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Neues von der Landeszentrale für politische Bildung

Flyer zu den Europa- und Kommunalwahlen vorgestellt

Am 9. Juni 2024 stehen mit der Europawahl und den allgemeinen Neuwahlen der kommunalen Vertretungen einschließlich der Ortschaftsräte und Ortsvorsteherinnen und ‑vorsteher wichtige demokratische Entscheidungen an. Viele Millionen EU‑Bürgerinnen und Bürger haben dann die Möglichkeit, ihre Stimme für die Wahl des Europäischen Parlaments abzugeben. Zum ersten Mal dürfen auch Jugendliche ab 16 Jahren wählen und können so einen wichtigen Beitrag zur Demokratie leisten. Um einen Überblick über die wichtigsten Informationen rund um die Europa- und Kommunalwahlen zu geben, hat die Landeswahlleiterin in Zusammenarbeit mit der Landeszentrale für politische Bildung einen Flyer erstellt.
Hier geht es zur vollständigen PM.

Reihe zum Weltgebetstag vermittelt Wissen zum Nahostkonflikt

Palästinenserinnen haben den diesjährigen Weltgebetstag der Frauen vorbereitet. Nach dem Überfall der Hamas auf Israel ist auch Kritik an den Texten laut geworden. Gemeinsam mit Partnern aus den Kirchen organisiert die Landeszentrale deshalb im Vorfeld des Weltgebetstages eine Reihe von Veranstaltungen, die Hintergrundwissen zum Verhältnis von Christentum und Judentum sowie zur Geschichte der Konflikte in der Region vermitteln.

Die vollständige PM finde Sie hier.

 

EU-Projekttage an Schulen

Der EU-Projekttag ist ein Ergebnis der deutschen EU-Ratspräsidentschaft im Jahr 2007 und hat das Ziel, junge Menschen für die Europäische Union zu interessieren. Seitdem besuchen Politikerinnen und Politiker bundesweit Schulen – vom Kanzler sowie Bundesministerinnen und -ministern über Kommunalpolitikerinnen und -politiker bis hin zu Landes- oder Europa-Abgeordneten. Die Landeszentrale für politische Bildung Sachsen-Anhalt, konkret das angeschlossene EUROPE DIRECT Magdeburg, unterstützt in Sachsen-Anhalt interessierte Schulen auf der einen und Politikerinnen und Politiker auf der anderen Seite dabei, zur Durchführung eines EU-Projekttages zueinander zu finden. Mehr erfahren
 

Unser Buch des Monats Februar: „Künstliche Intelligenz“

Am 4. Februar kann Facebook auf sein 20-jähriges Bestehen zurückblicken. Aus dem einfachen Universitätsnetzwerk für Studentinnen und Studenten ist längst ein globales Kommunikationsmittel geworden. Doch in den letzten zwei Jahrzehnten haben sich nicht nur die sozialen Medien entwickelt. Inzwischen revolutioniert auch künstliche Intelligenz (KI) unsere Art und Weise, online zu interagieren. Die KI-Chatbots haben sich von einfachen Werkzeugen zu fortgeschrittenen virtuellen Assistenten gemausert, die bereits jetzt unseren Alltag beeinflussen. Diese Entwicklung birgt sowohl Chancen als auch Herausforderungen für die Gesellschaft. Unser Buch des Monats ist aus diesem Anlass „Künstliche Intelligenz“ von Manuela Lenzen.
Es ist zu den üblichen Konditionen in der Literaturstelle der Landeszentrale erhältlich und kann direkt per E-Mail unter: lpb@sachsen-anhalt.de bestellt werden.
 

Zeitzeugin vor Ort: Gespräch mit Henriette Kretz am 27. Januar in Stendal

Anlässlich des Gedenktages für die Opfer des Nationalsozialismus kommt die Holocaust-Überlebende Henriette Kretz am 27. Januar um 10 Uhr zu einem Zeitzeugengespräch in das Musikforum Katharinenkirche in Stendal. Die heute 89-Jährige ist Mitglied des polnischen Vereins „Kinder des Holocaust“ und lebt in Antwerpen.
Hier geht es zur vollständigen PM.

 

Aktionstag in Magdeburg: Schulen zeigen am 20. Januar Courage

Ein deutliches Zeichen für Demokratie, Frieden und Toleranz wollen am 20. Januar Schulen auf dem Alten Markt der Landeshauptstadt setzen. Sie beteiligen sich mit Infoständen und einem abwechslungsreichen Bühnenprogramm an der Aktionswoche „Eine Stadt für alle“ der Initiative Weltoffenes Magdeburg.
Hier geht es zur vollständigen PM.
 

