Wolf Biermann kommt nach Halle: „Ein Stück Zeitgeschichte geschrieben“

Wolf Biermann

Zum Auftakt ihres Geschichtsprojektes unter dem Motto „Ermutigung“ – Lebenswelt, Repression und Widerstand in der DDR und Osteuropa nach 1945 erwartet die Landeszentrale für politische Bildung (LpB)  einen ganz besonderen Gast: Wolf Biermann wird am 23. April um 19.30 Uhr in der Marktkirche in Halle anhand seiner Autobiographie „Warte nichts auf bessre Zeiten!“ über seine Erfahrungen in und mit der DDR sprechen. „Wir freuen uns riesig, dass es uns gelungen ist, mit Wolf Biermann einen Zeitzeugen zu gewinnen, der selbst ein Stück DDR-Zeitgeschichte geschrieben hat“, so LpB-Direktor Maik Reichel. 

Lesung und Gespräch mit Wolf Biermann, Andreas Öhler (Moderation) und Jürgen Zartmann (Vorleser) am 23. April, 19.30 Uhr, in der Marktkirche Halle/Saale, Eintritt frei

Rekordergebnis bei der „Schulmeile“ - Spendenscheck an Arbeitskreis Stolpersteine für Magdeburg und Förderverein "Neue Synagoge Magdeburg" übergeben

Spendenscheck Schulmeile
Zufriedene Gesichter gab es bei der Übergabe des Spendenschecks im Rathaus in Magdeburg.

Genau 2.274,53 Euro sind von den 18 beteiligten Schulen bei der diesjährigen "Meile der Demokratie" in Magdeburg gesammelt worden. Ein Rekordergebnis der Schulmeile. Am 17. April konnte der Spendenscheck an den Arbeitskreis "Stolpersteine für Magdeburg" und die Vorsitzende des Fördervereins "Neue Synagoge für Magdeburg" e.V., Waltraut Zachhuber, im Rahmen einer Projektpräsentation der Berufsbildenden Schule "Eike von Repgow" im Magdeburger Rathaus übergeben werden. Die Landeskoordinatorin des Netzwerkes Schule ohne Rassismus - Schule mit Courage, Cornelia Habisch, lobte den Einsatz der Schülerinnen und Schüler. Auch ihre Präsentation zur Stolpersteinverlegung und das jahrelange Engagement auf diesem Feld sei "alle Achtung wert". Ein großes Dankeschön kam schließlich von der Vorsitzenden des Fördervereins Neue Synagoge. "Sie tragen den Gedanken, der hinter den Stolpersteinen steht, in ihrer Schule und weit darüber hinaus weiter", gab Waltraut Zachhuber den Jugendlichen mit auf den Weg.

Veranstaltungsreihe zur „Generation Revolte – Der Mai ’68 und seine Folgen für Europa“ - Ausstellung, Film und Gespräch

Plakat des Atelier Populaire
Plakat "Die Schönheit ist auf der Straße" Montpellier 1968

Die sozialen Proteste des Jahres 1968 sind in vielen Ländern Europas zu einem wichtigen Markstein in der nationalen Geschichte geworden. In den einzelnen Ländern hatten die Studentenproteste verschiedene Beweggründe und nahmen z. B. in Frankreich und Deutschland auch ganz unterschiedlichen Verlauf. Dennoch führten sie in einem gesamteuropäischen Reflex zu einer grundlegenden Neuordnung von Denkweisen und Geisteshaltungen sowie zur Stärkung  zivilgesellschaftlicher Kräfte. Insbesondere die Bewegung in der Bundesrepublik Deutschland war deutlich vom Impulsgeber Paris beeinflusst.

In dem Bestreben, die deutschen Ereignisse des Jahres 1968 in einen internationalen Kontext zu stellen, widmen sich das Institut français Sachsen-Anhalt und die Landeszentrale für politische Bildung Sachsen-Anhalt dem 50. Jahrestag des „Mai ’68“ mit einer Reihe von Veranstaltungen, die miteinander in Verbindung stehen.

Nähere Informationen – Termine, Orte, Programm – finden Sie im Veranstaltungsflyer.

Neue Veranstaltungsreihe „Mirror Monday“ in der Landeszentrale und im Campus-Service-Center

Black Mirror

Es wird spannend: In Vorbereitung auf die bundesweiten Aktionstage „Netzpolitik & Demokratie“ hat die tartet die Landeszentrale für politische Bildung am 9. April eine neue Film- und Gesprächsreihe gestartet.

