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Neues von der Landeszentrale für politische Bildung

Vergessene Vertreibung: Erinnerung an Zwangsaussiedlungen vor 70 Jahren

Auf Geheiß der DDR-Staatsführung wurden ab Ende Mai 1952 unter dem Tarnnamen „Aktion Ungeziefer“ als politisch unzuverlässig eingestufte DDR-Bürgerinnen und -Bürger entlang der innerdeutschen Grenze zwangsausgesiedelt.  Anlässlich des 70. Jahrestages der „Aktion Ungeziefer“ wollen die Landeszentrale für politische Bildung, die Evangelische Erwachsenenbildung, das Lothar-Kreyssig-Ökumenezentrum und die Beauftragte zur Aufarbeitung der SED-Diktatur mit drei Veranstaltungen an das Schicksal der Zwangsausgesiedelten erinnern und mit Historikern sowie Betroffenen ins Gespräch kommen. Dazu sind drei Exkursionen an die frühere innerdeutsche Grenze geplant:

11. Juni, 8.30 bis 19 Uhr: Börde – Hötensleben und Lockstedt,

25. Juni, 8.15 bis 19.30 Uhr: Altmark – Jübar, Jahrsau und Salzwedel,

3. Juli, 10 bis 20.30 Uhr: Harz – Sorge und Benneckenstein.

Startpunkt und Zielpunkt ist jeweils der Zentrale Omnisbusbahnhof (ZOB) in Magdeburg. Die Teilnahme kostet 15 Euro bei Inanspruchnahme der Busfahrt. Für Teilnehmende, die sich vor Ort der Exkursion anschließen, ist der Besuch der Veranstaltungen kostenlos. Interessierte aus ganz Sachsen-Anhalt sind herzlich eingeladen. Weitere Informationen zu den jeweiligen Programmen der Exkursionen gibt es hier.

Anmeldungen bitte an die Landeszentrale richten per E-Mail: netzwerk(at)sachsen-anhalt.de oder Tel.: 0391/567-6460

Landeszentrale sucht Beiträge zum Thema digitale Medien und Politik

Für eine neue Online-Publikation im Rahmen des Formats „CampusPUBLIK“ ist die Landeszentrale für politische Bildung auf der Suche nach wissenschaftlichen Qualifikationsarbeiten von Studierenden und wissenschaftlichen Mitarbeitenden aus Sachsen-Anhalt zum Thema "Digitale Medien und Politik". Dazu zählen Hausarbeiten, Bachelor- und Masterarbeiten oder vergleichbarer Abschlüsse. „Wir freuen uns insbesondere über Beiträge aus den Themenbereichen politische Kommunikation und neue Medien – gern auch mit Sachsen-Anhalt-Bezug“, so die zuständige Referentin, Diana Doerks. 

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Spenden für Überlebende der NS-Verfolgung in der Ukraine

Die Landeszentrale für politische Bildung ist Mitglied im neu gegründeten Hilfsnetzwerk für Überlebende der NS-Verfolgung, das den etwa 42.000 Überlebenden des nationalsozialistischen Terrors sowie deren Familien in der Ukraine schnell und unbürokratisch helfen will. Angesichts des Krieges in der Ukraine und der dramatischen Situation vieler betroffener Familien ist aktuell ein Spendenkonto eingerichtet worden. Das Hilfsnetzwerk freut sich über jede Spende:

Spendenkonto bei der Berliner Volksbank:
Empfänger: Kontakte-Kontakty
Kennwort: Hilfsnetzwerk NS-Verfolgte
IBAN: DE59 1009 0000 2888 9620 02
BIC: BEVODEBB

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Sachsen-Anhalt: Europa-Ticket zum „Europäischen Jahr der Jugend“

Im Rahmen des „Europäischen Jahres der Jugend“ starten die Europa-Institutionen im Land jetzt eine besondere Aktion. Junge Menschen aus Sachsen-Anhalt können sich um kostenlose Zugtickets für Fahrten in Europa bewerben. Nähere Informationen zum Wettbewerb gibt es auf folgender Internetseite: www.europa-ticket.de

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Kampagne informiert über Fake News und Verschwörungserzählungen

Desinformationen, Fake News und Verschwörungserzählungen sind weit verbreitet und begegnen uns nicht nur in der digitalen Welt. Dagegen wendet sich eine neue Plakat- und Postkartenkampagne der Landeszentrale für politische Bildung Sachsen-Anhalt unter dem Motto „Facts first“. Mit sieben Karikatur-Motiven soll ein Beitrag zum Erkennen solcher Narrative geleistet und zum Dialog angeregt werden. Die zentrale Botschaft „Checkt immer zuerst die Fakten!“ wird durch einen QR-Code auf den Plakaten und Postkarten zu weiterführenden Faktencheck-Angeboten unter http://lpb.sachsen-anhalt.de/online-angebote/faktencheck vertieft.

