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Neues von der Landeszentrale für politische Bildung

Landeszentrale sucht für die Online-Redaktion und Social Media Verstärkung

Für die Betreuung unserer Social Media Kanäle und unserer Website sowie anderer Online-Projekte suchen wir Verstärkung. Wenn Sie sich in den sozialen Netzwerken auskennen, vertraut sind mit TYPO3 und den gängigen Social-Media-Tools und sie einzusetzen wissen, dann sind Sie möglicherweise richtig bei uns. Zu besetzen ist eine unbefristete Vollzeit-Referentenstelle für die Online-Redaktion bzw. Social Media in der Landeszentrale für politische Bildung Sachsen-Anhalt. Die komplette Ausschreibung steht unter: https://www.sachsen-anhalt.de/fileadmin/Bibliothek/Zielgruppen/Erwerbstaetige_und_Jobsuchende/Stellenausschreibungen_PSC/112503_12_02_21_LpB_Referent_E13.pdf

Bewerbungsschluss ist der 12. Februar.

„Des Reiches Stützen?“ – Online-Tagung zur Reichsgründung vor 150 Jahren

Am 18. Januar jährte sich die Proklamierung des deutschen Kaiserreiches zum 150. Mal. Welche Rolle haben Turner, Sänger und Schützen bei der Gründung und dann bis 1918 gespielt? Dieser Frage will eine Online-Tagung der Friedrich-Ludwig-Jahn-Gesellschaft und der Landeszentrale für politische Bildung Sachsen-Anhalt am 23. Januar von 14 bis 16.30 Uhr nachgehen.

Das Symposium unter dem Titel „Des Reiches Stützen? Zur politischen und gesellschaftlichen Rolle der Turner, Sänger und Schützen in der Reichsgründungsära und im Kaiserreich (1860-1918)“ wird auf dem YouTube-Kanal der Landeszentrale übertragen: https://www.youtube.com/watch?v=ltBhyiZtOuA Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Hier geht es zur vollständigen PM.

Steine gegen das Vergessen – Stolpersteinputzaktion der Magdeburger Schulen läuft vom 16. bis 23. Januar

Derzeit müssen die Schulen vor allem mit Einschränkungen durch die Corona-Pandemie kämpfen und den Unterricht organisieren. Doch an der Stolpersteinputzaktion im Umfeld des Jahrestages der Zerstörung der Stadt Magdeburg wollen sie trotzdem festhalten. Vom 18. bis 23. Januar werden Vertreterinnen und Vertreter aus mindestens zehn Schulen coronakonform Stolpersteine putzen und so der Opfer der NS-Diktatur gedenken. „Dass sich Schulen trotz aller Einschränkungen auf den Weg machen wollen, verdient große Hochachtung“, sagt Cornelia Habisch, stellvertretende Direktorin der Landeszentrale für politische Bildung, die die Aktion koordiniert.

Die vollständige PM finden Sie hier.

Literaturausgabe schließt coronabedingt vom 18. bis 31. Januar 2021

Aufgrund der aktuellen Corona-Lage und der hohen Infektionszahlen bleibt unsere Literaturstelle vom 18. Januar bis zum 31. Januar 2021 geschlossen. Wir bitten um Ihr Verständnis! Online-Bestellungen werden selbstverständlich weiterhin bearbeitet. Ihre Bestellungen können Sie auch per E-Mail an folgende Adresse senden: lpb(at)sachsen-anhalt.de

Landeszentrale zieht Bilanz für 2020 – Neuen digitalen Schwerpunkt gesetzt

2020 war das Jahr der Corona-Krise und des Lockdowns. Viele Angebote mussten deshalb ins Internet verlagert werden. Auch die Landeszentrale für politische Bildung hat reagiert und einen digitalen Schwerpunkt gesetzt. Dazu gab es unter dem Motto „Du bist Politik digital“ seit dem Frühjahr einen ganzen Strauß an Livestream-Veranstaltungen und Podcasts. Angefangen mit einem Gespräch über die Einschränkung der Freiheitsrechte in Corona-Zeiten ging es dabei um Verschwörungstheorien, Euro-Bonds, das EU-Krisenmanagement in der Finanzkrise oder „Rechte Egoshooter“. Selbst das Lesekonzert zum Gedenken an die Reichspogromnacht im November oder die Präsentation des Sachsen-Anhalt-Monitors am 10. Dezember sind zuletzt live im Internet übertragen worden. Darüber hinaus hat die Landeszentrale ihre Präsenz in den sozialen Netzwerken deutlich erweitert. „Auch in Zukunft werden wir hier verstärkt auf die Vermittlung politischer Bildungsinhalte setzen, um mehr junge Menschen anzusprechen“, erklärte der Direktor der Landeszentrale, Maik Reichel.

