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Neues von der Landeszentrale für politische Bildung

Film "Stimmen aus Hanau" über das rassistische Attentat vom 19. Februar 2020

Der rechtsextreme Terroranschlag am 19. Februar 2020 im hessischen Hanau hat neun Menschen aus dem Leben gerissen und im Nachgang viele Menschen aufgewühlt. „Stimmen aus Hanau“ ist ein Videoprojekt überschrieben, das innerhalb eines Freiwilligen Sozialen Jahres im politischen Leben in der Landeszentrale für politische Bildung Sachsen-Annhalt entstanden ist. Die FSJlerin Karla Thomas interviewt in dem Film Menschen, die das Ereignis und seine Folgen aus ganz unterschiedlichen Perspektiven sehen und schlägt den Bogen nach Sachsen-Anhalt und zum Anschlag von Halle wenige Monate zuvor. Der Film eignet sich hervorragend, um in Schulen, Jugendeinrichtungen und Vereinen über rechtsextremen und rassistischen Terror und seine Folgen für die ganze Gesellschaft zu sprechen.

 

30 Jahre Sachsen-Anhalt: Sammelband bietet prominente Erinnerungen an die bewegten Anfangsjahre

Anlässlich der Wiedergründung des Landes Sachsen-Anhalt vor 30 Jahren haben der Historiker Mathias Tullner und der Direktor der Landeszentrale für politische Bildung, Maik Reichel, einen Sammelband über das „besondere Land an der Mittelelbe“ vorgelegt. Am 20. Juli wird das Buch mit den Erinnerungen von 20 prominenten Vertreterinnen und Vertretern aus Politik, Gesellschaft, Kultur und Kirche in der Magdeburger Lukasklause präsentiert.

Ab dem 20. Juli ist das Buch über die Literaturstelle der Landeszentrale in der Leiterstraße 2, 39104 Magdeburg, erhältlich oder online bestellbar unter: https://lpb.sachsen-anhalt.de/service/literaturangebot/

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Gemeinschaftsschule „Albert Schweitzer“ in Aschersleben verstärkt das Courage-Netzwerk

Kurz vor den Schulferien ist das Courage-Netzwerk in Sachsen-Anhalt wieder ein Stück gewachsen. Am 15. Juli hat die Gemeinschaftsschule „Albert Schweitzer“ in Aschersleben als 151. Schule im Land den Titel „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ erhalten. Als Paten wollen die Hallenser Judoka Luise Malzahn und der aus Aschersleben stammende Sänger und Schauspieler Enrico Scheffler die Schüler unterstützen. "Gerade in dieser Zeit ist es ein wichtiges Signal, dass die Gemeinschaftsschule ‚Albert Schweitzer‘ ein Zeichen gegen Rassismus und für Courage setzen will“, betont der Direktor der Landeszentrale für politische Bildung, Maik Reichel, der die Titelverleihung vornahm.

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Lesereise mit Uwe von Seltmann: „Wir sind da! – Stationen in Halle, Halberstadt, Stendal und Magdeburg

Anlässlich des Jubiläums „1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland“ kommt der Publizist, Autor und Dokumentarfilmer Uwe von Seltmann nach Sachsen-Anhalt. Vom 12. bis 15. Juli wird er sein neues Buch „Wir sind da!“ in Halle, Halberstadt, Stendal und Magdeburg vorstellen. In dem erzählenden Sachbuch spannt der Journalist ein eindrucksvolles Panorama der verschiedenen Facetten jüdischen Lebens in Deutschland auf. Musikalisch begleitet wird er bei der Leserreihe vom Duo Tabea & Tobias Wollner.

Der Eintritt ist frei. Um Anmeldung per E-Mail an folgende Adresse lpb(at)sachsen-anhalt.de wird gebeten.

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Landeszentrale feierte Jubiläum: 30 Jahre im Einsatz für die Demokratie

Mit einem Festakt hat die Landeszentrale für politische Bildung Sachsen-Anhalt (LpB) am 1. Juli ihr 30-jähriges Bestehen gefeiert. Dazu waren zahlreiche Vertreterinnen und Vertreterinnen aus Politik und Gesellschaft sowie von Kooperationspartnern und Kollegen in den Magdeburger Dom gekommen, um ihre Glückwünsche zu überbringen und ihre Wertschätzung auszudrücken. Nach der Begrüßung durch LpB-Direktor Maik Reichel hob Landtagspräsidentin Gabriele Brakebusch die Bedeutung der Landeszentrale als „gute und wichtige Stütze der Demokratie, unserer Gesellschaft und unseres Selbstverständnisses von gemeinschaftlichem Leben“ hervor. Sachsen-Anhalt sei hier gut aufgestellt.

In Vertretung von Ministerpräsident Dr. Reiner Haseloff würdigte Bildungsminister MarcoTullner für die Landesregierung die Arbeit der Landeszentrale gerade im Blick auf die Erinnerungskultur, Demokratiebildung und aktuelle Herausforderungen in einer polarisierten Gesellschaft. Ihr Einsatz sei heute notweniger denn je. „Wenn es sie nicht schon ohnehin geben würde, müsste man die Landeszentrale erfinden“, so Tullner.

Den Festvortrag unter dem Thema „Politische Bildung in ‚Echtzeit‘ – Wie umgehen mit gesellschaftlicher Transformation?“ hielt dann der Präsident der Bundeszentrale für politische Bildung (bpb), Thomas Krüger. Aktuell stelle der Transformationsprozess die Landeszentralen vor enorme Herausforderungen. Von zentraler Bedeutung sei es hier, die unterschiedlichen Perspektiven in der Gesellschaft wahrzunehmen und zu diskutieren. „Das hat nichts mit Agitation und Propaganda zu tun“, sagte Krüger mit Blick auf manche Vorwürfe an die Adresse der Zentralen für politische Bildung. Dabei machte er auch kein Hehl daraus, dass die politische Bildung an bestimmten Stellen nicht neutral sein kann. Sie sei vielmehr normativ und grundrechtsorientiert. „Wir stehen für etwas, für eine offene Gesellschaft“, betonte der bpb-Präsident. Gleichzeitig müsse die politische Bildung diskursiv sein, Räume öffnen und nicht dogmatische Positionen bestätigen. Nach seiner Ansicht seien dazu neue Ansätze, die Verbindung etwa mit sozialer Arbeit und kultureller Bildung sowie eine stärkere Zielgruppenorientierung notwendig.

Künftig werde zudem die aufsuchende politische Bildung wichtiger - weg von einer reinen Angebotsorientierung, stärker hin zu den Menschen und in die Fläche. „Wir müssen mit unseren Angeboten auch dahingehen, wo wir bislang noch nicht wahrgenommen werden“, so Krüger. Denn Demokratie gehe nicht ohne Demokraten. Die Demokratie sei auch kein Erbgut, sondern müsse jeden Tag neu erarbeitet und erstritten werden. „Wenn wir das beachten und uns darum kümmern, steht der politischen Bildung eine große Zukunft bevor.“

Landeszentrale und Stiftung Gedenkstätten starten am 15. Juni Lesereihe zum 60. Jahrestag des Mauerbaus

In diesem Jahr wird an den Bau der Berliner Mauer vor 60 Jahren erinnert. Aus diesem Anlass veranstaltet die Landeszentrale für politische Bildung entlang der früheren innerdeutschen Grenze eine Lesereihe unter dem Motto „Gedanken im Grenzland“. Zum Start der Lesereihe kommt der Historiker Frank Wolff am 15. Juni um 17 Uhr mit seinem Buch „Die Mauergesellschaft“ in die Gedenkstätte Deutsche Teilung nach Marienborn.

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Endspurt zur Landtagswahl: Wahl-O-Mat ist wieder ein Renner, dazu gibt es weitere Info-Angebote

Die Landeszentrale für politische Bildung hat die anstehende Landtagswahl mit einem umfangreichen Portfolio an Veranstaltungen und Materialien begleitet. Allein den beliebten Wahl-O-Mat haben bislang rund 350.000 Sachsen-Anhalter genutzt. Darüber hinaus gibt es aber auch einen Informationsfilm zur Briefwahl und Angebote für Menschen mit Handicap.