Bei Interesse können Plakate und Postkarten der Kampagne per E-Mail bei diana.doerks(at)sachsen-anhalt.de bestellt werden.

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Neuauflage der „Politischen Landeskunde“ erschienen

Wer einen Überblick über die politischen Schwerpunktthemen in Sachsen-Anhalt, die Parteienlandschaft, Landtag und Verfassung erhalten möchte, kommt an der politischen Landeskunde nicht vorbei. In den zurückliegenden Monaten war es das am stärksten nachgefragte Buch im Literaturangebot der Landeszentrale für politische Bildung. Jetzt ist eine überarbeitete und aktualisierte Auflage erschienen.

„Sachsen-Anhalt – eine politische Landeskunde“ ist in der Literaturstelle der Landeszentrale erhältlich und bestellbar unter der Nr. 017 auf: https://lpb.sachsen-anhalt.de/service/literaturangebot/

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Lernorte Auschwitz, Treblinka, Babyn Yar: Gedenkstättenfahrten

Fahrten zu KZ-Gedenkstätten sind für Jugendliche eine Herausforderung, für Lehrkräfte und Begleitpersonen allerdings meist ebenso. Mit drei Studienfahrten nach Treblinka (12.-17.6.), Auschwitz (4.-10.9.) und Babyn Yar (25.9.-1.10.) will die Landeszentrale für politische Bildung den Pädagoginnen und Pädagoginnen sowie Multiplikatoren in der Jugendarbeit ganz praktische Anregungen bieten. „Mit unserer Reihe von Fortbildungen für Lehrkräfte sowie Multiplikatorinnen und Multiplikatoren möchte wir gemeinsam mit den Kooperationspartnern in den Gedenkstätten die Schulen und Jugendeinrichtungen im Land ermutigen, von den bestehenden Möglichkeiten Gebrauch zu machen“, betonte der Direktor der Landeszentrale, Maik Reichel.

Weitere Informationen zu den Studienfahrten finden Sie im Flyer und in der PM.

Online-Talks: Medien- und Demokratiebildung zusammendenken

Anlässlich des internationalen Safer Internet Day 2022 am 8. Februar laden die Netzwerkstelle Medienkompetenz und die Landeszentrale für politische Bildung Sachsen-Anhalt Interessierte zu einer digitalen Talk-Reihe ein. Mit Vertreterinnen und Vertretern aus Politik, Verwaltung, Wissenschaft und pädagogischer Praxis wollen wir von 9 bis 16.30 Uhr unter dem Motto "Demokratiebildung zusammendenken – Fit für die Demokratie, stark für die Gesellschaft" aktuelle Probleme der digitalen Vernetzung thematisieren und der Frage nachgehen, wie Medienbildung einen Beitrag für eine lebendige Demokratie leisten kann.

Die kurzen Talks finden in 30-minutigen Slots am 8. Februar 2022 auf BigBlueButton statt: https://medienkompetenz.bbbconf.de/ale-vne-tmf-xje

Hier geht es zum vollständigen Programm.

Liebeserklärung an die Demokratie – Landeszentrale zieht positive Bilanz

Die Landeszentrale für politische Bildung kann auf ein erfolgreiches Jahr zurückblicken. Trotz der Einschränkungen durch die Corona-Pandemie konnten rund 52.000 Menschen in Sachsen-Anhalt erreicht werden. Schwerpunktthemen waren u.a. die Wahlen und die zunehmende Polarisierung in der Gesellschaft.

