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Neues von der Landeszentrale für politische Bildung

Thementag zum Umgang mit „Flüchtigenrücklässen“ am 13. April

Der Museumsverband Sachsen-Anhalt und die Landeszentrale für politische Bildung laden am 13. April zu einem öffentlichen Thementag in die Landeszentrale in Magdeburg ein. Die gemeinsame Publikation „‘Die sind quasi mit der Handtasche weggegangen.‘ Ein Flüchtigenrücklass im Museum Schloss Bernburg – Beispiel für Kulturgutentziehung in der DDR“ (hg. vom Museumsverband Sachsen-Anhalt e. V. und von der Landeszentrale für politische Bildung Sachsen-Anhalt) wird vorgestellt und das Thema der unfreiwilligen Rücklässe durch ergänzende Vorträge weiter beleuchtet. Ziel ist es, den Umgang mit diesen Objekten in öffentlichen Sammlungen heute zu erörtern. Anlass ist der internationale Tag der Provenienzforschung. 
Bitte melden Sie sich zur besseren Planung der Veranstaltung bis 2. April unter dem Link an: http://eveeno.com/222219569

 

Vereinbarung mit dem polnischen Museum „Pilecki-Haus“ unterzeichnet

Die Zusammenarbeit der Landeszentrale für politische Bildung Sachsen-Anhalt mit dem Erinnerungsort zum Leben und Wirken des polnischen Widerstandskämpfers Witold Pilecki soll weiter gefestigt werden. Dazu ist heute beim Besuch einer Delegation aus dem „Museum – Haus der Familie Pilecki“ in Magdeburg eine Kooperationsvereinbarung von der Direktorin des Museums, Karolina Kolbuszewska, und dem Direktor der Landeszentrale für politische Bildung, Maik Reichel, unterzeichnet worden.
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„Landschaft ohne Zeugen“: Lesung mit Ines Geipel am 17. März in Magdeburg

In der DDR waren Gedenkstättenbesuche für Schülerinnen und Schüler verpflichtend. In ihrem neuen Buch geht die Autorin Ines Geipel von ihrer Erfahrung als Schülerin aus und fragt nach dem Umgang mit der Erinnerungskultur in Ost und West – vom antifaschistischen Staatsmythos der DDR bis zur Aufarbeitung in der Bundesrepublik. Das Buch ist für den Preis der Leipziger Buchmesse in der Kategorie „Sachbuch/ Essayistik“ nominiert..Die Lesung findet am 17. März, um 19.30 Uhr in der Stadtbibliothek Magdeburg statt. Der Eintritt ist frei.
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Sonntagsmatinee zum Frauentag mit Annett Gröschner: Schwebende Lasten

Nicht weniger als ein Jahrhundertleben erzählt Annett Gröschner mit der Geschichte der Blumenbinderin und Kranfahrerin Hanna Krause in ihrem Roman „Schwebende Lasten“. Anlässlich des Internationalen Frauentages kommt die Autorin am 8. März um 11 Uhr zu Lesung und Gespräch nach Sangerhausen ins Europa-Rosarium und stellt dort im Rahmen einer Sonntagsmatinee ihr Buch vor. Der Eintritt zu der Veranstaltung ist frei. Anmeldung erbeten unter: https://eveeno.com/279045452
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Gedenken an die deportierten und ermordeten Sinti und Roma

Mit einer Gedenkveranstaltung am 1. März um 16 Uhr an der Erinnerungsstele, die sich auf dem Parkplatz des Einkaufszentrums Flora-Park befindet, und einem musikalischen Gespräch um 18 Uhr im Literaturhaus Magdeburg soll an die verfolgten und ermordeten Sinti und Roma erinnert werden. Dazu werden Janko Lauenberger und Manolito Steinbach als Gäste erwartet, die von ihren bewegenden Familiengeschichten und ihren Erfahrungen als Sinti heute erzählen. Gemeinsam mit dem Violinisten Sorin Ferat begleiten sie den Abend außerdem musikalisch. Der Verein Miteinander e.V., das Literaturhaus Magdeburg und die Landeszentrale für politische Bildung laden dazu ein.
Hier geht es zur vollständigen PM.
 