Hier geht es zur vollständigen PM.

Sachsen-Anhalt-Monitor 2020 "30 Jahre Bundesland Sachsen-Anhalt - 30 Jahre Deutsche Einheit" jetzt online

Seit 2007 liefert der vom Zentrum für Sozialforschung im Auftrag der Landeszentrale für politische Bildung  erstellte Sachsen-Anhalt-Monitor wichtige Aufschlüsse darüber, wie die Sachsen-Anhalter sich und ihr Land, die politischen Institutionen sowie die Demokratie sehen. Im Mittelpunkt der aktuellen Untersuchung, die am 10. Dezember 2020 in Magdeburg vorgestellt worden ist, stehen der Blick auf 30 Jahre Wiedergründung des Landes Sachsen Anhalt und 30 Jahre Deutsche Einheit. Für die Analyse haben die Wissenschaftler über einen Zeitraum von vier Wochen (27.8. bis 24.9.2020) insgesamt 1.142 Sachsen-Anhalterinnen und Sachsen-Anhalter befragt.

Die 170 Seiten umfassende Publikation kann hier als pdf heruntergeladen werden. Den zugehörigen Tabellenband finden Sie unter diesem Link.

Eine "open data version" des Sachsen-Anhalt-Monitors 2020 kann per E-Mail beim Zentrum für Sozialforschung Halle e.V. (ZSH) angefordert werden. Senden Sie dazu eine E-Mail mit dem Betreff: SAM 2020 - open data und den nachfolgenden Angaben zu Ihrer Person: Name, Vorname und Adresse an folgende E-Mail-Adresse: tobias.jaeck(at)zsh.uni-halle.de

Die Zustellung erfolgt ausschließlich per E-Mail. Anforderungen ohne Angabe zur Person werden nicht berücksichtigt.

Hinweis: Es gelten die datenschutzrechtlichen Bestimmungen zum Schutz personenbezogener Daten.

Sachsen-Anhalt-Monitor 2020 im Livestream: Wie tickt das Land 30 Jahre nach Wiedergründung?

Seit 2007 wird im Auftrag der Landeszentrale für politische Bildung der Sachsen-Anhalt-Monitor erstellt, der danach fragt, wie die Sachsen-Anhalter sich und ihr Land sehen. Im Mittelpunkt der aktuellen Untersuchung, die am 10. Dezember in Magdeburg vorgestellt wird, stehen u.a. der Blick auf 30 Jahre Wiedergründung des Landes Sachsen-Anhalt und 30 Jahre Deutsche Einheit.  Am 10. Dezember um 13 Uhr soll der aktuelle Sachsen-Anhalt-Monitor zudem in einem Livestream im Rahmen der Reihe "Du bist Politik digital" öffentlich präsentiert werden. Dabei erklärt der Politikwissenschaftler Prof. Dr. Everhard Holtmann vom Zentrum für Sozialforschung e. V. die wichtigsten Ergebnisse und Erkenntnisse der Studie. Der Livestream ist unter folgender Adresse erreichbar: https://www.facebook.com/lpb.lsa.

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Dokumentarfilm „Fragt heute“ und Lesebuch „Du stehst dort“ als Geschenk für alle weiterführenden Schulen

Eine vorfristige Weihnachts-
überraschung haben in diesen Tagen alle weiterführenden Schulen in Sachsen-Anhalt erhalten. Sie bekommen von der Landeszentrale jeweils ein Exemplar der DVD „Fragte heute“ mit dem Dokumentarfilm über den Besuch der Holocaust-Überlebenden Batsheva Dagan mit einer Gruppe von Schülerinnen und Schülern aus Magdeburg in Auschwitz und das Lesebuch „Du stehst dort – Auseinandersetzung Jugendlicher mit der Shoah“.