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Film "Stimmen aus Hanau" über das rassistische Attentat vom 19. Februar 2020

Der rechtsextreme Terroranschlag am 19. Februar 2020 im hessischen Hanau hat neun Menschen aus dem Leben gerissen und im Nachgang viele Menschen aufgewühlt. „Stimmen aus Hanau“ ist ein Videoprojekt überschrieben, das innerhalb eines Freiwilligen Sozialen Jahres im politischen Leben in der Landeszentrale für politische Bildung Sachsen-Annhalt entstanden ist. Die FSJlerin Karla Thomas interviewt in dem Film Menschen, die das Ereignis und seine Folgen aus ganz unterschiedlichen Perspektiven sehen und schlägt den Bogen nach Sachsen-Anhalt und zum Anschlag von Halle wenige Monate zuvor. Der Film eignet sich hervorragend, um in Schulen, Jugendeinrichtungen und Vereinen über rechtsextremen und rassistischen Terror und seine Folgen für die ganze Gesellschaft zu sprechen.

30 Jahre Sachsen-Anhalt: Sammelband bietet prominente Erinnerungen an die bewegten Anfangsjahre

Anlässlich der Wiedergründung des Landes Sachsen-Anhalt vor 30 Jahren haben der Historiker Mathias Tullner und der Direktor der Landeszentrale für politische Bildung, Maik Reichel, einen Sammelband über das „besondere Land an der Mittelelbe“ vorgelegt. Am 20. Juli wird das Buch mit den Erinnerungen von 20 prominenten Vertreterinnen und Vertretern aus Politik, Gesellschaft, Kultur und Kirche in der Magdeburger Lukasklause präsentiert.

Ab dem 20. Juli ist das Buch über die Literaturstelle der Landeszentrale in der Leiterstraße 2, 39104 Magdeburg, erhältlich oder online bestellbar unter: https://lpb.sachsen-anhalt.de/service/literaturangebot/

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„Europa aufs Ohr“ – Monatlicher Politikpodcast des EDIC Magdeburg macht Europapolitik nun hörbar

Mit dem neuen Podcast-Angebot „Europa aufs Ohr“ will das Europe Direct Informationszentrum (EDIC) Magdeburg monatlich über aktuelle Entwicklungen der europäischen Politik informieren. Renommierte Expertinnen und Experten stehen dabei Rede und Antwort. Die aktuelle Folge zum EU-Rechtsstaatsmechanismus ist ab dem 25. Februar verfügbar. Der Podcast ist sowohl auf der Website und über den YouTube-Kanal des EDIC Magdeburg als auch auf Apple Podcast, Deezer, Spotify und Google-Podcasts abrufbar.

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Sachsen-Anhalt-Monitor 2020 "30 Jahre Bundesland Sachsen-Anhalt - 30 Jahre Deutsche Einheit" jetzt online

Seit 2007 liefert der vom Zentrum für Sozialforschung im Auftrag der Landeszentrale für politische Bildung  erstellte Sachsen-Anhalt-Monitor wichtige Aufschlüsse darüber, wie die Sachsen-Anhalter sich und ihr Land, die politischen Institutionen sowie die Demokratie sehen. Im Mittelpunkt der aktuellen Untersuchung, die am 10. Dezember 2020 in Magdeburg vorgestellt worden ist, stehen der Blick auf 30 Jahre Wiedergründung des Landes Sachsen Anhalt und 30 Jahre Deutsche Einheit. Für die Analyse haben die Wissenschaftler über einen Zeitraum von vier Wochen (27.8. bis 24.9.2020) insgesamt 1.142 Sachsen-Anhalterinnen und Sachsen-Anhalter befragt.

Die 170 Seiten umfassende Publikation kann hier als pdf heruntergeladen werden. Den zugehörigen Tabellenband finden Sie unter diesem Link.

Eine "open data version" des Sachsen-Anhalt-Monitors 2020 kann per E-Mail beim Zentrum für Sozialforschung Halle e.V. (ZSH) angefordert werden. Senden Sie dazu eine E-Mail mit dem Betreff: SAM 2020 - open data und den nachfolgenden Angaben zu Ihrer Person: Name, Vorname und Adresse an folgende E-Mail-Adresse: tobias.jaeck(at)zsh.uni-halle.de

Die Zustellung erfolgt ausschließlich per E-Mail. Anforderungen ohne Angabe zur Person werden nicht berücksichtigt.

