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Neues von der Landeszentrale für politische Bildung

Demokratie führt Regie - 1. Landesweite Demokratiekonferenz

Der Titel der 1. landesweiten Demokratiekonferenz – „Demokratie führt Regie“ – beschreibt im doppelten Sinn die Zielstellung dieses besonderen Tages: Wir wollen mit allen Akteuren der Zivilgesellschaft ins Gespräch kommen, um über Perspektiven der Demokratiebildung, des Engagements vor Ort und der notwendigen gemeinsamen Strategie diskutieren. Die Regie der Tagung übernehmen dabei Kulturschaffende und ihre Filme.
Ziel der Konferenz, zu der die Landeszentrale für politische Bildung sowie das Ministerium für Arbeit, Soziales und Integration des Landes Sachsen-Anhalt gemeinsam einladen, ist ein fachlicher Austausch für gelebte Demokratie und die Stärkung der Aktivitäten vor Ort. In verschiedenen Filmforen sollen erfolgreiche Strategien für ein demokratisches und vielfältiges Miteinander diskutiert, gestaltet und gestärkt werden.

Was:  1. Landesweite Demokratiekonferenz

Wann: 28. August 2019, 9.30 bis 16.00 Uhr

Wo:  Kulturzentrum Moritzhof, Moritzplatz 1, 39124 Magdeburg.

Weitere Informationen entnehmen Sie bitte dem Flyer

Filmvorführung und Podiumsgespräch am 20. August

Giftige Dämpfe steigen aus dem Silbersee südlich von Wolfen auf, Vegetation rund um den See ist nicht vorhanden, in der Luft liegt ein Geruch, der an verfaultes Ei erinnert. Bitterfeld galt einst als die dreckigste Stadt Europas.

Im Jahr 1988 gelang es einer Gruppe von DDR-Umweltaktivisten mit der Hilfe eines Filmteams aus Westdeutschland, die Umweltverschmutzung rund um Bitterfeld überregional bekannt zu machen. Die von ihnen produzierte Dokumentation „Bitteres aus Bitterfeld“ zeigte die Umweltschäden, die durch die Entsorgung der Abwässer, Schlämme und Abfälle der Filmfabrik Wolfen im sogenannten Silbersee entstanden sind. Der Silbersee, der eigentlich Grube Johannes heißt, wurde damit zu einem Symbol für die Umweltverschmutzung in der DDR.  
Am 20. August soll der Dokumentarfilm „Bitteres aus Bitterfeld“ im Industrie- und Filmmuseum Wolfen gezeigt werden, um im Anschluss daran die Möglichkeiten und Grenzen der Umweltbewegung in der DDR zu besprechen. Auf dem Podium diskutieren dabei der ehemalige DDR-Umweltaktivist, Dr. Carlo Jordan, die Journalistin und Mitproduzentin des Films „Bitteres aus Bitterfeld“, Margit Miosga, der Staatsekretär im Umweltministerium, Klaus Rehda, und der Theologe Prof. Axel Noack, der von 1985 bis 1997 Pfarrer in Wolfen war. Es sollen unter anderem Fragen zu der Entstehung des nicht ganz ungefährlich produzierten Films „Bitteres aus Bitterfeld“ beantwortet werden und es wird reflektiert, inwieweit die Umweltschäden bis heute in Bitterfeld-Wolfen behoben werden konnten. Moderiert wird der Abend von dem MDR-Journalisten Uli Wittstock. Die Veranstaltung beginnt um 19 Uhr. Der Eintritt ist frei.


Freie Schule Anhalt in Köthen verstärkt das Courage-Netzwerk

Der Einsatz für Demokratie, Weltoffenheit und gegen Rassismus wird an der Freien Schule Anhalt schon lange großgeschrieben. Am 1. Juli erhielt die Schule in Köthen nun auch offiziell den Titel „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“. Als Paten wollen der aus Köthen stammende Handball-Bundestrainer Christian Prokop und die Musikerin Christina Lux die Schüler unterstützen. „Gerade in dieser Zeit ist es ein wichtiges Signal, dass die Freie Schule Anhalt bewusst ein Zeichen gegen Rassismus und für Courage setzen will“, betonte der Direktor der Landeszentrale für politische Bildung, Maik Reichel, bei der Titelverleihung.

Hier geht es zur vollständigen PM.

 

 

Aktionstage Netzpolitik & Demokratie

Die "Bundesweiten Aktionstage Netzpolitik & Demokratie" fanden im letzten Jahr zum ersten Mal statt. Über einhundert Veranstaltungen zu netzpolitischen Themen wurden durch die Zentralen für politische Bildung und ihre PartnerInnen realisiert - für´s erste Mal war das stattlich. Nun geht es in die zweite Runde: Vom 14. bis zum 16. November werden die "Bundesweiten Aktionstage Netzpolitik & Demokratie" in diesem Jahr sein und alle sind aufgerufen, sich zu beteiligen...habt Ihr ein interessantes Veranstaltungsformat für uns? Dann gebt dem Koordinierungsteam Bescheid via
aktionstage(at)netzpolitische-bildung.de oder direkt uns via:
thomas.erling(at)sachsen-anhalt.de

Organisationen können sich genau so beteiligen wie Einzelpersonen. Hier gibt es weitere Hinweise.

Neue Schule Magdeburg ist neu im Courage-Netzwerk

Das Netz der Courage-Schulen wächst weiter. Am letzten Schultag vor den Sommerferien (3. Juli) bekam die Neue Schule Magdeburg den Titel „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ verliehen. Damit setzte die Gemeinschaftsschule in freier Trägerschaft den Schlusspunkt im Schuljahr 2018/2019, in dem sechs Schulen für das Courage-Netzwerk gewonnen werden konnten. Insgesamt tragen jetzt 144 Einrichtungen im Land den Titel „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“.  "Für uns ist es ein schöner Erfolg, dass sich wieder eine Schule mehr öffentlich zu den Zielen des Courage-Netzwerkes bekennt“, so der Direktor der Landeszentrale für politische Bildung, Maik Reichel.

Hier geht es zur vollständigen PM.

"Einschreiten für Demokratie": Neue App hilft, Stammtischparolen zu kontern

Mit der kostenlosen App „KonterBUNT“ kann man seit dem 11. Juni hilfreiche Strategien aus Argumentationstrainings gegen Stammtischparolen kennenlernen. Die App enthält einen Strategieguide mit zahlreichen Tipps und Ratschlägen, die sich beim Argumentieren bewährt haben. In einem Mini-Game lassen sich verschiedene Reaktionen auf Parolen direkt ausprobieren. Die Tipps wurden von Prof. Klaus-Peter Hufer entwickelt. Er ist Experte für Argumentationstrainings und beschäftigt sich in seinen Büchern seit Jahren mit dem Problem. „Stammtischparolen grenzen aus und sind oft voller Hass. Vom Spruch zur Tat sind die Übergänge fließend. Deswegen sollte widersprochen werden“, so Hufer.

Die App „KonterBUNT“ steht ab dem 11. Juni in den App-Stores von Google und Apple kostenlos zum Download bereit. Sie lässt sich mit den gängigen mobilen Betriebssystemen „Android“ und „iOS“ nutzen.

www.konterbunt.de