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Neues von der Landeszentrale für politische Bildung

Aktuelle Stellenausschreibungen der LpB

In der Landeszentrale für politische Bildung Sachsen-Anhalt (LpB LSA) ist vorbehaltlich der zur Verfügung stehenden Haushaltsmittel für den Doppelhaushalt 2020 und 2021 ab sofort eine bis zum 31.12.2021 befristete Vollzeitstelle im Rahmen der Kampagne „Demokratie stärken“ zu besetzen:

Referentin/Referent (m/w/d)

Hier geht es zur kompletten Stellenausschreibung.

Zudem ist in der Landeszentrale für politische Bildung Sachsen-Anhalt (LpB LSA) ab sofort eine unbefristete Vollzeitstelle zu besetzen:

Sachbearbeiterin/Sachbearbeiter (m/w/d)

Hier geht es zur kompletten Stellenausschreibung.

Arbeitshilfe gegen Stammtischparolen in sechs Sprachen verfügbar

Stammtischparolen sind allgegenwärtig: ob als rassistischer Spruch in der Familie, sexistischer Witz auf der Straße oder abfällige Bemerkung über Geflüchtete im Gespräch. Die gemeinsam von den Landeszentralen für politische Bildung in Niedersachsen und Sachsen-Anhalt entwickelte App KonterBUNT versucht, diesem Phänomen zu begegnen und sich spielerisch mit möglichen Antworten und Reaktionsstrategien auseinanderzusetzen. Das Landesnetzwerk der Migrantenorganisationen Sachsen-Anhalt (LAMSA) hat dazu ein Folgeprojekt unter dem Titel „Parolen im Wohnzimmer“ gestartet und eine mehrsprachig aufbereitete Arbeitshilfe vorgelegt. Sie enthält Informationen zu den Themen Ablehnung von Geflüchteten, Antisemitismus, Antiziganismus, Behindertenfeindlichkeit, Klassismus, Sexismus, Rassismus sowie Homo- und Transfeindlichkeit. Jedem Thema sind bekannte Stammtischparolen zugeordnet, die anschließend erklärt werden. Die Texte der Arbeitshilfe liegen auf Deutsch, Arabisch, Farsi, Französisch, Russisch und Türkisch vor.

Landeszentrale hat alle Veranstaltungen bis Ende April abgesagt

Aufgrund des Coronavirus werden in Sachsen-Anhalt immer mehr Veranstaltungen abgesagt oder verschoben. Auch die Landeszentrale für politische Bildung hat jetzt in dieser Situation die Konsequenz gezogen und alle Veranstaltungen bis Ende April ausgesetzt. "Wir bedauern das außerordentlich, aber ungewöhnliche Zeiten verlangen ungewöhnliche und mitunter unpopuläre Entscheidungen", betonte Maik Reichel, Direktor der Landeszentrale. Nur so lasse sich die weitere, schnelle Ausbreitung des Coronavirus eindämmen. "Wir hoffen, einige der Veranstaltungen, für die die Planungen bereits abgeschlossen waren, im zweiten Halbjahr nachholen zu können."


Literaturstelle der Landeszentrale bleibt bis auf Weiteres geschlossen

Wegen der Ausbreitung des Corona-Virus bleibt die Literaturstelle der Landeszentrale für politische Bildung Sachsen-Anhalt in Magdeburg vorsorglich bis auf Weiteres geschlossen. Auf das Literaturangebot müssen Sie trotzdem nicht verzichten. Unter dem Service-Button gelangen Sie zum Literaturangebot oder hier direkt zum Publikationsverzeichnis. Über diese Liste können Sie die Bücher zu den üblichen Konditionen auch direkt per E-Mail anfordern unter: LPB(at)sachsen-anhalt.de. Vielen Dank für Ihr Verständnis! 

"Bitteres aus Bitterfeld - Umweltbewegung in der DDR" am 4. März in Bitterfeld-Wolfen

1988 gelang es einer Gruppe von DDR-Umweltaktivisten mit Hilfe eines Filmteams aus Westdeutschland, die Umweltverschmutzung in Bitterfeld und Wolfen überregional bekannt zu machen. "Bitteres aus Bitterfeld“ hieß der Film, der die verheerenden Schäden im Chemiedreieck zeigte.