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Ausstellung „Die Tänzerin von Auschwitz“ ab 3. Juni in Stendal

Das Leben der niederländischen Auschwitz-Überlebenden Roosje Glaser steht im Mittelpunkt der Ausstellung „Die Tänzerin von Auschwitz“, die am 3. Juni um 19 Uhr in der Stendaler Marienkirche eröffnet wird. Dazu werden auch der Autor des gleichnamigen Buches, Paul Glaser, sowie das Duo Tabea & Tobias Wollner erwartet, die die Eröffnung musikalisch umrahmen. Die Schau erzählt die ungewöhnliche und eindrückliche Lebensgeschichte einer „unbeugsamen Frau“ anhand von Fotos, Filmausschnitten, Texten und persönlichen Gegenständen.

Die Wanderausstellung ist bis zum 28. Juli in der Kirche St. Marien in Stendal (Marienkirchstraße 8) unter Einhaltung der geltenden Hygienebestimmungen zu den Öffnungszeiten der Kirche zu sehen: montags bis freitags von 10 Uhr bis 17 Uhr, sonnabends von 10 Uhr bis 12 Uhr und 14 bis 16 Uhr sowie sonntags von 14 bis 16 Uhr. Der Eintritt ist frei.

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Landeszentrale und Landesheimatbund Sachsen-Anhalt starten „Du bist Politik – Vereinsdialoge“

Wie schon vor der Landtagswahl 2016 organisieren Landeszentrale und Landesheimatbund eine Reihe von Vereinsdialogen in Sachsen-Anhalt. Vertreterinnen und Vertreter von Vereinen können hier zu vielfältigen Themen mit den Kandidatinnen und Kandidaten ins Gespräch kommen. Zum Auftakt am 26. Mai von 18:30 bis 20:30 Uhr diskutieren Vereine aus Schönebeck, Annaburg und Kemberg mit den Kandidierenden. Dazu möchten wir Sie herzlich einladen. Anmeldungen per E-Mail an: info(at)lhbsa.de

Weitere Termine sind:
31. Mai 2021 von 18:30 bis 20:30 Uhr (Harz)
01. Juni 2021 von 18:30 bis 20:30 Uhr (Altmark)
03. Juni 2021 von 18:00 bis 20:00 Uhr (südliches Sachsen-Anhalt)

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Namenswechsel: Aus EDIC Sachsen-Anhalt/Magdeburg wird EUROPE DIRECT Magdeburg

Ab dem 1. Mai 2021 wird das bisherige Europe-Direct-Informationszentrum (EDIC) Sachsen-Anhalt/Magdeburg unter dem Namen EUROPE DIRECT Magdeburg (ED Magdeburg) weitergeführt. Mit dieser Änderung werden auch die Social-Media-Kanäle und die Website umgestellt. Die Namensänderung des EU-weiten Netzwerkes von EDIC zu ED hat zur Folge, dass die Website des EDIC in den nächsten Wochen umziehen und künftig unter www.ed-md.eu zu finden sein wird.

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Journalismus macht Schule – Sachsen-Anhalt ist erstmals bei Schülermedientagen dabei

Am 3. Mai ist der Tag der Pressefreiheit. Bundesweit werden aus diesem Anlass unter dem Stichwort „Journalismus macht Schule“ Veranstaltungen mit Journalistinnen und Journalisten an Schulen angeboten. Sachsen-Anhalt beteiligt sich zum ersten Mal an den Schülermedientagen 2021. Gemeinsam organisieren der Verband fjp-media und die Landeszentrale für politische Bildung Sachsen-Anhalt Workshops mit Journalistinnen und Journalisten für die Schulen im Land. „Ich freue mich sehr, dass wir diese tolle Aktion nun auch in Sachsen-Anhalt anbieten. Wir brauchen heute dringender denn je ein Verständnis darüber, wie Medien arbeiten, aber auch wie Menschen in die Irre geführt und aufgehetzt werden können. Die Entwicklungen in den sozialen Medien gehen rasend schnell und können Demokratien aus den Angeln heben. Deshalb müssen wir unbedingt am Ball bleiben“, betont Maik Reichel, Direktor der Landeszentrale für politische Bildung Sachsen-Anhalt.

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Wege der Erinnerungskultur - Studienfahrt vom 23. bis 29. Oktober 2021 nach Riga

Nach beinahe 300 Jahren fand die reiche jüdische Kultur Rigas in den 1940er Jahren ein abruptes Ende. Zunächst der stalinistische Terror und anschließend die Shoah tilgten jüdisches Leben und jüdische Kultur aus der Stadt. Diesen Ereignissen nachzugehen, erhaltene Spuren zu erkunden und Wege der Erinnerungskultur kennenzulernen, ist das Ziel der Studienfahrt, die die Landeszentrale für politische Bildung Sachsen-Anhalt gemeinsam mit dem Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge vom 23. bis 29. Oktober 2021 veranstaltet. Anmeldeschluss für diese Fahrt, zu der wir Interessierte sehr herzlich einladen, ist der 1. Juli 2021.

Die Ausscheibung zu der Studienfahrt finden Sie hier.

Unser Buch des Monats April: „Sinti in der DDR“

Das Buch des Monats steht ganz im Zeichen des internationalen Aktionstages der Sinti und Roma am 8. April. „Sinti in der DDR“ berichtet vom schwierigen Alltag einer Minderheit: „Es war die unmittelbare Folge der Vernichtungspolitik der Nazis, dass es in der DDR nur wenige Sinti gab. Die zurückkamen, kämpften um die Anerkennung als Verfolgte des Nationalsozialismus. Sinti waren zwar 'normale' DDR-Staatsbürger, aber es gab für sie keine Anerkennung als ethnische Minderheit. In ihren Familienverbänden lebten sie in einer Art Parallelgesellschaft. An den Schnittstellen wie in Schulen und Ämtern waren nicht wenige Sinti gesellschaftlichem Rassismus ausgesetzt, denn in der DDR – wie in der Bundesrepublik – lebten die alten Vorurteile gegenüber den 'Zigeunern' fort.“ Das Buch ist in der Literaturstelle der Landeszentrale erhältlich und bestellbar unter: https://lpb.sachsen-anhalt.de/service/literaturangebot/

Landeszentrale für politische Bildung mit dem Europa-Informationszentrum wieder erfolgreich

Das Europe Direct Informationszentrum (EDIC) Magdeburg in Trägerschaft der Landeszentrale für politische Bildung kann seine erfolgreiche Arbeit fortsetzen. Im Herbst 2020 war der Antrag für die neue Förderperiode bei der Europäischen Kommission gestellt worden. Nun liegt das Ergebnis vor: Der Antrag des EDIC Magdeburg ist sehr gut bewertet worden. Damit bleibt die europäische Informations- und Bildungsarbeit des EDIC Magdeburg bis Ende 2025 gesichert. Am 26. Juni 2021 wird die neue Förderperiode mit einem Fest in der Fußgängerzone Leiterstraße in Magdeburg eingeläutet.

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Christliche Akademie für Gesundheits- und Pflegeberufe Halle ist die 150. Courage-Schule in Sachsen-Anhalt

Das Netz der Courage-Schulen in Sachsen-Anhalt wächst weiter. Im Rahmen eines erstmals digital veranstalteten Festaktes erhält am 19. März die Christliche Akademie für Gesundheits- und Pflegeberufe Halle den Titel „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“. Daran werden neben Schülervertretern und der Schulleitung auch die Gesellschafter der Bildungseinrichtung und der hallesche Bundestagsabgeordnete Dr. Karamba Diaby teilnehmen, der die Patenschaft für die Courage-Schule übernimmt. „Es ist zwar eher ungewöhnlich, dass nicht die ganze Schule mitfeiern kann, aber ungewöhnliche Zeiten verlangen eben ungewöhnliche Maßnahmen“, so die Landeskoordinatorin des Schulnetzwerkes in Sachsen-Anhalt, Cornelia Habisch, die den Titel verleihen wird.