Lesung und Gespräch mit Leonie Plaar am 19. Februar in Magdeburg

Die Autorin Leonie Plaar liest am 19. Februar im Moritzhof Magdeburg aus ihrem Buch "Meine Familie, die AfD und ich". Darin erzählt sie, wie es ist, wenn der eigene Vater Teil einer Partei wird, die sich gegen alles richtet, wofür man selbst steht. Die Journalistin verbindet darin persönliche Erfahrungen mit einer Analyse gesellschaftlicher Entwicklungen und zeigt, wie politische Gräben Familien zerreißen. Eine Gemeinschaftsveranstaltung der Landeszentrale für politische Bildung mit dem Literaturhaus Magdeburg und dem Kulturzentrum Moritzhof.
Tickets gibt es unter: http://www.moritzhof-​magdeburg.de/leonie-​plaar-meine.../
 

Unser Thema des Monats Februar: Ökologie

Wie wir mit Müll umgehen, welche Bedeutung Wasser für die Umwelt und Gesellschaft hat und welche Folgen der Verlust von Eis für das Klima und seine Lebewesen mit sich bringt, steht diesen Monat im Mittelpunkt der Literaturstelle der Landeszentrale. Am 2. Februar, dem Welttag der Feuchtgebiete, machen internationale Aktionen auf die Bedeutung von Mooren, Auen, Sümpfen, Seen und anderen Feuchtlandschaften aufmerksam, die als natürliche Wasserspeicher und als wertvolle Ökosysteme für Artenvielfalt und Klima fungieren. Zudem bietet der Februar Gelegenheit, über die Auswirkungen des globalen Eisverlusts in den polaren Regionen und über die weltweite Herausforderung der Abfallvermeidung und -verwertung nachzudenken. Die Literaturstelle bietet verschiedene Publikationen zum Thema an, die dazu anregen, sich mit diesen Aspekten und mit nachhaltigem Handeln im Alltag auseinanderzusetzen. Bestellbar sind die Bücher im Literaturangebot per E-Mail an lpb(at)sachsen-anhalt.de nach den bekannten Regularien.
 

Kooperation bei Studienfahrten wird fortgesetzt

Anlässlich des Gedenktages für die Opfer des Nationalsozialismus am 27. Januar gibt es um 18 Uhr im Museum Synagoge Gröbzig eine Begegnung mit Nachfahren von ehemaligen jüdischen Einwohnern von Gröbzig. Zugleich unterzeichnen das Berend-Lehmann-Museum Halberstadt, das Museum Synagoge Gröbzig und die Landeszentrale für politische Bildung eine Vereinbarung über die Weiterführung ihrer Kooperation zur Umsetzung von schulischen Studienfahrten in die beiden Einrichtungen.
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Unser Thema des Monats Januar: Gedenken

Vor dem Hintergrund des Internationalen Holocaust-Gedenktages am 27. Januar steht das Gedenken an die Opfer des Nationalsozialismus im Mittelpunkt dieses Monats. An diesem Tag wird der Befreiung des Konzentrations- und Vernichtungslagers Auschwitz-Birkenau im Jahr 1945 gedacht. Dieses Datum mahnt uns, die Erinnerung an die Millionen von Menschen wachzuhalten, die Opfer von Verfolgung, Gewalt und systematischem Mord wurden. Das Thema des Monats „Gedenken“ der Literaturstelle regt dazu an, sich mit der Bedeutung der Erinnerungskultur, der Verantwortung für die Gegenwart und der Wachsamkeit gegenüber Antisemitismus und Intoleranz in der Zukunft auseinanderzusetzen. Dazu bietet die Literaturstelle verschiedene Titel im Literaturangebot an, bestellbar per E-Mail an lpb(at)sachsen-anhalt.de nach den bekannten Regularien.

Sachsen-Anhalt-Monitor 2025 vorgestellt

Der im Auftrag der Landeszentrale für politische Bildung erstellte und heute in der Landespressekonferenz vorgestellte Sachsen-Anhalt-Monitor 2025 mit dem Titel "Zwischen Autokratisierung und Demokratisierung: Befunde zu einer Gesellschaft im Richtungsstreit" zeigt eine ambivalente Stimmungslage. So trifft eine hohe Lebenszufriedenheit auf eine politische Verunsicherung. Demnach beurteilt die Mehrheit der Menschen in Sachsen-Anhalt ihre persönliche Lebenslage positiv. Gleichzeitig aber richten viele den Blick kritisch auf strukturelle Herausforderungen im Land, etwa mit Blick auf Infrastruktur, Wirtschaftskraft und soziale Sicherheit.

