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Neues von der Landeszentrale für politische Bildung

Kammerkonzert und Lesung „Den Nazis eine schallende Ohrfeige versetzen“ am 16. November im Live-Stream

Die am 16. November um 19 Uhr geplante Konzertlesung mit dem Ensemble Opus 45 und dem Schauspieler Roman Knižka unter dem Motto "Den Nazis eine schallende Ohrfeige verpassen" findet nun doch statt, allerdings als Online-Stream: https://www.facebook.com/events/3386648491448459

Bei der Konzertlesung anlässlich des Jahrestages der Novemberpogrome von 1938 spielt das Bläserquintett Opus 45 ausschließlich Stücke von Komponisten, die Opfer des nationalsozialistischen Terrors waren. Der bekannte Schauspieler Roman Knižka liest dazu Texte von Bertolt Brecht, Kurt Tucholsky, Erich Kästner, Paul Celan, Oskar Maria Graf, Primo Levi, Mascha Kaléko u.v.m. Der Titel des Programms, „Den Nazis eine schallende Ohrfeige versetzen“, ist ein bekannter Satz des überzeugten Pazifisten und Widerstandskämpfers Konrad Reisner. Das Programm ist jenen mutigen Querdenkern und Künstlern gewidmet, die sich bis zuletzt hartnäckig gegen den nationalsozialistischen Terror behaupteten.

Verbringen Sie einen inspirierenden, anrührenden Abend zu Hause mit Opus 45 als digitalem Gast!

Auf den Spuren von Lilly Cohn durch Halberstadt

Europaweit lebten Juden bis zur ihrer Vertreibung oder Deportation in der NS-Zeit vielfach als direkte Nachbarn. Heute ist diese Tatsache weitgehend aus dem Bewusstsein verschwunden. Das Projekt „Offene jüdische Häuser“ will diese Nachbarschaft in Halberstadt sichtbar machen und mithilfe von Quellen und einem neuen pädagogischen Konzept vermitteln. In diesem Jahr konnte das gemeinsame Projekt der Moses Mendelssohn Akademie Halberstadt und der Landeszentrale für politische Bildung Sachsen-Anhalt wegen der Corona-Pandemie leider nicht im gewohnten Rahmen stattfinden. Aber die Theaterpädagogin Anja Grasmeier entwickelte mit Schülerinnen und Schülern des Gymnasiums Martineum Halberstadt und der Miriam-Lundner-Grundschule einen szenischen Rundgang zum Thema „Freundschaften an der jüdischen Schule Hascharat Zwi“. Die Textgrundlage bildeten das Tagebuch von Lilly Cohn, verh. Rosenberg (1927 Halberstadt - 2019 New York), das sie kurz vor ihrer Rettung durch einen Kindertransport nach England im Sommer 1939 begonnen hatte, und das Poesiealbum von Ruth Lindheimer, verh. Oppenheimer (1927 Halberstadt), das in demselben Zusammenhang entstand. Der szenische Rundgang wurde am 13. September ohne Publikum aufgenommen. Daraus entstand das hier eingestellte Video.

Vortrag von Götz Aly zum Thema Antisemitismus am 28. Oktober in Magdeburg

Einen Vortrag zum Thema Antisemitismus wird der renommierte Historiker und Autor Götz Aly am 28. Oktober um 19 Uhr in der Stadtbibliothek Magdeburg halten. In seiner großen Gesamtdarstellung des europäischen Antisemitismus von 1880 bis 1945 hatte der bekannte Historiker gezeigt, dass der Holocaust nicht allein aus der deutschen Geschichte heraus erklärbar ist. Sowohl in West- als auch in Osteuropa nahmen Antisemitismus und Judenfeindschaft seit 1880 sprunghaft zu – angetrieben von Nationalismus und sozialen Krisen. Mit seinem gesamteuropäischen Blick ermöglicht Aly ein neues, umfassendes Verständnis des Antisemitismus und des Holocaust. Der Eintritt ist frei.

Angesichts der geltenden Abstands- und Hygienebestimmungen verfügt die Stadtbibliothek Magdeburg nur über ein begrenztes Platzangebot. Bitte deshalb unbedingt vorher anmelden per E-Mail: maik.hattenhorst(at)stadtbibliothek.magdeburg.de oder telefonisch unter: 0391/5404816.

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Ausstellung mit Schülerarbeiten wird am 10. Oktober in Weißenfels eröffnet

Eine Wanderausstellung mit Schülerarbeiten zum Thema „Auschwitz. 75 Jahre danach“ ist vom 10. Oktober bis 14. November im Kunstverein „Brand-Sanierung“ Weißenfels zu sehen. Anlässlich des 75. Jahrestages der Befreiung des Konzentrations- und Vernichtungslagers präsentiert die von der Geschichtswerkstatt Merseburg-Saalekreis getragene Ausstellung Fotografien und Zeichnungen, die bei Gedenkstättenfahrten von Schülerinnen und Schülern aus Sachsen-Anhalt nach Auschwitz und Krakau in den Jahren 2018 und 2019 entstanden sind. Ergänzt werden die Arbeiten von Bildcollagen des Halleschen Fotokünstlers Knut Müller. Bei der Eröffnung am 10. Oktober um 15 Uhr wird der Direktor der Landeszentrale für politische Bildung, Maik Reichel, in die Ausstellung einführen.