Landeszentrale zieht eine positive Jahresbilanz

Die Landeszentrale für politische Bildung kann auf ein erfolgreiches Jahr 2023 zurückblicken. Nach den Einschränkungen infolge der Corona-Pandemie hat die Arbeit zuletzt wieder volle Fahrt aufgenommen. So konnten mit den Angeboten der Landeszentrale mehr als 43.000 Sachsen-Anhalter angesprochen und neue Schwerpunkte gesetzt werden.
Hier geht es zur vollständigen Bilanz-PM.
 

Landeszentrale verabschiedet sich von "X" (früher "Twitter")

Die Landeszentrale für politische Bildung Sachsen-Anhalt kommuniziert online auf verschiedenen Kanälen, z.B. auf ihrer Website und in den Social Media-Kanälen bei Facebook und Instagram.
Seit 2015 sind wir auch auf der Plattform Twitter vertreten, die jetzt X heißt. Wir haben in den letzten Monaten den Eindruck, dass X immer mehr eine Plattform wird, auf der sich Hassrede, Desinformation und Negativität verbreiten. Hinzu kommt: X ist aus dem freiwilligen EU-Kodex zur Bekämpfung von Desinformation im Internet ausgestiegen.
Ein wichtiger Teil unserer Arbeit in der politischen Bildung ist der Kampf gegen Desinformation und Hassrede. Denn diese gefährden die Demokratie. Wir wollen weiterhin ein Garant für Pluralität, Ausgewogenheit und Qualität in der politischen Bildung sein. Deshalb verlassen wir die Plattform X. Sie finden uns weiterhin wie gewohnt auf Facebook, Instagram und YouTube. 

Terror gegen Israel: Erklärung des Direktors der Landeszentrale

75 Jahre nach seiner Gründung steht der Staat Israel vor einer der größten Bewährungsproben in der Geschichte. Der hinterhältige und brutale Angriff der islamistischen Terrororganisation Hamas hat nicht nur mehr als 1.200 Opfer auf israelischer Seite gekostet, sondern auch Sicherheiten und Hoffnungen zerstört. Jetzt droht der Konflikt weiter zu eskalieren. Die Landeszentrale steht in Solidarität mit Israel und trauert mit den Familien der Opfer, so der Direktor Maik Reichel. Wir werden den von der Hamas begonnenen Krieg zum Anlassen nehmen, uns in der nächsten Zeit intensiv mit dem Konflikt und seinen Ursachen zu befassen und dazu auch Veranstaltungen anbieten.

Hier geht es zum vollständigen Text.

Weiterführende Informationen zum Thema Israel und Nahostkonflikt:

https://lpb.sachsen-anhalt.de/service/literaturangebot

https://www.bpb.de/kurz-knapp/hintergrund-aktuell/541653/ueberfall-der-hamas-auf-israel/

https://www.politische-bildung.de/nahost-israel-aktuelles

https://www.lpb-bw.de/nahostkonflikt

 

Neues Antragsverfahren für internationale Gedenkstättenfahrten

Studienfahrten zu Stätten nationalsozialistischer Gewaltherrschaft und der Shoah in Ost-Mitteleuropa sind gerade für junge Menschen ein wertvolles Element historisch-politischer Bildung. Die Landeszentrale unterstützt seit Jahren solche Fahrten in die Gedenkstätten Auschwitz oder Teblinka, die im Rahmen des Bundesprogrammes Jugend erinnert“ organisiert werden. Das Interesse an den Fahrten wächst, sodass jetzt gemeinsam mit dem Bildungsträger „Arbeit und Leben Sachsen-Anhalt“ ein neues Verfahren zur Ausreichung der Förderung entwickelt worden ist.

Für Fahrten im Jahr 2024 können Anträge bis zum 15. September 2023 eingereicht werden. Antragsformulare erhalten interessierte Schulen oder Institutionen auf Anfrage beim Träger „Arbeit und Leben“. Ansprechpartner dort ist Till Graubner (E-Mail: till.graubner(at)aul-lsa.de, Tel.: 0176 / 66 73 14 90).

Hier geht es zur vollständigen PM.
 

