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Neues von der Landeszentrale für politische Bildung

Verwegen in Gardelegen: Greta Taubert liest am 15. Oktober aus ihrem Buch "Guten Morgen, du Schöner"

Im Rahmen der Reihe "Verwegen in Gardelegen" mit Lesungen junger Autorinnen und Autoren aus Ostdeutschland kommt am 15. Oktober die Journalistin Greta Taubert in die Altmark. In Anlehnung an Maxie Wanders Klassiker „Guten Morgen, du Schöne“ (1977) gibt sie in ihrem Buch "Guten Morgen, du Schöner"  den Ostmännern von heute eine Stimme.

Die Lesung im LIW-Saal (Tannenweg 17, 39638 Gardelegen) beginnt um 19.30 Uhr. Moderiert wird der Abend von Valerie Schönian (Autorin "Ostbewusstsein") und Christoph Herms, die beide aus Gardelegen stammen. Der Eintritt ist frei.

„Lasst uns reden: Frauenprotokolle aus der Colonia Dignidad“ – Lesung mit der Autorin Heike Rittel

Die Colonia Dignidad in Chile war ein Ort der Folter, der Repression und des sexuellen Missbrauchs. In „Lasst uns reden“ von Heike Rittel berichten Frauen über den menschenverachtenden Alltag in der Sektensiedlung. Am 8. Oktober ist die Autorin zusammen mit zwei Zeitzeugen in Magdeburg zu Gast und liest um 17 Uhr im Alten Rathaus aus ihrem Buch. Eine Veranstaltung der Landeszentrale für politische Bildung in Zusammenarbeit mit der Gleichstellungsbeauftragten des Bildungsministeriums und dem Amt für Gleichstellungsfragen der Landeshauptstadt Magdeburg. Der Eintritt ist frei!

Aufgrund der coronabedingten Hygienemaßnahmen ist die Anzahl der Teilnehmenden begrenzt und eine Anmeldung zwingend erforderlich. Ihre Anmeldungen richten Sie bitte per E-Mail an: marcella.mertig(at)sachsen-anhalt.de.

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Landestag des Courage-Schulnetzwerkes zum Thema Medien und Demokratie

Es ist das größte Treffen des Courage-Netzwerkes und das erste nach der Corona-Pause: Zum Landestag „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ in Sachsen-Anhalt werden am 22. September rund 700 Teilnehmerinnen und Teilnehmer sowie Mitwirkende in Magdeburg erwartet.

Im Mittelpunkt des Treffens steht das Thema „Demokratie und Medien: Social Media, Fake News und Bots – Wer bildet Deine Meinung?“.  Eröffnet wird der Landestag um 10 Uhr auf dem Domplatz von der Direktorin des MDR-Landesfunkhauses Sachsen-Anhalt, Ines Hoge-Lorenz, dem Ditrektor der Landeszentrale, Maik Reichel, und der Landeskoordinatorin des Courage-Netzwerkes in Sachsen-Anhalt, Cornelia Habisch. Im Anschluss ist ein vielseitiges Programm mit insgesamt 25 thematischen Workshops vorgesehen.

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Übergabe der Publikation „Jüdisches Leben in Anhalt“ als Unterrichtsmaterial für alle Schulen in Anhalt

Unter dem Titel „Jüdisches Leben in Anhalt“ hat eine Gruppe von Autorinnen und Autoren Aspekte der Geschichte jüdischen Lebens durch die Jahrhunderte in Text und Bild zusammengetragen. Das Buch ist unter Federführung von Pfarrer i.R. Dietrich Bungeroth (Dessau‐Roßlau) bereits in zweiter Auflage von der Evangelischen Landeskirche Anhalts in Kooperation mit der Landeszentrale für politische Bildung Sachsen-Anhalt herausgegeben worden. Die beiden Partner stellen dieses Buch allen weiterführenden Schulen in Anhalt kostenfrei als Klassensatz (je 20 Exemplare) für die Verwendung im Unterricht zur Verfügung. Bei einem Pressegespräch am 23. September in der Aula das Gymnasiums Philanthropinum Dessau soll die Publikation vorgestellt und offiziell als Unterrichtsmaterial für alle weiterführenden Schulen in Anhalt übergeben werden.

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„Bruchlinien der Demokratie“: Neue Veranstaltungsreihe zu aktuellen Herausforderungen der Gesellschaft

Eine Lese- und Gesprächsreihe der Landeszentrale für politische Bildung mit der Stadtbibliothek Magdeburg wendet sich den „Bruchlinien der Demokratie“ zu und will polarisierende Themen aufgreifen. Zum Auftakt kommt der Bestsellerautor und Journalist Robin Alexander am 9. September in die Landeshauptstadt. Als weitere Referenten und Gesprächspartner der elfteiligen Reihe werden u.a. die Rechtsextremismus-Experten Matthias Quent und Andreas Speit, der Schriftsteller Christoph Hein und die Autorin Ines Geipel sowie der Historiker Sönke Neitzel erwartet.