Seit Jahren gehören Gedenkstättenfahrten und Zeitzeugengespräche mit Überlebenden des Holocausts zu den Schwerpunkten in der Erinnerungsarbeit der Landeszentrale. Mit dem Dokumentarfilm „Fragt heute“ sowie dem Lesebuch „Du stehst dort“ stehen nun gleich zwei neue Möglichkeiten der Auseinandersetzung mit dem Thema bereit. „Um allen weiterführenden Schulen dieses eindrückliche Material für die thematische Weiterarbeit zur Verfügung zu stellen, haben wir insgesamt 451 Päckchen auf den Weg gebracht“, so die stellvertretende Direktorin der Landeszentrale für politische Bildung, Cornelia Habisch.

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Kammerkonzert und Lesung „Den Nazis eine schallende Ohrfeige versetzen“ am 16. November im Live-Stream

Die am 16. November um 19 Uhr geplante Konzertlesung mit dem Ensemble Opus 45 und dem Schauspieler Roman Knižka unter dem Motto "Den Nazis eine schallende Ohrfeige verpassen" findet nun doch statt, allerdings als Online-Stream: https://www.facebook.com/events/3386648491448459

Bei der Konzertlesung anlässlich des Jahrestages der Novemberpogrome von 1938 spielt das Bläserquintett Opus 45 ausschließlich Stücke von Komponisten, die Opfer des nationalsozialistischen Terrors waren. Der bekannte Schauspieler Roman Knižka liest dazu Texte von Bertolt Brecht, Kurt Tucholsky, Erich Kästner, Paul Celan, Oskar Maria Graf, Primo Levi, Mascha Kaléko u.v.m. Der Titel des Programms, „Den Nazis eine schallende Ohrfeige versetzen“, ist ein bekannter Satz des überzeugten Pazifisten und Widerstandskämpfers Konrad Reisner. Das Programm ist jenen mutigen Querdenkern und Künstlern gewidmet, die sich bis zuletzt hartnäckig gegen den nationalsozialistischen Terror behaupteten.

Verbringen Sie einen inspirierenden, anrührenden Abend zu Hause mit Opus 45 als digitalem Gast!

Auf den Spuren von Lilly Cohn durch Halberstadt

Europaweit lebten Juden bis zur ihrer Vertreibung oder Deportation in der NS-Zeit vielfach als direkte Nachbarn. Heute ist diese Tatsache weitgehend aus dem Bewusstsein verschwunden. Das Projekt „Offene jüdische Häuser“ will diese Nachbarschaft in Halberstadt sichtbar machen und mithilfe von Quellen und einem neuen pädagogischen Konzept vermitteln. In diesem Jahr konnte das gemeinsame Projekt der Moses Mendelssohn Akademie Halberstadt und der Landeszentrale für politische Bildung Sachsen-Anhalt wegen der Corona-Pandemie leider nicht im gewohnten Rahmen stattfinden. Aber die Theaterpädagogin Anja Grasmeier entwickelte mit Schülerinnen und Schülern des Gymnasiums Martineum Halberstadt und der Miriam-Lundner-Grundschule einen szenischen Rundgang zum Thema „Freundschaften an der jüdischen Schule Hascharat Zwi“. Die Textgrundlage bildeten das Tagebuch von Lilly Cohn, verh. Rosenberg (1927 Halberstadt - 2019 New York), das sie kurz vor ihrer Rettung durch einen Kindertransport nach England im Sommer 1939 begonnen hatte, und das Poesiealbum von Ruth Lindheimer, verh. Oppenheimer (1927 Halberstadt), das in demselben Zusammenhang entstand. Der szenische Rundgang wurde am 13. September ohne Publikum aufgenommen. Daraus entstand das hier eingestellte Video.

„Reingeschlittert“ – Multimedia-Reportagen über 30 Jahre Ostdeutschland im vereinten Europa

Neben dem 30-jährigen Jubiläum der deutschen Wiedervereinigung feiern wir am 3. Oktober auch den Beitritt Ostdeutschlands zur Europäischen Gemeinschaft. Aus diesem Anlass haben die ostdeutschen Europa-Informationszentren Multimedia-Reportagen produziert, die jetzt online abrufbar sind. Sie eröffnen einen Blick auf den „Sonderweg Ostdeutschlands“, das ohne langen Beitrittsprozess Teil der Europäischen Gemeinschaft werden konnte – anders als die anderen Staaten des Ostblocks.

