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Neues von der Landeszentrale für politische Bildung

Wichtiges Zeichen zur Erinnerung - Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Landeszentrale putzten Stolpersteine

Auch Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Landeszentrale für politische Bildung waren am 16. Januar zum Stolpersteinputzen in Magdeburg unterwegs. Wie schon in den vergangenen Jahren reinigten sie 20 Gedenksteine in der Umgebung der Leiterstraße, verlasen die Biographien der Opfer und legten zur Erinnerung Blumen nieder. "Es war uns ein wichtiges Anliegen, im Vorfeld der Aktionswoche 'Eine Stadt für alle' und anlässlich des Gedenkens an die Zerstörung der Stadt Magdeburg vor 75 Jahren ein Zeichen zu setzen", so Cornelia Habisch, stellvertretende Direktorin der Landeszentrale. Wer den Blick auf die Zerstörung deutscher Städte am Ende des Zweiten Weltkriegs richte, müsse auch auf den „Totalen Krieg“ der Wehrmacht sehen, sich an die Reichspogromnacht erinnern, an das Verschwinden jüdischer Nachbarn und an die Ermordung Andersdenkender.

Antisemitismus in der DDR - Vortrag und Gespräch mit Wolfgang Benz

Der Historiker und bekannte Antisemitismusforscher Wolfgang Benz stellt am 21. Januar in Magdeburg als Herausgeber den Sammelband Antisemitismus in der DDR vor, der im Metropol Verlag erschienen ist. Antisemitismus war in der DDR offiziell ein Tabu. Doch mit dem Antizionismus wurden zugleich alte Verschwörungstheorien bedient. Die Folgen dieses negativen Israelbildes sind bis heute spürbar. Vor dem Hintergrund einer neu auflebenden Fremdenfeindlichkeit nimmt das Buch von Prof. Wolfgang Benz die Traditionen und Wirkungen judenfeindlicher Ressentiments in der DDR in den Blick.

Vortrag und Gespräch
Datum: 21. Januar 2020
Zeit: 19:30 Uhr
Ort: Stadtbibliothek Magdeburg (Breiter Weg 109, 39104 Magdeburg)
Eintritt frei/keine Anmeldung nötig


Zuwendungen der Landeszentrale - ein neuer Erklärfilm zeigt, wie's geht

Die Landeszentrale für politische Bildung Sachsen-​Anhalt fördert Ihr Projekt! Unterstützt werden die verschiedensten Formate der politischen Bildungsarbeit, wie Seminare, Workshops, Vorträge, Ausstellungen und vieles mehr. Unser brandneuer kurzer Erklärfilm zeigt, wie's geht. Für Fragen zu Ihrem Projekt stehen wir Ihnen natürlich gern per Mail zur Verfügung: politische.bildung(at)sachsen-​anhalt.de Wir freuen uns auf Ihre Ideen! Ihr Team der Landeszentrale.

19 Schulen setzen mit Stolpersteinputzaktion ein Zeichen gegen Antisemitismus

Es ist eine besondere Form des Gedenkens und der Erinnerung an die Opfer der NS-Diktatur. Im Rahmen der Aktionswoche "Eine Stadt für alle" in Magdeburg und im Vorfeld des 75. Jahrestages der Befreiung des Vernichtungslagers Auschwitz werden sich 19 Schulen aus der Landeshauptstadt und dem Umland an der diesjährigen Stolpersteinputzaktion vom 13. bis 17. Januar beteiligen. Angesichts des Anschlages auf die Synagoge von Halle im vergangenen Jahr und der Zunahme antisemitischer Vorfälle sei dieses Engagement gar nicht hoch genug zu schätzen, erklärte die stellvertretende Direktorin der Landeszentrale für politische Bildung, Cornelia Habisch.

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Neuer CampusPublik-Artikel: jetzt lesen!

Mehr Partizipation durch das Internet?  Soziale Medien im Wahlkampf.
Von Florian Seufert
Fast alle Deutschen nutzen das Internet. Der Youtuber Rezo erreichte vor den EU-Wahlen’19 ein Millionenpublikum mit seinem Video „Die Zerstörung der CDU“, was ein weites Medienecho und einen 11-Seitigen Antwortbrief der CDU auslöste. Anschließend wurde öffentlich die Rolle von youtuber*innen im Wahlkampf diskutiert.