Die weiteren Themen und Termine entnehmen Sie bitte dem Gesamtprogramm. Der Eintritt ist jeweils frei. Wir bitten um vorherige Anmeldung unter Tel.: 0391/540 48 84 oder per E-Mail: webteam(at)stadtbibliothek.magdeburg.de.

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Film "Stimmen aus Hanau" über das rassistische Attentat vom 19. Februar 2020

Der rechtsextreme Terroranschlag am 19. Februar 2020 im hessischen Hanau hat neun Menschen aus dem Leben gerissen und im Nachgang viele Menschen aufgewühlt. „Stimmen aus Hanau“ ist ein Videoprojekt überschrieben, das innerhalb eines Freiwilligen Sozialen Jahres im politischen Leben in der Landeszentrale für politische Bildung Sachsen-Annhalt entstanden ist. Die FSJlerin Karla Thomas interviewt in dem Film Menschen, die das Ereignis und seine Folgen aus ganz unterschiedlichen Perspektiven sehen und schlägt den Bogen nach Sachsen-Anhalt und zum Anschlag von Halle wenige Monate zuvor. Der Film eignet sich hervorragend, um in Schulen, Jugendeinrichtungen und Vereinen über rechtsextremen und rassistischen Terror und seine Folgen für die ganze Gesellschaft zu sprechen.

30 Jahre Sachsen-Anhalt: Sammelband bietet prominente Erinnerungen an die bewegten Anfangsjahre

Anlässlich der Wiedergründung des Landes Sachsen-Anhalt vor 30 Jahren haben der Historiker Mathias Tullner und der Direktor der Landeszentrale für politische Bildung, Maik Reichel, einen Sammelband über das „besondere Land an der Mittelelbe“ vorgelegt. Am 20. Juli wird das Buch mit den Erinnerungen von 20 prominenten Vertreterinnen und Vertretern aus Politik, Gesellschaft, Kultur und Kirche in der Magdeburger Lukasklause präsentiert.

Ab dem 20. Juli ist das Buch über die Literaturstelle der Landeszentrale in der Leiterstraße 2, 39104 Magdeburg, erhältlich oder online bestellbar unter: https://lpb.sachsen-anhalt.de/service/literaturangebot/

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Landeszentrale feierte Jubiläum: 30 Jahre im Einsatz für die Demokratie

Mit einem Festakt hat die Landeszentrale für politische Bildung Sachsen-Anhalt (LpB) am 1. Juli ihr 30-jähriges Bestehen gefeiert. Dazu waren zahlreiche Vertreterinnen und Vertreterinnen aus Politik und Gesellschaft sowie von Kooperationspartnern und Kollegen in den Magdeburger Dom gekommen, um ihre Glückwünsche zu überbringen und ihre Wertschätzung auszudrücken. Nach der Begrüßung durch LpB-Direktor Maik Reichel hob Landtagspräsidentin Gabriele Brakebusch die Bedeutung der Landeszentrale als „gute und wichtige Stütze der Demokratie, unserer Gesellschaft und unseres Selbstverständnisses von gemeinschaftlichem Leben“ hervor. Sachsen-Anhalt sei hier gut aufgestellt.

In Vertretung von Ministerpräsident Dr. Reiner Haseloff würdigte Bildungsminister MarcoTullner für die Landesregierung die Arbeit der Landeszentrale gerade im Blick auf die Erinnerungskultur, Demokratiebildung und aktuelle Herausforderungen in einer polarisierten Gesellschaft. Ihr Einsatz sei heute notweniger denn je. „Wenn es sie nicht schon ohnehin geben würde, müsste man die Landeszentrale erfinden“, so Tullner.

Den Festvortrag unter dem Thema „Politische Bildung in ‚Echtzeit‘ – Wie umgehen mit gesellschaftlicher Transformation?“ hielt dann der Präsident der Bundeszentrale für politische Bildung (bpb), Thomas Krüger. Aktuell stelle der Transformationsprozess die Landeszentralen vor enorme Herausforderungen. Von zentraler Bedeutung sei es hier, die unterschiedlichen Perspektiven in der Gesellschaft wahrzunehmen und zu diskutieren. „Das hat nichts mit Agitation und Propaganda zu tun“, sagte Krüger mit Blick auf manche Vorwürfe an die Adresse der Zentralen für politische Bildung. Dabei machte er auch kein Hehl daraus, dass die politische Bildung an bestimmten Stellen nicht neutral sein kann. Sie sei vielmehr normativ und grundrechtsorientiert. „Wir stehen für etwas, für eine offene Gesellschaft“, betonte der bpb-Präsident. Gleichzeitig müsse die politische Bildung diskursiv sein, Räume öffnen und nicht dogmatische Positionen bestätigen. Nach seiner Ansicht seien dazu neue Ansätze, die Verbindung etwa mit sozialer Arbeit und kultureller Bildung sowie eine stärkere Zielgruppenorientierung notwendig.