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Meilenstein der Zusammenarbeit: Erstmals Kooperationsvereinbarung mit der Gedenkstätte in Treblinka

Eine Kooperationsvereinbarung zwischen der Landeszentrale für politische Bildung Sachsen-Anhalt und dem "Museum Treblinka für das deutsche, nazistische Vernichtungs- und Arbeitslager" ist am 31. Juli im polnischen Treblinka unterzeichnet worden. Es handelt sich um die erste derartige Vereinbarung zwischen der Gedenkstätte und einer deutschen Bildungseinrichtung: ein Ergebnis langjähriger, enger Zusammenarbeit der beiden Einrichtungen.
Auf einen Händedruck musste aufgrund  der Corona-Bestimmungen verzichtet werden. Aber die Freude über diesen Meilenstein der Zusammenarbeit war auf beiden Seiten groß. Das Foto zeigt u.a. den Direktor des "Museum Treblinka für das deutsche, nazistische Vernichtungs- und Arbeitslager", Edward Kopowka, sowie den Direktor der  Landeszentrale für politische Bildung Sachsen-Anhalt, Maik Reichel.

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Wie Wisschenschaft Wissen schafft & zwar für alle

Die Corona-Pandemie verdeutlicht in krasser Weise, wie schwer es ist, wissenschaftliche Erkenntnisse so zu kommunizieren, dass sie von allen nachvollzogen werden können. Doch nicht nur dass: auch die Wege, die zur jeweiligen Erkenntnis führten und die unterschiedlichen Interpretationsweisen bereiten dem/der ein oder anderen oft Kopfschmerzen. Romy und Thomas reden in ihrer neuen Podcast-Folge mit dem Wissenschaftler & Wissenschaftskommunikator Dr. André Lampe über wissenschaftliche Erkenntnisprozesse und die Art und Weise, wie diese für alle gesellschaftlichen Gruppen zu einem Erkenntnisgewinn führen können.

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Neue bestellbare Ausstellung: "Umbruch Ost. Lebenswelten im Wandel"

Die Ausstellung „Umbruch Ost. Lebenswelten im Wandel“  widmet sich dem Alltag der deutschen Einheit seit 1990. Die 20 Tafeln umfassende Ausstellung steht als Poster-Set im Format DIN A1 für die historisch-politische Bildung zur Verfügung. Auf den Ausstellungstafeln verlinken QR-Codes auf Zeitzeugeninterviews des NDR. Drei Ergänzungstafeln des Online-Portals Statista präsentieren die wichtigsten Zahlen und Fakten zu den Entwicklungen seit 1990. Im Zentrum der Schau stehen die Umbruchserfahrungen der Ostdeutschen. Deren Lebenswelten hatten sich mit der Wiedervereinigung am 3. Oktober 1990 grundlegend verändert.  Autor der Ausstellung ist der Historiker und Publizist Stefan Wolle. Herausgeber sind die Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur und der Beauftragte der Bundesregierung für die neuen Bundesländer.

Umfang: 20 Plakate + 3 Plakate, DIN A1

Bei Interesse kontaktieren Sie bitte unseren Publikationsservice:
Jan Bartelheimer,
Tel.: 0391 567 6463
E-​Mail: lpb(at)sachsen-​anhalt.de

Warum diskriminierungsfreie Sprache wichtig ist und warum der Begriff Political Correctness hinkt

Wir reden mit dem Journalisten und ehemaligen Antidiskriminierungs-Berater des Landesnetzwerks Migrantenorganisationen Sachsen-Anhalt e.V. Keywan Tonekaboni über Politische Korrektheit und die Gründe, warum dieser Begriff nicht ganz das trifft, was eigentlich wichtig ist: eine diskriminierungsfreie Kommunikation in allen Bereichen unseres Lebens überall und immer.

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Du bist Politik digital jetzt auf YouTube

Am 24. April begannen wir mit der Veranstaltung "Beschränkung von Freiheits- und Bürgerrechten - Corona-Pandemie und Grundrechte" unsere Reihe DU BIST POLITIK digital ganz offiziell. Seitdem wurden weitere Online-Streams und Podcasts zu ganz unterschiedlichen Themen veröffentlicht. Unsere Video-Streams gibt es nun auch auf unserem YouTube-Kanal 'on demand' zu sehen.

Hier geht's zu den Filmen der Reihe DU BIST POLITIK digital und

hier direkt zum YouTube-Channel der Landeszentrale.

