Neues von der Landeszentrale für politische Bildung
Landeszentrale blickt auf 35 Jahre im Einsatz für die Demokratie zurück
Heute vor 35 Jahren hat die Landeszentrale für politische Bildung Sachsen-Anhalt ihre Arbeit aufgenommen. „Vorrangige Aufgabe der Landeszentrale ist es, durch politische Bildungsarbeit die Entwicklung des freiheitlich-demokratischen Bewusstseins zu fördern und die Bereitschaft zur politischen Mitarbeit zu stärken“, hieß es damals im Errichtungsbeschluss der Landesregierung. „An diesem Auftrag hat sich auch 35 Jahre danach nichts geändert“, erklärt Maik Reichel, seit 2013 Direktor der Bildungseinrichtung. „Unsere Arbeit ist herausfordernd, ganz gewiss, gerade in diesen Zeiten: unabhängig, überparteilich und den Grundrechten verpflichtet, nicht werteneutral. Wir wollen politische Urteilsfähigkeit stärken, Teilhabe ermöglichen und aufzeigen, wie Demokratie im Alltag erfahrbar ist. Genau das ist seit unserer Gründung unser Kompass – und er bleibt es.“
Hier geht es zur PM und zum persönlichen Statement des Direktors.
„The 'Night' Concert - Aufstehen gegen Hass" am 30. Juni in Magdeburg
Ein einzigartiges internationales Kulturprojekt wird am 30. Juni, um 20 Uhr, im Magdeburger Dom aufgeführt: „The 'Night' Concert - Aufstehen gegen Hass“. Die Konzertlesung unter der künstlerischen Leitung von Maestro Arkadi Feldman will ein Zeichen für Zusammenhalt und Toleranz setzen. Im Zentrum stehen von Joseph Ness für Orchester arrangierte liturgische Synagogalmusiken des jüdischen Komponisten Leib Glantz (1898-1964). Sie verbinden sich mit Texten aus „Night (Die Nacht)“ von Friedensnobelpreisträger Elie Wiesel (1928-2016), der darin seine Deportation nach Auschwitz und sein Überleben schildert. Mitwirkende sind die Magdeburgische Philharmonie, der MDR-Rundfunkchor, der Synagogalchor Hannover und der Norddeutsche Synagogalchor. Als Solisten treten Daniel Mutlu und Helena Goldt auf, die Texte liest Schauspieler Stephan Wapenhans.
Die Landeszentrale für politische Bildung Sachsen-Anhalt unterstützt maßgeblich neben weiteren Partnern das Projekt, Schirmherr ist der frühere Ministerpräsident Sachsen-Anhalts, Dr. Reiner Haseloff.
Hier geht es zur PM.
Fachtagereihe zu Formen des Extremismus startet am 25. Juni
Extremistische Ideologien treten in unterschiedlichen Formen auf und stellen eine Bedrohung für die Demokratie dar. Zum Auftakt einer ganzen Fachtagereihe der Landeszentrale für politische Bildung geht es am 25. Juni in Magdeburg unter der Überschrift „Extrem jung, extrem rechts“ um neue Herausforderungen durch den Rechtsextremismus. Dabei beleuchten Fachleute ab 9.30 Uhr im Roncalli-Haus aktuelle Entwicklungen in Sachsen-Anhalt sowie rechtsextreme Einstellungen unter Jugendlichen. Später folgen noch Fachtage zum Linksextremismus (2. Juli) und Islamismus (15. Oktober) in Halle.
...weiterlesen....
Landtagswahl 2026: Faltblatt mit Wahl-Fahrplan erschienen
Am 6. September 2026 steht mit der Wahl zum Landtag von Sachsen-Anhalt eine wichtige demokratische Entscheidung an. Um allen Wahlberechtigten einen Überblick über die wichtigsten Informationen rund um die Landtagswahl zu geben, hat die Landeswahlleiterin in Zusammenarbeit mit der Landeszentrale für politische Bildung ein kompaktes Faltblatt erstellt.
Wer darf wählen? Wer wird gewählt? Wie wird gewählt? Das übersichtliche und informative Faltblatt bietet kurz und knapp alles Wissenswerte zur Landtagswahl am 6. September 2026. Zudem enthält es einen persönlichen „Wahl-Fahrplan“ zur Orientierung sowie die wichtigsten Informationen zum Thema Briefwahl.
...weiterlesen...