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Ost-West-Lesereihe „Der geheilte Himmel“ startet am 8. Oktober in Magdeburg

„Der geheilte Himmel“ heißt eine Leserreihe, die anlässlich des 30. Jahrestages der Wiedervereinigung gemeinsam vom Magdeburger Förderverein der Schriftsteller und der Arbeitsgruppe Literatur der Braunschweigischen Landschaft veranstaltet wird. Eröffnet wird die Autorenbegegnung zwischen Sachsen-Anhalt und Niedersachsen am 8. Oktober um 19.30 Uhr in der Stadtbibliothek Magdeburg. Zum Auftakt der Veranstaltungsreihe gehen Kathrin Lange aus Niedersachsen und Hendrik Fuchs aus Sachsen-Anhalt der Frage nach, ob die Teilung im 30. Jahr der Wiedervereinigung tatsächlich überwunden ist oder ob wir es nach wie vor mit zwei unterschiedlichen Kulturbereichen zu tun haben. Bei der Eröffnung wird der Direktor der Landeszentrale für politische Bildung, Maik Reichel, die Besucher begrüßen und in das Thema einführen.

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„Reingeschlittert“ – Multimedia-Reportagen über 30 Jahre Ostdeutschland im vereinten Europa

Neben dem 30-jährigen Jubiläum der deutschen Wiedervereinigung feiern wir am 3. Oktober auch den Beitritt Ostdeutschlands zur Europäischen Gemeinschaft. Aus diesem Anlass haben die ostdeutschen Europa-Informationszentren Multimedia-Reportagen produziert, die jetzt online abrufbar sind. Sie eröffnen einen Blick auf den „Sonderweg Ostdeutschlands“, das ohne langen Beitrittsprozess Teil der Europäischen Gemeinschaft werden konnte – anders als die anderen Staaten des Ostblocks.

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„Aufbruch, Umbruch, Abbruch? – Ostdeutschland drei Jahrzehnte nach dem Mauerfall“

30 Jahre nach der friedlichen Revolution, dem demokratischen Neuanfang in der DDR und der Deutschen Einheit ist es an der Zeit, Zwischenbilanz zu ziehen. Zum Abschluss des mehrteiligen Geschichtsprojekts des Landeszentrale „Ermutigung – Lebenswelt, Repression und Widerstand in der DDR und Osteuropa nach 1945“ wollen wir am 24. September in Magdeburg bei einer Abschlusstagung danach fragen, inwieweit friedliche Revolution und der damit verbundene Umbruch heute noch in die Gesellschaft hineinwirken. Anmeldungen bitte bis zum 11. September an die E-Mail-Adresse: netzwerk@sachsen-anhalt.de oder per Telefon unter: 0391/567-6460.

Hier geht es zum Veranstaltungsflyer.

„Völkische Landnahme. Alte Sippen, junge Siedler, rechte Ökos“ – Lesereihe mit Andreas Speit

Auf einer Lesereise durch Sachsen-Anhalt zeigt der Autor Andreas Speit, wie rechte Siedler den ländlichen Raum als Aktionsfeld nutzen, beleuchtet die historischen Wurzeln und aktuellen Vernetzungen. Zum Auftakt stellt er sein Buch am 28. September um 19.30 Uhr in der Stadtbibliothek Magdeburg vor. Eine Veranstaltung in Kooperation mit der Heinrich-Böll-Stiftung Sachsen-Anhalt und der Stadtbibliothek Magdeburg. Angesichts der geltenden Abstandsbestimmungen verfügt die Stadtbibliothek nur über ein begrenztes Platzangebot. Bitte deshalb anmelden unter E-Mail: maik.hattenhorst(at)stadtbibliothek.magdeburg.de oder per Tel.: 0391/5404816. Der Eintritt ist frei.

Weitere Stationen der Lesereihe sind:
Quedlinburg (29.9., 19 Uhr, Theater)
Querfurt (30.9., 19 Uhr, Europa-Haus)
Halle (1.10., 19.30 Uhr, Stadtbibliothek)
Stendal (2.10., 19 Uhr, Musikforum Katharinenkirche)

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„Im selben Boot“: Comic-Lesung mit Zelba zu 30 Jahre Deutsche Einheit

Das neue Buch von "Zelba" greift das Thema Deutsche Einheit auf eher ungewöhnliche Weise auf. Am 29. September stellt die Autorin ihre Graphic Novel um 19.30 Uhr in der Stadtbibliothek Magdeburg bei einer Comic-Lesung vor. Die aus Deutschland stammende Wiebke "Zelba" Petersen, die sie sich bislang mit ihren Jugendbüchern und Comics vor allem in Frankreich einen Namen gemacht hat, ist in diesen Tagen auf Comic-Tournee durch die Bundesrepublik, um ihr Buch „Im selben Boot“ zu präsentieren. Darin geht es um das Thema Einheit aus Sicht von jungen Sportlerinnen.