Der Fortschritt der Digitalisierung begleitet uns überall und verändert alles. Wie schnell die Zukunft in der Gegenwart ankommt und was dadurch möglich wird, zeigt die Serie „Black Mirror“. Jeweils montags um 19 Uhr werden neun Wochen lang abwechselnd in der Landeszentrale für politische Bildung Sachsen-Anhalt (LpB) und im Campus-Service-Center der Otto-von-Guericke Universität (Universitätsplatz 2, 39106 Magdeburg) ausgewählte Folgen des Internetserien-Hits gezeigt. Im Anschluss gibt es Gespräche mit Expertinnen und Experten zur jeweils behandelten Problematik.

Hier finden Sie die komplette PM mit allen Terminen.

Fachtagung "Reichsbürger - Totalverweigerer von Rechts?"

Schilder an Zaun "Deutsches Reich"

Gemeinsam mit Experten aus Wissenschaft, Medien und Praxis wollen wir unter dem Titel "Reichsbürger - Totalverweigerer von Rechts?" Einblicke in die heterogene Szene der Reichsbürger ermöglichen und über Umgangsweisen in Verwaltung, Schule und Sicherheitsbehörden sprechen. Das genaue Programm sowie das Anmeldeformular entnehmen Sie bitte dem Flyer. Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme und bitten herzlich um Ihre Anmeldung bis spätestens 12. April 2018.

Programm und Anmeldeformular hier.

Größte Schule im Courage Netzwerk Sachsen-Anhalts

Titelverleihung an der Beerufsbildenden Schule Anhalt-Bitterfeld
Stolz präsentierten die Mitglieder des Schülerrates gemeinsam mit den Paten sowie den Vertretern der Landeszentrale das Schild "Schule ohne Rassismus - Schule mit Courage".

Die Berufsbildende Schule Anhalt-Bitterfeld kann sich jetzt „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ nennen. Unter dem Motto „37 Länder – eine Schule“ gab es am 20. März eine große Festveranstaltung anlässlich der Titelverleihung. Aber nicht nur die Größe der Berufsbildenden Schulen mit ihren derzeit knapp 2.900 Schülerinnen und Schülern war dabei rekordverdächtig. Auch die Resonanz zeigte die Bedeutung des Titels für die Schule und die Region. Neben Sachsen-Anhalts Landtagspräsidentin Gabriele Brakebusch und Bildungsstaatssekretärin Eva Feußner hatten auch die beiden Paten – Hans-Joachim Watzke, Geschäftsführer des Fußball-Bundesligisten Borussia Dortmund, und Christian Prokop, Trainer der Handball-Nationalmannschaft – den Weg nach Bitterfeld gefunden.

Die Bildungsstaatssekretärin lobte das Engagement der Schule. „Wenn sich eine Schulgemeinschaft auf den Weg macht, um ein demokratisches Miteinander ohne Diskriminierung und Mobbing zu verabreden, dann ist das ein starkes Signal für das gemeinsame Leben und Lernen an dieser Schule."

Hier finden Sie die vollständige Pressemitteilung.

Landeszentrale vor Ort - Auf zur Leipziger Buchmesse vom 15. bis 18. März

Gemeinsamer Stand der Landeszentralen aus Sachsen und Sachsen-Anhalts auf der Leipziger Buchmesse
Mit einem Gemeinschaftsstand präsentieren sich die Landeszentralen aus Sachsen und Sachsen-Anhalt auf der Leipziger Buchmesse.

Mit einem umfangreichen Publikationsangebot ist die Literaturstelle der Landeszentrale für politische Bildung Sachsen-Anhalt bis zum 18. März auf der Leipziger Buchmesse vertreten. Wer Informationen zur Landeskunde, der mitteldeutschen Geschichte, zum Lutherland Sachsen-Anhalt oder zur Beschäftigung mit der jüngeren deutschen Vergangenheit sucht, ist hier genau richtig. Der gemeinsame Stand mit der sächsischen Landeszentrale befindet sich in Halle 2, Stand D103 in unmittelbarer Nachbarschaft der Stände von Bundeszentrale und Bundesregierung. Das Team der Landeszentrale freut sich auf Ihren Besuch! 