Künftig werde zudem die aufsuchende politische Bildung wichtiger - weg von einer reinen Angebotsorientierung, stärker hin zu den Menschen und in die Fläche. „Wir müssen mit unseren Angeboten auch dahingehen, wo wir bislang noch nicht wahrgenommen werden“, so Krüger. Denn Demokratie gehe nicht ohne Demokraten. Die Demokratie sei auch kein Erbgut, sondern müsse jeden Tag neu erarbeitet und erstritten werden. „Wenn wir das beachten und uns darum kümmern, steht der politischen Bildung eine große Zukunft bevor.“

Wege der Erinnerungskultur - Studienfahrt vom 23. bis 29. Oktober 2021 nach Riga

Nach beinahe 300 Jahren fand die reiche jüdische Kultur Rigas in den 1940er Jahren ein abruptes Ende. Zunächst der stalinistische Terror und anschließend die Shoah tilgten jüdisches Leben und jüdische Kultur aus der Stadt. Diesen Ereignissen nachzugehen, erhaltene Spuren zu erkunden und Wege der Erinnerungskultur kennenzulernen, ist das Ziel der Studienfahrt, die die Landeszentrale für politische Bildung Sachsen-Anhalt gemeinsam mit dem Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge vom 23. bis 29. Oktober 2021 veranstaltet. Anmeldeschluss für diese Fahrt, zu der wir Interessierte sehr herzlich einladen, ist der 1. Juli 2021.

Die Ausscheibung zu der Studienfahrt finden Sie hier.

„Europa aufs Ohr“ – Monatlicher Politikpodcast des EDIC Magdeburg macht Europapolitik nun hörbar

Mit dem neuen Podcast-Angebot „Europa aufs Ohr“ will das Europe Direct Informationszentrum (EDIC) Magdeburg monatlich über aktuelle Entwicklungen der europäischen Politik informieren. Renommierte Expertinnen und Experten stehen dabei Rede und Antwort. Die aktuelle Folge zum EU-Rechtsstaatsmechanismus ist ab dem 25. Februar verfügbar. Der Podcast ist sowohl auf der Website und über den YouTube-Kanal des EDIC Magdeburg als auch auf Apple Podcast, Deezer, Spotify und Google-Podcasts abrufbar.

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Landeszentrale zieht Bilanz für 2020 – Neuen digitalen Schwerpunkt gesetzt

2020 war das Jahr der Corona-Krise und des Lockdowns. Viele Angebote mussten deshalb ins Internet verlagert werden. Auch die Landeszentrale für politische Bildung hat reagiert und einen digitalen Schwerpunkt gesetzt. Dazu gab es unter dem Motto „Du bist Politik digital“ seit dem Frühjahr einen ganzen Strauß an Livestream-Veranstaltungen und Podcasts. Angefangen mit einem Gespräch über die Einschränkung der Freiheitsrechte in Corona-Zeiten ging es dabei um Verschwörungstheorien, Euro-Bonds, das EU-Krisenmanagement in der Finanzkrise oder „Rechte Egoshooter“. Selbst das Lesekonzert zum Gedenken an die Reichspogromnacht im November oder die Präsentation des Sachsen-Anhalt-Monitors am 10. Dezember sind zuletzt live im Internet übertragen worden. Darüber hinaus hat die Landeszentrale ihre Präsenz in den sozialen Netzwerken deutlich erweitert. „Auch in Zukunft werden wir hier verstärkt auf die Vermittlung politischer Bildungsinhalte setzen, um mehr junge Menschen anzusprechen“, erklärte der Direktor der Landeszentrale, Maik Reichel.

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Sachsen-Anhalt-Monitor 2020 "30 Jahre Bundesland Sachsen-Anhalt - 30 Jahre Deutsche Einheit" jetzt online

Seit 2007 liefert der vom Zentrum für Sozialforschung im Auftrag der Landeszentrale für politische Bildung  erstellte Sachsen-Anhalt-Monitor wichtige Aufschlüsse darüber, wie die Sachsen-Anhalter sich und ihr Land, die politischen Institutionen sowie die Demokratie sehen. Im Mittelpunkt der aktuellen Untersuchung, die am 10. Dezember 2020 in Magdeburg vorgestellt worden ist, stehen der Blick auf 30 Jahre Wiedergründung des Landes Sachsen Anhalt und 30 Jahre Deutsche Einheit. Für die Analyse haben die Wissenschaftler über einen Zeitraum von vier Wochen (27.8. bis 24.9.2020) insgesamt 1.142 Sachsen-Anhalterinnen und Sachsen-Anhalter befragt.