Hinweis: Es gelten die datenschutzrechtlichen Bestimmungen zum Schutz personenbezogener Daten.

Wie Wisschenschaft Wissen schafft & zwar für alle

Die Corona-Pandemie verdeutlicht in krasser Weise, wie schwer es ist, wissenschaftliche Erkenntnisse so zu kommunizieren, dass sie von allen nachvollzogen werden können. Doch nicht nur dass: auch die Wege, die zur jeweiligen Erkenntnis führten und die unterschiedlichen Interpretationsweisen bereiten dem/der ein oder anderen oft Kopfschmerzen. Romy und Thomas reden in ihrer neuen Podcast-Folge mit dem Wissenschaftler & Wissenschaftskommunikator Dr. André Lampe über wissenschaftliche Erkenntnisprozesse und die Art und Weise, wie diese für alle gesellschaftlichen Gruppen zu einem Erkenntnisgewinn führen können.

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Warum diskriminierungsfreie Sprache wichtig ist und warum der Begriff Political Correctness hinkt

Wir reden mit dem Journalisten und ehemaligen Antidiskriminierungs-Berater des Landesnetzwerks Migrantenorganisationen Sachsen-Anhalt e.V. Keywan Tonekaboni über Politische Korrektheit und die Gründe, warum dieser Begriff nicht ganz das trifft, was eigentlich wichtig ist: eine diskriminierungsfreie Kommunikation in allen Bereichen unseres Lebens überall und immer.

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Du bist Politik digital jetzt auf YouTube

Am 24. April begannen wir mit der Veranstaltung "Beschränkung von Freiheits- und Bürgerrechten - Corona-Pandemie und Grundrechte" unsere Reihe DU BIST POLITIK digital ganz offiziell. Seitdem wurden weitere Online-Streams und Podcasts zu ganz unterschiedlichen Themen veröffentlicht. Unsere Video-Streams gibt es nun auch auf unserem YouTube-Kanal 'on demand' zu sehen.

Hier geht's zu den Filmen der Reihe DU BIST POLITIK digital und

hier direkt zum YouTube-Channel der Landeszentrale.

KGS "Wilhelm von Humboldt" in Halle verstärkt das Courage-Netzwerk

Strahlende Gesichter gab es am 27. Juni in der KGS „Wilhelm von Humboldt“ in Halle. Knapp 20 Schülerinnen und Schüler konnten im Rahmen der festlichen Verleihung des Titels "Schule ohne Rassismus - Schule mit Courage" von der Landeskoordinatorin des Courage-Netzwerkes in Sachsen-Anhalt, Cornelia Habisch, mit Engagementurkunden ausgezeichnet werden. Dass Beteiligung und Gemeinschaft an der Schule großgeschrieben werde, zeigten ja schon die diversen Aktivitäten im Schulalltag und im Vorfeld der Titelverleihung, so die stellvertretende Direktorin der Landeszentrale. „Jetzt bekommt ihr den Titel, auf den ihr so lange zugearbeitet habt.“ Die Schüler könnten stolz darauf sein, dass sie die Rückschläge der letzten Jahre so gut weggesteckt haben, so Habisch. Mit der KGS „Wilhelm von Humboldt“ in Halle wuchs die Zahl der Courage-Schule in Sachsen-Anhalt auf 155 - im Verhältnis zur Einwohnerzahl ist das bundesweit Spitze.

 

 

Buchpremiere mit der Zeitzeugin Anastasia Gulej

"Poltawa, Auschwitz, Bergen-Belsen, Kyjiw - Die Lebensgeschichte der Anastasia Gulej", so heißt das Buch, das am 12. Juli in Zusammenarbeit mit der Stadtbibliothek Magdeburg im Kulturhaus AMO in Magdeburg vorgestellt wird. Darin gibt die nunmehr 96-jährige Ukrainerin Auskunft über ihr langes Leben. In zahlreichen Interviews und selbst verfassten Texten erzählt sie von ihrer Kindheit, den Schrecknissen der großen Hungersnot, den Überfall der deutschen Truppen auf die Sowjetunion, ihre Zeit als Zwangsarbeiterin und den Kampf ums Überleben in den Konzentrationslagern Auschwitz und Bergen-Belsen. Trotz ihres Alterns ist sie bis zuletzt als aktive Zeitzeugin immer wieder auch in Sachsen-Anhalt unterwegs gewesen. Nun musste sie zum zweiten Mal in ihrem Leben einen Krieg hautnah erleben und ihre Heimatstadt Kyjiw verlassen.