Ende 1990 ist die DDR Geschichte. Der Wandel kam schnell, zu schnell für viele DDR-Bürger. Einer Schülerin bricht der Lebensinhalt weg, doch sie baut sich eine neue Welt auf. Ein Dorf verliert seine jungen Bewohner, kann aber endlich saniert werden. Und ein DDR-Protestler lernt ungewollt den Protest neu kennen.25 Jahre Mauerfall: Journalisten, Forscher und Zeitzeugen haben viel geschrieben, debattiert und erinnert. Doch was kam nach der Wende? Wie haben sich die Leben der Menschen verändert, die plötzlich nicht mehr im Bezirk Halle oder Bezirk Magdeburg, sondern im Bundesland Sachsen-Anhalt leben?

In "grenzenlos - Wege nach der Wende" möchten  die Studierenden des Masterstudiengangs "MultiMedia & Autorschaft", diese Geschichten aus den 1990er-Jahren in Sachsen-Anhalt erzählen. Wenn auch Sie von Ihren Erlebnissen berichten wollen, besuchen Sie das Projekt bei den BürgerReportern der Mitteldeutschen Zeitung. Oder nähern Sie sich mit dem Neunziger-Jahre-Memory sowie dem Quiz der Dekade auf spielerische Weise.

Hier geht´s zum Projekt

Video zum EU-Projekttag
Zum starten des Videos einfach auf das Bild klicken.

Der zwölfte EU-Projekttag ist eine Fortsetzung des erstmals 2007 aus Anlass der deutschen EU-Ratspräsidentschaft und dann jährlich durchgeführten Projekttages mit dem Ziel, das Interesse der Schülerinnen und Schüler am Europäischen Projekt zu wecken und ihr Verständnis für das Funktionieren der Europäischen Union zu vertiefen.

Die Bundeskanzlerin und die Regierungschefs und Regierungschefinnen der Länder haben für 2018 vereinbart, dass am Freitag, den 04. Mai 2018, ein bundesweiter EU-Projekttag an den Schulen in Deutschland stattfindet.

ln Sachsen-Anhalt wird dieser Tag speziell für Gespräche und Diskussionsrunden mit VertreterInnen aus Politik und Verwaltung zur Verfügung stehen. Darüber hinaus besteht in Sachsen-Anhalt bei der Festlegung eines Termins für den EU-Projekttag eine gewisse Flexibilität, da kein konkretes Datum zur Durchführung bestimmt worden ist. Der EU-Projekttag kann vielmehr im zeitlichen Umfeld der Europawoche durchgeführt werden, vorzugsweise vom 02. Mai bis zum 01 . Juni 2018.

Ansprechpartner und Koordinator für die Umsetzung des EU-Projekttages in Sachsen-Anhalt ist wieder die Landeszentrale für politische Bildung, die ihre Aktivitäten zur Vorbereitung und Durchführung eines EU-Projekttages in ihrer Schule verstärkt und mit einem speziellen Angebot unterstützt. Es können insgesamt 10 Großveranstaltungen mit bis zu 300 Schülerinnen pro Schule unterstützt werden.

Hier gibt es alle wichtigen Ausschreibungsunterlagen komplett zum Download als PDF.

Landeszentrale fördert Gedenkstättenfahrten neuerdings auch in die Ukraine und nach Weißrussland

Schülerinnen aus Sachsen-Anhalt in der KZ-Gedenkstätte Treblinka
Schülerinnen aus Sachsen-Anhalt in der KZ-Gedenkstätte Treblinka

Die Landeszentrale für politische Bildung will in diesem Jahr Studienfahrten zu KZ-Gedenkstätten in Polen sowie nach Weißrussland, Lettland und in die Ukraine intensivieren. Dazu ist eine Vereinbarung mit dem Internationalen Bildungs- und Begegnungswerk gGmbH Dortmund (IBB) sowie der Geschichtswerkstatt Merseburg-Saalekreis e.V. unterzeichnet worden. „Wir sind sehr froh, dass wir gemeinsam für Kontinuität bei den Gedenkstättenfahrten sorgen können“, betonten LpB-Direktor Maik Reichel, der Beauftragte des IBB Dortmund, Peter Junge-Wentrup, und die Vertreterin des Vorstandes der Geschichtswerkstatt, Edda Scharf. Die Fahrten an diese besonderen Lernorte sollten es Jugendlichen auch 2018 ermöglichen,  „aus der Geschichte für eine gemeinsame europäische Zukunft“ zu lernen. 