„Einfach wählen gehen!" – Wahlbroschüre in Leichter Sprache vorgestellt
Zur bevorstehenden Landtagswahl am 6. September 2026 haben die Landeszentrale für politische Bildung und die Landeswahlleiterin des Landes Sachsen-Anhalt in enger Zusammenarbeit mit dem Landtag sowie dem Landesbehindertenbeauftragten eine aktualisierte Wahlbroschüre in Leichter Sprache herausgegeben. Das Heft dient als barrierefreie Wahlhilfe und soll insbesondere Menschen mit Behinderungen oder Lernschwierigkeiten den uneingeschränkten Zugang zur demokratischen Teilhabe erleichtern. „Mit diesem Heft wollen wir ganz praktisch einen Beitrag leisten, damit möglichst viele Menschen im Land von ihrem Wahlrecht Gebrauch machen können“, sagte Maik Reichel, Direktor der Landeszentrale für politische Bildung, bei der Vorstellung der Broschüre am 2. Juni im Landtag.
...weiterlesen...
Für den Erhalt einer freien und vielfältigen Bildungslandschaft
Angesichts des angestrebten Umbaus des Bildungssystems durch die AfD Sachsen-Anhalt haben rund 20 Einrichtungen und Verbände sowie Akteurinnen und Akteuren der frühkindlichen, schulischen und außerschulischen Kinder-, Jugend- und Erwachsenenbildung gemeinsam Stellung genommen für den Erhalt einer freien und vielfältigen Bildungslandschaft. Hier ist die Stellungnahme im Wortlaut: ...weiterlesen...
Auftakt zum „Lesezeichen Demokratie“
Ein Ausrufezeichen für die Demokratie! Am Welttag des Buches (23. April) fiel in der Stadt- und Kreisbibliothek in Genthin der landesweite Startschuss für das Projekt „Lesezeichen Demokratie“. An acht Standorten in Sachsen-Anhalt laden ab sofort markante Literaturaufsteller dazu ein, sich mit Titeln der Landeszentrale für politische Bildung und dem Grundgesetz mit Landesverfassung zu informieren.
Ein großer Dank gilt den Partnern vor Ort - darunter die Bibliotheksleitung sowie Vertreter des Landkreises und der Stadt - die diesen Auftakt begleitet haben. Neben Genthin beteiligen sich Bibliotheken in Magdeburg, Dessau-Roßlau, Naumburg, Braunsbedra und Weißenfels. Das Projekt ist eine Kooperation der Landeszentrale für politische Bildung mit dem dbv-Landesverband Sachsen-Anhalt. ....weiterlesen...
Vereinbarung mit dem polnischen Museum „Pilecki-Haus“ unterzeichnet
Die Zusammenarbeit der Landeszentrale für politische Bildung Sachsen-Anhalt mit dem Erinnerungsort zum Leben und Wirken des polnischen Widerstandskämpfers Witold Pilecki soll weiter gefestigt werden. Dazu ist heute beim Besuch einer Delegation aus dem „Museum – Haus der Familie Pilecki“ in Magdeburg eine Kooperationsvereinbarung von der Direktorin des Museums, Karolina Kolbuszewska, und dem Direktor der Landeszentrale für politische Bildung, Maik Reichel, unterzeichnet worden.
....weiterlesen...
Unser Thema des Monats Februar: Ökologie
Wie wir mit Müll umgehen, welche Bedeutung Wasser für die Umwelt und Gesellschaft hat und welche Folgen der Verlust von Eis für das Klima und seine Lebewesen mit sich bringt, steht diesen Monat im Mittelpunkt der Literaturstelle der Landeszentrale. Am 2. Februar, dem Welttag der Feuchtgebiete, machen internationale Aktionen auf die Bedeutung von Mooren, Auen, Sümpfen, Seen und anderen Feuchtlandschaften aufmerksam, die als natürliche Wasserspeicher und als wertvolle Ökosysteme für Artenvielfalt und Klima fungieren. Zudem bietet der Februar Gelegenheit, über die Auswirkungen des globalen Eisverlusts in den polaren Regionen und über die weltweite Herausforderung der Abfallvermeidung und -verwertung nachzudenken. Die Literaturstelle bietet verschiedene Publikationen zum Thema an, die dazu anregen, sich mit diesen Aspekten und mit nachhaltigem Handeln im Alltag auseinanderzusetzen. Bestellbar sind die Bücher im Literaturangebot per E-Mail an lpb(at)sachsen-anhalt.de nach den bekannten Regularien.