Die Demokratie als Staatsform findet breite Zustimmung. Dennoch ist die Zufriedenheit mit ihrem Funktionieren nur moderat ausgeprägt. Unzufriedenheit speist sich vor allem aus der wirtschaftlichen Lage, mangelnder politischer Effektivität und dem Gefühl eines ungerechten Wohlstandsanteils. Auch das Vertrauen in Institutionen fällt stark differenziert aus: Polizei, Wissenschaft und Gerichte genießen hohe Werte, auch Landesregierung und Landtag schneiden vergleichsweise positiv ab. Bundesregierung, Parteien und Kirchen hingegen stoßen auf geringe Zustimmung.
Hier geht es zur kompletten PM. 
 

„Politische Bildung ist unverzichtbar!“

In dieser Pocast-Folge von „Du bist Politik“ begrüßen wir Prof. Dr. Andreas Petrik, Professor für Didaktik der Sozialkunde am Institut für Politikwissenschaft der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg. Gemeinsam sprechen wir über die Rolle politischer Bildung in der Schule, den Beutelsbacher Konsens als Leitprinzip und darüber, warum politische Bildung nicht nur für Jugendliche, sondern auch für Erwachsene unverzichtbar ist. Hier geht es zur Podcastfolge auf Spotify

Der Tag der offenen Tür der Landeszentrale in der Presse

Die Süddeutsche Zeitung veröffentlichte Anfang Juli einen Artikel über den Tag der offenen Tür der Landeszentrale, in dem der Kulturkampf der AfD in Sachsen-​Anhalt thematisiert wird. Den vollständigen Artikel können Sie hier nachlesen.
 

Broschüre „Von Bernburg nach Treblinka“ übergeben

In Zusammenarbeit mit der Gedenkstätte für die Opfer der NS-„Euthanasie“ in Bernburg hat die Landeszentrale für politische Bildung eine Broschüre herausgegeben, die die Verbindungen der Tötungsanstalt in Bernburg mit dem Vernichtungslager Treblinka beleuchtet. Die Publikation ist auch auf Polnisch erschienen. Bei seinem derzeitigen Besuch im Museum Treblinka hat der Direktor der Landeszentrale, Maik Reichel, die Broschüre für die pädagogische Arbeit dort übergeben. Die Publikation ist in der Landeszentrale sowie der Gedenkstätte Bernburg erhältlich.
Hier geht es zur vollständigen PM.
 

Angriff auf die demokratische politische Bildung

Mit ihrem Antrag zur Auflösung der Landeszentrale für politische Bildung wendet sich die AfD-Fraktion im Landtag von Sachsen-Anhalt direkt gegen die demokratische politische Bildung im Land. Dazu äußert sich der Direktor der Landeszentrale für politische Bildung Maik Reichel:
Die Landeszentrale für politische Bildung Sachsen-Anhalt ist seit mehr als drei Jahrzehnten verlässliche Partnerin von Bürgerinnen und Bürgern, um ihnen Fähigkeiten, Kenntnisse und Wissenswertes zu vermitteln, damit sie am gesellschaftlichen und politischen Leben teilhaben können. Dies geschieht umfassend und nach dem einheitlichen Standard der politischen Bildung, dem Beutelsbacher Konsens. Deshalb ist der Vorwurf der AfD-Landtagsfraktion Sachsen-Anhalt grundlegend falsch und zeugt von mangelnder Kenntnis der Arbeit der Landeszentrale. Von einer Indoktrination oder gar Bevormundung, wie im Antrag dieser Fraktion beschrieben, kann gar keine Rede sein. Das Überwältigungsverbot ebenso wie die Kontroversität in Themen und Diskussion sind für uns ein elementarer Bestandteil unseres Handelns. Hier geht es zur vollständigen Stellungnahme des Direktors der Landeszentrale für politische Bildung Sachsen-Anhalt, Maik Reichel, zum Antrag der AfD-Landtagsfraktion vom 15.01.2025 zur Abschaffung der Landeszentrale für politische Bildung (Landtagsdrucksache 8/5020).  
 