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Unser Buch des Monats März: "Prag 1933-1945 unter deutscher Besatzung"

Am 15. März 1939 marschierte die Wehrmacht mit der Zerschlagung der Tschechoslowakei in Prag ein. „Nach dem Einmarsch der deutschen Truppen 1939 wurde Prag Hauptstadt des neu errichteten Protektorates Böhmen und Mähren. Auf der Prager Burg nahm der Reichsprotektor seinen Dienstsitz. In der Folge war Prag zentraler Ereignisort der national-sozialistischen Besatzung wie auch des tschechoslowakischen Widerstandes (Heydrich-Attentat). […] Jiří Padevět bietet erstmals ein umfangreiches, detailliertes und reich bebildertes Nachschlagewerk zur Moldaustadt während der deutschen Besatzung, also im Zeitraum von März 1939 bis Mai 1945.“ Das 800 Seiten starke Buch ist nun auch in der Literaturstelle der Landeszentrale erhältlich und bestellbar unter: https://lpb.sachsen-anhalt.de/service/literaturangebot/

Landeszentrale startet am 3. März Online-Reihe zur Extremismus-Prävention

Extremistische Bedrohungen nehmen auch in der Pandemie nicht ab. Im Gegenteil. Im Kontext der Corona-Proteste verzeichnen Experten einen deutlichen Anstieg von Verschwörungsideologien und ein verstärktes Zusammengehen bürgerlicher und völkisch-extremistischer Kreise. Aus diesem Grund startet die Landeszentrale eine Online-Reihe unter dem Motto „Extremismus und Populismus – Herausforderungen an die Demokratie“. Zum Auftakt geht es am 3. März ab 19 Uhr um das Thema „Alte Vorurteile und neuer Antisemitismus“.

Wenn Sie an den Videokonferenzen teilnehmen möchten, schicken Sie uns bitte eine E-Mail an folgende Adresse: netzwerk(at)sachsen-anhalt.de. Nach der Anmeldung erhalten Sie eine E-Mail mit den Zugangsdaten für die Veranstaltung, um sich in die Videokonferenz einwählen zu können

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„Europa aufs Ohr“ – Monatlicher Politikpodcast des EDIC Magdeburg macht Europapolitik nun hörbar

Mit dem neuen Podcast-Angebot „Europa aufs Ohr“ will das Europe Direct Informationszentrum (EDIC) Magdeburg monatlich über aktuelle Entwicklungen der europäischen Politik informieren. Renommierte Expertinnen und Experten stehen dabei Rede und Antwort. Die aktuelle Folge zum EU-Rechtsstaatsmechanismus ist ab dem 25. Februar verfügbar. Der Podcast ist sowohl auf der Website und über den YouTube-Kanal des EDIC Magdeburg als auch auf Apple Podcast, Deezer, Spotify und Google-Podcasts abrufbar.

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Landeszentrale für politische Bildung begeht 30-jähriges Jubiläum

Am 1. Juli 1991 hat die Landeszentrale für politische Bildung (LpB) des Landes Sachsen-Anhalt ihre Arbeit aufgenommen. Ihr 30-jähriges Bestehen nimmt der Direktor der Landeszentrale, Maik Reichel, jetzt zum Anlass, die fortbestehende Notwendigkeit politischer Bildungsarbeit zu unterstreichen. „Die Bedrohung unserer Demokratie geht heute längst nicht mehr vorrangig von – nach wie vor existenten – gewaltbereiten Rändern politischer Extreme aus. Auf der ganzen Welt wird demokratisches Zusammenleben herausgefordert durch so genannte illiberale Demokratien, wachsenden Populismus sowie eine vermehrte Sehnsucht nach vermeintlich einfachen Lösungen und eine ungeahnt scharfe gesellschaftliche Polarisierung“, so Reichel. „Gerade wir Deutsche wissen jedoch aus unserer Vergangenheit, dass Demokratien ohne Demokraten scheitern.“ Daher werde das Jubiläumsjahr für die Landeszentrale auch kein Jubeljahr, sondern ein Jahr besonders harter Arbeit werden.

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Unser Buch des Monats Februar: Das Tagebuch der Anne Frank als Graphic Diary

„Anne Franks Tagebuch, weltbekannt und geliebt, liegt […] in einer völlig neuen Form vor: als Graphic Diary. Es verbindet auf einzigartige Weise den Originaltext mit lebendigen, auf dem Tagebuch basierenden Dialogen und Erzählungen und ist eindrücklich und einfühlsam bearbeitet und illustriert von Ari Folman und David Polonsky.“ Das Buch gibt es in der Literaturstelle der Landeszentrale für politische Bildung und ist bestellbar unter: https://lpb.sachsen-anhalt.de/service/literaturangebot

Unser Buch des Monats: „(Ent-)Demokratisierung der Demokratie“

"Demokratie gegen Demokratie – illiberale gegen liberale, direkte gegen repräsentative Demokratie, vielleicht sogar 'the people vs. democracy'? Es scheint, die Demokratie war noch nie so unumstritten wie heute, während zugleich noch nie so umstritten war, was aus ihr folgt." Philip Manows aktuelles Buch "(Ent-)Demokratisierung der Demokratie" gibt es jetzt auch in der Literaturstelle der Landeszentrale für politische Bildung.

Bestellbar unter: https://lpb.sachsen-anhalt.de/service/literaturangebot/

 

„Des Reiches Stützen?“ – Online-Tagung zur Reichsgründung vor 150 Jahren

Am 18. Januar jährte sich die Proklamierung des deutschen Kaiserreiches zum 150. Mal. Welche Rolle haben Turner, Sänger und Schützen bei der Gründung und dann bis 1918 gespielt? Dieser Frage ist eine Online-Tagung der Friedrich-Ludwig-Jahn-Gesellschaft und der Landeszentrale für politische Bildung Sachsen-Anhalt am 23. Januar nachgegangen.

Das Symposium unter dem Titel „Des Reiches Stützen? Zur politischen und gesellschaftlichen Rolle der Turner, Sänger und Schützen in der Reichsgründungsära und im Kaiserreich (1860-1918)“ ist auf dem YouTube-Kanal der Landeszentrale übertragen worden und steht dort zum Anschauen bereit: https://www.youtube.com/watch?v=B5rM7dQBlk0

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Steine gegen das Vergessen – Stolpersteinputzaktion der Magdeburger Schulen läuft vom 16. bis 23. Januar

Derzeit müssen die Schulen vor allem mit Einschränkungen durch die Corona-Pandemie kämpfen und den Unterricht organisieren. Doch an der Stolpersteinputzaktion im Umfeld des Jahrestages der Zerstörung der Stadt Magdeburg wollen sie trotzdem festhalten. Vom 18. bis 23. Januar werden Vertreterinnen und Vertreter aus mindestens zehn Schulen coronakonform Stolpersteine putzen und so der Opfer der NS-Diktatur gedenken. „Dass sich Schulen trotz aller Einschränkungen auf den Weg machen wollen, verdient große Hochachtung“, sagt Cornelia Habisch, stellvertretende Direktorin der Landeszentrale für politische Bildung, die die Aktion koordiniert.

Die vollständige PM finden Sie hier.

Landeszentrale zieht Bilanz für 2020 – Neuen digitalen Schwerpunkt gesetzt

2020 war das Jahr der Corona-Krise und des Lockdowns. Viele Angebote mussten deshalb ins Internet verlagert werden. Auch die Landeszentrale für politische Bildung hat reagiert und einen digitalen Schwerpunkt gesetzt. Dazu gab es unter dem Motto „Du bist Politik digital“ seit dem Frühjahr einen ganzen Strauß an Livestream-Veranstaltungen und Podcasts. Angefangen mit einem Gespräch über die Einschränkung der Freiheitsrechte in Corona-Zeiten ging es dabei um Verschwörungstheorien, Euro-Bonds, das EU-Krisenmanagement in der Finanzkrise oder „Rechte Egoshooter“. Selbst das Lesekonzert zum Gedenken an die Reichspogromnacht im November oder die Präsentation des Sachsen-Anhalt-Monitors am 10. Dezember sind zuletzt live im Internet übertragen worden. Darüber hinaus hat die Landeszentrale ihre Präsenz in den sozialen Netzwerken deutlich erweitert. „Auch in Zukunft werden wir hier verstärkt auf die Vermittlung politischer Bildungsinhalte setzen, um mehr junge Menschen anzusprechen“, erklärte der Direktor der Landeszentrale, Maik Reichel.