Kooperation bei Studienfahrten wird fortgesetzt
Anlässlich des Gedenktages für die Opfer des Nationalsozialismus am 27. Januar gibt es um 18 Uhr im Museum Synagoge Gröbzig eine Begegnung mit Nachfahren von ehemaligen jüdischen Einwohnern von Gröbzig. Zugleich unterzeichnen das Berend-Lehmann-Museum Halberstadt, das Museum Synagoge Gröbzig und die Landeszentrale für politische Bildung eine Vereinbarung über die Weiterführung ihrer Kooperation zur Umsetzung von schulischen Studienfahrten in die beiden Einrichtungen.
...weiterlesen...
Unser Thema des Monats Januar: Gedenken
Vor dem Hintergrund des Internationalen Holocaust-Gedenktages am 27. Januar steht das Gedenken an die Opfer des Nationalsozialismus im Mittelpunkt dieses Monats. An diesem Tag wird der Befreiung des Konzentrations- und Vernichtungslagers Auschwitz-Birkenau im Jahr 1945 gedacht. Dieses Datum mahnt uns, die Erinnerung an die Millionen von Menschen wachzuhalten, die Opfer von Verfolgung, Gewalt und systematischem Mord wurden. Das Thema des Monats „Gedenken“ der Literaturstelle regt dazu an, sich mit der Bedeutung der Erinnerungskultur, der Verantwortung für die Gegenwart und der Wachsamkeit gegenüber Antisemitismus und Intoleranz in der Zukunft auseinanderzusetzen. Dazu bietet die Literaturstelle verschiedene Titel im Literaturangebot an, bestellbar per E-Mail an lpb(at)sachsen-anhalt.de nach den bekannten Regularien.
Sachsen-Anhalt-Monitor 2025 vorgestellt
Der im Auftrag der Landeszentrale für politische Bildung erstellte und heute in der Landespressekonferenz vorgestellte Sachsen-Anhalt-Monitor 2025 mit dem Titel "Zwischen Autokratisierung und Demokratisierung: Befunde zu einer Gesellschaft im Richtungsstreit" zeigt eine ambivalente Stimmungslage. So trifft eine hohe Lebenszufriedenheit auf eine politische Verunsicherung. Demnach beurteilt die Mehrheit der Menschen in Sachsen-Anhalt ihre persönliche Lebenslage positiv. Gleichzeitig aber richten viele den Blick kritisch auf strukturelle Herausforderungen im Land, etwa mit Blick auf Infrastruktur, Wirtschaftskraft und soziale Sicherheit.
Die Demokratie als Staatsform findet breite Zustimmung. Dennoch ist die Zufriedenheit mit ihrem Funktionieren nur moderat ausgeprägt. Unzufriedenheit speist sich vor allem aus der wirtschaftlichen Lage, mangelnder politischer Effektivität und dem Gefühl eines ungerechten Wohlstandsanteils. Auch das Vertrauen in Institutionen fällt stark differenziert aus: Polizei, Wissenschaft und Gerichte genießen hohe Werte, auch Landesregierung und Landtag schneiden vergleichsweise positiv ab. Bundesregierung, Parteien und Kirchen hingegen stoßen auf geringe Zustimmung.
Hier geht es zur kompletten PM.
„Politische Bildung ist unverzichtbar!“
In dieser Pocast-Folge von „Du bist Politik“ begrüßen wir Prof. Dr. Andreas Petrik, Professor für Didaktik der Sozialkunde am Institut für Politikwissenschaft der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg. Gemeinsam sprechen wir über die Rolle politischer Bildung in der Schule, den Beutelsbacher Konsens als Leitprinzip und darüber, warum politische Bildung nicht nur für Jugendliche, sondern auch für Erwachsene unverzichtbar ist. Hier geht es zur Podcastfolge auf Spotify.
Der Tag der offenen Tür der Landeszentrale in der Presse
Die Süddeutsche Zeitung veröffentlichte Anfang Juli einen Artikel über den Tag der offenen Tür der Landeszentrale, in dem der Kulturkampf der AfD in Sachsen-Anhalt thematisiert wird. Den vollständigen Artikel können Sie hier nachlesen.