Bei der Lesung in Magdeburg folgt die Autorin einer Einladung des Institut français Sachsen-Anhalt und der Landeszentrale für politische Bildung in die Stadtbibliothek Magdeburg. Um Anmeldung wird gebeten unter der E-Mail-Adresse: tix(at)schreiberundleser.de

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Ausstellung „Sachsen-Anhalt – Traditionell weltoffen“ macht ab 8. September in Zeitz Station

Die Wanderausstellung „Traditionell weltoffen“ schlägt einen großen zeitlichen und thematischen Bogen von der Himmelscheibe und den Ottonen über die Ansiedlung der Hugenotten und Wallonen bis zur Zuwanderung und Integration im heutigen Sachsen-Anhalt. Am 8. September wird die Schau um 15 Uhr im Amtsgericht in Zeitz eröffnet. Anhand von 19 Tafeln werden vielfältige Lebenswege sichtbar gemacht, die nach Sachsen-Anhalt und aus dem Land hinaus in die Welt geführt haben. Das Amtsgericht in Zeitz ist bereits die 16. Station der Wanderausstellung, die seit 2011 durch das Land tourt und in Kooperation mit dem Landesheimatbund Sachsen-Anhalt gezeigt wird. In Zeitz ist die Schau bis zum 8. Dezember 2020 zu sehen.

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Auf die Farben, auf die Liebe" - Konzert mit der Martin Rühmann Band am 30. August in Magdeburg

Mit dem Lied und dem Konzertprogramm „Auf die Farben, auf die Liebe“ möchte die Martin Rühmann Band den Menschen im Land nach den Einschränkungen der Corona-Pandemie wieder Mut und Hoffnung zurückgeben. Zum Auftakt des Schuljahres 2020/21 gastieren die Musiker um Bandleader Martin Rühmann am 30. August um 18 Uhr in der Festung Mark in Magdeburg und geben für die Schulen des Courage-Netzwerkes in Sachsen-Anhalt und darüber hinaus ein exklusives Konzert. Angesagt haben sich dazu auch einige Überraschungsgäste. Zudem wird die CD "Das fliegende, kunterbunte Karussell" für die Schulen im Netzwerk präsentiert. 

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Meilenstein der Zusammenarbeit: Erstmals Kooperationsvereinbarung mit der Gedenkstätte in Treblinka

Eine Kooperationsvereinbarung zwischen der Landeszentrale für politische Bildung Sachsen-Anhalt und dem "Museum Treblinka für das deutsche, nazistische Vernichtungs- und Arbeitslager" ist am 31. Juli im polnischen Treblinka unterzeichnet worden. Es handelt sich um die erste derartige Vereinbarung zwischen der Gedenkstätte und einer deutschen Bildungseinrichtung: ein Ergebnis langjähriger, enger Zusammenarbeit der beiden Einrichtungen.
Auf einen Händedruck musste aufgrund  der Corona-Bestimmungen verzichtet werden. Aber die Freude über diesen Meilenstein der Zusammenarbeit war auf beiden Seiten groß. Das Foto zeigt u.a. den Direktor des "Museum Treblinka für das deutsche, nazistische Vernichtungs- und Arbeitslager", Edward Kopowka, sowie den Direktor der  Landeszentrale für politische Bildung Sachsen-Anhalt, Maik Reichel.

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Wie Wisschenschaft Wissen schafft & zwar für alle

Die Corona-Pandemie verdeutlicht in krasser Weise, wie schwer es ist, wissenschaftliche Erkenntnisse so zu kommunizieren, dass sie von allen nachvollzogen werden können. Doch nicht nur dass: auch die Wege, die zur jeweiligen Erkenntnis führten und die unterschiedlichen Interpretationsweisen bereiten dem/der ein oder anderen oft Kopfschmerzen. Romy und Thomas reden in ihrer neuen Podcast-Folge mit dem Wissenschaftler & Wissenschaftskommunikator Dr. André Lampe über wissenschaftliche Erkenntnisprozesse und die Art und Weise, wie diese für alle gesellschaftlichen Gruppen zu einem Erkenntnisgewinn führen können.

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Neue bestellbare Ausstellung: "Umbruch Ost. Lebenswelten im Wandel"

Die Ausstellung „Umbruch Ost. Lebenswelten im Wandel“  widmet sich dem Alltag der deutschen Einheit seit 1990. Die 20 Tafeln umfassende Ausstellung steht als Poster-Set im Format DIN A1 für die historisch-politische Bildung zur Verfügung. Auf den Ausstellungstafeln verlinken QR-Codes auf Zeitzeugeninterviews des NDR. Drei Ergänzungstafeln des Online-Portals Statista präsentieren die wichtigsten Zahlen und Fakten zu den Entwicklungen seit 1990. Im Zentrum der Schau stehen die Umbruchserfahrungen der Ostdeutschen. Deren Lebenswelten hatten sich mit der Wiedervereinigung am 3. Oktober 1990 grundlegend verändert.  Autor der Ausstellung ist der Historiker und Publizist Stefan Wolle. Herausgeber sind die Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur und der Beauftragte der Bundesregierung für die neuen Bundesländer.

Umfang: 20 Plakate + 3 Plakate, DIN A1

Bei Interesse kontaktieren Sie bitte unseren Publikationsservice:
Jan Bartelheimer,
Tel.: 0391 567 6463
E-​Mail: lpb(at)sachsen-​anhalt.de

Warum diskriminierungsfreie Sprache wichtig ist und warum der Begriff Political Correctness hinkt

Wir reden mit dem Journalisten und ehemaligen Antidiskriminierungs-Berater des Landesnetzwerks Migrantenorganisationen Sachsen-Anhalt e.V. Keywan Tonekaboni über Politische Korrektheit und die Gründe, warum dieser Begriff nicht ganz das trifft, was eigentlich wichtig ist: eine diskriminierungsfreie Kommunikation in allen Bereichen unseres Lebens überall und immer.