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Sachsen-Anhalt-Monitor 2020 "30 Jahre Bundesland Sachsen-Anhalt - 30 Jahre Deutsche Einheit" jetzt online

Seit 2007 liefert der vom Zentrum für Sozialforschung im Auftrag der Landeszentrale für politische Bildung  erstellte Sachsen-Anhalt-Monitor wichtige Aufschlüsse darüber, wie die Sachsen-Anhalter sich und ihr Land, die politischen Institutionen sowie die Demokratie sehen. Im Mittelpunkt der aktuellen Untersuchung, die am 10. Dezember 2020 in Magdeburg vorgestellt worden ist, stehen der Blick auf 30 Jahre Wiedergründung des Landes Sachsen Anhalt und 30 Jahre Deutsche Einheit. Für die Analyse haben die Wissenschaftler über einen Zeitraum von vier Wochen (27.8. bis 24.9.2020) insgesamt 1.142 Sachsen-Anhalterinnen und Sachsen-Anhalter befragt.

Die 170 Seiten umfassende Publikation kann hier als pdf heruntergeladen werden. Den zugehörigen Tabellenband finden Sie unter diesem Link.

Eine "open data version" des Sachsen-Anhalt-Monitors 2020 kann per E-Mail beim Zentrum für Sozialforschung Halle e.V. (ZSH) angefordert werden. Senden Sie dazu eine E-Mail mit dem Betreff: SAM 2020 - open data und den nachfolgenden Angaben zu Ihrer Person: Name, Vorname und Adresse an folgende E-Mail-Adresse: tobias.jaeck(at)zsh.uni-halle.de

Die Zustellung erfolgt ausschließlich per E-Mail. Anforderungen ohne Angabe zur Person werden nicht berücksichtigt.

Hinweis: Es gelten die datenschutzrechtlichen Bestimmungen zum Schutz personenbezogener Daten.

Sachsen-Anhalt-Monitor 2020 im Livestream: Wie tickt das Land 30 Jahre nach Wiedergründung?

Seit 2007 wird im Auftrag der Landeszentrale für politische Bildung der Sachsen-Anhalt-Monitor erstellt, der danach fragt, wie die Sachsen-Anhalter sich und ihr Land sehen. Im Mittelpunkt der aktuellen Untersuchung, die am 10. Dezember in Magdeburg vorgestellt wird, stehen u.a. der Blick auf 30 Jahre Wiedergründung des Landes Sachsen-Anhalt und 30 Jahre Deutsche Einheit.  Am 10. Dezember um 13 Uhr soll der aktuelle Sachsen-Anhalt-Monitor zudem in einem Livestream im Rahmen der Reihe "Du bist Politik digital" öffentlich präsentiert werden. Dabei erklärt der Politikwissenschaftler Prof. Dr. Everhard Holtmann vom Zentrum für Sozialforschung e. V. die wichtigsten Ergebnisse und Erkenntnisse der Studie. Der Livestream ist unter folgender Adresse erreichbar: https://www.facebook.com/lpb.lsa.

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Dokumentarfilm „Fragt heute“ und Lesebuch „Du stehst dort“ als Geschenk für alle weiterführenden Schulen

Eine vorfristige Weihnachts-
überraschung haben in diesen Tagen alle weiterführenden Schulen in Sachsen-Anhalt erhalten. Sie bekommen von der Landeszentrale jeweils ein Exemplar der DVD „Fragte heute“ mit dem Dokumentarfilm über den Besuch der Holocaust-Überlebenden Batsheva Dagan mit einer Gruppe von Schülerinnen und Schülern aus Magdeburg in Auschwitz und das Lesebuch „Du stehst dort – Auseinandersetzung Jugendlicher mit der Shoah“.

Seit Jahren gehören Gedenkstättenfahrten und Zeitzeugengespräche mit Überlebenden des Holocausts zu den Schwerpunkten in der Erinnerungsarbeit der Landeszentrale. Mit dem Dokumentarfilm „Fragt heute“ sowie dem Lesebuch „Du stehst dort“ stehen nun gleich zwei neue Möglichkeiten der Auseinandersetzung mit dem Thema bereit. „Um allen weiterführenden Schulen dieses eindrückliche Material für die thematische Weiterarbeit zur Verfügung zu stellen, haben wir insgesamt 451 Päckchen auf den Weg gebracht“, so die stellvertretende Direktorin der Landeszentrale für politische Bildung, Cornelia Habisch.

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Wie Wisschenschaft Wissen schafft & zwar für alle

Die Corona-Pandemie verdeutlicht in krasser Weise, wie schwer es ist, wissenschaftliche Erkenntnisse so zu kommunizieren, dass sie von allen nachvollzogen werden können. Doch nicht nur dass: auch die Wege, die zur jeweiligen Erkenntnis führten und die unterschiedlichen Interpretationsweisen bereiten dem/der ein oder anderen oft Kopfschmerzen. Romy und Thomas reden in ihrer neuen Podcast-Folge mit dem Wissenschaftler & Wissenschaftskommunikator Dr. André Lampe über wissenschaftliche Erkenntnisprozesse und die Art und Weise, wie diese für alle gesellschaftlichen Gruppen zu einem Erkenntnisgewinn führen können.

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Neue bestellbare Ausstellung: "Umbruch Ost. Lebenswelten im Wandel"

Die Ausstellung „Umbruch Ost. Lebenswelten im Wandel“  widmet sich dem Alltag der deutschen Einheit seit 1990. Die 20 Tafeln umfassende Ausstellung steht als Poster-Set im Format DIN A1 für die historisch-politische Bildung zur Verfügung. Auf den Ausstellungstafeln verlinken QR-Codes auf Zeitzeugeninterviews des NDR. Drei Ergänzungstafeln des Online-Portals Statista präsentieren die wichtigsten Zahlen und Fakten zu den Entwicklungen seit 1990. Im Zentrum der Schau stehen die Umbruchserfahrungen der Ostdeutschen. Deren Lebenswelten hatten sich mit der Wiedervereinigung am 3. Oktober 1990 grundlegend verändert.  Autor der Ausstellung ist der Historiker und Publizist Stefan Wolle. Herausgeber sind die Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur und der Beauftragte der Bundesregierung für die neuen Bundesländer.

Umfang: 20 Plakate + 3 Plakate, DIN A1

Bei Interesse kontaktieren Sie bitte unseren Publikationsservice:
Jan Bartelheimer,
Tel.: 0391 567 6463
E-​Mail: lpb(at)sachsen-​anhalt.de

Warum diskriminierungsfreie Sprache wichtig ist und warum der Begriff Political Correctness hinkt

Wir reden mit dem Journalisten und ehemaligen Antidiskriminierungs-Berater des Landesnetzwerks Migrantenorganisationen Sachsen-Anhalt e.V. Keywan Tonekaboni über Politische Korrektheit und die Gründe, warum dieser Begriff nicht ganz das trifft, was eigentlich wichtig ist: eine diskriminierungsfreie Kommunikation in allen Bereichen unseres Lebens überall und immer.

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Du bist Politik digital jetzt auf YouTube

Am 24. April begannen wir mit der Veranstaltung "Beschränkung von Freiheits- und Bürgerrechten - Corona-Pandemie und Grundrechte" unsere Reihe DU BIST POLITIK digital ganz offiziell. Seitdem wurden weitere Online-Streams und Podcasts zu ganz unterschiedlichen Themen veröffentlicht. Unsere Video-Streams gibt es nun auch auf unserem YouTube-Kanal 'on demand' zu sehen.

Hier geht's zu den Filmen der Reihe DU BIST POLITIK digital und

hier direkt zum YouTube-Channel der Landeszentrale.

Neuer CampusPublik-Artikel online:

Der Sommer 2019 wurde vom Thema des Klima- und Umweltschutzes dominiert und auch perspektivisch scheint dieser Trend zunächst nicht abzureißen. Greta Thunberg und der von ihr inspirierten Fridays-for-Future Bewegung ist es gelungen, seit 2018 nachhaltig Druck auf die Politik aufzubauen und so ihre Themen sowohl auf nationaler Ebene als auch auf der internationalen Bühne auf die Agenda setzen zu können und dort auch selbstbewusst zu vertreten. Zuletzt wurde dies beim Wirtschaftsforum in Davos im Januar 2020 deutlich. Doch wie schaffen es Themen auf die Agenda von Regierungen? Und welche Aussicht auf einen rapiden Politikwechsel bestehen? - fragt Simon Raulf in seiner Arbeit "Das Potential eines Rapiden Politikwechsels in Anbetracht der Debatte um den Klimawandel im Sommer 2019"

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Neuer CampusPublik-Artikel jetzt online:

Im Zuge der Corona-Krise äußerte sich auch der Deutsche Ethikrat, der u.a. als Beratungsgremium der Bundesregierung in ethischen Fragen fungiert. Vor allem seine Statements zu möglichen Lockerungen der Alltags-Beschränkungen stießen allseits auf großes Interesse. Doch was ist dieser Ethikrat eigentlich und wie ist er zusammengesetzt.