Broschüre „Von Bernburg nach Treblinka“ übergeben
In Zusammenarbeit mit der Gedenkstätte für die Opfer der NS-„Euthanasie“ in Bernburg hat die Landeszentrale für politische Bildung eine Broschüre herausgegeben, die die Verbindungen der Tötungsanstalt in Bernburg mit dem Vernichtungslager Treblinka beleuchtet. Die Publikation ist auch auf Polnisch erschienen. Bei seinem derzeitigen Besuch im Museum Treblinka hat der Direktor der Landeszentrale, Maik Reichel, die Broschüre für die pädagogische Arbeit dort übergeben. Die Publikation ist in der Landeszentrale sowie der Gedenkstätte Bernburg erhältlich.
Hier geht es zur vollständigen PM.
Angriff auf die demokratische politische Bildung
Mit ihrem Antrag zur Auflösung der Landeszentrale für politische Bildung wendet sich die AfD-Fraktion im Landtag von Sachsen-Anhalt direkt gegen die demokratische politische Bildung im Land. Dazu äußert sich der Direktor der Landeszentrale für politische Bildung Maik Reichel:
Die Landeszentrale für politische Bildung Sachsen-Anhalt ist seit mehr als drei Jahrzehnten verlässliche Partnerin von Bürgerinnen und Bürgern, um ihnen Fähigkeiten, Kenntnisse und Wissenswertes zu vermitteln, damit sie am gesellschaftlichen und politischen Leben teilhaben können. Dies geschieht umfassend und nach dem einheitlichen Standard der politischen Bildung, dem Beutelsbacher Konsens. Deshalb ist der Vorwurf der AfD-Landtagsfraktion Sachsen-Anhalt grundlegend falsch und zeugt von mangelnder Kenntnis der Arbeit der Landeszentrale. Von einer Indoktrination oder gar Bevormundung, wie im Antrag dieser Fraktion beschrieben, kann gar keine Rede sein. Das Überwältigungsverbot ebenso wie die Kontroversität in Themen und Diskussion sind für uns ein elementarer Bestandteil unseres Handelns. Hier geht es zur vollständigen Stellungnahme des Direktors der Landeszentrale für politische Bildung Sachsen-Anhalt, Maik Reichel, zum Antrag der AfD-Landtagsfraktion vom 15.01.2025 zur Abschaffung der Landeszentrale für politische Bildung (Landtagsdrucksache 8/5020).
Neu bei CampusPublik: Rechte Akteurinnen in der digitalen Öffentlichkeit
veröffentlicht am 1. August 2024
Politik findet längst nicht mehr nur in Parteien, im Plenarsaal oder im Wahllokal statt, sondern verlagert sich in den digitalen Raum, in die sozialen Medien. Das Radikalisierungspotential ist hier besonders groß. Gerade junge Menschen werden zum Zielpublikum rechtsideologischer Manipulationen. In ihrer nun mit CampusPublik veröffentlichten Masterarbeit mit dem Titel „Rechte Akteurinnen in der digitalen Öffentlichkeit“ trägt Sina Albrecht dazu bei, Kommunikationsstrategien rechter Akteurinnen zu decodieren. Sie betont die Relevanz ihrer Analyse: „Wir dürfen uns nicht vom bunten Gewand der Online-Kulturen täuschen lassen. Wer soziale Medien nutzt, muss immer kritisch hinterfragen“, so die Absolventin der Uni Halle. Mehr erfahren
Kooperationsprojekt: Vielfalt jüdischen Lebens in Sachsen-Anhalt zeigen
In Halberstadt ist heute ein neues Kooperationsprojekt der Landeszentrale für politische Bildung mit dem Berend-Lehmann-Museum und dem Museum Synagoge Gröbzig gestartet worden, um die Vielfalt jüdischen Lebens zu zeigen. Künftig unterstützt die Landeszentrale Schulen auch bei Fahrten zu Einrichtungen jüdischer Geschichte und Kultur in Sachsen-Anhalt mit einer vollständigen Übernahme der Fahrtkosten in den Jahren 2024 und 2025. Dazu haben LpB-Direktor Maik Reichel, Anne Matviyets, Chefkuratorin des Berend-Lehmann-Museums in Halberstadt, und Anett Gottschalk, Leiterin des Museums Synagoge Gröbzig, eine Kooperationsvereinbarung unterzeichnet.
Hier geht es zur vollständigen PM.
Neues Kuratorium der Landeszentrale für politische Bildung Sachsen-Anhalt
Die Landeszentrale für politische Bildung Sachsen-Anhalt (LpB) hat ein neues Kuratorium. Die Mitglieder des Kuratoriums haben in ihrer konstituierenden Sitzung am 6. September 2022 Tobias Krull (CDU) zum Vorsitz und Hendrik Lange (DIE LINKE) zum stellvertretenden Vorsitz gewählt. Hier geht es zur vollständigen PM des Bildungsministerums.