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Team der Landeszentrale beim Magdeburger Firmenstaffellauf dabei

Sport frei, heißt es seit dem Start des Magdeburger Firmenstaffellaufes am 1. Juni auch für die Mannschaft der Landeszentrale für politische Bildung Sachsen-Anhalt. Das sechsköpfige Team der LpB beteiligt sich wieder unter dem Motto "Politik läuft bei uns". Angesichts der Corona-Pandemie wird die Firmenstaffel in diesem Jahr zwar nicht an einem Tag im Elbauenpark ausgetragen, sondern digital. Das tut der sportlichen Begeisterung aber keinen Abbruch. Über drei Monate hinweg (vom 1.6. bis 31.8.2020) können die Mitglieder des Teams nun laufen und dabei per Tracking-App so viele Kilometer sammeln wie möglich. Dabei ist es egal, ob die Strecken drei, 13 oder 30 Kilometer umfassen - getreu dem olympischen Gedanken: Dabeisein ist alles und jeder Kilometer zählt!

Du bist Politik digital jetzt auf YouTube

Am 24. April begannen wir mit der Veranstaltung "Beschränkung von Freiheits- und Bürgerrechten - Corona-Pandemie und Grundrechte" unsere Reihe DU BIST POLITIK digital ganz offiziell. Seitdem wurden weitere Online-Streams und Podcasts zu ganz unterschiedlichen Themen veröffentlicht. Unsere Video-Streams gibt es nun auch auf unserem YouTube-Kanal 'on demand' zu sehen.

Hier geht's zu den Filmen der Reihe DU BIST POLITIK digital und

hier direkt zum YouTube-Channel der Landeszentrale.

Neuer CampusPublik-Artikel online:

Der Sommer 2019 wurde vom Thema des Klima- und Umweltschutzes dominiert und auch perspektivisch scheint dieser Trend zunächst nicht abzureißen. Greta Thunberg und der von ihr inspirierten Fridays-for-Future Bewegung ist es gelungen, seit 2018 nachhaltig Druck auf die Politik aufzubauen und so ihre Themen sowohl auf nationaler Ebene als auch auf der internationalen Bühne auf die Agenda setzen zu können und dort auch selbstbewusst zu vertreten. Zuletzt wurde dies beim Wirtschaftsforum in Davos im Januar 2020 deutlich. Doch wie schaffen es Themen auf die Agenda von Regierungen? Und welche Aussicht auf einen rapiden Politikwechsel bestehen? - fragt Simon Raulf in seiner Arbeit "Das Potential eines Rapiden Politikwechsels in Anbetracht der Debatte um den Klimawandel im Sommer 2019"

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Neuer CampusPublik-Artikel jetzt online:

Im Zuge der Corona-Krise äußerte sich auch der Deutsche Ethikrat, der u.a. als Beratungsgremium der Bundesregierung in ethischen Fragen fungiert. Vor allem seine Statements zu möglichen Lockerungen der Alltags-Beschränkungen stießen allseits auf großes Interesse. Doch was ist dieser Ethikrat eigentlich und wie ist er zusammengesetzt.

Chrisopher Isensee stellt in seiner Arbeit "Expertokratie und Moral: Demokratische Legitimität ethischer Politikberatung" fest, dass sogenannte Laien fehlen und plädiert deshalb für eine Öffnung bzw. eine Stärkung des partizipatorischen Charakters im Deutschen Ethikrat.

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Arbeitshilfe gegen Stammtischparolen in sechs Sprachen verfügbar

Stammtischparolen sind allgegenwärtig: ob als rassistischer Spruch in der Familie, sexistischer Witz auf der Straße oder abfällige Bemerkung über Geflüchtete im Gespräch. Die gemeinsam von den Landeszentralen für politische Bildung in Niedersachsen und Sachsen-Anhalt entwickelte App KonterBUNT versucht, diesem Phänomen zu begegnen und sich spielerisch mit möglichen Antworten und Reaktionsstrategien auseinanderzusetzen. Das Landesnetzwerk der Migrantenorganisationen Sachsen-Anhalt (LAMSA) hat dazu ein Folgeprojekt unter dem Titel „Parolen im Wohnzimmer“ gestartet und eine mehrsprachig aufbereitete Arbeitshilfe vorgelegt. Sie enthält Informationen zu den Themen Ablehnung von Geflüchteten, Antisemitismus, Antiziganismus, Behindertenfeindlichkeit, Klassismus, Sexismus, Rassismus sowie Homo- und Transfeindlichkeit. Jedem Thema sind bekannte Stammtischparolen zugeordnet, die anschließend erklärt werden. Die Texte der Arbeitshilfe liegen auf Deutsch, Arabisch, Farsi, Französisch, Russisch und Türkisch vor.

Neuer CampusPublik-Artikel: jetzt lesen!