Neues Kuratorium der Landeszentrale für politische Bildung Sachsen-Anhalt

Die Landeszentrale für politische Bildung Sachsen-Anhalt (LpB) hat ein neues Kuratorium. Die Mitglieder des Kuratoriums haben in ihrer konstituierenden Sitzung am 6. September 2022 Tobias Krull (CDU) zum Vorsitz und Hendrik Lange (DIE LINKE) zum stellvertretenden Vorsitz gewählt. Hier geht es zur vollständigen PM des Bildungsministerums.

 

30 Jahre Sachsen-Anhalt: Sammelband bietet prominente Erinnerungen an die bewegten Anfangsjahre

Anlässlich der Wiedergründung des Landes Sachsen-Anhalt vor 30 Jahren haben der Historiker Mathias Tullner und der Direktor der Landeszentrale für politische Bildung, Maik Reichel, einen Sammelband über das „besondere Land an der Mittelelbe“ vorgelegt. Am 20. Juli wird das Buch mit den Erinnerungen von 20 prominenten Vertreterinnen und Vertretern aus Politik, Gesellschaft, Kultur und Kirche in der Magdeburger Lukasklause präsentiert.

Ab dem 20. Juli ist das Buch über die Literaturstelle der Landeszentrale in der Leiterstraße 2, 39104 Magdeburg, erhältlich oder online bestellbar unter: https://lpb.sachsen-anhalt.de/service/literaturangebot/

Hier geht es zur vollständigen PM.

Sachsen-Anhalt-Monitor 2020 "30 Jahre Bundesland Sachsen-Anhalt - 30 Jahre Deutsche Einheit" jetzt online

Seit 2007 liefert der vom Zentrum für Sozialforschung im Auftrag der Landeszentrale für politische Bildung  erstellte Sachsen-Anhalt-Monitor wichtige Aufschlüsse darüber, wie die Sachsen-Anhalter sich und ihr Land, die politischen Institutionen sowie die Demokratie sehen. Im Mittelpunkt der aktuellen Untersuchung, die am 10. Dezember 2020 in Magdeburg vorgestellt worden ist, stehen der Blick auf 30 Jahre Wiedergründung des Landes Sachsen Anhalt und 30 Jahre Deutsche Einheit. Für die Analyse haben die Wissenschaftler über einen Zeitraum von vier Wochen (27.8. bis 24.9.2020) insgesamt 1.142 Sachsen-Anhalterinnen und Sachsen-Anhalter befragt.

Die 170 Seiten umfassende Publikation kann hier als pdf heruntergeladen werden. Den zugehörigen Tabellenband finden Sie unter diesem Link.

Eine "open data version" des Sachsen-Anhalt-Monitors 2020 kann per E-Mail beim Zentrum für Sozialforschung Halle e.V. (ZSH) angefordert werden. Senden Sie dazu eine E-Mail mit dem Betreff: SAM 2020 - open data und den nachfolgenden Angaben zu Ihrer Person: Name, Vorname und Adresse an folgende E-Mail-Adresse: tobias.jaeck(at)zsh.uni-halle.de

Die Zustellung erfolgt ausschließlich per E-Mail. Anforderungen ohne Angabe zur Person werden nicht berücksichtigt.

Hinweis: Es gelten die datenschutzrechtlichen Bestimmungen zum Schutz personenbezogener Daten.

Warum diskriminierungsfreie Sprache wichtig ist und warum der Begriff Political Correctness hinkt

Wir reden mit dem Journalisten und ehemaligen Antidiskriminierungs-Berater des Landesnetzwerks Migrantenorganisationen Sachsen-Anhalt e.V. Keywan Tonekaboni über Politische Korrektheit und die Gründe, warum dieser Begriff nicht ganz das trifft, was eigentlich wichtig ist: eine diskriminierungsfreie Kommunikation in allen Bereichen unseres Lebens überall und immer.

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Du bist Politik digital jetzt auf YouTube

Am 24. April begannen wir mit der Veranstaltung "Beschränkung von Freiheits- und Bürgerrechten - Corona-Pandemie und Grundrechte" unsere Reihe DU BIST POLITIK digital ganz offiziell. Seitdem wurden weitere Online-Streams und Podcasts zu ganz unterschiedlichen Themen veröffentlicht. Unsere Video-Streams gibt es nun auch auf unserem YouTube-Kanal 'on demand' zu sehen.

Hier geht's zu den Filmen der Reihe DU BIST POLITIK digital und

hier direkt zum YouTube-Channel der Landeszentrale.