Hier finden Sie die vollständige Pressemitteilung.

Zusammenarbeit mit der Gedenkstätte in Treblinka soll vertieft werden

Dr. Edward Kopówka, Leiter der Gedenkstätte Treblinka, und LpB-Direktor Maik Reichel
In der Gedenkstätte Treblinka übergab LpB-Direktor Maik Reichel eine Bücherspende an den Leiter der Gedenkstätte, Dr. Edward Kopówka, für die Bildungsarbeit vor Ort.

Der Direktor der Landeszentrale für politische Bildung, Maik Reichel, überreichte bei seinem Arbeitsbesuch in der Gedenkstätte Treblinka umfangreiche Fachliteratur an den Leiter Dr. Edward Kopówka. Beide sprachen über eine vertiefte Zusammenarbeit im Rahmen von Studienfahrten für Schulklassen, aber auch über Weiterbildungsangebote für Lehrerinnen und Lehrer sowie Multiplikatoren der politischen Bildung. Zur Ausstellungseröffnung "Treblinka. Hölle auf Erden" in Merseburg wird der Direktor der Gedenkstätte vom 14. bis 17. April Sachsen-Anhalt besuchen. In der Schau in der Willi-Sitte-Galerie sind ab 15. April Arbeiten von Jugendlichen aus dem Burg-Gymnasium Wettin, dem Domgymnasium Merseburg und der Sekundarschule "Adolf Holst" in Mücheln zu sehen, die im Oktober 2016 und September 2017 in Treblinka waren.

Auftakt des Europa-Informationszentrums Magdeburg war ein voller Erfolg

Eröffnung des Europa-Informationszentrums (EDIC) Magdeburg
Europaminister Rainer Robra: Europa braucht mehr Bürgernähe. Dazu leistet das Informationszentrum einen wichtigen Beitrag.

„Europa in die Köpfe und Herzen der Menschen bringen“ – dies ist das Motto, unter dem die Arbeit des Europe-Direct-Informationszentrums (EDIC) Sachsen-Anhalt / Magdeburg in den nächsten drei Jahren stehen soll. Zur erfolgreichen Auftaktveranstaltung und Eröffnung des Informationszentrums am 1. März waren zahlreiche namhafte Gäste der Einladung in die Räumlichkeiten des EDIC in der Landeszentrale für politische Bildung Sachsen-Anhalt gefolgt, um gemeinsam dieses Ereignis zu feiern. Im April soll dann das zweite EDIC in Halle folgen, das bei GOEUROPE! angesiedelt ist.

Europaminister Rainer Robra verwies in seinem Grußwort auf die großen Herausforderungen, vor denen Europa in Zukunft stehen wird. Die gemeinsamen Werte, für die die Europäische Union steht, müssten in der Breite der Gesellschaft noch besser sichtbar werden. Mit der engen Anbindung an die Landeszentrale sieht er das EDIC für diese Aufgabe sehr gut gewappnet. Die Vertreterin der Europäischen Kommission in Deutschland, Dina Behnke, betonte, dass Sachsen-Anhalt mit der Vergabe von zwei Europainformationszentren in Halle und Magdeburg "auf der ganzen Linie" gewonnen habe. 

"Voll der Osten" - Fotoplakatausstellung in der Landeszentrale

Ausstellung "Voll der Osten"
Die Fotos von Harald Hauswald zeigen die DDR-Realität ungeschminkt.

Seit dem 28. Februar hängt die sehenswerte Plakat- und Fotoausstellung "Voll der Osten" über das Leben in der DDR auch in der Landeszentrale für politische Bildung. Die Schau präsentiert auf insgesamt 20 Plakaten mehr als 100 Fotos von Harald Hauswald, der vor allem in den 1980er Jahren den DDR-Alltag fotografisch festgehalten hat. Die Texte stammen aus der Feder des Historikers und Buchautors Stefan Wolle, der ebenfalls in der DDR aufgewachsen ist.
Die Ausstellung, die von der Stiftung Aufarbeitung und der Agentur "Ostkreuz" herausgegeben worden ist, steht als Poster-Set im Format DIN A1 für die schulische und außerschulische Bildungsarbeit zur Verfügung und kann in der Landeszentrale für politische Bildung bestellt werden unter der E-Mail-Adresse: politische.bildung(at)lpb.mb.sachsen-anhalt.de.