Ungarn unter Viktor Orbán – demokratischer Rechtsstaat oder Autokratie?
Von Steven Kocadag
Nach dem Fall der Sowjetunion sollten die ehemals diktatorisch regierten Teilrepubliken in liberale Demokratien transformiert werden. Im Kontext der Westintegration galt vor allem Ungarn lange Zeit als Paradebeispiel.

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Grundschule „Am Elbdamm“ in Magdeburg erhielt den Courage-Titel

Das Netz der Courage-Schulen in Sachsen-Anhalt ist wieder ein Stück gewachsen. Am letzten Schultag vor den Winterferien erhielt die Grundschule „Am Elbdamm“ den Titel „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“. Gefeiert wurde das mit einem abwechslungsreichen Programm. Dazu waren unter anderem auch der frühere Breakdance-Weltmeister Nico Hilger, Oberbürgermeister Lutz Trümper und die Schauspielerin Ines Lacroix, die die Patenschaft für die Schule übernommen hat, in die Schule gekommen. Den Titel überreichte Maik Reichel, Direktor der Landeszentrale für politische Bildung. „Wir sind sehr stolz, dass sich wieder eine Grundschule auf den Weg gemacht hat und jetzt als 148. Schule in Sachsen-Anhalt zum Netzwerk gehört“, unterstrich der Direktor.

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"Einheitstraum(a) - Die Rolle der Treuhand im Prozess der Wiedervereinigung"

Kaum ein Thema nach der Wiedervereinigung hat die Gemüter mehr erhitzt als die Arbeit der Treuhandanstalt. Eine Gesprächsrunde ist am 2. Oktober im Schauspielhaus Magdeburg der Frage nachgegangen, welche Rolle sie beim Einigungsprozess gespielt hat und welche Folgen das bis heute nach sich zieht. Zu Gast waren dabei: Carolin Millner, Regisseurin (Frankfurt/Berlin), Text und Regie der Inszenierung „Tod der Treuhand“ am Theater Magdeburg; Dr. Marcus Böick, Historiker an der Ruhr-Universität Bochum, Autor des Buchs „Die Treuhand. Idee – Praxis – Erfahrung 1990-94“; Katrin Budde, MdB (SPD), von 1990 – 2017 Abgeordnete des Landtags Sachsen-Anhalt (arbeitsmarkt- und wirtschaftspolitische Sprecherin, Vorsitzende des Ausschusses für Wirtschaft und Technologie und von 2001 – 2002 Wirtschaftsministerin); Günther Oelze, ehemaliger Vorsitzender des SKET-Betriebsrats Moderiert wurde die Gesprächsrunde durch den Journalisten und Autor Ulrich Wittstock.

Podiusmdiskussion: "Umbruch oder Abbruch - Was hat die friedliche Revolution gebracht?"

Zum Abschluss ihres mehrjährigen DDR-Geschichtsprojekts hatte die Landeszentrale für politische Bildung Sachsen-Anhalt am 24. September nach Magdeburg eingeladen. Im Rahmen der Tagung "Aufbruch, Umbruch, Abbruch - Zwischen Partizipation und Verdrossenheit. Ostdeutschland drei Jahrzehnte nach dem Mauerfall“ diskutierten der Philosoph und Publizist Prof. Dr. Richard Schröder, die Journalistin und Autorin Valerie Schönian sowie die Beauftragte des Landes Sachsen-Anhalt zur Aufarbeitung der SED-Diktatur, Birgit Neumann-Becker, über die Frage, welche Auswirkungen die friedliche Revolution bis heute hat und was für oder gegen ein ostdeutsches Wir spricht. Im YouTube-Video können Sie die Diskussion noch einmal verfolgen.

Internationale Fachtagung "Fragt heute" zu Erinnerungskultur und Gedenkstättenarbeit abgesagt

Eigentlich sollte am 28./29. Oktober 2020  in Magdeburg eine international besetzte Fachtagung „Fragt heute!" zu den Themen Erinnerungskultur, Gedenkstättenpädagogik und Zeitzeugnis als Zukunftsaufgabe stattfinden. Aufgrund der in den letzten Tagen stark angestiegenen Corona-Zahlen in Deutschland und europaweit sowie dem damit verbundenen Rückzieher der Referentinnen und Referenten aus Polen, Israel und der Ukraine hat sich die Landeszentrale für politische Bildung Sachsen-Anhalt entschlossen, die Tagung zum ursprünglich vorgesehenen Termin abzusagen und auf das Jahr 2021 zu verschieben. Dies ist sehr bedauerlich, jedoch aus Sorge um die Gesundheit aller Teilnehmenden notwendig. Wir hoffen, die Interessierten im Jahr 2021 zu einem neuen Termin begrüßen zu können.

Neu im Literaturangebot: "Great again? Reportagen aus einem zerrissenen Amerika"

Die Spannung vor den Präsidentschaftswahlen in den USA steigt. Seit Donald Trump im Weißen Haus residiert und seine "Make America great again"-Politik betreibt, tobt ein Kulturkampf in den Vereinigten Staaten. Die ARD-Auslandskorrespondenten Julia Kastein und Sebastian Hesse-Kastein haben sich auf den Weg gemacht, auf einen Roadtrip durch ein verändertes Land. Sie haben Amerikaner aus den unterschiedlichsten Lebenswelten getroffen, ihnen zugehört, auch im Corona-Lockdown. Die Reportagen und Fotos in diesem Band fügen sich zu einem Gesamtbild, das die USA dieser Tage neu und ganz anders darstellt. 