Literaturstelle bleibt am 1. März geschlossen

Aus innerbetrieblichen Gründen muss die Literaturstelle der Landeszentrale für politische Bildung in der Leiterstraße 2 am Freitag, 1. März, geschlossen bleiben. Wir bitten um Ihr Verständnis. Bestellungen können jedoch per E-Mail gerichtet werden an: lpb(at)sachsen-anhalt.de

 

Nachruf: Eine wichtige Zeitzeugin, Autorin und pädagogische Ratgeberin  

Am 25. Januar ist Batsheva Dagan nach kurzer schwerer Krankheit im Alter von 98 Jahren gestorben. Für die Landeszentrale für politische Bildung war sie seit mehr als sieben Jahren eine wichtige Zeitzeugin des Holocaust, Autorin, pädagogische Ratgeberin und Inspiration unserer historischen Bildung. Seit 2016 besuchte sie mit Ausnahme des Pandemie-Jahres 2020 in jedem Jahr Sachsen-Anhalt, um mit Kindern, Jugendlichen und auch Erwachsenen über ihr Schicksal zu sprechen.
Die Landeszentrale würdigt ihren unermüdlichen Einsatz in einem Nachruf.


 

Premiere in Stendal: "Ich wand‘re durch Theresienstadt ..."

„Ich wand‘re durch Theresienstadt ...“ heißt die musikalische Lesung, mit der das Bläserquintett OPUS 45, die Mezzosopranistin Pia Liebhäuser und TV-Star Roman Knižka am Sonntag, 21. Januar, um 19 Uhr im Musikforum Katharinenkirche in Stendal gastieren. Der Titel stammt aus einem Gedicht der jüdischen Autorin Ilse Weber, geschrieben im Ghetto Theresienstadt. Die SS errichtete das Lager 1941 in der böhmischen Stadt Terezín. Bis 1945 wurden dort 150.000 deutsche, österreichische, tschechische, später auch holländische und dänische Jüdinnen und Juden Opfer der menschenverachtenden nationalsozialistischen Rassenideologie. Die musikalische Lesung ist in Stendal erstmals mit Gesang zu hören.
Der Abend in der Katharinenkirche ist Teil der Aktionswoche „Denken ohne Geländer“ und wird von der Landeszentrale für politische Bildung veranstaltet. Der Eintritt ist frei, eine Reservierung unter Tel.: 03931 / 63 57 77 wird empfohlen.
 

Buch des Monats Januar: „Die 101 wichtigsten Fragen: Antisemitismus“

Mit dem Internationalen Holocaust-Gedenktag wird am 27. Januar weltweit an die Opfer der NS-Gewaltherrschaft erinnert. Anlass für den Gedenktag ist die Befreiung des Konzentrations- und Vernichtungslagers Auschwitz am 27. Januar 1945 durch die Rote Armee. Allein hier hatten die Nazis zwischen 1940 und 1945 mehr als eine Million Menschen ermordet.
Der Gedenktag weist aber auch auf die Gefahren hin, die bis heute vom Antisemitismus ausgehen. Aus diesem Anlass ist unser Buch des Monats der neu erschienene Titel „Die 101 wichtigsten Fragen: Antisemitismus“. Der Autor Markus Roth, der am Fritz Bauer Institut Geschichte und Wirkung des Holocaust in Frankfurt am Main forscht, führt in Vergangenheit und Gegenwart des Antisemitismus ein. Das Buch ist in der Literaturstelle der Landeszentrale erhältlich und entsprechend unserer Regularien direkt per E-Mail unter: lpb(at)sachsen-anhalt.de bestellbar.
 

Multimediaportal des Grünen Bandes gestartet

In Anwesenheit von Kulturstaatssekretär Dr. Sebastian Putz ist am 23. November das Multimediaportal für das Grüne Band Sachsen-Anhalt gestartet worden. Der Bereich der früheren innerdeutschen Grenze in Sachsen-Anhalt wurde 2019 als Nationales Naturmonument  unter Schutz gestellt. Ziel  ist es, die Erinnerung an die Zeit der deutschen Teilung und die damit verbundenen Folgen wachzuhalten und gleichzeitig die einzigartige Natur zu schützen. Träger des Grünen Bandes Sachsen-Anhalt sind sie Staatskanzlei und Ministerium für Kultur und das Ministerium für Wissenschaft und Umwelt. Das neue Multimediaportal wurde vom Landesheimatbund entwickelt und ist über folgende Internetadresse erreichbar: Grünes Band Sachsen-Anhalt – Vom Todesstreifen zur Lebenslinie (gruenesband-sachsen-anhalt.de)
 

