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Neues von der Landeszentrale für politische Bildung

Lesung mit Peter Wensierski am 21. November: "Fenster zur Freiheit. Die Radix-Blätter"

Pünktlich zum 30-jährigen Jubiläum der Friedlichen Revolution kam das Buch "Fenster zur Freiheit: Die radix-blätter – Untergrundverlag und Druckerei der DDR-Opposition" von Peter Wensierski heraus. Die legendären "radix-blätter" erschienen zwischen 1986 bis 1989 im Ost-Berliner Untergrundverlag von Stephan Bickhardt und Ludwig Mehlhorn und waren in der DDR ein Debattenforum der Opposition. Das Buch erzählt nun die spannende Geschichte der Untergrundblätter, ihrer Macher und deren Rolle auf dem Weg zur Friedlichen Revolution. Im Rahmen ihres DDR-Geschichtsprojektes lädt die Landeszentrale für politische Bildung am 21. November um 19.30 Uhr zu einer Lesung mit dem Autor Peter Wensierski in die Stadtbibliothek Magdeburg (Breiter Weg 109) ein.

Der Eintritt ist frei. 

Hier geht es zur vollständigen PM.

Fachtag Islamismus: "Was kommt nach dem Kalifat?"

Auch nach dem Zerfall des von der Terrormiliz Islamischer Staat (IS) ausgerufenen Kalifats in Syrien und dem Irak bleibt der Islamismus hierzulande eine Bedrohung. An den Gefährdungen hat sich nichts geändert. Im Gegenteil. Nach dem letzten Verfassungsschutzbericht ist die Zahl der Islamisten im vergangenen Jahr bundesweit um knapp drei Prozent auf 26.560 angestiegen. In Sachsen-Anhalt verzeichnen die Behörden ebenfalls eine Zunahme des islamistischen Potenzials. Zudem gibt es durch die Rückkehrer aus dem IS-Gebiet eine neue Herausforderung.

Doch welche Probleme kommen damit auf uns und die Gesellschaft zu, wenn neben den IS-Kämpfern auch Frauen und Kinder betroffen sind? Wie soll hier mit den Rückkehrern und ihren Familien juristisch umgegangen werden und welche Schwierigkeiten stellen sich dabei? Diesen Fragen soll beim Islamismus-Fachtag am 27. November in Magdeburg nachgegangen werden.

Den Einladungsflyer finden Sie hier.

Neuer CampusPublik-Artikel: Zur Staatsräson

Der Schock sitzt vielen politischen Eliten noch in den Knochen. Nach der 19. Bundestagswahl brach die FDP als erste Partei in der Geschichte der BRD die Koalitionsgespräche in der Sondierungsphase ab. Eine schwarz-gelb-grüne, sogenannte Jamaika-Koalition kam nicht zustande. Etwas weniger überraschend war das darauffolgende Einlenken der SPD. Nach ihrer krachenden Wahlpleite mit einem Verlust von 5,2 Prozent bekam die ehemals große Volkspartei gerade einmal 20,5 Prozent der Stimmen und erteilte deshalb der Regierungsverantwortung zunächst eine Absage. Doch auf Grund des hohen politischen Drucks nach dem Jamaika-Aus lenkte die SPD ein und begab sich in Sondierungsgespräche mit dem alten Koalitionspartner, der Union. Ein halbes Jahr nach der Bundestagswahl wurde der Koalitionsvertrag der erneuten Großen Koalition (GroKo) unterschrieben. Während dieses halben Jahres wurde die SPD in den Medien immer wieder in den Zusammenhang mit dem Begriff der Staatsräson gebracht. Doch was ist eigentlich damit gemeint?

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Grundschule „Albert Klaus“ in Badersleben am Huy hat den Courage-Titel erhalten

Das Netz der Courage-Schulen in Sachsen-Anhalt ist wieder ein Stück gewachsen. Am 8. November hat die Grundschule „Albert Klaus“ in Badersleben am Huy den Titel „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ erhalten. Zum Abschluss und als Höhepunkt einer Projektwoche feierte die Grundschule im Rahmen ihres Tages der offenen Tür die Titelverleihung. Dazu war als prominenter Gast die Sängerin Linda Hesse in die Schule gekommen, die die Patenschaft für die Schule übernommen hat.

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Landeszentrale sichert Jüdischen Kulturtagen in Halle und Magdeburg weitere Unterstützung zu

 Mit einem Konzert der Sängerin und Kantorin Sveta Kundish und der „Regalim Kapelye“ werden am Sonntag (27. Oktober) die Jüdischen Kulturtage Halle eröffnet. Bis Ende November stehen hier fast 40 Veranstaltungen – darunter Konzerte, Theateraufführungen, Workshops, Vorträge und Filmabende – auf dem Programm. Die Landeszentrale fördert sowohl die Jüdischen Kulturtage in Halle als auch in Magdeburg, wo die Tage der jüdischen Kultur und Geschichte bereits  am 23. Oktober begonnen haben.
„Gerade nach dem Anschlag auf die Synagoge von Halle am 9. Oktober müssen wir verstärkt über jüdisches Leben in Deutschland informieren“, sagte der Direktor der Landeszentrale für politische Bildung, Maik Reichel. Die jüdische Kultur könne dabei eine Brücke schlagen und zeigen, „dass sie ein wesentlicher Bestandteil unserer Geschichte war und immer noch ist“. „Wir glauben, dass die jüdischen Kulturtage in Halle und Magdeburg hier bei der Vermittlung einen wichtigen Beitrag leisten“, so Reichel.

Hier geht es zur vollständigen PM. 

"Einschreiten für Demokratie": Neue App hilft, Stammtischparolen zu kontern

Mit der kostenlosen App „KonterBUNT“ kann man seit dem 11. Juni hilfreiche Strategien aus Argumentationstrainings gegen Stammtischparolen kennenlernen. Die App enthält einen Strategieguide mit zahlreichen Tipps und Ratschlägen, die sich beim Argumentieren bewährt haben. In einem Mini-Game lassen sich verschiedene Reaktionen auf Parolen direkt ausprobieren. Die Tipps wurden von Prof. Klaus-Peter Hufer entwickelt. Er ist Experte für Argumentationstrainings und beschäftigt sich in seinen Büchern seit Jahren mit dem Problem. „Stammtischparolen grenzen aus und sind oft voller Hass. Vom Spruch zur Tat sind die Übergänge fließend. Deswegen sollte widersprochen werden“, so Hufer.

Die App „KonterBUNT“ steht seit dem 11. Juni in den App-Stores von Google und Apple kostenlos zum Download bereit. Sie lässt sich mit den gängigen mobilen Betriebssystemen „Android“ und „iOS“ nutzen.

www.konterbunt.de