Schwedische Botschafterin besuchte die Landeszentrale
Veronika Wand-Danielsson, seit 2023 schwedische Botschafterin in Deutschland, hat am 8. Juli auch die Landeszentrale für politische Bildung (LpB) in Magdeburg besucht. Im Gespräch mit LpB-Direktor Maik Reichel (re.) und seinem Stellvertreter Matthias Stübig (li.) ging es insbesondere um die Ergebnisse des jüngsten Sachsen-Anhalt-Monitors, die aktuelle Lage im Land und den Beitrag der politischen Bildung für die Demokratie. Wir sagen herzlichen Dank für das Interesse an unserer Arbeit.
Unser Thema des Monats Juli 2026: Politische Bildung
Am 1. Juli feiert die Landeszentrale für politische Bildung Sachsen-Anhalt ihr 35-jähriges Bestehen. Seit ihrer Gründung im Jahr 1991 fördert sie die Auseinandersetzung mit politischen und gesellschaftlichen Fragen und stärkt das Verständnis für demokratische Prozesse. Politische Bildung befähigt Menschen, gesellschaftliche Entwicklungen zu verstehen, unterschiedliche Positionen kritisch zu reflektieren und sich aktiv am demokratischen Gemeinwesen zu beteiligen. Mit ihrem Thema des Monats „Politische Bildung“ möchte die Literaturstelle den Blick auf die Bedeutung politischer Bildung für Demokratie, Teilhabe und gesellschaftliches Engagement lenken. Dazu sind im Literaturangebot verschiedene Titel erhältlich, die nach den bekannten Bestellregularien per E-Mail an lpb(at)sachsen-anhalt.de bestellt werden können.
Besuch aus Neuseeland in der Landeszentrale
Der stellvertretende Botschafter Neuseelands, Ross Batchelor, hat am 30. Juni der Landeszentrale für politische Bildung Sachsen-Anhalt (LpB) einen Besuch abgestattet. Bei den Gesprächen mit LpB-Direktor Maik Reichel und seinem Stellvertreter, Matthias Stübig, ging es inbesondere um die aktuelle politische Situation im Land und die anstehenden Landtagswahlen. Den Vertreter Neuseelands interressierten vor allem mögliche Konstallationen und die Auswikungen auch auf die Bundespolitik.
Zwei auf einen Streich: Aufnahmefeiern am 18. Juni in Magdeburg
Gleich zwei Schulen in Magdeburg sind am 18. Juni ins Netzwerk von „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ aufgenommen worden. Neu hinzu kommen die Förderschule „Hand in Hand“ und die Freie Schule Magdeburg. Damit steigt die Zahl der Courage-Schulen in Sachsen-Anhalt auf insgesamt 187. „Es ist ein schönes Zeichen, dass das Courage-Schulnetz in Sachsen-Anhalt weiter wächst und immer mehr Schulen ein deutliches Zeichen für Vielfalt, Toleranz sowie ein respektvolles Miteinander setzen wollen“, so Maik Reichel, Direktor der Landeszentrale für politische Bildung. Damit behaupte das Land Sachsen-Anhalt auch seine Spitzenposition bei den Courage-Schulen im Blick auf die Einwohnerzahl.
Grundschule in Sanderleben neu im Courage-Netzwerk
Das Netz der Courage-Schulen in Sachsen-Anhalt wächst weiter. So ist am 16. Juni die Grundschule „Geschwister Scholl“ Sandersleben (Landkreis Mansfeld-Südharz) in das Netzwerk von „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ aufgenommen worden. Vielfalt, Zivilcourage und ein respektvolles Miteinander werden an der Grundschule schon lange gepflegt. Mit einem Festakt am 16. Juni auf dem Schulhof hat die Bildungseinrichtung nun die Aufnahme in das größte Schulnetzwerk Deutschlands gefeiert. Patin ist die Arnsteiner Bürgermeisterin Janet Klaus. Mit der aktuellen Aufnahme steigt die Zahl der Courage-Schulen in Sachsen-Anhalt auf insgesamt 185.