Anmeldungen bis 5. Juli per E-Mail an: katja.stieghahn(at)sachsen-anhalt.de

Buch des Monats Juni: "Deutsche Herrschaft"

Am 10. Juni jährt sich zum 80. Mal das Massaker von Lidice. Die Bevölkerung des kleinen tschechischen Ortes wurde am 10. Juni 1942 von der deutschen Wehrmacht unter Aufsicht von SS-Offizieren und der Beteiligung vieler Schutzpolizisten zusammengetrieben, die Häuser geplündert und in Brand gesteckt, die Männer des Ortes von einem Erschießungskommando ermordet, Frauen in Konzentrationslager deportiert und Kinder entweder verschleppt oder vergast. Aufgrund eines gescheiterten Attentats auf Hitlers Statthalter in Prag, Reinhard Heydrich, sollte als Vergeltungsmaßnahme der Ort von der Landkarte verschwinden. Das gleiche Schicksal ereilte exakt zwei Jahre später das französische Oradour-sur-Glane. Im Gedenken an diese zivilen Opfer der NS-Herrschaft präsentiert die Literaturstelle der Landeszentrale für politische Bildung ihr Buch des Monats Juni. In „Deutsche Herrschaft – Nationalsozialistische Besatzung in Europa und die Folgen“ stehen "das Schicksal der Zivilbevölkerung, der Alltag unter der Okkupation, der Widerstand der Besetzten sowie der Terror der Besatzungsmacht […]“ im Mittelpunkt. Das Buch ist erhältlich in der Literaturstelle der Landeszentrale oder bestellbar unter der Nr. 081 auf: https://lpb.sachsen-anhalt.de/service/literaturangebot/

Buch des Monats Mai: „Russland – Ukrainekrieg und Weltmachtträume“

Bereits mehr als 75 Tage dauert nun schon der Angriffskrieg Russlands gegen die Ukraine unter dem Vorwand der „Entnazifizierung“ und „Entmilitarisierung“. Unerwartet kam dieser Krieg nicht, denn ernsthafte Anzeichen und Warnungen gab es bereits 2014 mit der Annexion der Krim, der teilweisen Besetzung des Donbass und einem zunehmenden Demokratieabbau in Russland. Wohin will  Präsident Wladimir Putin sein Land führen? In unserem aktuellen Buch des Monats Mai greift der Autor und Russlandexperte Manfred Quiring diese zentrale Frage auf und gibt einen aktuellen Einblick in die Verfassung und Situation Russlands. Das Buch „Russland – Ukrainekrieg und Weltmachtträume“ ist erhältlich in der Literaturstelle der Landeszentrale oder bestellbar unter der Nr. 157 auf: https://lpb.sachsen-anhalt.de/service/literaturangebot/

CampusPublik im März: Weniger Fleischkonsum durch Nudging?

Mit dieser Frage hat sich Paula Krollik von der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg im Rahmen ihres Studiums der Politikwissenschaft auseinandergesetzt. Sie zeigt in der neuen CampusPublik-Veröffentlichung, dass das Konzept des Nudging („Stupsen“), einer Strategie zur Verhaltensänderung, großes Potenzial besitzt, den Klimaschutz stärker in unseren Alltag zu integrieren. Als alleinige Maßnahme wird es langfristig aus ihrer Sicht allerdings nicht ausreichen. Dafür wäre eine Veränderung des Wirtschaftssystems nötig. Für sie ist die Realisierung des 1,5-Grad-Ziels des Pariser Klimaabkommens die wichtigste Aufgabe unserer Zeit. Dabei spielt für die Leipzigerin das Schlagwort Klimagerechtigkeit die zentrale Rolle.

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Schulen setzen mit Stolpersteinputzaktion Zeichen gegen Antisemitismus

Es ist eine besondere Form des Gedenkens und der Erinnerung an die Opfer der NS-Diktatur: Im Rahmen der Aktionswoche „Eine Stadt für alle“ in Magdeburg werden sich 15 Schulen aus der Landeshauptstadt und dem Umland an der diesjährigen Stolpersteinputzaktion beteiligen.