Die 170 Seiten umfassende Publikation kann hier als pdf heruntergeladen werden. Den zugehörigen Tabellenband finden Sie unter diesem Link.

Eine "open data version" des Sachsen-Anhalt-Monitors 2020 kann per E-Mail beim Zentrum für Sozialforschung Halle e.V. (ZSH) angefordert werden. Senden Sie dazu eine E-Mail mit dem Betreff: SAM 2020 - open data und den nachfolgenden Angaben zu Ihrer Person: Name, Vorname und Adresse an folgende E-Mail-Adresse: tobias.jaeck(at)zsh.uni-halle.de

Die Zustellung erfolgt ausschließlich per E-Mail. Anforderungen ohne Angabe zur Person werden nicht berücksichtigt.

Hinweis: Es gelten die datenschutzrechtlichen Bestimmungen zum Schutz personenbezogener Daten.

Wie Wisschenschaft Wissen schafft & zwar für alle

Die Corona-Pandemie verdeutlicht in krasser Weise, wie schwer es ist, wissenschaftliche Erkenntnisse so zu kommunizieren, dass sie von allen nachvollzogen werden können. Doch nicht nur dass: auch die Wege, die zur jeweiligen Erkenntnis führten und die unterschiedlichen Interpretationsweisen bereiten dem/der ein oder anderen oft Kopfschmerzen. Romy und Thomas reden in ihrer neuen Podcast-Folge mit dem Wissenschaftler & Wissenschaftskommunikator Dr. André Lampe über wissenschaftliche Erkenntnisprozesse und die Art und Weise, wie diese für alle gesellschaftlichen Gruppen zu einem Erkenntnisgewinn führen können.

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Warum diskriminierungsfreie Sprache wichtig ist und warum der Begriff Political Correctness hinkt

Wir reden mit dem Journalisten und ehemaligen Antidiskriminierungs-Berater des Landesnetzwerks Migrantenorganisationen Sachsen-Anhalt e.V. Keywan Tonekaboni über Politische Korrektheit und die Gründe, warum dieser Begriff nicht ganz das trifft, was eigentlich wichtig ist: eine diskriminierungsfreie Kommunikation in allen Bereichen unseres Lebens überall und immer.

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Du bist Politik digital jetzt auf YouTube

Am 24. April begannen wir mit der Veranstaltung "Beschränkung von Freiheits- und Bürgerrechten - Corona-Pandemie und Grundrechte" unsere Reihe DU BIST POLITIK digital ganz offiziell. Seitdem wurden weitere Online-Streams und Podcasts zu ganz unterschiedlichen Themen veröffentlicht. Unsere Video-Streams gibt es nun auch auf unserem YouTube-Kanal 'on demand' zu sehen.

Hier geht's zu den Filmen der Reihe DU BIST POLITIK digital und

hier direkt zum YouTube-Channel der Landeszentrale.

Neuer CampusPublik-Artikel online:

Der Sommer 2019 wurde vom Thema des Klima- und Umweltschutzes dominiert und auch perspektivisch scheint dieser Trend zunächst nicht abzureißen. Greta Thunberg und der von ihr inspirierten Fridays-for-Future Bewegung ist es gelungen, seit 2018 nachhaltig Druck auf die Politik aufzubauen und so ihre Themen sowohl auf nationaler Ebene als auch auf der internationalen Bühne auf die Agenda setzen zu können und dort auch selbstbewusst zu vertreten. Zuletzt wurde dies beim Wirtschaftsforum in Davos im Januar 2020 deutlich. Doch wie schaffen es Themen auf die Agenda von Regierungen? Und welche Aussicht auf einen rapiden Politikwechsel bestehen? - fragt Simon Raulf in seiner Arbeit "Das Potential eines Rapiden Politikwechsels in Anbetracht der Debatte um den Klimawandel im Sommer 2019"

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Neuer CampusPublik-Artikel jetzt online:

Im Zuge der Corona-Krise äußerte sich auch der Deutsche Ethikrat, der u.a. als Beratungsgremium der Bundesregierung in ethischen Fragen fungiert. Vor allem seine Statements zu möglichen Lockerungen der Alltags-Beschränkungen stießen allseits auf großes Interesse. Doch was ist dieser Ethikrat eigentlich und wie ist er zusammengesetzt.

Chrisopher Isensee stellt in seiner Arbeit "Expertokratie und Moral: Demokratische Legitimität ethischer Politikberatung" fest, dass sogenannte Laien fehlen und plädiert deshalb für eine Öffnung bzw. eine Stärkung des partizipatorischen Charakters im Deutschen Ethikrat.