Die Landeszentrale hat die Macher des Dokumentarfilmes erneut nach Bitterfeld-Wolfen eingeladen. Am 4. März werden die Journalisten und Mitproduzenten des Filmes Margit Miosga und Dr. Ulrich Neumann mit dem DDR-Umweltaktivsten, Dr. Carlo Jordan, dem Theologen, Axel Noack, der von 1985 bis 1997 Pfarrer in Wolfen war, und dem Staatssekretär im Umweltministerium, Klaus Rehda, ins Gespräch kommen. Dabei soll es darum gehen, welche Möglichkeiten und Grenzen es damals gab, sich für die Umwelt einzusetzen und inwieweit die Umweltschäden bis heute in Bitterfeld-Wolfen behoben werden konnten und vor welchen Herausforderungen die Region jetzt steht.

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Grundschule „Am Elbdamm“ in Magdeburg erhielt den Courage-Titel

Das Netz der Courage-Schulen in Sachsen-Anhalt ist wieder ein Stück gewachsen. Am letzten Schultag vor den Winterferien erhielt die Grundschule „Am Elbdamm“ den Titel „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“. Gefeiert wurde das mit einem abwechslungsreichen Programm. Dazu waren unter anderem auch der frühere Breakdance-Weltmeister Nico Hilger, Oberbürgermeister Lutz Trümper und die Schauspielerin Ines Lacroix, die die Patenschaft für die Schule übernommen hat, in die Schule gekommen. Den Titel überreichte Maik Reichel, Direktor der Landeszentrale für politische Bildung. „Wir sind sehr stolz, dass sich wieder eine Grundschule auf den Weg gemacht hat und jetzt als 148. Schule in Sachsen-Anhalt zum Netzwerk gehört“, unterstrich der Direktor.

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"Angela Merkel ist Hitlers Tochter" - Buchvorstellung

„Endlich sagt es mal einer und liefert die erste umfassende Darstellung von Verschwörungstheorien der Gegenwart. Nach der Lektüre dieses fürchterlich unterhaltsamen und doch todernsten Buchs ist klar, dass wir an der Schwelle einer mächtigen kulturellen Wende stehen.“ Smudo, Die Fantastischen Vier

Die BRD existiert nicht. Angela Merkel ist Hitlers Tochter. Und Chemtrails sollen uns vergiften. Deutschland ist verrückt geworden. Christian Alt und Christian Schiffer zeigen, wie es so weit kommen konnte. Auf ihrer Reise durch ein paranoides Land treffen sie Verschwörungstheoretiker, Aussteiger und Opfer. Sie decken die psychologischen Mechanismen auf, die zu Verschwörungstheorien führen, erklären, warum das Internet nur zum Teil Schuld hat und tragen 23 goldene Regeln zusammen, mit denen wir den Wahnsinn endlich aufhalten können. Ein aufklärerisches Manifest und ein furioser Road Trip – auf dem sie dann aber einen großen Fehler machen: Sie erfinden eine eigene Verschwörungstheorie. 

Buchvorstellung und Gespräch
Daten: 13. Mai 2020 (Halle) & 14. Mai 2020 (Magdeburg)
Zeiten: 19:00 Uhr (Halle), 19:30 Uhr (Magdeburg) 
Orte: Literaturhaus Halle, Bernburger Straße 8 & Stadtbibliothek Magdeburg, Breiter Weg 109
Eintritt frei/keine Anmeldung nötig


Zuwendungen der Landeszentrale - ein neuer Erklärfilm zeigt, wie's geht

Die Landeszentrale für politische Bildung Sachsen-​Anhalt fördert Ihr Projekt! Unterstützt werden die verschiedensten Formate der politischen Bildungsarbeit, wie Seminare, Workshops, Vorträge, Ausstellungen und vieles mehr. Unser brandneuer kurzer Erklärfilm zeigt, wie's geht. Für Fragen zu Ihrem Projekt stehen wir Ihnen natürlich gern per Mail zur Verfügung: politische.bildung(at)sachsen-​anhalt.de Wir freuen uns auf Ihre Ideen! Ihr Team der Landeszentrale.

Neuer CampusPublik-Artikel: jetzt lesen!

Mehr Partizipation durch das Internet?  Soziale Medien im Wahlkampf.
Von Florian Seufert
Fast alle Deutschen nutzen das Internet. Der Youtuber Rezo erreichte vor den EU-Wahlen’19 ein Millionenpublikum mit seinem Video „Die Zerstörung der CDU“, was ein weites Medienecho und einen 11-Seitigen Antwortbrief der CDU auslöste. Anschließend wurde öffentlich die Rolle von youtuber*innen im Wahlkampf diskutiert.