Partner aus der Ukraine zu Besuch in Sachsen-Anhalt

Besuch im Kulturhistorischen Museum Magdeburg
Im Kulturhistorischen Museum erhielt Taras Kostin, Bürgermeister von Perejaslaw, aus den Händen von Museumsdirektorin Gabriele Köster auch einen Katalog der erfolgreichen Ausstellung aus dem Jahr 2012 "Otto der Große und das römische Reich".

Kooperationspartner aus Perejaslaw (Ukraine) waren vergangene Woche Gäste der Landeszentrale für politische Bildung. Im Mittelpunkt des Besuchsprogramms vom 14. bis 17. Februar standen gesellschaftspolitische Themen und Aspekte der kommunalen Selbstverwaltung. Als Ergebnis der Ausstellung 2016 zum „Magdeburger Recht und dem Sachsen-Spiegel“ in Perejaslaw und drei weiteren Städten wollten die Gäste Praxiserfahrungen in den Bereichen Bildung, Kulturgeschichte und Kommunalpolitik sammeln.

Kompetente Gesprächspartner standen u.a. im Kulturhistorischen Museum Magdeburg, der Stadtverwaltung der Landeshauptstadt und einer Courage-Schule im Burgenlandkreis. Die Gäste aus der ukrainischen Stadt, die rund 30.000 Einwohnern zählt, kamen mit vielen Fragen und Wünschen nach einer Vertiefung der Kooperation zu ihnen. „Wir sind als Stadt auf dem Weg nach Europa, da kommen uns die guten Erfahrungen der deutschen Partner sehr entgegen“, betonte Taras Kostin, Bürgermeister von Perejaslaw, im Auftaktgespräch mit LpB-Direktor Maik Reichel.

Neue CampusPublik-Rubrik

Bannerbild CampusPublik "LANDESKUNDE"

Mit dem Publikationsprojekt CampusPublik erhalten Studierende die Möglichkeit, ihre Studienarbeiten im Rahmen der Bildungsarbeit der Landeszentrale für politische Bildung online zu veröffentlichen. Die Arbeiten von CampusPublik "LANDESKUNDE" sollten sich mit einem geschichtlich & heimatkundlich relevanten Thema beschäftigen und von einem Dozenten mit "gut" oder "sehr gut" bewertet worden sein.

Bei Interesse an einer Publikation wenden Sie sich bitte via E-Mail an uns: landeskunde(at)campuspublik.de

Die Zentralen für politische Bildung widmen Netzpolitik vom 07. – 09. Juni 2018 drei Aktionstage!

Logo Aktionstage

Premiere in der politischen Bildung: In diesem Jahr schließen sich zum ersten Mal die Bundeszentrale und viele Landeszentralen für politische Bildung zusammen, um das Thema Netzpolitik stärker in den Fokus der Öffentlichkeit zu rücken. Gemeinsam mit Partnern aus Bildung, Medien, Politik und Zivilgesellschaft werden vom 07. bis 09. Juni 2018 in ganz Deutschland Veranstaltungen rund um Netzpolitik, digitale Bürgerrechte und Internetkultur stattfinden.

Hier finden Sie die vollständige Pressemitteilung.

SA-Aufmarsch

von Oliver Schmiedl

Die politischen und rechtlichen Schritte, die zur Machtergreifung Hitlers führten, gehören heute zum Allgemeinwissen. Aber wie gewannen die Nationalsozialisten die Stimmen der kleinen Leute? Oliver Schmiedl hat die öffentliche Stimmung jener Jahre im Rahmen seiner Abschlussarbeit unter die Lupe genommen und einige Parallelen zur heutigen Zeit gefunden.

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Gedenkstättenfahrten nach Auschwitz, Treblinka und Majdanek stark gefragt

Korczakianum

Zwei Jahre nach dem Start eines Schülerfahrten-Projektes zu KZ-Gedenkstätten in Polen hat der Direktor der Landeszentrale für politische Bildung die Bedeutung solcher Gedenkstättenfahrten hervorgehoben. In den vergangenen beiden Jahren sind insgesamt 32 Schülergruppen mit rund 850 Teilnehmerinnen und Teilnehmern aus Sachsen-Anhalt nach Polen in die KZ-Gedenkstätten gefahren. „Für viele der Jugendlichen ist das eine wichtige Erfahrung gewesen, um aus der Geschichte für die Zukunft zu lernen“, sagte LpB-Direktor Maik Reichel.