Das Buch ist bestellbar unter: https://lpb.sachsen-anhalt.de/service/literaturangebot/

Grundschule Glaucha in Halle verstärkt das Courage-Netzwerk

Das Netz der Courage-Schulen in Sachsen-Anhalt wächst wieder ein Stück. Als erste Schule nach dem Corona Lockdown erhält am 9. Oktober die Grundschule Glaucha in Halle den Titel „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“. Die festliche Titelverleihung, zu der auch Pfarrerin Dr. Jutta Noetzel als Patin und der Direktor der Landeszentrale für politische Bildung, Maik Reichel, erwartet werden, bildet den Abschluss einer Projektwoche zum Thema Toleranz.

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„Völkische Landnahme“ – Lesung mit Andreas Speit am 2. Oktober in Stendal

Auf einer Lesereise durch Sachsen-Anhalt zeigt der Autor Andreas Speit, wie rechte Siedler den ländlichen Raum als Aktionsfeld nutzen. Zum Abschluss seiner Tour durch das Land stellt er sein Buch am 2. Oktober um 19 Uhr im Musikforum Katharinenkirche in Stendal vor. Mit dem Buch „Völkische Landnahme. Alte Sippen, junge Siedler, rechte Ökos“ geben die ausgewiesenen Rechtsextremismus-Experten Andrea Röpke und Andreas Speit erstmals einen bundesweiten Überblick über den wachsenden Einfluss solcher Netzwerke. Eine Veranstaltung in Kooperation mit der Heinrich-Böll-Stiftung Sachsen-Anhalt. Der Eintritt ist frei.

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„Die Geschichte von Lili Elbe“ – Lesung, Vorträge und Gespräch am 1. Oktober in Magdeburg

Lili Elbe war die erste Person, die in den 1920er Jahren ihr Geschlecht durch eine Operation umwandelte und die den Stoff für den Film „The Danish Girl“ lieferte. Bei einer Buchvorstellung am 1. Oktober um 14 Uhr im Alten Rathaus von Magdeburg wird ihr Schicksal vorgestellt und das Thema Transsexualität in Geschichte und Gegenwart beleuchtet. Nach der Buchvorstellung und dem Vortrag zum Thema Transsexualität und geschlechtsanpassenden Operationen in der Geschichte von Dr. Rainer Herrn besteht die Möglichkeit, mit Vertreterinnen und Vertretern von Interessensverbänden ins Gespräch zu kommen. Im Anschluss ist ein Vortrag von Prof. Dr. Livia Prüll über „Transsexualität in der Gegenwart in Deutschland“ vorgesehen. 

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Wanderausstellung „Benutzt und gefeiert“ wird am 26. September in Naumburg eröffnet

Das mittelalterliche Magdeburger Recht war seiner Zeit weit voraus und hat europäische Rechtsgeschichte mitgeprägt. „Benutzt und gefeiert“ heißt eine Ausstellung, die am 26. September gemeinsam mit dem Förderverein der Moritzkirche in Naumburg eröffnet wird und die die Wirkungsgeschichte seit dem 20. Jahrhundert beleuchtet.

Im Mittelpunkt der in Zusammenarbeit mit dem Kulturhistorischen Museum in Magdeburg entstandenen Schau steht der Missbrauch des Magdeburger Rechts im Dritten Reich und die heutige Bedeutung für Demokratie und Frieden in vielen Städten Ostmitteleuropas. In der Naumburger Moritzkirche wird die Wanderausstellung vom 26. September bis zum 4. Dezember 2020 gezeigt.

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Buchvorstellung mit Katharina Nocun über die Macht von Verschwörungstheorien

„Fake Facts“ heißt das neue Buch von Katharina Nocun, in dem sich alles um Verschwörungstheorien und die Rolle der neuen Medien dreht. Am 16. September stellt die Autorin ihr Buch um 19.30 Uhr in der Stadtbibliothek Magdeburg vor und erklärt, wie Verschwörungstheorien unser Denken bestimmen. Denn solche Verschwörungserzählungen verbreiten sich nicht nur im Netz wie ein Lauffeuer. Katharina Nocun und die Co-Autorin Pia Lamberty beschreiben in ihrem Buch „Fake Facts“, wie sich Menschen durch Verschwörungstheorien radikalisieren können und wie dies die Demokratie als Ganzes bedroht.

Da die Plätze aufgrund der aktuellen Corona-Hygienebestimmungen begrenzt sind, melden Sie sich bitte vorab an unter Telefon: 0391/5 40 48 16 oder per E-Mail: maik.hattenhorst(at)stadtbibliothek.magdeburg.de.

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Ein Gespräch mit dem Politikberater Martin Fuchs über Krisenkommunikation

Richtig zu kommunizieren ist schwer - das wissen wir alle aus unserem Alltag.  In der Politik und in der Wissenschaft ist das nicht anders - auch hier stoßen die Protagonisten immer wieder auf Kommunikationshindernisse. Gerade in Corona-Krisenzeiten wird das noch einmal deutlich. Wie kommuniziert Wissenschaft mit Politik und wie gibt die Politik entsprechende Informationen an die Bürgerinnen und Bürger weiter? Der Politikberater Martin Fuchs spricht in unserer jüngsten "DU BIST POLITIK digital"-Podcastfolge über Fallstricke und Lösungen für eine gute Kommunikation, die am Ende jede und jeden weiterbringt.