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Neuer CampusPublik-Artikel: jetzt lesen!

Ungarn unter Viktor Orbán – demokratischer Rechtsstaat oder Autokratie?
Von Steven Kocadag
Nach dem Fall der Sowjetunion sollten die ehemals diktatorisch regierten Teilrepubliken in liberale Demokratien transformiert werden. Im Kontext der Westintegration galt vor allem Ungarn lange Zeit als Paradebeispiel.

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Unser Buch des Monats Oktober: Sind wir uns wirklich einig? Geschichten einer deutsch-deutschen Beziehung

Am 3. Oktober wird wieder der Tag der Deutschen Einheit gefeiert. Doch wie sind Ost und West seit nunmehr 31 Jahren zusammengewachsen? In unserem aktuellen Buch des Monats wird dieser Frage nachgegangen. „Eigentlich scheint die deutsche Einheit eine Erfolgsgeschichte zu sein. Doch wie weit sind die beiden Teile Deutschlands drei Jahrzehnte nach der Wiedervereinigung wirklich zusammengewachsen? Warum wird immer noch auf OST oder WEST abgestellt, als handle es sich um schwerwiegende Vorerkrankungen, auf die Rücksicht zu nehmen ist? Das (ost-)deutsch-(west-)deutsche Autorinnenduo Ilka Wild und Carolin Wilms spürt den alltäglichen Herausforderungen der Wiedervereinigung in ebenso unterhaltsamen wie informativen Texten nach.“ Das Buch ist in der Literaturstelle der Landeszentrale erhältlich und bestellbar unter der Nr. 020 auf: https://lpb.sachsen-anhalt.de/service/literaturangebot/

Lesung und Gespräch mit Olaf Sundermeyer über seine Gauland-Biografie

Es gibt viele Gründe, über Bruchlinien der Demokratie nachzudenken und zu sprechen: Vertrauensverluste in die Institutionen und das politische Personal der Demokratie, soziale Schieflagen, eine im Zuge der Digitalisierung mehr und mehr polarisierende Kommunikation, ein erstarkter völkischer Nationalismus in der Mitte der Gesellschaft, das Anwachsen extremistischer Milieus und eine Renaissance des rechten Terrors, entgrenzter Protest von bürgerlich bis rechts außen gegen die derzeitige Corona-Politik. Am 4. Oktober um 19.30 Uhr reden wir mit dem Journalisten Olaf Sundermeyer in der Magdeburger Stadtbibliothek (Breiter Weg 109, 39104 Magdeburg) über sein Buch "Gauland - Die Rache des alten Mannes". Darin erzählt der Autor den politischen Weg von Alexander Gauland - vom konservativen Gentleman zum rechten Scharfmacher. Was treibt ihn um? Was ist dieser Mann für eine Persönlichkeit? Und was sucht dieser bekennende Konservative und Englandliebhaber am rechten Rand?

Wir bitten um vorherige Anmeldung per E-Mail unter: webteam@stadtbibliothek.magdeburg.de oder telefonisch unter: 0391/5404884. Der Eintritt ist frei.

Buchprojekt vorgestellt: „Jüdische Geschichte in der Region entdecken“

Die Landeszentrale für politische Bildung Sachsen-Anhalt und die Evangelische Landeskirche Anhalts wollen Schülerinnen und Schülern stärker für die jüdische Geschichte in ihrer Region sensibilisieren. In Zusammenarbeit der beiden Institutionen wurde das 2020 erschienene Buch „Jüdisches Leben in Anhalt“ neu aufgelegt und in Klassensätzen an alle weiterführenden Schulen in Anhalt verschickt. Auch Grundschulen erhalten Exemplare zur Ansicht. Am 23. September ist das Projekt im Gymnasium Philanthropinum Dessau der Öffentlichkeit präsentiert worden. Maik Reichel, Direktor der Landeszentrale für politische Bildung, betonte bei der Vorstellung, das Buch solle Schülerinnen und Schülern helfen, die jüdischen Orte in ihrer Region zu entdecken und sich mit ihrer Geschichte und dem jüdischen Leben zu beschäftigen.

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Rekordbeteiligung bei der Juniorwahl 2021: 138 Schulen aus Sachsen-Anhalt sind dabei

Sie macht die Demokratie spielerisch erlebbar und ist aus den Schulen im Vorfeld von Wahlen nicht mehr wegzudenken: die Juniorwahl. Bei der aktuellen Ausgabe anlässlich der Bundestagswahl beteiligen sich in Sachsen-Anhalt 138 Schulen mit rund 26.000 Schülerinnen und Schülern. Das ist ein neuer Rekord. „Wir freuen uns, dass dieses wichtige Demokratie-Projekt auf eine so große Resonanz stößt“, betonte der Direktor der Landeszentrale für politische Bildung (LpB), Maik Reichel.  „Die Nachfrage zeigt einmal mehr, wie notwendig politische Bildung in den Schulen ist und was ihr für einen Stellenwert zukommt.“