Hier finden Sie die vollständige Pressemitteilung.

Schulklasse

von Stefanie Lübcke

In Deutschland könne jeder das werden, was er sein wolle. Dass Kinder mit Migrationshintergrund hierzulande deutlich schwächere schulische Leistungen zeigen als Andere, sei allein eine Frage des Wollens und der Intelligenz. Denn hierzulande ist ja schließlich jeder seines eigenen Glückes Schmied, oder etwa nicht? Stefanie Lücbke widerspricht und verweist in ihrer Studienarbeit auf Erkenntnisse der Schulforschung.

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Scene mit Soldaten / Drittes Reich

Anlässlich des Gedenkens an die Opfer des Holocaust wurden am 27. Januar 2018 vier neue Kurzfilme aus der Reihe „Stolpersteine – Filme gegen das Vergessen“ des Masterstudiengangs MultiMedia und Autorschaft gezeigt. Die vier Produktionen aus dem Jahr 2017 beschäftigen sich mit dem Leben und Wirken des jüdischen Publizisten und späteren Reichstagsabgeordneten Werner Scholem, Shanghai als Zufluchtsort, der Villa Schloss in Halle sowie den Lebensumständen von Sinti und Roma damals und heute.

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Französische Schülerinnen und Schüler kommen zum Holocaust-Gedenktag nach Magdeburg

Kranzniederlegung in der Gedenkstätte für die Opfer der NS-"Euthanasie" in Bernburg
Nach dem Besuch der Gedenkstätte für die Opfer der NS-"Euthanasie" in Bernburg legten die Mitglieder der deutsch-französischen Jugendbegegnung einen Kranz nieder.

Anlässlich des Holocaust-Gedenktages besucht eine Schülerdelegation aus der Partnerregion Centre-Val de Loire vom 25. bis 27. Januar Sachsen-Anhalt. Im Mittelpunkt der deutsch-französischen Begegnung steht die Erinnerung an den Holocaust. Das dreitägige deutsch-französische Geschichtsprojekt unter dem Motto „Sich erinnern, sich begegnen“ beginnt am Donnerstag in Magdeburg. Bis zum Sonnabend werden die Schülerinnen und Schüler aus Frankreich und Sachsen-Anhalt Workshops gestalten, in die Gedenkstätte für die Opfer der NS-„Euthanasie“ in Bernburg fahren, die Ausstellung „KZ überlebt“ im Landtag besuchen sowie an der zentralen Gedenkveranstaltung des Landes zum Holocaust-Gedenktag teilnehmen.

Hier finden Sie die vollständige Pressemitteilung.

Sachsen-Anhalt bekommt zwei Europa-Informationszentren

Europa-Informationszentrum

Die Landeszentrale für politische Bildung unterhält jetzt auch ein Europa-Informationszentrum. Gemeinsam mit dem Europäischen Jugend-Kompetenz-Zentrum „Go Europe!“ beim DRK-Landesverband Sachsen-Anhalt hat sie von der Europäischen Kommission den Zuschlag erhalten. Erstmals präsentiert sich das Informationszentrum am 20. Januar auf der „Meile der Demokratie“ in Magdeburg.

Das Informationsnetzwerk Europe Direct informiert die Bürgerinnen und Bürger vor Ort über die Europäische Union. In der Periode von 2018 bis 2020 werden es bundesweit 41 Europa-Informationszentren sein. Sie stellen eine wichtige Schnittstelle zwischen den Bürgerinnen und Bürgern und der EU auf lokaler Ebene dar. So stellen sie beispielsweise für Schulen und andere Bildungseinrichtungen  Infomaterial zur Verfügung und informieren über unterschiedliche Fragestellungen zur EU etwa über Förderprogramme oder aktuelle europapolitische Fragen mit kommunalem bzw. regionalem Bezug.

Hier finden Sie die vollständige Pressemitteilung.