Chrisopher Isensee stellt in seiner Arbeit "Expertokratie und Moral: Demokratische Legitimität ethischer Politikberatung" fest, dass sogenannte Laien fehlen und plädiert deshalb für eine Öffnung bzw. eine Stärkung des partizipatorischen Charakters im Deutschen Ethikrat.

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Neuer CampusPublik-Artikel: jetzt lesen!

Ungarn unter Viktor Orbán – demokratischer Rechtsstaat oder Autokratie?
Von Steven Kocadag
Nach dem Fall der Sowjetunion sollten die ehemals diktatorisch regierten Teilrepubliken in liberale Demokratien transformiert werden. Im Kontext der Westintegration galt vor allem Ungarn lange Zeit als Paradebeispiel.

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Unser Buch des Monats August: Coronakratie. Demokratisches Regieren in Ausnahmezeiten

Die Coronavirus-Pandemie hat Deutschland seit über einem Jahr fest im Griff. Wie kann eine Auseinandersetzung in einer freien und demokratischen Gesellschaft aussehen? „Für die Politik in Zeiten von Corona fehlen die historischen Vergleiche. Umso reizvoller sind politik- und sozialwissenschaftliche Nachfragen: Was macht die Pandemie mit unserem politischen System? Wie widerstandsfähig und belastbar zeigt sich das Politikmanagement in Deutschland seit März 2020? Wie anfällig ist unsere moderne Risikogesellschaft? Gibt es überhaupt noch eine politische Normalität oder haben wir es mit einer Inflation von Krisen zu tun? Welche Folgen für die Demokratie kann man erwarten? Ist die "Coronakratie" gar ein politischer Möglichkeitsmacher? Oder bleibt am Ende alles so wie es ist bzw. war?“ Fragen, die im aktuellen Titel aufgegriffen werden.

Das Buch ist in der Literaturstelle der Landeszentrale erhältlich und bestellbar unter: https://lpb.sachsen-anhalt.de/service/literaturangebot/

Seminar will am 15. Juli neue Impulse für die politische Bildung im ländlichen Raum bieten

Politische Bildung hat im ländlichen Raum noch einen schwereren Stand als sonst. Viele Initiativen und Vereine mühen sich redlich, aber es bleibt nicht einfach, die richtige Dynamik zu entfalten. Um so wichtiger ist es, sich gegenseitig zu unterstützen, von einander zu lernen und Bewährtes zu erkennen und anzuwenden. Das Seminar, dass wir am 15. Juli gemeinsam mit der Gesellschaft der Europäischen Akademien in Magdburg anbieten, richtet sich an politische aktive Organisationen im ländlichen Raum, denen die Stärkung von Demokratie und offener Gesellschaft ein Anliegen ist. Wir wollen damit dazu beitragen, Netzwerke zu bilden und zu stärken, Impulse setzen und Mut machen.

Anmeldung per E-Mail an: draeseke@gesellschaft-der-europäischen-akademien.de

Hier finden Sie das Programm der Tagung.

Lukas Rietzschel liest in Gardelegen aus seinem Buch „Mit der Faust in die Welt schlagen“

"Verwegen in Gardelegen" heißt eine neue Leserreihe mit jungen Autorinnen und Autoren aus Ostdeutschland, mit der die Landeszentrale ihre Präsenz in der Fläche stärken will. Zum Auftakt liest Lukas Rietzschel am 9. Juli um 19.30 Uhr im LIW-Saal in Gardelegen aus dem Roman "Mit der Faust in die Welt schlagen".  Moderiert wird die Lesung von der Journalistin Valerie Schönian (Autorin "Ostbewusstsein") und Christoph Herms, Geschäftsführer der Film- und Videoproduktion „gretchen“, die beide aus Gardelegen stammen. Der Eintritt ist frei.

Hier geht es zur vollständigen PM.

Unser Buch des Monats Juli: 20. Juli 1944. Biographie eines Tages

Die Erinnerung an das Stauffenberg-Attentat jährt sich in diesem Monat zum 77. Mal. „Am 20. Juli 1944 versuchte Oberst Claus Schenk Graf von Stauffenberg, Hitler mit einer Bombe zu töten. Das Attentat war geplant als Auftakt zu einem militärischen Umsturz, der dem Zweiten Weltkrieg und dem Terrorregime der Nationalsozialisten ein Ende gesetzt hätte. Diese Graphic Novel verdichtet die dramatischen Ereignisse des 20. Juli zu einer spannenden Erzählung. Im Mittelpunkt stehen dabei die Beweggründe und Ängste jener Männer und Frauen, die über Jahre hinweg auf diesen Tag hingearbeitet hatten.“

Das Buch ist in der Literaturstelle der Landeszentrale erhältlich und bestellbar unter: https://lpb.sachsen-anhalt.de/service/literaturangebot/

 

Schulaktion will am 19. Juni in Magdeburg ein Zeichen für Vielfalt und Weltoffenheit setzen

Unter dem Motto „A SIGN OF COURAGE - ZEICHEN SETZEN FÜR VIELFALT & COURAGE“ haben Schülerinnen und Schüler aus knapp 20 Courage-Schulen mehrere hundert Plakate gestaltet. Am 19. Juni werden sie ab 11 Uhr mit einem Bühnenprogramm auf dem Alten Markt in Magdeburg präsentiert. Eröffnet wird die Aktion von Oberbürgermeister Dr. Lutz Trümper. Weiterhin werden dazu Batsheva Dagan, Auschwitz-Überlebende und Autorin, als Ehrengast sowie die Band "Oak" aus Quedlinburg und die Magdeburger Hip-Hop-Kombo „Hopfen & Styles“ erwartet.
Die Veranstaltung wird live gestreamt über die Facebook-Seite "Schule ohne Rassismus - Schule mit Courage Sachsen-Anhalt" unter: https://fb.me/e/12yDF4rH8 sowie auf dem Youtube-Kanal der Landeszentrale für politische Bildung: https://youtu.be/PheLuoxVk3A


"Fragt heute": Internationale Tagung zur Erinnerungskultur und Gedenkstättenpädagogik am 16./17. Juni in Magdeburg

Die Landeszentrale für politische Bildung fördert und begleitet seit nunmehr fast 30 Jahren Zeitzeugenprojekte und Gedenkstättenfahrten. In Kooperation mit Erinnerungsorten in Sachsen-Anhalt, aber auch auf internationaler Ebene ist ein Netzwerk pädagogischer Akteure entstanden, das gemeinsam nach neuen Wegen in der Erinnerungskultur und der Geschichtsdidaktik sucht. Jetzt gibt es am 16. und 17. Juni in der Magdeburger Johanniskirche erstmals eine internationale Fachtagung mit Überlebenden der Shoah sowie Experten aus Israel, der Ukraine, Polen und Deutschland, bei der aktuelle Projekte vorgestellt und die Möglichkeiten aufgezeigt werden sollen, die Gedenkstättenfahrten heute bieten. Dazu werden u.a. die Holocaust-Überlebende Batsheva Dagan, der Leiter der Bildungsabteilung der Gedenkstätte Auschwitz, Andrzej Kacorzyk, der Leiter der Gedenkstätte Treblinka, Dr. Edward Kopówka, der Geschichtsdidaktiker Prof. Dr. Christian Kuchler, der Direktor der Stiftung Gedenkstätten in Sachsen-Anhalt, Dr. Kai Langer, sowie die Historikerin Dr. Kateryna Kobchenko erwartet.

Den Flyer mit dem genauen Programmablauf und den Hinweisen zum Hygienekonzept finden Sie hier.

Wer an der Tagung teilnehmen möchte, sendet seine Anmeldung bitte an die E-Mail-Adresse: lpb(at)sachsen-anhalt.de oder per Fax an: 0391/567-6464. Anmeldeschluss ist der 4. Juni 2021.