Unser Buch des Monats Dezember: Graphic Novel "Flucht"

Der Internationale Tag der Migranten am 18. Dezember soll den Fokus vor allem auf das Schicksal der mehr als 250 Millionen Migranten weltweit lenken und auf ihre Situation aufmerksam machen. Egal, ob es sich um die Suche nach besseren Lebensbedingungen, Bildung oder dem Schutz vor Krieg handelt, Migration ist eine grundlegende menschliche Erfahrung. Aus diesem Anlass ist für uns die Graphic Novel „Flucht“ von Anna Faroqhi unser Buch des Monats. Darin werden die Lebenswege junger Menschen aus Afghanistan, der Ukraine und Syrien nachgezeichnet, die auf ihrer Flucht vor Krieg und Not eines verbindet: die Hoffnung auf ein besseres Leben! Das Buch ist in der Literaturstelle der Landeszentrale erhältlich oder entsprechend unserer Bestellregularien direkt per E-Mail unter: lpb(at)sachsen-anhalt.de abrufbar.
 

Unser Buch des Monats November: Israel

Am 7. Oktober überfiel die islamistische Terror-Organisation Hamas Israel. Mindestens 1.400 Israelis wurden bei diesem Anschlag der Hamas kaltblütig ermordet und zahlreiche Zivilisten verschleppt. Das israelische Sicherheitskabinett rief kurz darauf den Kriegszustand aus.
In Europa waren Juden über Jahrhunderte hinweg verfolgte Außenseiter. Der vor 75 Jahren gegründete Staat sollte ihnen eine normale Heimat schaffen. Heute fühlt sich Israel selbst als misstrauisch beobachteter Außenseiter. Michael Brenner, Inhaber des Lehrstuhls für Jüdische Geschichte und Kultur an der Universität München, beleuchtet in seinem Buch die Träume und Utopien hinter Israels neuerer Geschichte - wie sich die Zionisten einen jüdischen Staat vorstellten, wie sich der Staat Israel seit seiner Gründung 1948 entwickelt hat und welche gegensätzlichen Visionen von Israel es heute gibt. Denn um Vergangenheit und Gegenwart des Landes zu begreifen, muss man die zugrunde liegenden Träume verstehen, wie Brenner es in unserem aktuellen Buch des Monats zeigt. Der Titel ist in der Literaturstelle der Landeszentrale erhältlich und bestellbar unter der Nr. 148 auf: https://lpb.sachsen-anhalt.de/service/literaturangebot/
 

Buchtitel zum Ukraine-Krieg im Literaturangebot

Die Literaturstelle der Landeszentrale bietet anlässlich des Jahrestages zum völkerrechtswidrigen Angriffskrieg Russlands gegen die Ukraine verschiedene Buchtitel an. Hierzu gehören die Publikationen „Poltawa, Auschwitz, Bergen-Belsen, Kyjiw - Die Lebensgeschichte der Anastasia Gulej“ (deutsche/ukrainische Textfassung), die „Kleine Geschichte der Ukraine“, „Ungleiche Brüder - Russen und Ukrainer - Vom Mittelalter bis zur Gegenwart“, „Russland - Ukrainekrieg und Weltmachtträume“ und viele weitere mehr. Die Titel sind bestellbar unter: https://lpb.sachsen-anhalt.de/service/literaturangebot
 

Ein Gespräch mit dem Politikberater Martin Fuchs über Krisenkommunikation

Richtig zu kommunizieren ist schwer - das wissen wir alle aus unserem Alltag.  In der Politik und in der Wissenschaft ist das nicht anders - auch hier stoßen die Protagonisten immer wieder auf Kommunikationshindernisse. Gerade in Corona-Krisenzeiten wird das noch einmal deutlich. Wie kommuniziert Wissenschaft mit Politik und wie gibt die Politik entsprechende Informationen an die Bürgerinnen und Bürger weiter? Der Politikberater Martin Fuchs spricht in unserer jüngsten "DU BIST POLITIK digital"-Podcastfolge über Fallstricke und Lösungen für eine gute Kommunikation, die am Ende jede und jeden weiterbringt.