Neuer CampusPublik-Artikel online:

Der Sommer 2019 wurde vom Thema des Klima- und Umweltschutzes dominiert und auch perspektivisch scheint dieser Trend zunächst nicht abzureißen. Greta Thunberg und der von ihr inspirierten Fridays-for-Future Bewegung ist es gelungen, seit 2018 nachhaltig Druck auf die Politik aufzubauen und so ihre Themen sowohl auf nationaler Ebene als auch auf der internationalen Bühne auf die Agenda setzen zu können und dort auch selbstbewusst zu vertreten. Zuletzt wurde dies beim Wirtschaftsforum in Davos im Januar 2020 deutlich. Doch wie schaffen es Themen auf die Agenda von Regierungen? Und welche Aussicht auf einen rapiden Politikwechsel bestehen? - fragt Simon Raulf in seiner Arbeit "Das Potential eines Rapiden Politikwechsels in Anbetracht der Debatte um den Klimawandel im Sommer 2019"

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Neuer CampusPublik-Artikel jetzt online:

Im Zuge der Corona-Krise äußerte sich auch der Deutsche Ethikrat, der u.a. als Beratungsgremium der Bundesregierung in ethischen Fragen fungiert. Vor allem seine Statements zu möglichen Lockerungen der Alltags-Beschränkungen stießen allseits auf großes Interesse. Doch was ist dieser Ethikrat eigentlich und wie ist er zusammengesetzt.

Chrisopher Isensee stellt in seiner Arbeit "Expertokratie und Moral: Demokratische Legitimität ethischer Politikberatung" fest, dass sogenannte Laien fehlen und plädiert deshalb für eine Öffnung bzw. eine Stärkung des partizipatorischen Charakters im Deutschen Ethikrat.

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Neuer CampusPublik-Artikel: jetzt lesen!

Ungarn unter Viktor Orbán – demokratischer Rechtsstaat oder Autokratie?
Von Steven Kocadag
Nach dem Fall der Sowjetunion sollten die ehemals diktatorisch regierten Teilrepubliken in liberale Demokratien transformiert werden. Im Kontext der Westintegration galt vor allem Ungarn lange Zeit als Paradebeispiel.

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Auch die Landeszentrale beteiligt sich an der Stolpersteinputzaktion in Magdeburg

In diesen Tagen können Passanten nicht nur über die kleinen, in den Boden eingelassenen Gedenksteine stolpern, sondern auch über dort abgelegte Blumen. Im Rahmen der Themenwoche "Eine Stadt für alle" haben sich Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Landeszentrale für politische Bildung wieder an der Stolpersteinputzaktion der Schulen vom 18. bis 23. Januar beteiligt, um insbesondere ein Zeichen zu setzen in Erinnerung an "1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland". Nachdem sie die Stolpersteine gereinigt und weiße Rosen abgelegt haben, sind anschließend die Biographien der Opfer des NS-Regimes verlesen worden. Denn wie heißt es so treffend im Talmud: „Ein Mensch ist erst vergessen, wenn sein Name vergessen ist.“

Die vom Kölner Künstler Gunter Demnig seit 1992 verlegten Stolpersteine erinnern an ermordete Juden, Sinti und Roma, Homosexuelle sowie politisch Verfolgte im Nationalsozialismus. Die Messingplatten werden jeweils vor der letzten bekannten Adresse der NS-Opfer in den Fußweg eingelassen. Europaweit gibt es inzwischen mehr als 75.000 solcher Gedenksteine.

Reichel: „Demokratie geht nur gewaltfrei! Aus politischen Gegnern dürfen niemals Feinde werden“

Nach dem Sturm auf das Kapitol und den verstörenden Bildern aus Washington hat sich der Direktor der Landeszentrale für politische Bildung, Maik Reichel, zum Thema Wahlen und den grundlegenden demokratischen Spielregeln geäußert. "In einer Demokratie sind Wahlen keine reine Formsache. Wahlen können gewonnen, aber auch verloren werden. Der Souverän hat gesprochen. Das gilt es genauso zu akzeptieren wie die Würde eines Parlamentes als Vertretung des Souveräns in einer repräsentativen Demokratie. Im Jahr 2021 wieder daran erinnern zu müssen, dass dies von allen Seiten auch anerkannt wird und in einer Demokratie selbstverständlich sein sollte, hätte ich nicht für möglich gehalten“, so Reichel.

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Die europäische Zulassung der COVID19-Impfstoffe – Gemeinsam gegen Corona?

Licht am Ende des Tunnels: Nachdem die Europäische Arzneimittel-Agentur (EMA) den Einsatz des BioNTech/Pfizer Impfstoffs empfohlen hat, wurde der erste Corona-Impfstoff in der EU zugelassen! In dem Beitrag des Europe direct Informationszentrums Sachsen-Anhalt/Magdeburg wird das Verfahren erläutert und warum es so lange gedauert hat, ehe der Impfstoff zugelassen werden konnte. Außerdem gibt es eine anschauliche Präsentationen über die Europäische Arzneimittel-Agentur.