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Unser Buch des Monats September: Die Kirchen in der DDR

Im September 1952 begann auf Anordnung von Erich Mielke die umfangreiche Beobachtung der Kirchen und CDU in der DDR durch das damalige „Ministerium für Staatssicherheit“ (MfS/Stasi). Dies bildete den Auftakt einer Reihe weiterer kirchenfeindlicher Maßnahmen des SED-Regimes im Rahmen des „sozialistischen Aufbaus“. „[…] [N]ach dem Untergang des „Dritten Reichs“ hatten es die Kirchen in der DDR erneut mit einem Regime zu tun, das sie an den Rand drängt. Andreas Stegmann beschreibt anschaulich, wie die Kirchen die ersten Jahre der Konfrontation überstanden, sich seit dem Mauerbau als „Kirche im Sozialismus“ mit dem Staat arrangierten und im letzten Jahrzehnt mit der Devise „Schwerter zu Pflugscharen“ zu einem Teil der DDR-Friedens- und Umweltbewegung und zum Schutzraum der Opposition wurden.“ Das Buch ist in der Literaturstelle der Landeszentrale erhältlich und bestellbar unter der Nr. 141 auf: https://lpb.sachsen-anhalt.de/service/literaturangebot/

Unser Buch des Monats August: Coronakratie. Demokratisches Regieren in Ausnahmezeiten

Die Coronavirus-Pandemie hat Deutschland seit über einem Jahr fest im Griff. Wie kann eine Auseinandersetzung in einer freien und demokratischen Gesellschaft aussehen? „Für die Politik in Zeiten von Corona fehlen die historischen Vergleiche. Umso reizvoller sind politik- und sozialwissenschaftliche Nachfragen: Was macht die Pandemie mit unserem politischen System? Wie widerstandsfähig und belastbar zeigt sich das Politikmanagement in Deutschland seit März 2020? Wie anfällig ist unsere moderne Risikogesellschaft? Gibt es überhaupt noch eine politische Normalität oder haben wir es mit einer Inflation von Krisen zu tun? Welche Folgen für die Demokratie kann man erwarten? Ist die "Coronakratie" gar ein politischer Möglichkeitsmacher? Oder bleibt am Ende alles so wie es ist bzw. war?“ Fragen, die im aktuellen Titel aufgegriffen werden.

Das Buch ist in der Literaturstelle der Landeszentrale erhältlich und bestellbar unter: https://lpb.sachsen-anhalt.de/service/literaturangebot/

„Einfach wählen gehen!“ – Wahlbroschüre in Leichter Sprache zeigt, wie es geht

Zur Landtagswahl haben die Landeszentrale für politische Bildung und die Landeswahlleiterin in Zusammenarbeit mit dem Landtag und dem Landesbehindertenbeauftragten eine Wahlbroschüre in Leichter Sprache auf den Weg gebracht. Sie soll als Wahlhilfe für Menschen mit Behinderungen dienen. Das etwa 30-seitige, anschaulich geschriebene und bebilderte Heft vermittelt wesentliche Informationen über die Demokratie, den Landtag, die Parteien, die Bedeutung und den Ablauf der Wahlen bis hin zur Regierungsbildung in leicht verständlicher Form. Dazu gibt es Hinweise zum Ablauf im Wahllokal.

Hier geht es zur vollständigen PM und zur Broschüre in Leichter Sprache.

„Landtagswahl. Hingehen – was bewegen“: Faltblatt, Wahlhelfer-Film und Kampagne „Du zählst“

Die Landtagswahlen am 6. Juni werfen ihre Schatten voraus. Derzeit laufen bereits die Vorbereitungen für den Wahltag. Mit einem Informationsfilm und der Kampagne „Du zählst“ unterstützt die Landeszentrale die Suche nach ehrenamtlichen Wahlhelferinnen und Wahlhelfern. Zudem informiert ein gemeinsam mit der Landeswahlleiterin herausgegebenes Faltblatt über die anstehenden Wahlen. Es bietet kurz und knapp alles Wissenswerte rund um das Thema Landtagswahlen am 6. Juni: Wer darf wählen, wer wird gewählt, wie wird gewählt und wo können sich die Wahlberechtigten über die Kandidatinnen und Kandidaten informieren? Ferner enthält der zehnseitige Flyer einen persönlichen „Wahl-Fahrplan“ sowie die wichtigsten Informationen zum Thema Briefwahl.

Hier geht es zur vollständigen PM und zum Faltblatt.

Podiusmdiskussion: "Umbruch oder Abbruch - Was hat die friedliche Revolution gebracht?"

