Konzeption und Moderation der Veranstaltungsreihe zum 100-jährigen Bauhaus-Jubiläum liegt in den Händen des Autors und Kulturjournalisten Andreas Hillger. In Kooperation mit der Landeszentrale für politische Bildung Sachsen-Anhalt, dem Kulturbüro des Rates der Evangelischen Kirche in Deutschland, der Stadt Dessau-Roßlau, dem Anhaltischen Theater Dessau und der Stiftung Bauhaus Dessau werden bis zum 31. Oktober Texte aus den Jahren 1918 bis 1933 vorgestellt. Sie verhandeln politische und ästhetische, soziale und technische Standpunkte der Zeit.

Buchpräsentation „Er aber zog seine Straße fröhlich“ am 6. März in Halle

Der Kinderchirurg Prof. Dr. Volker Hofmann hat seine Erinnerungen in dem autobiografischen Buch "Er aber zog seine Straße fröhlich" vorgelegt. Am 6. März um 18 Uhr wird es im Elisabethsaal des Krankenhauses St. Elisabeth und St. Barbara in Halle im Rahmen einer Lesung vorgestellt.

Die Erinnerungen des Kinderchirurgen umfassen gleich drei Gesellschaftsordnungen. Geboren in Dresden während der Nazizeit, erlebte Volker Hofmann die Bombardierung der Stadt. Während des Studiums in Leipzig und der Tätigkeit als Arzt in mehreren mitteldeutschen Städten musste er mit der Enge und Beschränktheit der sozialistischen Diktatur fertigwerden, bis er sich im katholischen Krankenhaus St. Barbara in Halle seinem Spezialgebiet, der  Kinderchirurgie, widmen konnte. Aber auch nach 1989 blieb er seinen Überzeugungen treu, setze sich in diversen Gremien und Funktionen für Veränderungen ein. In seiner Autobiografie erzählt Hofmann pointiert, spannend und voller Wendungen, wie er als Christ in der DDR seinen Weg gegangen und wie das zur Voraussetzung für ein erfülltes Leben geworden ist.

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Podium „Welt in Unordnung – Was kann Deutschland im UN-Sicherheitsrat bewirken?“ am 5. März

Mit Beginn des Jahres 2019 ist Deutschland zum zweiten Mal in das wichtigste Gremium der Vereinten Nationen, den UN-Sicherheitsrat, eingezogen. Die Bundesrepublik möchte sich vor allem für die Verhütung von Krisen und Konflikten, den Kampf gegen den Klimawandel und den Schutz der Menschenrechte einsetzen. Doch was kann Deutschland eigentlich in dieser verantwortungsvollen Rolle für die internationale Sicherheit und den Frieden der Welt leisten? Kann es Akzente setzen, die dabei helfen, gemeinsames Handeln auf globaler Ebene wieder zu stärken? Über diese Fragen werden am 5. März u. a. der ehemalige Botschafter der Bundesrepublik bei den Vereinten Nationen, Dr. Gunter Pleuger, Susanne Baumann vom Auswärtigen Amt und der Vorsitzender der Deutschen Gesellschaft für die Vereinten Nationen, Detlef Dzembritzki, ab 18.30 Uhr im Roncalli-Haus in Magdeburg diskutieren.

Hier geht es zur vollständigen PM und zum Flyer.

„Kontrovers, unabhängig, aber nicht wertneutral“ – Fachtag zum Neutralitätsgebot

Um die Rolle politischer Bildung in Schule und Bildungsarbeit soll es bei einem Fachtag gehen, den die Landeszentrale am 6. Februar von 9.30 bis 16.30 Uhr im Landesinstitut für Schulqualität und Lehrerbildung in Halle (Riebeckplatz 9) veranstaltet. Dazu werden rund 130 Teilnehmerinnen und Teilnehmer erwartet.

Nicht erst seit der Diskussion über die umstrittenen Meldeportale scheint das Neutralitätsgebot in der Schule in aller Munde. Politische Bildung ist plötzlich wieder ein zentrales Thema. Wie wichtig ist angesichts der aktuellen Herausforderungen Demokratiebildung für die Meinungsbildungsprozesse in einer demokratischen Gesellschaft? Was bedeutet der Beutelsbacher Konsens eigentlich für die Gestaltung politischer Bildung? Mit ihrer Fachtagung möchte die Landeszentrale in Kooperation mit dem Lehrbereich Didaktik der Sozialkunde der Martin-Luther-Universität diese Fragen aus den Perspektiven der Forschung, der Politikdidaktik und des Verwaltungsrechts diskutieren. Zum Abschluss ist  eine Diskussion mit Vertretern der Landespolitik vorgesehen.

Hier geht es zur vollständigen PM und zum Veranstaltungsflyer.