Unser Buch des Monats Juni: Die deutschen Länder - Eine Einführung

Am 6. Juni ist Landtagswahl! Doch welche Bedeutung und Kompetenzen haben die Länder gegenüber dem Bund und was sagt dies über die Bedeutung der anstehenden Landtagswahl aus? „Das Lehrbuch ‚Die deutschen Länder - Eine Einführung‘ betrachtet den deutschen Bundesstaat aus der Perspektive der Länder. Es informiert über die Entwicklung der deutschen Länder, analysiert deren Bedeutung für Demokratie, Bundes- und Rechtsstaat und führt in die zentralen Grundlagen von Politik in den Ländern ein. Er bietet politisch Interessierten, Lehrenden und Studierenden der Politik-, Sozial-, Rechts- und Geisteswissenschaften einen ebenso umfassenden wie komprimierten Überblick über die deutschen Länder.“ Das Buch ist in der Literaturstelle der Landeszentrale erhältlich und bestellbar unter: https://lpb.sachsen-anhalt.de/service/literaturangebot/

An der Juniorwahl zur Landtagswahl beteiligen sich rund 18.000 Schülerinnen und Schülern aus 94 Schulen

Indem sie eine Wahl realitätsgetreu abbildet, macht die Juniorwahl Demokratie spielerisch erlebbar. Der Landtag, das Ministerium für Bildung und die Landeszentrale für politische Bildung Sachsen-Anhalt fördern auch in diesem Jahr das Projekt des Vereins Kumulus e.V. In diesem Jahr beteiligen sich 94 Schulen aus ganz Sachsen-Anhalt an der Juniorwahl und es werden insgesamt rund 18.000 Schülerinnen und Schüler daran mitwirken und mitwählen.

Bei dem Angebot werden die Schülerinnen und Schüler zum einen im Rahmen des Unterrichts intensiv mit der Demokratie als Staatsform, der Funktion, dem Ablauf von Wahlen und dem deutschen Parteiensystem vertraut gemacht. Zum anderen wird die Wahl selbst simuliert – inklusive Wahlbenachrichtigungen, Wahlkabinen und realitätsgetreuer Stimmzettel des jeweiligen Wahlkreises.

Hier geht es zur vollständigen PM.

Orientierungshilfe zur Landtagswahl am 6. Juni: Landeszentrale startet Wahl-O-Mat

Am 6. Juni sind die Bürgerinnen und Bürger dazu aufgerufen, den Landtag von Sachsen-Anhalt zu wählen. 22 Parteien stellen sich zur Wahl. Zu entscheiden, welche Partei mit den eigenen Positionen die größten Übereinstimmungen aufweist, wird dabei schnell zu einem sehr langwierigen Vorhaben.

Wie schon bei früheren Wahlen kann der bekannte Wahl-O-Mat dabei eine wertvolle Orientierungshilfe sein. Entwickelt wurde das Online-Tool wieder gemeinsam von der Landeszentrale und der Bundeszentrale für politische Bildung. Seit März haben junge Leute aus Sachsen-Anhalt gemeinsam mit Kollegen der Bundes- und Landeszentrale sowie verschiedenen Experten in mehreren digitalen Workshops zunächst 80 Thesen entwickelt. Diese Thesen wurden dann allen Parteien zur Beantwortung vorgelegt, die am 6. Juni zur Wahl stehen und am Wahl-O-Mat mitwirken wollten. In einem weiteren Workshop wurden dann 38 Thesen für die endgültige Fassung ausgewählt. Seit dem 12. Mai kann der Wahl-O-Mat unter www.Wahl-O-Mat.de genutzt werden.

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Unser Buch des Monats Mai: "So geht Politik" - Nachschlagewerk für die ganze Familie

In gut einem Monat ist Landtagswahl! Damit auch unser jüngeres Publikum weiß, was aktuell passiert, ist dieses Buch für alle fragenden Kinder und ratsuchenden Eltern ein Muss: „Politik für Kinder einfach erklärt - Wenn Mama oder Papa die Nachrichten schauen, verstehst du nur Bahnhof? Dieses clevere Wissensbuch für Kinder beantwortet dir klar und verständlich all die Fragen, die dir dabei durch den Kopf schwirren: Wie läuft eigentlich eine Wahl ab? Was machen Politiker den ganzen Tag? Was bedeutet Demokratie? Was sind Fake News? Von politischem Basiswissen über die aktuelle Politik in Deutschland, Europa und der Welt bis hin zur heutigen Bedeutung und Rolle der Medien: Werde zum waschechten Politikexperten und erfahre, wie du selbst in der Politik mitmischen kannst!“ Das Buch ist in der Literaturstelle der Landeszentrale erhältlich und bestellbar unter: https://lpb.sachsen-anhalt.de/service/literaturangebot/

 

Landtagswahl am 6. Juni 2021: Wahlhelferinnen und Wahlhelfer gesucht

Ohne ehrenamtliche Wahlhelferinnen und Wahlhelfer funktioniert keine Wahl. Sie leisten mit ihrem Ehrenamt einen wichtigen Dienst für das demokratische Gemeinwesen. Deshalb ist es wichtig, dass sich auch zur Landtagswahl in Sachsen-Anhalt am 6. Juni 2021 genügend Freiwillige finden. Wie das geht und warum es gar nicht schwer ist, zeigt dieser Film.

„Einfach wählen gehen!“ – Wahlbroschüre in Leichter Sprache zeigt, wie es geht

Zur Landtagswahl haben die Landeszentrale für politische Bildung und die Landeswahlleiterin in Zusammenarbeit mit dem Landtag und dem Landesbehindertenbeauftragten eine Wahlbroschüre in Leichter Sprache auf den Weg gebracht. Sie soll als Wahlhilfe für Menschen mit Behinderungen dienen. Das etwa 30-seitige, anschaulich geschriebene und bebilderte Heft vermittelt wesentliche Informationen über die Demokratie, den Landtag, die Parteien, die Bedeutung und den Ablauf der Wahlen bis hin zur Regierungsbildung in leicht verständlicher Form. Dazu gibt es Hinweise zum Ablauf im Wahllokal.

Hier geht es zur vollständigen PM und zur Broschüre in Leichter Sprache.

„Landtagswahl. Hingehen – was bewegen“: Faltblatt, Wahlhelfer-Film und Kampagne „Du zählst“

Die Landtagswahlen am 6. Juni werfen ihre Schatten voraus. Derzeit laufen bereits die Vorbereitungen für den Wahltag. Mit einem Informationsfilm und der Kampagne „Du zählst“ unterstützt die Landeszentrale die Suche nach ehrenamtlichen Wahlhelferinnen und Wahlhelfern. Zudem informiert ein gemeinsam mit der Landeswahlleiterin herausgegebenes Faltblatt über die anstehenden Wahlen. Es bietet kurz und knapp alles Wissenswerte rund um das Thema Landtagswahlen am 6. Juni: Wer darf wählen, wer wird gewählt, wie wird gewählt und wo können sich die Wahlberechtigten über die Kandidatinnen und Kandidaten informieren? Ferner enthält der zehnseitige Flyer einen persönlichen „Wahl-Fahrplan“ sowie die wichtigsten Informationen zum Thema Briefwahl.

Hier geht es zur vollständigen PM und zum Faltblatt.

Landeszentrale startet Online-Veranstaltungsreihe zum Superwahljahr 2021

Mit einer digitalen Veranstaltungsreihe läutet die Landeszentrale für politische Bildung die Vorbereitung des Superwahljahres 2021 in Sachsen-Anhalt ein. Vom 26. März bis zum 8. Juni stehen insgesamt sieben Gesprächsrunden rund um die Themen Wahl, Demokratie und Bürgerbeteiligung mit namhaften Referentinnen und Referenten auf dem Programm. Zum Auftakt geht es am Freitag um 18.30 um die “Männerdominanz in Parlamenten – Was tun?“. Dem ebenfalls hochaktuellen Thema „Briefwahl, die Mär vom Wahlbetrug“ wendet sich dann die zweite Online-Veranstaltung am 8. April um 19 Uhr zu. Ihre Anmeldung für die Zugangsdaten richten Sie bitte an folgende E-Mail-Adresse: FSJ1(at)sachsen-anhalt.de

Hier geht es zur vollständigen PM und zum Programm.