Fachtag „Extrem jung, extrem rechts - Neue Herausforderungen durch den Rechtsextremismus“
Sie heißen „Deutsche Jugend Voran“, „Jung und Stark“ oder „Der Störtrupp“ und treten seit 2024 vermehrt bei Demonstrationen oder Aktionen in Erscheinung. Auch sonst zeigt sich der Rechtsextremismus zunehmend modernisiert, jugendnah und digital vernetzt. Der Fachtag beleuchtet aktuelle Entwicklungen in Sachsen-Anhalt sowie rechtsextreme Einstellungen unter Jugendlichen. Er ist Teil der Reihe „Erscheinungsformen der Extremismus“ und findet am 25. Juni im Roncalli-Haus in Magdeburg statt. Eine Anmeldung ist möglich unter: https://eveeno.com/185165105
Weitere Informationen zum Programm gibt es im Veranstaltungskalender.
Symposium "Wenn Widerspruch nötig wird" am 23. Juni in Berlin
Die Selbstverbrennung des Pfarrers Oskar Brüsewitz im Jahr 1976 und die Gründung des Arbeitskreises Solidarische Kirche im Jahr 1986 stehen für zwei unterschiedliche Formen kirchlich geprägten Widerspruchs in der DDR. 50 Jahre bzw. 40 Jahre danach fragt die Veranstaltung in der Bundesstiftung Aufarbeitung in Berlin (Kronenstraße 5) in drei kurzen Podien, wie Räume entstehen, in denen Widerspruch möglich wird – damals in der DDR und heute in demokratischen Gesellschaften. Informationen zur Anmeldung und zum Programm finden Sie im Veranstaltungskalender.
Grenz-Erfahrungen am Grünen Band - Exkursion nach Schnackenburg, Stresow und Bömenzien
Im Rahmen der Reihe "Grenz-Erfahrungen am Grünen Band" gibt es am 13. Juni eine Exkursion in die Altmark und an die Elbe. Der Tag startet mit einem Besuch des Grenzlandmuseums Schnackenburg in Niedersachsen. Die Wanderung führt dann über die Wüstung Stresow zum Grenzort Bömenzien in Sachsen-Anhalt. Bitte melden Sie sich an unter: https://eveeno.com/250455929
Weitere Informationen zum Programm gibt es im Veranstaltungskalender.
Unser Thema des Monats Juni 2026: Gesellschaft
Der Tag der offenen Gesellschaft am 20. Juni lenkt den Blick auf die Bedeutung eines demokratischen und vielfältigen Miteinanders. Der Aktionstag lädt bundesweit dazu ein, Menschen miteinander ins Gespräch zu bringen und den Austausch über gesellschaftlichen Zusammenhalt, Teilhabe und gegenseitigen Respekt zu fördern. In einer Zeit gesellschaftlicher Herausforderungen erinnert der Tag daran, wie wichtig Offenheit, Dialogbereitschaft und Solidarität für eine lebendige Demokratie sind. Mit ihrem Thema des Monats „Gesellschaft“ möchte die Literaturstelle dazu anregen, sich mit Fragen des Zusammenlebens, sozialer Verantwortung und den Grundlagen einer offenen Gesellschaft auseinanderzusetzen. Dazu sind im Literaturangebot verschiedene Titel erhältlich, die nach den bekannten Regularien per E-Mail an lpb(at)sachsen-anhalt.de bestellt werden können.
Unser Thema des Monats Mai 2026: Europa
Mit dem Europatag am 9. Mai rückt die Idee eines friedlichen und geeinten Europas in den Mittelpunkt. Zugleich erinnert dieser Tag an die „Schuman-Erklärung“ vom 9. Mai 1950, die den Grundstein für die heutige Europäische Union legte und vor dem Hintergrund des Zweiten Weltkriegs für Frieden, Zusammenarbeit und Solidarität zwischen den europäischen Staaten stand. Bis heute erinnert der Europatag daran, wie wichtig gemeinsame Werte wie Demokratie, Freiheit und gegenseitiges Verständnis für das Zusammenleben in Europa sind. Mit ihrem Thema des Monats „Europa“ möchte die Literaturstelle dazu anregen, sich mit der Geschichte der europäischen Einigung und der Bedeutung Europas für unseren Alltag auseinanderzusetzen. Dazu sind im Literaturangebot verschiedene Titel erhältlich, die nach den bekannten Regularien per E-Mail an lpb(at)sachsen-anhalt.de bestellt werden können.