Neu bei CampusPublik: Rechte Akteurinnen in der digitalen Öffentlichkeit

veröffentlicht am 1. August 2024

Politik findet längst nicht mehr nur in Parteien, im Plenarsaal oder im Wahllokal statt, sondern verlagert sich in den digitalen Raum, in die sozialen Medien. Das Radikalisierungspotential ist hier besonders groß. Gerade junge Menschen werden zum Zielpublikum rechtsideologischer Manipulationen. In ihrer nun mit CampusPublik veröffentlichten Masterarbeit mit dem Titel „Rechte Akteurinnen in der digitalen Öffentlichkeit“ trägt Sina Albrecht dazu bei, Kommunikationsstrategien rechter Akteurinnen zu decodieren. Sie betont die Relevanz ihrer Analyse: „Wir dürfen uns nicht vom bunten Gewand der Online-Kulturen täuschen lassen. Wer soziale Medien nutzt, muss immer kritisch hinterfragen“, so die Absolventin der Uni Halle. Mehr erfahren
 

Kooperationsprojekt: Vielfalt jüdischen Lebens in Sachsen-Anhalt zeigen

In Halberstadt ist heute ein neues Kooperationsprojekt der Landeszentrale für politische Bildung mit dem Berend-Lehmann-Museum und dem Museum Synagoge Gröbzig gestartet worden, um die Vielfalt jüdischen Lebens zu zeigen. Künftig unterstützt die Landeszentrale Schulen auch bei Fahrten zu Einrichtungen jüdischer Geschichte und Kultur in Sachsen-Anhalt mit einer vollständigen Übernahme der Fahrtkosten in den Jahren 2024 und 2025. Dazu haben LpB-Direktor Maik Reichel, Anne Matviyets, Chefkuratorin des Berend-Lehmann-Museums in Halberstadt, und Anett Gottschalk, Leiterin des Museums Synagoge Gröbzig, eine Kooperationsvereinbarung unterzeichnet.

Hier geht es zur vollständigen PM.

Neues Kuratorium der Landeszentrale für politische Bildung Sachsen-Anhalt

Die Landeszentrale für politische Bildung Sachsen-Anhalt (LpB) hat ein neues Kuratorium. Die Mitglieder des Kuratoriums haben in ihrer konstituierenden Sitzung am 6. September 2022 Tobias Krull (CDU) zum Vorsitz und Hendrik Lange (DIE LINKE) zum stellvertretenden Vorsitz gewählt. Hier geht es zur vollständigen PM des Bildungsministerums.

 

Unser Thema des Monats April 2026: Medien

Am 23. April ist der Welttag des Buches und des Urheberrechts. Dieser Tag würdigt weltweit die Bedeutung des Lesens sowie die Rolle von Büchern und ihren Autorinnen und Autoren. Aus diesem Anlass richtet die Literaturstelle in diesem Monat den Blick auf die Bedeutung von Medien. Wenn das Buch die Mutter aller Medien ist, dann sind Zeitung, Radio und Internet ihre Kinder. In ihrer Vielfalt eröffnen sie Zugang zu Wissen und kultureller Teilhabe, prägen unsere Meinungsbildung und sind für eine demokratische Gesellschaft unverzichtbar. Neue Entwicklungen wie Künstliche Intelligenz werfen zudem Fragen nach dem Schutz geistigen Eigentums und den Grenzen des Urheberrechts auf. Die Literaturstelle bietet zu ihrem Thema des Monats „Medien“ verschiedene Titel im Literaturangebot an, die nach den bekannten Regularien per E-Mail an lpb(at)sachsen-anhalt.de bestellt werden können.