Ganz im Zeichen der Wahlen – Landeszentrale stellt Schwerpunkte für das Jahr 2021 vor

Die anstehenden Landtags- und Bundestagswahlen gehören auch für die Landeszentrale zu den Topthemen in diesem Jahr. Darüber hinaus sind Schwerpunkte zu 1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland, eine internationale Tagung im Blick auf Gedenkstättenarbeit und Erinnerungskultur im Juni, Fachtage zur Extremismus-Prävention oder eine Frauen-Themenreihe geplant. Zudem hat die Landeszentrale selbst Grund zum Feiern, sie kann im Juli auf ihr 30-jähriges Bestehen zurückblicken.

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Auch die Landeszentrale beteiligt sich an der Stolpersteinputzaktion in Magdeburg

In diesen Tagen können Passanten nicht nur über die kleinen, in den Boden eingelassenen Gedenksteine stolpern, sondern auch über dort abgelegte Blumen. Im Rahmen der Themenwoche "Eine Stadt für alle" haben sich Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Landeszentrale für politische Bildung wieder an der Stolpersteinputzaktion der Schulen vom 18. bis 23. Januar beteiligt, um insbesondere ein Zeichen zu setzen in Erinnerung an "1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland". Nachdem sie die Stolpersteine gereinigt und weiße Rosen abgelegt haben, sind anschließend die Biographien der Opfer des NS-Regimes verlesen worden. Denn wie heißt es so treffend im Talmud: „Ein Mensch ist erst vergessen, wenn sein Name vergessen ist.“

Die vom Kölner Künstler Gunter Demnig seit 1992 verlegten Stolpersteine erinnern an ermordete Juden, Sinti und Roma, Homosexuelle sowie politisch Verfolgte im Nationalsozialismus. Die Messingplatten werden jeweils vor der letzten bekannten Adresse der NS-Opfer in den Fußweg eingelassen. Europaweit gibt es inzwischen mehr als 75.000 solcher Gedenksteine.

Reichel: „Demokratie geht nur gewaltfrei! Aus politischen Gegnern dürfen niemals Feinde werden“

Nach dem Sturm auf das Kapitol und den verstörenden Bildern aus Washington hat sich der Direktor der Landeszentrale für politische Bildung, Maik Reichel, zum Thema Wahlen und den grundlegenden demokratischen Spielregeln geäußert. "In einer Demokratie sind Wahlen keine reine Formsache. Wahlen können gewonnen, aber auch verloren werden. Der Souverän hat gesprochen. Das gilt es genauso zu akzeptieren wie die Würde eines Parlamentes als Vertretung des Souveräns in einer repräsentativen Demokratie. Im Jahr 2021 wieder daran erinnern zu müssen, dass dies von allen Seiten auch anerkannt wird und in einer Demokratie selbstverständlich sein sollte, hätte ich nicht für möglich gehalten“, so Reichel.

Hier geht es zur vollständigen PM.

Die europäische Zulassung der COVID19-Impfstoffe – Gemeinsam gegen Corona?

Licht am Ende des Tunnels: Nachdem die Europäische Arzneimittel-Agentur (EMA) den Einsatz des BioNTech/Pfizer Impfstoffs empfohlen hat, wurde der erste Corona-Impfstoff in der EU zugelassen! In dem Beitrag des Europe direct Informationszentrums Sachsen-Anhalt/Magdeburg wird das Verfahren erläutert und warum es so lange gedauert hat, ehe der Impfstoff zugelassen werden konnte. Außerdem gibt es eine anschauliche Präsentationen über die Europäische Arzneimittel-Agentur.

"Einheitstraum(a) - Die Rolle der Treuhand im Prozess der Wiedervereinigung"

Kaum ein Thema nach der Wiedervereinigung hat die Gemüter mehr erhitzt als die Arbeit der Treuhandanstalt. Eine Gesprächsrunde ist am 2. Oktober im Schauspielhaus Magdeburg der Frage nachgegangen, welche Rolle sie beim Einigungsprozess gespielt hat und welche Folgen das bis heute nach sich zieht. Zu Gast waren dabei: Carolin Millner, Regisseurin (Frankfurt/Berlin), Text und Regie der Inszenierung „Tod der Treuhand“ am Theater Magdeburg; Dr. Marcus Böick, Historiker an der Ruhr-Universität Bochum, Autor des Buchs „Die Treuhand. Idee – Praxis – Erfahrung 1990-94“; Katrin Budde, MdB (SPD), von 1990 – 2017 Abgeordnete des Landtags Sachsen-Anhalt (arbeitsmarkt- und wirtschaftspolitische Sprecherin, Vorsitzende des Ausschusses für Wirtschaft und Technologie und von 2001 – 2002 Wirtschaftsministerin); Günther Oelze, ehemaliger Vorsitzender des SKET-Betriebsrats Moderiert wurde die Gesprächsrunde durch den Journalisten und Autor Ulrich Wittstock.

Podiusmdiskussion: "Umbruch oder Abbruch - Was hat die friedliche Revolution gebracht?"

Zum Abschluss ihres mehrjährigen DDR-Geschichtsprojekts hatte die Landeszentrale für politische Bildung Sachsen-Anhalt am 24. September nach Magdeburg eingeladen. Im Rahmen der Tagung "Aufbruch, Umbruch, Abbruch - Zwischen Partizipation und Verdrossenheit. Ostdeutschland drei Jahrzehnte nach dem Mauerfall“ diskutierten der Philosoph und Publizist Prof. Dr. Richard Schröder, die Journalistin und Autorin Valerie Schönian sowie die Beauftragte des Landes Sachsen-Anhalt zur Aufarbeitung der SED-Diktatur, Birgit Neumann-Becker, über die Frage, welche Auswirkungen die friedliche Revolution bis heute hat und was für oder gegen ein ostdeutsches Wir spricht. Im YouTube-Video können Sie die Diskussion noch einmal verfolgen.

Neu im Literaturangebot: "Great again? Reportagen aus einem zerrissenen Amerika"

Die Spannung vor den Präsidentschaftswahlen in den USA steigt. Seit Donald Trump im Weißen Haus residiert und seine "Make America great again"-Politik betreibt, tobt ein Kulturkampf in den Vereinigten Staaten. Die ARD-Auslandskorrespondenten Julia Kastein und Sebastian Hesse-Kastein haben sich auf den Weg gemacht, auf einen Roadtrip durch ein verändertes Land. Sie haben Amerikaner aus den unterschiedlichsten Lebenswelten getroffen, ihnen zugehört, auch im Corona-Lockdown. Die Reportagen und Fotos in diesem Band fügen sich zu einem Gesamtbild, das die USA dieser Tage neu und ganz anders darstellt. 

Das Buch ist bestellbar unter: https://lpb.sachsen-anhalt.de/service/literaturangebot/

Wanderausstellung „Benutzt und gefeiert“ wird am 26. September in Naumburg eröffnet

Das mittelalterliche Magdeburger Recht war seiner Zeit weit voraus und hat europäische Rechtsgeschichte mitgeprägt. „Benutzt und gefeiert“ heißt eine Ausstellung, die am 26. September gemeinsam mit dem Förderverein der Moritzkirche in Naumburg eröffnet wird und die die Wirkungsgeschichte seit dem 20. Jahrhundert beleuchtet.

Im Mittelpunkt der in Zusammenarbeit mit dem Kulturhistorischen Museum in Magdeburg entstandenen Schau steht der Missbrauch des Magdeburger Rechts im Dritten Reich und die heutige Bedeutung für Demokratie und Frieden in vielen Städten Ostmitteleuropas. In der Naumburger Moritzkirche wird die Wanderausstellung vom 26. September bis zum 4. Dezember 2020 gezeigt.

Hier geht es zur vollständigen PM.

Ein Gespräch mit dem Politikberater Martin Fuchs über Krisenkommunikation

Richtig zu kommunizieren ist schwer - das wissen wir alle aus unserem Alltag.  In der Politik und in der Wissenschaft ist das nicht anders - auch hier stoßen die Protagonisten immer wieder auf Kommunikationshindernisse. Gerade in Corona-Krisenzeiten wird das noch einmal deutlich. Wie kommuniziert Wissenschaft mit Politik und wie gibt die Politik entsprechende Informationen an die Bürgerinnen und Bürger weiter? Der Politikberater Martin Fuchs spricht in unserer jüngsten "DU BIST POLITIK digital"-Podcastfolge über Fallstricke und Lösungen für eine gute Kommunikation, die am Ende jede und jeden weiterbringt.