Unser Thema des Monats April 2026: Medien
Am 23. April ist der Welttag des Buches und des Urheberrechts. Dieser Tag würdigt weltweit die Bedeutung des Lesens sowie die Rolle von Büchern und ihren Autorinnen und Autoren. Aus diesem Anlass richtet die Literaturstelle in diesem Monat den Blick auf die Bedeutung von Medien. Wenn das Buch die Mutter aller Medien ist, dann sind Zeitung, Radio und Internet ihre Kinder. In ihrer Vielfalt eröffnen sie Zugang zu Wissen und kultureller Teilhabe, prägen unsere Meinungsbildung und sind für eine demokratische Gesellschaft unverzichtbar. Neue Entwicklungen wie Künstliche Intelligenz werfen zudem Fragen nach dem Schutz geistigen Eigentums und den Grenzen des Urheberrechts auf. Die Literaturstelle bietet zu ihrem Thema des Monats „Medien“ verschiedene Titel im Literaturangebot an, die nach den bekannten Regularien per E-Mail an lpb(at)sachsen-anhalt.de bestellt werden können.
Unser Thema des Monats März 2026: Frauen
Mit dem Internationalen Frauentag am 8. März rücken die Geschichte, die Rechte und die gesellschaftliche Bedeutung von Frauen in den Mittelpunkt. Die Literaturstelle möchte mit dem Thema des Monats „Frauen“ an den jahrzehntelangen Kampf für Gleichberechtigung, politische Teilhabe und soziale Gerechtigkeit erinnern, dessen Wurzeln in den Arbeiterinnen- und Frauenbewegungen des frühen 20. Jahrhunderts liegen. Bis heute macht der Frauentag auf bestehende Ungleichheiten, Diskriminierung und Gewalt gegen Frauen aufmerksam. Die Literaturstelle möchte mit ihrem Thema des Monats dazu anregen, sich mit der Geschichte der Frauenbewegung, aktuellen Herausforderungen der Gleichstellung und den Errungenschaften von Frauen in Politik, Gesellschaft und Kultur auseinanderzusetzen. Dazu bietet die Landeszentrale verschiedene Titel im Literaturangebot an, bestellbar per E-Mail an lpb(at)sachsen-anhalt.de nach den bekannten Regularien.
Jahresbilanz der Landeszentrale: Neue Schwerpunkte gesetzt
Zahlreiche Demokratieprojekte, Jahrestage, Jubiläen und einige Premieren: Die Landeszentrale für politische Bildung Sachsen-Anhalt kann auf ein bewegtes Jahr 2025 zurückblicken. Insgesamt sind mehr als 40.000 Teilnehmerinnen und Teilnehmer mit den verschiedenen Bildungsangeboten erreicht worden.
„Demokratie unterwegs, so lautete nicht nur das Jahresthema des Netzwerkes für Demokratie und Toleranz, das in diesem Jahr auf sein 20-jähriges Bestehen zurückblicken konnte. Das war auch das Leitmotiv unserer Arbeit“, bilanzierte der Direktor der Landeszentrale für politische Bildung, Maik Reichel. Dazu gab es zahlreiche Angebote im ganzen Land von Arendsee bis Zeitz...
Hier geht es zur vollständigen PM.
„Oststolz“: Buchlesung und Gespräch mit Alexander Prinz
Alexander Prinz wäre beinahe Lehrer geworden, ist heute YouTube-Star und SPIEGEL-Bestsellerautor. In seinem Buch „Oststolz“ erzählt er von seiner Kindheit und Jugend in einem 800-Seelen-Dorf in Sachsen-Anhalt, von tatsächlicher Armut und Brüchen in Biografien. Sein Ton ist nicht laut oder belehrend, sondern sehr persönlich, nachdenklich, nahbar. Er sieht eine „mentale Mauer“ zwischen Ost und West im Alltagserleben, die sich aus niedrigeren Löhnen und Renten, mangelnder Anerkennung und westdeutscher Hegemonie speist. Prinz ruft die Nachwendegeneration dazu auf: Seid auf eure Ost-Biografie stolz, bleibt hier und macht was draus, bevor es die Falschen tun. | 8. Dezember 2025, 19.30 Uhr | Stadtbibliothek Magdeburg, Breiter Weg 109, Magdeburg | Die Veranstaltung ist ausgebucht.