"Einheitstraum(a) - Die Rolle der Treuhand im Prozess der Wiedervereinigung"

Kaum ein Thema nach der Wiedervereinigung hat die Gemüter mehr erhitzt als die Arbeit der Treuhandanstalt. Eine Gesprächsrunde ist am 2. Oktober im Schauspielhaus Magdeburg der Frage nachgegangen, welche Rolle sie beim Einigungsprozess gespielt hat und welche Folgen das bis heute nach sich zieht. Zu Gast waren dabei: Carolin Millner, Regisseurin (Frankfurt/Berlin), Text und Regie der Inszenierung „Tod der Treuhand“ am Theater Magdeburg; Dr. Marcus Böick, Historiker an der Ruhr-Universität Bochum, Autor des Buchs „Die Treuhand. Idee – Praxis – Erfahrung 1990-94“; Katrin Budde, MdB (SPD), von 1990 – 2017 Abgeordnete des Landtags Sachsen-Anhalt (arbeitsmarkt- und wirtschaftspolitische Sprecherin, Vorsitzende des Ausschusses für Wirtschaft und Technologie und von 2001 – 2002 Wirtschaftsministerin); Günther Oelze, ehemaliger Vorsitzender des SKET-Betriebsrats Moderiert wurde die Gesprächsrunde durch den Journalisten und Autor Ulrich Wittstock.

Podiusmdiskussion: "Umbruch oder Abbruch - Was hat die friedliche Revolution gebracht?"

Zum Abschluss ihres mehrjährigen DDR-Geschichtsprojekts hatte die Landeszentrale für politische Bildung Sachsen-Anhalt am 24. September nach Magdeburg eingeladen. Im Rahmen der Tagung "Aufbruch, Umbruch, Abbruch - Zwischen Partizipation und Verdrossenheit. Ostdeutschland drei Jahrzehnte nach dem Mauerfall“ diskutierten der Philosoph und Publizist Prof. Dr. Richard Schröder, die Journalistin und Autorin Valerie Schönian sowie die Beauftragte des Landes Sachsen-Anhalt zur Aufarbeitung der SED-Diktatur, Birgit Neumann-Becker, über die Frage, welche Auswirkungen die friedliche Revolution bis heute hat und was für oder gegen ein ostdeutsches Wir spricht. Im YouTube-Video können Sie die Diskussion noch einmal verfolgen.

Neu im Literaturangebot: "Great again? Reportagen aus einem zerrissenen Amerika"

Die Spannung vor den Präsidentschaftswahlen in den USA steigt. Seit Donald Trump im Weißen Haus residiert und seine "Make America great again"-Politik betreibt, tobt ein Kulturkampf in den Vereinigten Staaten. Die ARD-Auslandskorrespondenten Julia Kastein und Sebastian Hesse-Kastein haben sich auf den Weg gemacht, auf einen Roadtrip durch ein verändertes Land. Sie haben Amerikaner aus den unterschiedlichsten Lebenswelten getroffen, ihnen zugehört, auch im Corona-Lockdown. Die Reportagen und Fotos in diesem Band fügen sich zu einem Gesamtbild, das die USA dieser Tage neu und ganz anders darstellt. 

Das Buch ist bestellbar unter: https://lpb.sachsen-anhalt.de/service/literaturangebot/

Wanderausstellung „Benutzt und gefeiert“ wird am 26. September in Naumburg eröffnet

Das mittelalterliche Magdeburger Recht war seiner Zeit weit voraus und hat europäische Rechtsgeschichte mitgeprägt. „Benutzt und gefeiert“ heißt eine Ausstellung, die am 26. September gemeinsam mit dem Förderverein der Moritzkirche in Naumburg eröffnet wird und die die Wirkungsgeschichte seit dem 20. Jahrhundert beleuchtet.

Im Mittelpunkt der in Zusammenarbeit mit dem Kulturhistorischen Museum in Magdeburg entstandenen Schau steht der Missbrauch des Magdeburger Rechts im Dritten Reich und die heutige Bedeutung für Demokratie und Frieden in vielen Städten Ostmitteleuropas. In der Naumburger Moritzkirche wird die Wanderausstellung vom 26. September bis zum 4. Dezember 2020 gezeigt.