Zum Artikel

Leitbild der Landeszentrale ist jetzt Online

„Die Vermittlung der Vorzüge der Demokratie, der Menschenrechte, der Freiheitsrechte des Einzelnen und des friedlichen Miteinanders, des Kompromisses und der Rechtsstaatlichkeit ist eine Kernaufgabe der politischen Bildung.“ So steht es im Leitbild der Landeszentrale für politische Bildung Sachsen-Anhalt und dieser Aufgabe fühlen wir uns verpflichtet. Entwickelt worden ist das Leitbild gemeinsam vom Team der Landeszentrale. Dabei sind auch die Ergebnisse von Klausurtagungen der letzten Jahre mit eingeflossen. Für unsere tägliche Arbeit stellt das Leitbild eine wichtige Grundlage dar. Seine Grundsätze sollen unser Handeln leiten sowie nach innen und außen gelten.

Hier geht's zum kompletten Text.

Prof. Norbert Lammert: Demokratie braucht Demokraten

Im vergangenen Jahr hat der frühere Bundestagspräsident Prof. Dr. Norbert Lammert auf dem Politiklehrertag in Halle einen Vortrag zum 70-jährigen Bestehen des Grundgesetzes gehalten. Angesichts der Corona-Epidemie mit ihren notwendigen Einschränkungen von Grundrechten scheint es angeraten, sich erneut bewusst zu werden, dass diese Werte keineswegs selbstverständlich sind. Die Zeitschrift "Gesellschaft. Wirtschaft. Politik - GWP" startet mit dem Jahrgang 2020 die Serie "Deutschland 2020/2021" mit "Großthemen" zur Bundesrepublik. Erster Beitrag ist ein Text von Norbert Lammert über die deutsche Verfassung, der auf einem Vortrag beruht, den er in Königswinter/Bonn gehalten hat und der dem Vortrag in Halle ähnelt. GWP-Herausgeber Roland Sturm leitet die Serie ein.

Hier finden Sie den Beitrag "Unsere Demokratie und ihre Verfassung".

 

Ausstellung „Die Tänzerin von Auschwitz“ zog mehr als 4.300 Besucherinnen und Besucher an

Nach zwei Monaten hat die Wanderausstellung „Die Tänzerin von Auschwitz“ in Magdeburg ihre Pforten geschlossen. Die beiden Veranstalter, Stadtbibliothek und Landeszentrale für politische Bildung, ziehen eine überaus positive Bilanz. „Die Ausstellung über die ungewöhnliche Lebensgeschichte der niederländischen Jüdin Roosje Glaser ist zweifellos ein großer Erfolg gewesen“, erklärte die stellvertretende Direktorin der Landeszentrale, Cornelia Habisch, zum Abschluss. Insgesamt haben vom 15. Januar bis zum 14. März mehr als 4.300 Besucher die Schau gesehen, darunter rund 250 Schülerinnen und Schüler im Alter von 12 bis 17 Jahren.

Hier geht es zur vollständigen PM.

Landesregierung erlässt Verordnung zur Eindämmung des Corona-Virus

Die Landesregierung hat einschneidende Maßnahmen beschlossen, um die Ausbreitung des Corona-Virus einzudämmen. Ministerpräsident Dr. Reiner Haseloff: "Ich bin mir bewusst, dass die nun verfügten Maßnahmen schmerzliche Einschnitte für das öffentliche und private Leben sowie die Wirtschaft bedeuten. Für uns hat aber der Schutz der Menschen unseres Landes oberste Priorität."

Zuwendungen der Landeszentrale - ein neuer Erklärfilm zeigt, wie's geht

Die Landeszentrale für politische Bildung Sachsen-​Anhalt fördert Ihr Projekt! Unterstützt werden die verschiedensten Formate der politischen Bildungsarbeit, wie Seminare, Workshops, Vorträge, Ausstellungen und vieles mehr. Unser brandneuer kurzer Erklärfilm zeigt, wie's geht. Für Fragen zu Ihrem Projekt stehen wir Ihnen natürlich gern per Mail zur Verfügung: politische.bildung(at)sachsen-​anhalt.de Wir freuen uns auf Ihre Ideen! Ihr Team der Landeszentrale.

Gastspielreihe mit szenischen Lesungen an Schulen: „Im Frühling hat man keine Lust zu sterben!“

„Im Frühling hat man keine Lust zu sterben!“ heißt eine szenische Lesung der Figurenspielerin Julia Raab, mit der sie zwischen März und September durch elf Schulen in Sachsen-Anhalt tourt. Am 9. März ist sie um 9.45 Uhr im Geschwister-Scholl-Gymnasium in Magdeburg zu Gast. Gefördert wird das Projekt, in dem es um Abschiedsbriefe von Frauen aus der Todeszelle (1943-1945) geht, von der Landeszentrale für politische Bildung.