Broschüre erklärt die Bundestagswahl in Leichter Sprache
Zur Bundestagswahl am 23. Februar 2025 haben die Landeszentrale für politische Bildung Sachsen-Anhalt und die Landeswahlleiterin des Landes Sachsen-Anhalt die Broschüre “Einfach wählen gehen!“ in Leichter Sprache herausgegeben. Die Broschüre ist kostenlos und bei der Landeswahlleiterin, in der Landeszentrale für politische Bildung Sachsen-Anhalt sowie bei den Kreiswahlleitungen erhältlich. Zudem kann die Broschüre auf der Hompage der Landeszentrale unter der Rubrik Wahlen heruntergeladen werden.
Hier geht es zur gemeinsamen PM.
Neuer Beirat des Netzwerkes für Demokratie und Toleranz
Der neue Beirat des Netzwerkes für Demokratie und Toleranz aus Vertreterinnen und Vertretern von Zivilgesellschaft, Wirtschaft, Kultur, Sport, Politik, Kirche und Gewerkschaft hat sich am 4. September im Magdeburger Landtag konstituiert. Ministerpräsident Dr. Reiner Haseloff als einer der Schirmherren eröffnete die Sitzung und überreichte den Mitgliedern die Berufungsurkunden. Die Geschäftsführerin des Netzwerkes, Cornelia Habisch, gab einen kurzen Bericht zur bisherigen Arbeit und warf einen Blick in das kommende Jahr. Dann feiert das Netzwerk für Demokratie und Toleranz in Sachsen-Anhalt sein 20-jähriges Bestehen. Neben dem Austausch über ein mögliches Programm für das Jubiläumsjahr ging es in der Beratung insbesondere um die politische Situation nach den Wahlen in Sachsen und Thüringen, die aktuellen Herausforderungen für die Demokratie sowie die gesellschaftliche Polarisierung und was das Netzwerk hier unternehmen kann.
Leitbild der Landeszentrale ist jetzt Online
„Die Vermittlung der Vorzüge der Demokratie, der Menschenrechte, der Freiheitsrechte des Einzelnen und des friedlichen Miteinanders, des Kompromisses und der Rechtsstaatlichkeit ist eine Kernaufgabe der politischen Bildung.“ So steht es im Leitbild der Landeszentrale für politische Bildung Sachsen-Anhalt und dieser Aufgabe fühlen wir uns verpflichtet. Entwickelt worden ist das Leitbild gemeinsam vom Team der Landeszentrale. Dabei sind auch die Ergebnisse von Klausurtagungen der letzten Jahre mit eingeflossen. Für unsere tägliche Arbeit stellt das Leitbild eine wichtige Grundlage dar. Seine Grundsätze sollen unser Handeln leiten sowie nach innen und außen gelten.
Hier geht's zum kompletten Text.
Zuwendungen der Landeszentrale - ein neuer Erklärfilm zeigt, wie's geht
Die Landeszentrale für politische Bildung Sachsen-Anhalt fördert Ihr Projekt! Unterstützt werden die verschiedensten Formate der politischen Bildungsarbeit, wie Seminare, Workshops, Vorträge, Ausstellungen und vieles mehr. Unser brandneuer kurzer Erklärfilm zeigt, wie's geht. Für Fragen zu Ihrem Projekt stehen wir Ihnen natürlich gern per Mail zur Verfügung: politische.bildung(at)sachsen-anhalt.de Wir freuen uns auf Ihre Ideen! Ihr Team der Landeszentrale.
"Einschreiten für Demokratie": Neue App gegen Stammtischparolen
Mit der kostenlosen App „KonterBUNT“ kann man seit dem 11. Juni hilfreiche Strategien aus Argumentationstrainings gegen Stammtischparolen kennenlernen. Die App enthält einen Strategieguide mit zahlreichen Tipps und Ratschlägen, die sich beim Argumentieren bewährt haben. In einem Mini-Game lassen sich verschiedene Reaktionen auf Parolen direkt ausprobieren. Die Tipps wurden von Prof. Klaus-Peter Hufer entwickelt. Er ist Experte für Argumentationstrainings und beschäftigt sich in seinen Büchern seit Jahren mit dem Problem. „Stammtischparolen grenzen aus und sind oft voller Hass. Vom Spruch zur Tat sind die Übergänge fließend. Deswegen sollte widersprochen werden“, so Hufer.
Die App „KonterBUNT“ steht seit dem 11. Juni in den App-Stores von Google und Apple kostenlos zum Download bereit. Sie lässt sich mit den gängigen mobilen Betriebssystemen „Android“ und „iOS“ nutzen.