Hier geht's zur Podcastfolge in der Soundcloud.

Mehr als eine Stadtgeschichte Halles im 20. Jahrhundert

Im Mittelpunkt des von Daniel Watermann und Susanne Feldmann herausgegebenen Buches "Stadtgeschichte auf Fotografien: Halle (Saale) im 20. Jahrhundert" stehen Motive, die wichtige Ereignisse mit Bezug zur regionalen sowie gesamtdeutschen Geschichte in Halle zeigen. Der zeitliche Bogen reicht dabei vom Besuch des deutschen Kaiserpaars 1903 in der Saalestadt bis zum Eierwurf auf Bundeskanzler Helmut Kohl im Jahr 1991. In der Aufzeichnung aus unserer Livestream-Reihe "DU BIST POLITIK digital" geben Susanne Feldmann als Mitherausgeberin sowie zwei der insgesamt 18 Autorinnen und Autoren - Ute Fahrig, Kuratorin am Stadtmuseum Halle, und Antje Seeger, Leiterin des Bildarchivs am Institut für Kunstgeschichte der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg - einen Einblick in das im Mitteldeutschen Verlag erschienene Buch. 

Von der politischen Architektur bis zum Treuhand-Drama: Neue Publikationen im Sortiment der Literaturstelle

In der Literaturstelle der Landeszentrale für politische Bildung sind neue, spannende Publikationen verfügbar. Neben der politischen Architektur deutscher Parlamente geht es dabei um „Rechte Egoshooter“, die Bildungsarbeit gegen Antisemitismus , die "Geschichte der deutschen Wiedervereinigung" oder "Die Treuhand - Ein deutsches Drama".

Nach der zuletzt erfolgten Aktualisierung sind die Publikationsdatenbank und das Bestellsystem jetzt auch wieder erreichbar. Alle Titel, die Sie bei uns in der Literaturstelle vorfinden, können nun in gewohnter Form online über den Warenkorb bestellt werden unter: https://lpb.sachsen-anhalt.de/service/literaturangebot-mit-shop/ oder direkt in der Leiterstraße 2 in Magdeburg abgeholt werden.

Die Literaturausgabe der Landeszentrale hat geöffnet:
Montag, Mittwoch, Freitag: 10.00 - 12.00 Uhr
Dienstag: 13.00 - 16.00 Uhr
Donnerstag: 13.00 - 17.00 Uhr

Ein Gespräch mit Katharina Nocun über Verschwörungstheorien und ihr neues Buch „Fake Facts"

Corona lässt Verschwörungstheorien eine Konjunktur erleben - überall trifft man auf sie, in den sozialen Netzwerken genauso wie im Bekannten- und Verwandtenkreis. Doch was sind Verschwörungstheorien eigentlich, woran erkennt man sie als solche und wie tritt man ihnen entgegen? Und wer sind die Protagonisten, die bei ihrer Verbreitung helfen? Alles Idioten oder doch Menschen, die man ernst nehmen sollte? Darüber haben wir mit der Autorin und Bloggerin Katharina Nocun gesprochen. Nebenbei gibt sie einen exklusiven Vorgeschmack auf ihr neuestes Werk, das sie gemeinsam mit Pia Lamberty realisierte - ihre Buchneuerscheinung "FAKE FACTS: Wie Verschwörungstheorien unser Denken bestimmen". Brandaktuell wird dieses voraussichtlich Mitte Mai erscheinen. Wir konnten es vorher lesen und empfehlen es hiermit wärmstens.

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Vorgestellt: Der Friedenskreis Halle - ein Teil der sachsen-anhaltischen Zivilgesellschaft

Als wichtiger Akteur des zivilgesellschaftlichen Engagements in Sachsen-Anhalt hat der Friedenskreis Halle e.V. eine lange Geschichte, die um das Jahr 1989 beginnt. Romy und Thomas unterhalten sich mit Christof Starke über Vergangenheit und Gegenwart eines Vereins, der sich nicht allein der Friedensarbeit verschrieben hat.

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Leitbild der Landeszentrale ist jetzt Online

„Die Vermittlung der Vorzüge der Demokratie, der Menschenrechte, der Freiheitsrechte des Einzelnen und des friedlichen Miteinanders, des Kompromisses und der Rechtsstaatlichkeit ist eine Kernaufgabe der politischen Bildung.“ So steht es im Leitbild der Landeszentrale für politische Bildung Sachsen-Anhalt und dieser Aufgabe fühlen wir uns verpflichtet. Entwickelt worden ist das Leitbild gemeinsam vom Team der Landeszentrale. Dabei sind auch die Ergebnisse von Klausurtagungen der letzten Jahre mit eingeflossen. Für unsere tägliche Arbeit stellt das Leitbild eine wichtige Grundlage dar. Seine Grundsätze sollen unser Handeln leiten sowie nach innen und außen gelten.

Hier geht's zum kompletten Text.

Zuwendungen der Landeszentrale - ein neuer Erklärfilm zeigt, wie's geht

Die Landeszentrale für politische Bildung Sachsen-​Anhalt fördert Ihr Projekt! Unterstützt werden die verschiedensten Formate der politischen Bildungsarbeit, wie Seminare, Workshops, Vorträge, Ausstellungen und vieles mehr. Unser brandneuer kurzer Erklärfilm zeigt, wie's geht. Für Fragen zu Ihrem Projekt stehen wir Ihnen natürlich gern per Mail zur Verfügung: politische.bildung(at)sachsen-​anhalt.de Wir freuen uns auf Ihre Ideen! Ihr Team der Landeszentrale.

"Einschreiten für Demokratie": Neue App hilft, Stammtischparolen zu kontern

Mit der kostenlosen App „KonterBUNT“ kann man seit dem 11. Juni hilfreiche Strategien aus Argumentationstrainings gegen Stammtischparolen kennenlernen. Die App enthält einen Strategieguide mit zahlreichen Tipps und Ratschlägen, die sich beim Argumentieren bewährt haben. In einem Mini-Game lassen sich verschiedene Reaktionen auf Parolen direkt ausprobieren. Die Tipps wurden von Prof. Klaus-Peter Hufer entwickelt. Er ist Experte für Argumentationstrainings und beschäftigt sich in seinen Büchern seit Jahren mit dem Problem. „Stammtischparolen grenzen aus und sind oft voller Hass. Vom Spruch zur Tat sind die Übergänge fließend. Deswegen sollte widersprochen werden“, so Hufer.

Die App „KonterBUNT“ steht seit dem 11. Juni in den App-Stores von Google und Apple kostenlos zum Download bereit. Sie lässt sich mit den gängigen mobilen Betriebssystemen „Android“ und „iOS“ nutzen.

www.konterbunt.de

Neuer CampusPublik-Artikel: Zur Staatsräson

Der Schock sitzt vielen politischen Eliten noch in den Knochen. Nach der 19. Bundestagswahl brach die FDP als erste Partei in der Geschichte der BRD die Koalitionsgespräche in der Sondierungsphase ab. Eine schwarz-gelb-grüne, sogenannte Jamaika-Koalition kam nicht zustande. Etwas weniger überraschend war das darauffolgende Einlenken der SPD. Nach ihrer krachenden Wahlpleite mit einem Verlust von 5,2 Prozent bekam die ehemals große Volkspartei gerade einmal 20,5 Prozent der Stimmen und erteilte deshalb der Regierungsverantwortung zunächst eine Absage. Doch auf Grund des hohen politischen Drucks nach dem Jamaika-Aus lenkte die SPD ein und begab sich in Sondierungsgespräche mit dem alten Koalitionspartner, der Union. Ein halbes Jahr nach der Bundestagswahl wurde der Koalitionsvertrag der erneuten Großen Koalition (GroKo) unterschrieben. Während dieses halben Jahres wurde die SPD in den Medien immer wieder in den Zusammenhang mit dem Begriff der Staatsräson gebracht. Doch was ist eigentlich damit gemeint?

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