Hybride Kriegsführung in Europa: Podiumsgespräch am 9. April in Magdeburg

Hybride Bedrohungen wie Cyberangriffe, Desinformation und Sabotage stellen Europa vor neue Herausforderungen. In dieser Veranstaltung im Landesbetrieb für Hochwasserschutz und Wasserwirtschaft Sachsen-​Anhalt  in Magdeburg (Otto-​von-Guericke-Str. 5) erhalten die Besucherinnen und Besucher Einblicke in die aktuelle Lage, diskutieren wirksame Gegenmaßnahmen und erleben, warum starke Zusammenarbeit zwischen zivilen und militärischen Akteuren entscheidend ist. Mit dabei sind u.a.: Andre Johannes Bodemann, Generalleutnant des Heeres, Operatives Führungskommando der Bundeswehr; Lydia Hüskens, Ministerin für Infrastruktur & Digitales des Landes Sachsen-​Anhalt, und Prof. Dr. Christian Hummert, Forschungsdirektor der Cyberagentur Halle. Der Eintritt ist frei. Bitte melden Sie sich an unter: https://eveeno.com/228650242

 

Gemeinschaftsstand der Landeszentralen auf der Buchmesse

Unter dem Banner „Orientierungspunkt Politische Bildung“ präsentieren sich die Landeszentralen für politische Bildung aus Sachsen und Sachsen-Anhalt vom 19. bis 22. März mit einem Gemeinschaftsstand auf der Leipziger Buchmesse. Besucherinnen und Besucher können in diesem Jahr auf größerer Standfläche erstmals fast den gesamten Bestand der Literaturstelle entdecken und durch die einzelnen Titel stöbern. Besucherinnen und Besucher finden den Gemeinschaftsstand der Landeszentralen in Halle 2 (Stand B301/C300) in Nachbarschaft zur Bundeszentrale für politische Bildung. Wir freuen uns auf Ihren Besuch.
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Pressefreiheit macht Schule: Jetzt für Schülermedientage anmelden

Die Landeszentrale für politische Bildung Sachsen-Anhalt bringt erneut Schule und Medienschaffende zusammen: Anlässlich der Schülermedientage vom 27. bis 30. April sollen junge Menschen authentische Einblicke in den journalistischen Alltag erhalten. Ab jetzt und bis zum 2. April können sich Schulklassen dafür anmelden. Die Anmeldung und der ausführliche Stundenplan mit den einzelnen Modulen stehen unter https://lpb.sachsen-anhalt.de/online-angebote/schuelermedientage bereit.
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Unser Thema des Monats März 2026: Frauen

Mit dem Internationalen Frauentag am 8. März rücken die Geschichte, die Rechte und die gesellschaftliche Bedeutung von Frauen in den Mittelpunkt. Die Literaturstelle möchte mit dem Thema des Monats „Frauen“ an den jahrzehntelangen Kampf für Gleichberechtigung, politische Teilhabe und soziale Gerechtigkeit erinnern, dessen Wurzeln in den Arbeiterinnen- und Frauenbewegungen des frühen 20. Jahrhunderts liegen. Bis heute macht der Frauentag auf bestehende Ungleichheiten, Diskriminierung und Gewalt gegen Frauen aufmerksam. Die Literaturstelle möchte mit ihrem Thema des Monats dazu anregen, sich mit der Geschichte der Frauenbewegung, aktuellen Herausforderungen der Gleichstellung und den Errungenschaften von Frauen in Politik, Gesellschaft und Kultur auseinanderzusetzen. Dazu bietet die Landeszentrale verschiedene Titel im Literaturangebot an, bestellbar per E-Mail an lpb(at)sachsen-anhalt.de nach den bekannten Regularien.
 

Schulen aus Magdeburg beteiligen sich an Stolpersteinputzaktion

Es ist ein besonderes Zeichen des Gedenkens. Anlässlich der Aktionswoche „Eine Stadt für alle“ in Magdeburg wollen Schülerinnen und Schüler noch bis zum 27. Januar Stolpersteine putzen und damit an die Opfer von Hass und Gewalt in der NS-Zeit erinnern sowie ein Zeichen gegen den gestiegenen Antisemitismus setzen. ...weiterlesen...
 

Jahresbilanz der Landeszentrale: Neue Schwerpunkte gesetzt

Zahlreiche Demokratieprojekte, Jahrestage, Jubiläen und einige Premieren: Die Landeszentrale für politische Bildung Sachsen-Anhalt kann auf ein bewegtes Jahr 2025 zurückblicken. Insgesamt sind mehr als 40.000 Teilnehmerinnen und Teilnehmer mit den verschiedenen Bildungsangeboten erreicht worden.