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Schlafgertig mit KonterBUNT: Argumentationstrainings gegen Stammtischparolen

Vorurteile, diskriminierende und menschenverachtende Sprüche begegnen uns öfter als uns lieb ist. Meist erwischen sie uns unerwartet – an der Bushaltestelle, in der Kneipe, auf dem Schulhof, im Betrieb, in Vereinen oder auf der Familienfeier. Wir wollen etwas entgegnen, aber bevor wir reagieren können, ist die Situation auch schon vorüber.

Argumentationstrainings gegen Stammtischparolen sind eine seit mehr als 20 Jahren bewährte Möglichkeit, um sich mit diskriminierenden Parolen auseinanderzusetzen und das Einschreiten dagegen zu lernen. Sie lehnen sich dabei an die gemeinsam von der Niedersächsischen Landeszentrale und der Landeszentrale für politische Bildung Sachsen-Anhalt entwickelte KonterBUNT-App an. Die Trainings können für Sachsen-Anhalt angefragt werden bei der Landeszentrale für politische Bildung, , Netzwerk für Demokratie und Toleranz, Leiterstr. 2, 39104 Magdeburg, Tel.: 0391/567-6460, E-Mail: netzwerk(at)sachsen-anhalt.de

Podiusmdiskussion: "Umbruch oder Abbruch - Was hat die friedliche Revolution gebracht?"

Zum Abschluss ihres mehrjährigen DDR-Geschichtsprojekts hatte die Landeszentrale für politische Bildung Sachsen-Anhalt am 24. September nach Magdeburg eingeladen. Im Rahmen der Tagung "Aufbruch, Umbruch, Abbruch - Zwischen Partizipation und Verdrossenheit. Ostdeutschland drei Jahrzehnte nach dem Mauerfall“ diskutierten der Philosoph und Publizist Prof. Dr. Richard Schröder, die Journalistin und Autorin Valerie Schönian sowie die Beauftragte des Landes Sachsen-Anhalt zur Aufarbeitung der SED-Diktatur, Birgit Neumann-Becker, über die Frage, welche Auswirkungen die friedliche Revolution bis heute hat und was für oder gegen ein ostdeutsches Wir spricht. Im YouTube-Video können Sie die Diskussion noch einmal verfolgen.

Ein Gespräch mit dem Politikberater Martin Fuchs über Krisenkommunikation

Richtig zu kommunizieren ist schwer - das wissen wir alle aus unserem Alltag.  In der Politik und in der Wissenschaft ist das nicht anders - auch hier stoßen die Protagonisten immer wieder auf Kommunikationshindernisse. Gerade in Corona-Krisenzeiten wird das noch einmal deutlich. Wie kommuniziert Wissenschaft mit Politik und wie gibt die Politik entsprechende Informationen an die Bürgerinnen und Bürger weiter? Der Politikberater Martin Fuchs spricht in unserer jüngsten "DU BIST POLITIK digital"-Podcastfolge über Fallstricke und Lösungen für eine gute Kommunikation, die am Ende jede und jeden weiterbringt.

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Mehr als eine Stadtgeschichte Halles im 20. Jahrhundert

Im Mittelpunkt des von Daniel Watermann und Susanne Feldmann herausgegebenen Buches "Stadtgeschichte auf Fotografien: Halle (Saale) im 20. Jahrhundert" stehen Motive, die wichtige Ereignisse mit Bezug zur regionalen sowie gesamtdeutschen Geschichte in Halle zeigen. Der zeitliche Bogen reicht dabei vom Besuch des deutschen Kaiserpaars 1903 in der Saalestadt bis zum Eierwurf auf Bundeskanzler Helmut Kohl im Jahr 1991. In der Aufzeichnung aus unserer Livestream-Reihe "DU BIST POLITIK digital" geben Susanne Feldmann als Mitherausgeberin sowie zwei der insgesamt 18 Autorinnen und Autoren - Ute Fahrig, Kuratorin am Stadtmuseum Halle, und Antje Seeger, Leiterin des Bildarchivs am Institut für Kunstgeschichte der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg - einen Einblick in das im Mitteldeutschen Verlag erschienene Buch. 