Hier geht es zur vollständigen PM.

Ein Gespräch mit dem Politikberater Martin Fuchs über Krisenkommunikation

Richtig zu kommunizieren ist schwer - das wissen wir alle aus unserem Alltag.  In der Politik und in der Wissenschaft ist das nicht anders - auch hier stoßen die Protagonisten immer wieder auf Kommunikationshindernisse. Gerade in Corona-Krisenzeiten wird das noch einmal deutlich. Wie kommuniziert Wissenschaft mit Politik und wie gibt die Politik entsprechende Informationen an die Bürgerinnen und Bürger weiter? Der Politikberater Martin Fuchs spricht in unserer jüngsten "DU BIST POLITIK digital"-Podcastfolge über Fallstricke und Lösungen für eine gute Kommunikation, die am Ende jede und jeden weiterbringt.

Hier geht's zur Podcastfolge in der Soundcloud.

Mehr als eine Stadtgeschichte Halles im 20. Jahrhundert

Im Mittelpunkt des von Daniel Watermann und Susanne Feldmann herausgegebenen Buches "Stadtgeschichte auf Fotografien: Halle (Saale) im 20. Jahrhundert" stehen Motive, die wichtige Ereignisse mit Bezug zur regionalen sowie gesamtdeutschen Geschichte in Halle zeigen. Der zeitliche Bogen reicht dabei vom Besuch des deutschen Kaiserpaars 1903 in der Saalestadt bis zum Eierwurf auf Bundeskanzler Helmut Kohl im Jahr 1991. In der Aufzeichnung aus unserer Livestream-Reihe "DU BIST POLITIK digital" geben Susanne Feldmann als Mitherausgeberin sowie zwei der insgesamt 18 Autorinnen und Autoren - Ute Fahrig, Kuratorin am Stadtmuseum Halle, und Antje Seeger, Leiterin des Bildarchivs am Institut für Kunstgeschichte der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg - einen Einblick in das im Mitteldeutschen Verlag erschienene Buch. 

Von der politischen Architektur bis zum Treuhand-Drama: Neue Publikationen im Sortiment der Literaturstelle

In der Literaturstelle der Landeszentrale für politische Bildung sind neue, spannende Publikationen verfügbar. Neben der politischen Architektur deutscher Parlamente geht es dabei um „Rechte Egoshooter“, die Bildungsarbeit gegen Antisemitismus , die "Geschichte der deutschen Wiedervereinigung" oder "Die Treuhand - Ein deutsches Drama".

Nach der zuletzt erfolgten Aktualisierung sind die Publikationsdatenbank und das Bestellsystem jetzt auch wieder erreichbar. Alle Titel, die Sie bei uns in der Literaturstelle vorfinden, können nun in gewohnter Form online über den Warenkorb bestellt werden unter: https://lpb.sachsen-anhalt.de/service/literaturangebot-mit-shop/ oder direkt in der Leiterstraße 2 in Magdeburg abgeholt werden.

Die Literaturausgabe der Landeszentrale hat geöffnet:
Montag, Mittwoch, Freitag: 10.00 - 12.00 Uhr
Dienstag: 13.00 - 16.00 Uhr
Donnerstag: 13.00 - 17.00 Uhr

Ein Gespräch mit Katharina Nocun über Verschwörungstheorien und ihr neues Buch „Fake Facts"

Corona lässt Verschwörungstheorien eine Konjunktur erleben - überall trifft man auf sie, in den sozialen Netzwerken genauso wie im Bekannten- und Verwandtenkreis. Doch was sind Verschwörungstheorien eigentlich, woran erkennt man sie als solche und wie tritt man ihnen entgegen? Und wer sind die Protagonisten, die bei ihrer Verbreitung helfen? Alles Idioten oder doch Menschen, die man ernst nehmen sollte? Darüber haben wir mit der Autorin und Bloggerin Katharina Nocun gesprochen. Nebenbei gibt sie einen exklusiven Vorgeschmack auf ihr neuestes Werk, das sie gemeinsam mit Pia Lamberty realisierte - ihre Buchneuerscheinung "FAKE FACTS: Wie Verschwörungstheorien unser Denken bestimmen". Brandaktuell wird dieses voraussichtlich Mitte Mai erscheinen. Wir konnten es vorher lesen und empfehlen es hiermit wärmstens.