So große Resonanz wie noch nie: 22 Schulen beteiligen sich an Stolpersteinputzaktion in Magdeburg

Geputzte Stolpersteine in Magdeburg
Geputzte Stolpersteine in Magdeburg

15.01.2018

Es ist ein besonderes Zeichen des Gedenkens. Anlässlich der „Meile der Demokratie“ am 20. Januar wollen Schülerinnen und Schüler die zur Erinnerung an die Opfer des NS-Terrors verlegten Stolpersteine in Magdeburg putzen. In der Woche vom 15. bis 19. Januar sollen so mehr als zwei Drittel der Gedenksteine stadtweit gereinigt werden.

Hier finden Sie die vollständige Pressemitteilung.

Flyer Campus Publik

Studienarbeiten für die Schublade? Nö! Von Dozenten ausgewählt, gekürzt und redaktionell aufgearbeitet präsentiert die Landeszentrale einige der besten Arbeiten von Studierenden der Politikwissenschaften aus Sachsen-Anhalt auf ihrer Internetseite. CampusPUBLIK: Kurzweilig, wissenswert, wissenschaftlich fundiert. Lesen Sie rein und finden Sie raus, was Sachsen-Anhalts junge Politikwissenschaftler drauf haben.

Über die Autorinnen und Autoren: Urheber der Artikel sind Studierende der Politikwissenschaft. Die Artikel basieren auf Studienarbeiten, die überwiegend im Rahmen des Halleschen Masterstudienprogramms „Parlamentsfragen und Zivilgeselllschaft“ entstanden sind und von ihren Prüfern als gut bis sehr gut bewertet wurden.

Über die Redakteurin: Studienarbeiten sind vor allem eins: wissenschaftlich. Damit auch Laien etwas damit anfangen können, müssen die sie auf das Wesentliche gekürzt und redaktionell aufbereitet werden. Diese Aufgabe übernimmt für die Landeszentrale Julia Solinski, Politikwissenschaftlerin und freischaffende Journalistin. 

Hier geht´s zu den neuesten Artikeln.

Studieren Sie Politikwissenschaften und möchten Ihre Studienarbeit gemeinsam mit der Landeszentrale veröffentlichen? Dann schreiben Sie bitte eine kurze Mail an: julia.solinski@posteo.de

Abraumberge Mansfleder Land

Im diesem neuen Bereich möchten wir in Zukunft unsere Website um die inhaltliche Darstellung von landesspezifischen Themen, historischen Ereignissen und wissenschaftlichen Erkenntnissen erweitern. Das möchten wir u.a. in Form von Webdossiers und digitalen Storytelling-Projekten realisieren. Dazu arbeiten wir mit unterschiedlichen Partnern zusammen. Ständig sind wir auf der Suche nach solchen Partnern - haben Sie also ein Projekt zur sachsen-anhaltischen Landeskunde realisiert und möchten, dass Sie die Landeszentrale für politische Bildung bei der Verbreitung unterstützt oder haben Sie eine Projektidee, die Sie gern gemeinsam mit der LpB realisieren möchten? Dann melden Sie sich einfach beim zuständigen Referatsleiter Thomas Erling: thomas.erling(at)lpb.mb.sachsen-anhalt.de

Politik ist DEINE Sache...

Banner Bild "Politik ist Deine Sache"

...und deshalb sieht die Landeszentrale für politische Bildung Sachsen-Anhalt als öffentliche Bildungseinrichtung ihre Aufgabe vor allem darin, die Menschen unseres Landes in ihrem politischen Denken und Handeln zu unterstützen.

Kinder und Jugendliche, SeniorInnen, MigrantInnen, Vereine oder öffentliche Institutionen – so vielfältig wie unsere Zielgruppen ist auch unser Angebot. Nach dem Motto »Das Neue braucht FreundInnen« öffnen wir uns als Landeszentrale all jenen, die gemeinsam mit uns das Demokratieverständnis im Land fördern wollen.

Auf den folgenden Seiten finden Sie Informationen zu unserer Arbeit, zu unseren Projekten, zu Fördermöglichkeiten und zu aktuellen Veranstaltungen.

Viel Spaß wünscht Ihnen
Ihr Team der LpB LSA

Cover Edupolis

EDUPOLIS heißt das Journal der Landeszentrale für politische Bildung Sachsen-Anhalt. In ihm finden Sie vielerlei Informationen zu unseren vergangenen Projekten und zur täglichen Arbeit des gesamten Teams der Landeszentrale. Online stehen Ihnen zwei Versionen zur Verfügung:

Online-Ansicht als Flipbook hier oder Download der einfachen (barrierefreien) Version hier


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