Ein Gespräch mit Katharina Nocun über Verschwörungstheorien und ihr neues Buch „Fake Facts"

Corona lässt Verschwörungstheorien eine Konjunktur erleben - überall trifft man auf sie, in den sozialen Netzwerken genauso wie im Bekannten- und Verwandtenkreis. Doch was sind Verschwörungstheorien eigentlich, woran erkennt man sie als solche und wie tritt man ihnen entgegen? Und wer sind die Protagonisten, die bei ihrer Verbreitung helfen? Alles Idioten oder doch Menschen, die man ernst nehmen sollte? Darüber haben wir mit der Autorin und Bloggerin Katharina Nocun gesprochen. Nebenbei gibt sie einen exklusiven Vorgeschmack auf ihr neuestes Werk, das sie gemeinsam mit Pia Lamberty realisierte - ihre Buchneuerscheinung "FAKE FACTS: Wie Verschwörungstheorien unser Denken bestimmen". Brandaktuell wird dieses voraussichtlich Mitte Mai erscheinen. Wir konnten es vorher lesen und empfehlen es hiermit wärmstens.

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Vorgestellt: Der Friedenskreis Halle - ein Teil der sachsen-anhaltischen Zivilgesellschaft

Als wichtiger Akteur des zivilgesellschaftlichen Engagements in Sachsen-Anhalt hat der Friedenskreis Halle e.V. eine lange Geschichte, die um das Jahr 1989 beginnt. Romy und Thomas unterhalten sich mit Christof Starke über Vergangenheit und Gegenwart eines Vereins, der sich nicht allein der Friedensarbeit verschrieben hat.

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Leitbild der Landeszentrale ist jetzt Online

„Die Vermittlung der Vorzüge der Demokratie, der Menschenrechte, der Freiheitsrechte des Einzelnen und des friedlichen Miteinanders, des Kompromisses und der Rechtsstaatlichkeit ist eine Kernaufgabe der politischen Bildung.“ So steht es im Leitbild der Landeszentrale für politische Bildung Sachsen-Anhalt und dieser Aufgabe fühlen wir uns verpflichtet. Entwickelt worden ist das Leitbild gemeinsam vom Team der Landeszentrale. Dabei sind auch die Ergebnisse von Klausurtagungen der letzten Jahre mit eingeflossen. Für unsere tägliche Arbeit stellt das Leitbild eine wichtige Grundlage dar. Seine Grundsätze sollen unser Handeln leiten sowie nach innen und außen gelten.

Hier geht's zum kompletten Text.

Zuwendungen der Landeszentrale - ein neuer Erklärfilm zeigt, wie's geht

Die Landeszentrale für politische Bildung Sachsen-​Anhalt fördert Ihr Projekt! Unterstützt werden die verschiedensten Formate der politischen Bildungsarbeit, wie Seminare, Workshops, Vorträge, Ausstellungen und vieles mehr. Unser brandneuer kurzer Erklärfilm zeigt, wie's geht. Für Fragen zu Ihrem Projekt stehen wir Ihnen natürlich gern per Mail zur Verfügung: politische.bildung(at)sachsen-​anhalt.de Wir freuen uns auf Ihre Ideen! Ihr Team der Landeszentrale.

"Einschreiten für Demokratie": Neue App hilft, Stammtischparolen zu kontern

Mit der kostenlosen App „KonterBUNT“ kann man seit dem 11. Juni hilfreiche Strategien aus Argumentationstrainings gegen Stammtischparolen kennenlernen. Die App enthält einen Strategieguide mit zahlreichen Tipps und Ratschlägen, die sich beim Argumentieren bewährt haben. In einem Mini-Game lassen sich verschiedene Reaktionen auf Parolen direkt ausprobieren. Die Tipps wurden von Prof. Klaus-Peter Hufer entwickelt. Er ist Experte für Argumentationstrainings und beschäftigt sich in seinen Büchern seit Jahren mit dem Problem. „Stammtischparolen grenzen aus und sind oft voller Hass. Vom Spruch zur Tat sind die Übergänge fließend. Deswegen sollte widersprochen werden“, so Hufer.

Die App „KonterBUNT“ steht seit dem 11. Juni in den App-Stores von Google und Apple kostenlos zum Download bereit. Sie lässt sich mit den gängigen mobilen Betriebssystemen „Android“ und „iOS“ nutzen.

www.konterbunt.de