Zum Abschluss ihres mehrjährigen DDR-Geschichtsprojekts hatte die Landeszentrale für politische Bildung Sachsen-Anhalt am 24. September nach Magdeburg eingeladen. Im Rahmen der Tagung "Aufbruch, Umbruch, Abbruch - Zwischen Partizipation und Verdrossenheit. Ostdeutschland drei Jahrzehnte nach dem Mauerfall“ diskutierten der Philosoph und Publizist Prof. Dr. Richard Schröder, die Journalistin und Autorin Valerie Schönian sowie die Beauftragte des Landes Sachsen-Anhalt zur Aufarbeitung der SED-Diktatur, Birgit Neumann-Becker, über die Frage, welche Auswirkungen die friedliche Revolution bis heute hat und was für oder gegen ein ostdeutsches Wir spricht. Im YouTube-Video können Sie die Diskussion noch einmal verfolgen.

Ein Gespräch mit dem Politikberater Martin Fuchs über Krisenkommunikation

Richtig zu kommunizieren ist schwer - das wissen wir alle aus unserem Alltag.  In der Politik und in der Wissenschaft ist das nicht anders - auch hier stoßen die Protagonisten immer wieder auf Kommunikationshindernisse. Gerade in Corona-Krisenzeiten wird das noch einmal deutlich. Wie kommuniziert Wissenschaft mit Politik und wie gibt die Politik entsprechende Informationen an die Bürgerinnen und Bürger weiter? Der Politikberater Martin Fuchs spricht in unserer jüngsten "DU BIST POLITIK digital"-Podcastfolge über Fallstricke und Lösungen für eine gute Kommunikation, die am Ende jede und jeden weiterbringt.

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Mehr als eine Stadtgeschichte Halles im 20. Jahrhundert

Im Mittelpunkt des von Daniel Watermann und Susanne Feldmann herausgegebenen Buches "Stadtgeschichte auf Fotografien: Halle (Saale) im 20. Jahrhundert" stehen Motive, die wichtige Ereignisse mit Bezug zur regionalen sowie gesamtdeutschen Geschichte in Halle zeigen. Der zeitliche Bogen reicht dabei vom Besuch des deutschen Kaiserpaars 1903 in der Saalestadt bis zum Eierwurf auf Bundeskanzler Helmut Kohl im Jahr 1991. In der Aufzeichnung aus unserer Livestream-Reihe "DU BIST POLITIK digital" geben Susanne Feldmann als Mitherausgeberin sowie zwei der insgesamt 18 Autorinnen und Autoren - Ute Fahrig, Kuratorin am Stadtmuseum Halle, und Antje Seeger, Leiterin des Bildarchivs am Institut für Kunstgeschichte der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg - einen Einblick in das im Mitteldeutschen Verlag erschienene Buch. 

Von der politischen Architektur bis zum Treuhand-Drama: Neue Publikationen im Sortiment der Literaturstelle

In der Literaturstelle der Landeszentrale für politische Bildung sind neue, spannende Publikationen verfügbar. Neben der politischen Architektur deutscher Parlamente geht es dabei um „Rechte Egoshooter“, die Bildungsarbeit gegen Antisemitismus , die "Geschichte der deutschen Wiedervereinigung" oder "Die Treuhand - Ein deutsches Drama".

Nach der zuletzt erfolgten Aktualisierung sind die Publikationsdatenbank und das Bestellsystem jetzt auch wieder erreichbar. Alle Titel, die Sie bei uns in der Literaturstelle vorfinden, können nun in gewohnter Form online über den Warenkorb bestellt werden unter: https://lpb.sachsen-anhalt.de/service/literaturangebot-mit-shop/ oder direkt in der Leiterstraße 2 in Magdeburg abgeholt werden.

Die Literaturausgabe der Landeszentrale hat geöffnet:
Montag, Mittwoch, Freitag: 10.00 - 12.00 Uhr
Dienstag: 13.00 - 16.00 Uhr
Donnerstag: 13.00 - 17.00 Uhr

Ein Gespräch mit Katharina Nocun über Verschwörungstheorien und ihr neues Buch „Fake Facts"

Corona lässt Verschwörungstheorien eine Konjunktur erleben - überall trifft man auf sie, in den sozialen Netzwerken genauso wie im Bekannten- und Verwandtenkreis. Doch was sind Verschwörungstheorien eigentlich, woran erkennt man sie als solche und wie tritt man ihnen entgegen? Und wer sind die Protagonisten, die bei ihrer Verbreitung helfen? Alles Idioten oder doch Menschen, die man ernst nehmen sollte? Darüber haben wir mit der Autorin und Bloggerin Katharina Nocun gesprochen. Nebenbei gibt sie einen exklusiven Vorgeschmack auf ihr neuestes Werk, das sie gemeinsam mit Pia Lamberty realisierte - ihre Buchneuerscheinung "FAKE FACTS: Wie Verschwörungstheorien unser Denken bestimmen". Brandaktuell wird dieses voraussichtlich Mitte Mai erscheinen. Wir konnten es vorher lesen und empfehlen es hiermit wärmstens.