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Ein Gespräch mit Katharina Nocun über Verschwörungstheorien und ihr neues Buch „Fake Facts"

Corona lässt Verschwörungstheorien eine Konjunktur erleben - überall trifft man auf sie, in den sozialen Netzwerken genauso wie im Bekannten- und Verwandtenkreis. Doch was sind Verschwörungstheorien eigentlich, woran erkennt man sie als solche und wie tritt man ihnen entgegen? Und wer sind die Protagonisten, die bei ihrer Verbreitung helfen? Alles Idioten oder doch Menschen, die man ernst nehmen sollte? Darüber haben wir mit der Autorin und Bloggerin Katharina Nocun gesprochen. Nebenbei gibt sie einen exklusiven Vorgeschmack auf ihr neuestes Werk, das sie gemeinsam mit Pia Lamberty realisierte - ihre Buchneuerscheinung "FAKE FACTS: Wie Verschwörungstheorien unser Denken bestimmen". Brandaktuell wird dieses voraussichtlich Mitte Mai erscheinen. Wir konnten es vorher lesen und empfehlen es hiermit wärmstens.

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Vorgestellt: Der Friedenskreis Halle - ein Teil der sachsen-anhaltischen Zivilgesellschaft

Als wichtiger Akteur des zivilgesellschaftlichen Engagements in Sachsen-Anhalt hat der Friedenskreis Halle e.V. eine lange Geschichte, die um das Jahr 1989 beginnt. Romy und Thomas unterhalten sich mit Christof Starke über Vergangenheit und Gegenwart eines Vereins, der sich nicht allein der Friedensarbeit verschrieben hat.

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Leitbild der Landeszentrale ist jetzt Online

„Die Vermittlung der Vorzüge der Demokratie, der Menschenrechte, der Freiheitsrechte des Einzelnen und des friedlichen Miteinanders, des Kompromisses und der Rechtsstaatlichkeit ist eine Kernaufgabe der politischen Bildung.“ So steht es im Leitbild der Landeszentrale für politische Bildung Sachsen-Anhalt und dieser Aufgabe fühlen wir uns verpflichtet. Entwickelt worden ist das Leitbild gemeinsam vom Team der Landeszentrale. Dabei sind auch die Ergebnisse von Klausurtagungen der letzten Jahre mit eingeflossen. Für unsere tägliche Arbeit stellt das Leitbild eine wichtige Grundlage dar. Seine Grundsätze sollen unser Handeln leiten sowie nach innen und außen gelten.

Hier geht's zum kompletten Text.

Zuwendungen der Landeszentrale - ein neuer Erklärfilm zeigt, wie's geht

Die Landeszentrale für politische Bildung Sachsen-​Anhalt fördert Ihr Projekt! Unterstützt werden die verschiedensten Formate der politischen Bildungsarbeit, wie Seminare, Workshops, Vorträge, Ausstellungen und vieles mehr. Unser brandneuer kurzer Erklärfilm zeigt, wie's geht. Für Fragen zu Ihrem Projekt stehen wir Ihnen natürlich gern per Mail zur Verfügung: politische.bildung(at)sachsen-​anhalt.de Wir freuen uns auf Ihre Ideen! Ihr Team der Landeszentrale.

"Einschreiten für Demokratie": Neue App hilft, Stammtischparolen zu kontern

Mit der kostenlosen App „KonterBUNT“ kann man seit dem 11. Juni hilfreiche Strategien aus Argumentationstrainings gegen Stammtischparolen kennenlernen. Die App enthält einen Strategieguide mit zahlreichen Tipps und Ratschlägen, die sich beim Argumentieren bewährt haben. In einem Mini-Game lassen sich verschiedene Reaktionen auf Parolen direkt ausprobieren. Die Tipps wurden von Prof. Klaus-Peter Hufer entwickelt. Er ist Experte für Argumentationstrainings und beschäftigt sich in seinen Büchern seit Jahren mit dem Problem. „Stammtischparolen grenzen aus und sind oft voller Hass. Vom Spruch zur Tat sind die Übergänge fließend. Deswegen sollte widersprochen werden“, so Hufer.

Die App „KonterBUNT“ steht seit dem 11. Juni in den App-Stores von Google und Apple kostenlos zum Download bereit. Sie lässt sich mit den gängigen mobilen Betriebssystemen „Android“ und „iOS“ nutzen.

www.konterbunt.de

Was macht die LpB?

In der Landeszentrale für politische Bildung Sachsen-Anhalt (LpB) dreht sich alles um Politik. Allerdings wird hier keine Politik gemacht, sondern es wird vermittelt, was Politik ist, wie sie funktioniert und wie man sich für seine politischen Ziele engagieren und die Demokratie stärken kann.