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Mehr als eine Stadtgeschichte Halles im 20. Jahrhundert

Im Mittelpunkt des von Daniel Watermann und Susanne Feldmann herausgegebenen Buches "Stadtgeschichte auf Fotografien: Halle (Saale) im 20. Jahrhundert" stehen Motive, die wichtige Ereignisse mit Bezug zur regionalen sowie gesamtdeutschen Geschichte in Halle zeigen. Der zeitliche Bogen reicht dabei vom Besuch des deutschen Kaiserpaars 1903 in der Saalestadt bis zum Eierwurf auf Bundeskanzler Helmut Kohl im Jahr 1991. In der Aufzeichnung aus unserer Livestream-Reihe "DU BIST POLITIK digital" geben Susanne Feldmann als Mitherausgeberin sowie zwei der insgesamt 18 Autorinnen und Autoren - Ute Fahrig, Kuratorin am Stadtmuseum Halle, und Antje Seeger, Leiterin des Bildarchivs am Institut für Kunstgeschichte der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg - einen Einblick in das im Mitteldeutschen Verlag erschienene Buch. 

Von der politischen Architektur bis zum Treuhand-Drama: Neue Publikationen im Sortiment der Literaturstelle

In der Literaturstelle der Landeszentrale für politische Bildung sind neue, spannende Publikationen verfügbar. Neben der politischen Architektur deutscher Parlamente geht es dabei um „Rechte Egoshooter“, die Bildungsarbeit gegen Antisemitismus , die "Geschichte der deutschen Wiedervereinigung" oder "Die Treuhand - Ein deutsches Drama".

Nach der zuletzt erfolgten Aktualisierung sind die Publikationsdatenbank und das Bestellsystem jetzt auch wieder erreichbar. Alle Titel, die Sie bei uns in der Literaturstelle vorfinden, können nun in gewohnter Form online über den Warenkorb bestellt werden unter: https://lpb.sachsen-anhalt.de/service/literaturangebot-mit-shop/ oder direkt in der Leiterstraße 2 in Magdeburg abgeholt werden.

Die Literaturausgabe der Landeszentrale hat geöffnet:
Montag, Mittwoch, Freitag: 10.00 - 12.00 Uhr
Dienstag: 13.00 - 16.00 Uhr
Donnerstag: 13.00 - 17.00 Uhr

Ein Gespräch mit Katharina Nocun über Verschwörungstheorien und ihr neues Buch „Fake Facts"

Corona lässt Verschwörungstheorien eine Konjunktur erleben - überall trifft man auf sie, in den sozialen Netzwerken genauso wie im Bekannten- und Verwandtenkreis. Doch was sind Verschwörungstheorien eigentlich, woran erkennt man sie als solche und wie tritt man ihnen entgegen? Und wer sind die Protagonisten, die bei ihrer Verbreitung helfen? Alles Idioten oder doch Menschen, die man ernst nehmen sollte? Darüber haben wir mit der Autorin und Bloggerin Katharina Nocun gesprochen. Nebenbei gibt sie einen exklusiven Vorgeschmack auf ihr neuestes Werk, das sie gemeinsam mit Pia Lamberty realisierte - ihre Buchneuerscheinung "FAKE FACTS: Wie Verschwörungstheorien unser Denken bestimmen". Brandaktuell wird dieses voraussichtlich Mitte Mai erscheinen. Wir konnten es vorher lesen und empfehlen es hiermit wärmstens.

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Vorgestellt: Der Friedenskreis Halle - ein Teil der sachsen-anhaltischen Zivilgesellschaft

Als wichtiger Akteur des zivilgesellschaftlichen Engagements in Sachsen-Anhalt hat der Friedenskreis Halle e.V. eine lange Geschichte, die um das Jahr 1989 beginnt. Romy und Thomas unterhalten sich mit Christof Starke über Vergangenheit und Gegenwart eines Vereins, der sich nicht allein der Friedensarbeit verschrieben hat.

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Leitbild der Landeszentrale ist jetzt Online

„Die Vermittlung der Vorzüge der Demokratie, der Menschenrechte, der Freiheitsrechte des Einzelnen und des friedlichen Miteinanders, des Kompromisses und der Rechtsstaatlichkeit ist eine Kernaufgabe der politischen Bildung.“ So steht es im Leitbild der Landeszentrale für politische Bildung Sachsen-Anhalt und dieser Aufgabe fühlen wir uns verpflichtet. Entwickelt worden ist das Leitbild gemeinsam vom Team der Landeszentrale. Dabei sind auch die Ergebnisse von Klausurtagungen der letzten Jahre mit eingeflossen. Für unsere tägliche Arbeit stellt das Leitbild eine wichtige Grundlage dar. Seine Grundsätze sollen unser Handeln leiten sowie nach innen und außen gelten.

Hier geht's zum kompletten Text.