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Vorgestellt: Der Friedenskreis Halle - ein Teil der sachsen-anhaltischen Zivilgesellschaft

Als wichtiger Akteur des zivilgesellschaftlichen Engagements in Sachsen-Anhalt hat der Friedenskreis Halle e.V. eine lange Geschichte, die um das Jahr 1989 beginnt. Romy und Thomas unterhalten sich mit Christof Starke über Vergangenheit und Gegenwart eines Vereins, der sich nicht allein der Friedensarbeit verschrieben hat.

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Leitbild der Landeszentrale ist jetzt Online

„Die Vermittlung der Vorzüge der Demokratie, der Menschenrechte, der Freiheitsrechte des Einzelnen und des friedlichen Miteinanders, des Kompromisses und der Rechtsstaatlichkeit ist eine Kernaufgabe der politischen Bildung.“ So steht es im Leitbild der Landeszentrale für politische Bildung Sachsen-Anhalt und dieser Aufgabe fühlen wir uns verpflichtet. Entwickelt worden ist das Leitbild gemeinsam vom Team der Landeszentrale. Dabei sind auch die Ergebnisse von Klausurtagungen der letzten Jahre mit eingeflossen. Für unsere tägliche Arbeit stellt das Leitbild eine wichtige Grundlage dar. Seine Grundsätze sollen unser Handeln leiten sowie nach innen und außen gelten.

Hier geht's zum kompletten Text.

Zuwendungen der Landeszentrale - ein neuer Erklärfilm zeigt, wie's geht

Die Landeszentrale für politische Bildung Sachsen-​Anhalt fördert Ihr Projekt! Unterstützt werden die verschiedensten Formate der politischen Bildungsarbeit, wie Seminare, Workshops, Vorträge, Ausstellungen und vieles mehr. Unser brandneuer kurzer Erklärfilm zeigt, wie's geht. Für Fragen zu Ihrem Projekt stehen wir Ihnen natürlich gern per Mail zur Verfügung: politische.bildung(at)sachsen-​anhalt.de Wir freuen uns auf Ihre Ideen! Ihr Team der Landeszentrale.

"Einschreiten für Demokratie": Neue App hilft, Stammtischparolen zu kontern

Mit der kostenlosen App „KonterBUNT“ kann man seit dem 11. Juni hilfreiche Strategien aus Argumentationstrainings gegen Stammtischparolen kennenlernen. Die App enthält einen Strategieguide mit zahlreichen Tipps und Ratschlägen, die sich beim Argumentieren bewährt haben. In einem Mini-Game lassen sich verschiedene Reaktionen auf Parolen direkt ausprobieren. Die Tipps wurden von Prof. Klaus-Peter Hufer entwickelt. Er ist Experte für Argumentationstrainings und beschäftigt sich in seinen Büchern seit Jahren mit dem Problem. „Stammtischparolen grenzen aus und sind oft voller Hass. Vom Spruch zur Tat sind die Übergänge fließend. Deswegen sollte widersprochen werden“, so Hufer.

Die App „KonterBUNT“ steht seit dem 11. Juni in den App-Stores von Google und Apple kostenlos zum Download bereit. Sie lässt sich mit den gängigen mobilen Betriebssystemen „Android“ und „iOS“ nutzen.

www.konterbunt.de

Neuer CampusPublik-Artikel: Zur Staatsräson

Der Schock sitzt vielen politischen Eliten noch in den Knochen. Nach der 19. Bundestagswahl brach die FDP als erste Partei in der Geschichte der BRD die Koalitionsgespräche in der Sondierungsphase ab. Eine schwarz-gelb-grüne, sogenannte Jamaika-Koalition kam nicht zustande. Etwas weniger überraschend war das darauffolgende Einlenken der SPD. Nach ihrer krachenden Wahlpleite mit einem Verlust von 5,2 Prozent bekam die ehemals große Volkspartei gerade einmal 20,5 Prozent der Stimmen und erteilte deshalb der Regierungsverantwortung zunächst eine Absage. Doch auf Grund des hohen politischen Drucks nach dem Jamaika-Aus lenkte die SPD ein und begab sich in Sondierungsgespräche mit dem alten Koalitionspartner, der Union. Ein halbes Jahr nach der Bundestagswahl wurde der Koalitionsvertrag der erneuten Großen Koalition (GroKo) unterschrieben. Während dieses halben Jahres wurde die SPD in den Medien immer wieder in den Zusammenhang mit dem Begriff der Staatsräson gebracht. Doch was ist eigentlich damit gemeint?

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