„Demokratie unterwegs, so lautete nicht nur das Jahresthema des Netzwerkes für Demokratie und Toleranz, das in diesem Jahr auf sein 20-jähriges Bestehen zurückblicken konnte. Das war auch das Leitmotiv unserer Arbeit“, bilanzierte der Direktor der Landeszentrale für politische Bildung, Maik Reichel. Dazu gab es zahlreiche Angebote im ganzen Land von Arendsee bis Zeitz...
Hier geht es zur vollständigen PM.
 

Thema des Monats Dezember: Widerstand

Der Dezember lädt dazu ein, an den mutigen Widerstand gegen die nationalsozialistische Diktatur zu erinnern. Im Mittelpunkt steht das Schicksal der Mitglieder der „Roten Kapelle“ in Deutschland, die wegen ihres Engagements für Freiheit, Menschlichkeit und Aufklärung verfolgt und elf ihrer wichtigsten Mitglieder am 22. Dezember 1942 hingerichtet wurden. Ihr Handeln zeigt bis heute, wie wichtig Zivilcourage ist und welchen Preis Menschen bereit waren zu zahlen, um Unrecht entgegenzutreten. Das Monatsthema „Widerstand“ der Literaturstelle regt dazu an, sich mit der Bedeutung historischer Widerstandsbewegungen und ihren Mahnungen für unsere Gegenwart auseinanderzusetzen. Dazu bietet die Literaturstelle verschiedene Titel im Literaturangebot an, bestellbar per E-Mail an lpb(at)sachsen-anhalt.de nach den bekannten Regularien.

„Oststolz“: Buchlesung und Gespräch mit Alexander Prinz

Alexander Prinz wäre beinahe Lehrer geworden, ist heute YouTube-Star und SPIEGEL-Bestsellerautor. In seinem Buch „Oststolz“ erzählt er von seiner Kindheit und Jugend in einem 800-Seelen-Dorf in Sachsen-Anhalt, von tatsächlicher Armut und Brüchen in Biografien. Sein Ton ist nicht laut oder belehrend, sondern sehr persönlich, nachdenklich, nahbar. Er sieht eine „mentale Mauer“ zwischen Ost und West im Alltagserleben, die sich aus niedrigeren Löhnen und Renten, mangelnder Anerkennung und westdeutscher Hegemonie speist. Prinz ruft die Nachwendegeneration dazu auf: Seid auf eure Ost-Biografie stolz, bleibt hier und macht was draus, bevor es die Falschen tun. | 8. Dezember 2025, 19.30 Uhr | Stadtbibliothek Magdeburg, Breiter Weg 109, Magdeburg | Die Veranstaltung ist ausgebucht. 

Broschüre erklärt die Bundestagswahl in Leichter Sprache

Zur Bundestagswahl am 23. Februar 2025 haben die Landeszentrale für politische Bildung Sachsen-Anhalt und die Landeswahlleiterin des Landes Sachsen-Anhalt die Broschüre “Einfach wählen gehen!“ in Leichter Sprache herausgegeben. Die Broschüre ist kostenlos und bei der Landeswahlleiterin, in der Landeszentrale für politische Bildung Sachsen-Anhalt sowie bei den Kreiswahlleitungen erhältlich. Zudem kann die Broschüre auf der Hompage der Landeszentrale unter der Rubrik Wahlen heruntergeladen werden.
Hier geht es zur gemeinsamen PM.
 