Prof. Norbert Lammert: Demokratie braucht Demokraten

Im vergangenen Jahr hat der frühere Bundestagspräsident Prof. Dr. Norbert Lammert auf dem Politiklehrertag in Halle einen Vortrag zum 70-jährigen Bestehen des Grundgesetzes gehalten. Angesichts der Corona-Epidemie mit ihren notwendigen Einschränkungen von Grundrechten scheint es angeraten, sich erneut bewusst zu werden, dass diese Werte keineswegs selbstverständlich sind. Die Zeitschrift "Gesellschaft. Wirtschaft. Politik - GWP" startet mit dem Jahrgang 2020 die Serie "Deutschland 2020/2021" mit "Großthemen" zur Bundesrepublik. Erster Beitrag ist ein Text von Norbert Lammert über die deutsche Verfassung, der auf einem Vortrag beruht, den er in Königswinter/Bonn gehalten hat und der dem Vortrag in Halle ähnelt. GWP-Herausgeber Roland Sturm leitet die Serie ein.

Hier finden Sie den Beitrag "Unsere Demokratie und ihre Verfassung".

Zuwendungen der Landeszentrale - ein neuer Erklärfilm zeigt, wie's geht

Die Landeszentrale für politische Bildung Sachsen-​Anhalt fördert Ihr Projekt! Unterstützt werden die verschiedensten Formate der politischen Bildungsarbeit, wie Seminare, Workshops, Vorträge, Ausstellungen und vieles mehr. Unser brandneuer kurzer Erklärfilm zeigt, wie's geht. Für Fragen zu Ihrem Projekt stehen wir Ihnen natürlich gern per Mail zur Verfügung: politische.bildung(at)sachsen-​anhalt.de Wir freuen uns auf Ihre Ideen! Ihr Team der Landeszentrale.

Landeszentrale zieht Bilanz – Rund 32.000 Besucherinnen und Besucher mit Angeboten erreicht

Die Landeszentrale für politische Bildung Sachsen-Anhalt kann auf eine erfolgreiche Bilanz im Jahr 2019 zurückblicken. Ihre Veranstaltungen zogen rund 32.000 Teilnehmerinnen und Teilnehmer an. Dazu kamen mehrere Tausend Besucher bei Großveranstaltungen wie der Themenstraße Weltoffenes Sachsen-Anhalt auf dem Landesfest in Quedlinburg oder der Aktion „Schule zeigt Courage“ in Magdeburg.

„Der Anschlag auf die Synagoge in Halle im Oktober hat einmal mehr gezeigt, wie wichtig politische Bildung ist“, unterstrich der Direktor der sachsen-anhaltischen Landeszentrale, Maik Reichel, in seiner Bilanz. Gegen Vorurteile und alle Auswüchse von Antisemitismus, Rassismus und Fremdenfeindlichkeit würde nur eine fundierte Demokratiebildung helfen. „Dazu wollten und dazu werden wir unseren Beitrag leisten.“

Hier geht es zur vollständigen PM.

"Einschreiten für Demokratie": Neue App hilft, Stammtischparolen zu kontern

Mit der kostenlosen App „KonterBUNT“ kann man seit dem 11. Juni hilfreiche Strategien aus Argumentationstrainings gegen Stammtischparolen kennenlernen. Die App enthält einen Strategieguide mit zahlreichen Tipps und Ratschlägen, die sich beim Argumentieren bewährt haben. In einem Mini-Game lassen sich verschiedene Reaktionen auf Parolen direkt ausprobieren. Die Tipps wurden von Prof. Klaus-Peter Hufer entwickelt. Er ist Experte für Argumentationstrainings und beschäftigt sich in seinen Büchern seit Jahren mit dem Problem. „Stammtischparolen grenzen aus und sind oft voller Hass. Vom Spruch zur Tat sind die Übergänge fließend. Deswegen sollte widersprochen werden“, so Hufer.

Die App „KonterBUNT“ steht seit dem 11. Juni in den App-Stores von Google und Apple kostenlos zum Download bereit. Sie lässt sich mit den gängigen mobilen Betriebssystemen „Android“ und „iOS“ nutzen.

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Neuer CampusPublik-Artikel: Zur Staatsräson

Der Schock sitzt vielen politischen Eliten noch in den Knochen. Nach der 19. Bundestagswahl brach die FDP als erste Partei in der Geschichte der BRD die Koalitionsgespräche in der Sondierungsphase ab. Eine schwarz-gelb-grüne, sogenannte Jamaika-Koalition kam nicht zustande. Etwas weniger überraschend war das darauffolgende Einlenken der SPD. Nach ihrer krachenden Wahlpleite mit einem Verlust von 5,2 Prozent bekam die ehemals große Volkspartei gerade einmal 20,5 Prozent der Stimmen und erteilte deshalb der Regierungsverantwortung zunächst eine Absage. Doch auf Grund des hohen politischen Drucks nach dem Jamaika-Aus lenkte die SPD ein und begab sich in Sondierungsgespräche mit dem alten Koalitionspartner, der Union. Ein halbes Jahr nach der Bundestagswahl wurde der Koalitionsvertrag der erneuten Großen Koalition (GroKo) unterschrieben. Während dieses halben Jahres wurde die SPD in den Medien immer wieder in den Zusammenhang mit dem Begriff der Staatsräson gebracht. Doch was ist eigentlich damit gemeint?

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