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Vorgestellt: Der Friedenskreis Halle - ein Teil der sachsen-anhaltischen Zivilgesellschaft

Als wichtiger Akteur des zivilgesellschaftlichen Engagements in Sachsen-Anhalt hat der Friedenskreis Halle e.V. eine lange Geschichte, die um das Jahr 1989 beginnt. Romy und Thomas unterhalten sich mit Christof Starke über Vergangenheit und Gegenwart eines Vereins, der sich nicht allein der Friedensarbeit verschrieben hat.

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Leitbild der Landeszentrale ist jetzt Online

„Die Vermittlung der Vorzüge der Demokratie, der Menschenrechte, der Freiheitsrechte des Einzelnen und des friedlichen Miteinanders, des Kompromisses und der Rechtsstaatlichkeit ist eine Kernaufgabe der politischen Bildung.“ So steht es im Leitbild der Landeszentrale für politische Bildung Sachsen-Anhalt und dieser Aufgabe fühlen wir uns verpflichtet. Entwickelt worden ist das Leitbild gemeinsam vom Team der Landeszentrale. Dabei sind auch die Ergebnisse von Klausurtagungen der letzten Jahre mit eingeflossen. Für unsere tägliche Arbeit stellt das Leitbild eine wichtige Grundlage dar. Seine Grundsätze sollen unser Handeln leiten sowie nach innen und außen gelten.

Hier geht's zum kompletten Text.

Zuwendungen der Landeszentrale - ein neuer Erklärfilm zeigt, wie's geht

Die Landeszentrale für politische Bildung Sachsen-​Anhalt fördert Ihr Projekt! Unterstützt werden die verschiedensten Formate der politischen Bildungsarbeit, wie Seminare, Workshops, Vorträge, Ausstellungen und vieles mehr. Unser brandneuer kurzer Erklärfilm zeigt, wie's geht. Für Fragen zu Ihrem Projekt stehen wir Ihnen natürlich gern per Mail zur Verfügung: politische.bildung(at)sachsen-​anhalt.de Wir freuen uns auf Ihre Ideen! Ihr Team der Landeszentrale.

"Einschreiten für Demokratie": Neue App hilft, Stammtischparolen zu kontern

Mit der kostenlosen App „KonterBUNT“ kann man seit dem 11. Juni hilfreiche Strategien aus Argumentationstrainings gegen Stammtischparolen kennenlernen. Die App enthält einen Strategieguide mit zahlreichen Tipps und Ratschlägen, die sich beim Argumentieren bewährt haben. In einem Mini-Game lassen sich verschiedene Reaktionen auf Parolen direkt ausprobieren. Die Tipps wurden von Prof. Klaus-Peter Hufer entwickelt. Er ist Experte für Argumentationstrainings und beschäftigt sich in seinen Büchern seit Jahren mit dem Problem. „Stammtischparolen grenzen aus und sind oft voller Hass. Vom Spruch zur Tat sind die Übergänge fließend. Deswegen sollte widersprochen werden“, so Hufer.

Die App „KonterBUNT“ steht seit dem 11. Juni in den App-Stores von Google und Apple kostenlos zum Download bereit. Sie lässt sich mit den gängigen mobilen Betriebssystemen „Android“ und „iOS“ nutzen.

www.konterbunt.de

Neuer CampusPublik-Artikel: Zur Staatsräson

Der Schock sitzt vielen politischen Eliten noch in den Knochen. Nach der 19. Bundestagswahl brach die FDP als erste Partei in der Geschichte der BRD die Koalitionsgespräche in der Sondierungsphase ab. Eine schwarz-gelb-grüne, sogenannte Jamaika-Koalition kam nicht zustande. Etwas weniger überraschend war das darauffolgende Einlenken der SPD. Nach ihrer krachenden Wahlpleite mit einem Verlust von 5,2 Prozent bekam die ehemals große Volkspartei gerade einmal 20,5 Prozent der Stimmen und erteilte deshalb der Regierungsverantwortung zunächst eine Absage. Doch auf Grund des hohen politischen Drucks nach dem Jamaika-Aus lenkte die SPD ein und begab sich in Sondierungsgespräche mit dem alten Koalitionspartner, der Union. Ein halbes Jahr nach der Bundestagswahl wurde der Koalitionsvertrag der erneuten Großen Koalition (GroKo) unterschrieben. Während dieses halben Jahres wurde die SPD in den Medien immer wieder in den Zusammenhang mit dem Begriff der Staatsräson gebracht. Doch was ist eigentlich damit gemeint?

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