Neuer Beirat des Netzwerkes für Demokratie und Toleranz

Der neue Beirat des Netzwerkes für Demokratie und Toleranz aus Vertreterinnen und Vertretern von Zivilgesellschaft, Wirtschaft, Kultur, Sport, Politik, Kirche und Gewerkschaft hat sich am 4. September im Magdeburger Landtag konstituiert. Ministerpräsident Dr. Reiner Haseloff als einer der Schirmherren eröffnete die Sitzung und überreichte den Mitgliedern die Berufungsurkunden. Die Geschäftsführerin des Netzwerkes, Cornelia Habisch, gab einen kurzen Bericht zur bisherigen Arbeit und warf einen Blick in das kommende Jahr. Dann feiert das Netzwerk für Demokratie und Toleranz in Sachsen-Anhalt sein 20-jähriges Bestehen. Neben dem Austausch über ein mögliches Programm für das Jubiläumsjahr ging es in der Beratung insbesondere um die politische Situation nach den Wahlen in Sachsen und Thüringen, die aktuellen Herausforderungen für die Demokratie sowie die gesellschaftliche Polarisierung und was das Netzwerk hier unternehmen kann.
 

Leitbild der Landeszentrale ist jetzt Online

„Die Vermittlung der Vorzüge der Demokratie, der Menschenrechte, der Freiheitsrechte des Einzelnen und des friedlichen Miteinanders, des Kompromisses und der Rechtsstaatlichkeit ist eine Kernaufgabe der politischen Bildung.“ So steht es im Leitbild der Landeszentrale für politische Bildung Sachsen-Anhalt und dieser Aufgabe fühlen wir uns verpflichtet. Entwickelt worden ist das Leitbild gemeinsam vom Team der Landeszentrale. Dabei sind auch die Ergebnisse von Klausurtagungen der letzten Jahre mit eingeflossen. Für unsere tägliche Arbeit stellt das Leitbild eine wichtige Grundlage dar. Seine Grundsätze sollen unser Handeln leiten sowie nach innen und außen gelten.

Hier geht's zum kompletten Text.

Zuwendungen der Landeszentrale - ein neuer Erklärfilm zeigt, wie's geht

Die Landeszentrale für politische Bildung Sachsen-​Anhalt fördert Ihr Projekt! Unterstützt werden die verschiedensten Formate der politischen Bildungsarbeit, wie Seminare, Workshops, Vorträge, Ausstellungen und vieles mehr. Unser brandneuer kurzer Erklärfilm zeigt, wie's geht. Für Fragen zu Ihrem Projekt stehen wir Ihnen natürlich gern per Mail zur Verfügung: politische.bildung(at)sachsen-​anhalt.de Wir freuen uns auf Ihre Ideen! Ihr Team der Landeszentrale.

"Einschreiten für Demokratie": Neue App gegen Stammtischparolen

Mit der kostenlosen App „KonterBUNT“ kann man seit dem 11. Juni hilfreiche Strategien aus Argumentationstrainings gegen Stammtischparolen kennenlernen. Die App enthält einen Strategieguide mit zahlreichen Tipps und Ratschlägen, die sich beim Argumentieren bewährt haben. In einem Mini-Game lassen sich verschiedene Reaktionen auf Parolen direkt ausprobieren. Die Tipps wurden von Prof. Klaus-Peter Hufer entwickelt. Er ist Experte für Argumentationstrainings und beschäftigt sich in seinen Büchern seit Jahren mit dem Problem. „Stammtischparolen grenzen aus und sind oft voller Hass. Vom Spruch zur Tat sind die Übergänge fließend. Deswegen sollte widersprochen werden“, so Hufer.

Die App „KonterBUNT“ steht seit dem 11. Juni in den App-Stores von Google und Apple kostenlos zum Download bereit. Sie lässt sich mit den gängigen mobilen Betriebssystemen „Android“ und „iOS“ nutzen.

www.konterbunt.de

Was macht die LpB?

In der Landeszentrale für politische Bildung Sachsen-Anhalt (LpB) dreht sich alles um Politik. Allerdings wird hier keine Politik gemacht, sondern es wird vermittelt, was Politik ist, wie sie funktioniert und wie man sich für seine politischen Ziele engagieren und die Demokratie stärken kann. Denn: Du bist Politik.

 

„Du bist Politik" im Gespräch mit Carmen Niebergall

veröffentlicht am 23. März 2026

In dieser Folge sprechen unserer Hosts Sara und Tom mit Carmen Niebergall über ihre Kindheit in der DDR, die Zeit nach dem Mauerfall und ihre Tätigkeit in der ersten frei gewählten Volkskammer. Viel Spaß beim Hören!

Hier geht es zur Folge auf Spotify.