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Landeszentrale zieht Bilanz – Rund 32.000 Besucherinnen und Besucher mit Angeboten erreicht

Die Landeszentrale für politische Bildung Sachsen-Anhalt kann auf eine erfolgreiche Bilanz im Jahr 2019 zurückblicken. Ihre Veranstaltungen zogen rund 32.000 Teilnehmerinnen und Teilnehmer an. Dazu kamen mehrere Tausend Besucher bei Großveranstaltungen wie der Themenstraße Weltoffenes Sachsen-Anhalt auf dem Landesfest in Quedlinburg oder der Aktion „Schule zeigt Courage“ in Magdeburg.

„Der Anschlag auf die Synagoge in Halle im Oktober hat einmal mehr gezeigt, wie wichtig politische Bildung ist“, unterstrich der Direktor der sachsen-anhaltischen Landeszentrale, Maik Reichel, in seiner Bilanz. Gegen Vorurteile und alle Auswüchse von Antisemitismus, Rassismus und Fremdenfeindlichkeit würde nur eine fundierte Demokratiebildung helfen. „Dazu wollten und dazu werden wir unseren Beitrag leisten.“

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Neuer CampusPublik-Artikel: jetzt lesen!

Ungarn unter Viktor Orbán – demokratischer Rechtsstaat oder Autokratie?
Von Steven Kocadag
Nach dem Fall der Sowjetunion sollten die ehemals diktatorisch regierten Teilrepubliken in liberale Demokratien transformiert werden. Im Kontext der Westintegration galt vor allem Ungarn lange Zeit als Paradebeispiel.

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"Einschreiten für Demokratie": Neue App hilft, Stammtischparolen zu kontern

Mit der kostenlosen App „KonterBUNT“ kann man seit dem 11. Juni hilfreiche Strategien aus Argumentationstrainings gegen Stammtischparolen kennenlernen. Die App enthält einen Strategieguide mit zahlreichen Tipps und Ratschlägen, die sich beim Argumentieren bewährt haben. In einem Mini-Game lassen sich verschiedene Reaktionen auf Parolen direkt ausprobieren. Die Tipps wurden von Prof. Klaus-Peter Hufer entwickelt. Er ist Experte für Argumentationstrainings und beschäftigt sich in seinen Büchern seit Jahren mit dem Problem. „Stammtischparolen grenzen aus und sind oft voller Hass. Vom Spruch zur Tat sind die Übergänge fließend. Deswegen sollte widersprochen werden“, so Hufer.

Die App „KonterBUNT“ steht seit dem 11. Juni in den App-Stores von Google und Apple kostenlos zum Download bereit. Sie lässt sich mit den gängigen mobilen Betriebssystemen „Android“ und „iOS“ nutzen.

www.konterbunt.de

Erfolgreiche Kooperation bei Gedenkstättenfahrten wird fortgesetzt

Gedenkstättenbesuche werden ist der historisch-politischen Bildung immer wichtiger. Seit 2014 fördert die Landeszentrale für politische Bildung Sachsen-Anhalt deshalb Fahrten in die Gedenkstätten des Landes zu 100 Prozent. In diesem Jahr haben rund 4.300 Schülerinnen und Schüler von dem Angebot profitiert, das im nächsten Jahr weiter ausgebaut werden soll.

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Neuer CampusPublik-Artikel: Zur Staatsräson

Der Schock sitzt vielen politischen Eliten noch in den Knochen. Nach der 19. Bundestagswahl brach die FDP als erste Partei in der Geschichte der BRD die Koalitionsgespräche in der Sondierungsphase ab. Eine schwarz-gelb-grüne, sogenannte Jamaika-Koalition kam nicht zustande. Etwas weniger überraschend war das darauffolgende Einlenken der SPD. Nach ihrer krachenden Wahlpleite mit einem Verlust von 5,2 Prozent bekam die ehemals große Volkspartei gerade einmal 20,5 Prozent der Stimmen und erteilte deshalb der Regierungsverantwortung zunächst eine Absage. Doch auf Grund des hohen politischen Drucks nach dem Jamaika-Aus lenkte die SPD ein und begab sich in Sondierungsgespräche mit dem alten Koalitionspartner, der Union. Ein halbes Jahr nach der Bundestagswahl wurde der Koalitionsvertrag der erneuten Großen Koalition (GroKo) unterschrieben. Während dieses halben Jahres wurde die SPD in den Medien immer wieder in den Zusammenhang mit dem Begriff der Staatsräson gebracht. Doch was ist eigentlich damit gemeint?

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