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Neuer CampusPublik-Artikel: Zur Staatsräson

Der Schock sitzt vielen politischen Eliten noch in den Knochen. Nach der 19. Bundestagswahl brach die FDP als erste Partei in der Geschichte der BRD die Koalitionsgespräche in der Sondierungsphase ab. Eine schwarz-gelb-grüne, sogenannte Jamaika-Koalition kam nicht zustande. Etwas weniger überraschend war das darauffolgende Einlenken der SPD. Nach ihrer krachenden Wahlpleite mit einem Verlust von 5,2 Prozent bekam die ehemals große Volkspartei gerade einmal 20,5 Prozent der Stimmen und erteilte deshalb der Regierungsverantwortung zunächst eine Absage. Doch auf Grund des hohen politischen Drucks nach dem Jamaika-Aus lenkte die SPD ein und begab sich in Sondierungsgespräche mit dem alten Koalitionspartner, der Union. Ein halbes Jahr nach der Bundestagswahl wurde der Koalitionsvertrag der erneuten Großen Koalition (GroKo) unterschrieben. Während dieses halben Jahres wurde die SPD in den Medien immer wieder in den Zusammenhang mit dem Begriff der Staatsräson gebracht. Doch was ist eigentlich damit gemeint?

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Erfolgreiche Kooperation bei Gedenkstättenfahrten wird fortgesetzt

Gedenkstättenbesuche werden ist der historisch-politischen Bildung immer wichtiger. Seit 2014 fördert die Landeszentrale für politische Bildung Sachsen-Anhalt deshalb Fahrten in die Gedenkstätten des Landes zu 100 Prozent. In diesem Jahr haben rund 4.300 Schülerinnen und Schüler von dem Angebot profitiert, das im nächsten Jahr weiter ausgebaut werden soll.

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„Eine Stadt für alle“ – Schulen aus Magdeburg und dem Umland beteiligen sich mit Aktionstag

Mit einem eigenen Aktionstag beteiligen sich am 18. Januar von 11 bis 16 Uhr Schulen aus Magdeburg und dem Umland an der Veranstaltungsreihe „Eine Stadt für alle“ in der Landeshauptstadt. Anlass ist der 75. Jahrestag der Zerstörung Magdeburgs. Zugleich soll damit ein Zeichen gegen Rassismus, Hass und Ausgrenzung gesetzt werden. Unter dem Motto „Schule zeigt Courage“ präsentieren sich die 19 Schulen des Netzwerkes „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ auf dem Breiten Weg zwischen der Ernst-Reuter-Allee und dem Alten Markt.

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Ausstellungseröffnung „Die Tänzerin von Auschwitz“ am 15. Januar in Magdeburg

Das Leben der niederländischen Auschwitz-Überlebenden Roosje Glaser steht im Mittelpunkt der Ausstellung „Die Tänzerin von Auschwitz“, die am 15. Januar um 19.30 Uhr in der Magdeburger Stadtbibliothek eröffnet wird. Dazu werden auch der Autor des gleichnamigen Buches, Paul Glaser, sowie das Duo Tabea & Tobias Wollner erwartet, die die Eröffnung musikalisch umrahmen. Die Schau erzählt die ungewöhnliche und eindrückliche Lebensgeschichte einer „unbeugsamen Frau“ anhand von Fotos, Filmausschnitten, Texten und persönlichen Gegenständen. Grundlage bildet das gleichnamige Buch „Die Tänzerin von Auschwitz“ von Paul Glaser. 

„Die Tänzerin von Auschwitz“ ist bis zum 14. März im Lesecafé der Stadtbibliothek Magdeburg (Breiter Weg 109) zu den Öffnungszeiten zu sehen, wochentags von 10 Uhr bis 19 Uhr sowie sonnabends von 10 Uhr bis 13 Uhr. Der Eintritt ist frei.

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Landeszentrale zieht Bilanz – Rund 32.000 Besucherinnen und Besucher mit Angeboten erreicht

Die Landeszentrale für politische Bildung Sachsen-Anhalt kann auf eine erfolgreiche Bilanz im Jahr 2019 zurückblicken. Ihre Veranstaltungen zogen rund 32.000 Teilnehmerinnen und Teilnehmer an. Dazu kamen mehrere Tausend Besucher bei Großveranstaltungen wie der Themenstraße Weltoffenes Sachsen-Anhalt auf dem Landesfest in Quedlinburg oder der Aktion „Schule zeigt Courage“ in Magdeburg.

„Der Anschlag auf die Synagoge in Halle im Oktober hat einmal mehr gezeigt, wie wichtig politische Bildung ist“, unterstrich der Direktor der sachsen-anhaltischen Landeszentrale, Maik Reichel, in seiner Bilanz. Gegen Vorurteile und alle Auswüchse von Antisemitismus, Rassismus und Fremdenfeindlichkeit würde nur eine fundierte Demokratiebildung helfen. „Dazu wollten und dazu werden wir unseren Beitrag leisten.“

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Alle Macht den (digitalen) Märkten? Marktlogik und Selbstunternehmertum in der digitalen Wirtschaft

Die Demokratie lebt davon, dass sie alltäglich von möglichst vielen Menschen gelebt wird. Vor ein paar Jahren wurden noch soziale Medien und unzählige Apps als neue Demokratisierungsmaschine gefeiert, heute ist das Bild trüb geworden. Der Einfluss von Facebook in Wahlen und prekäre Arbeitsbedingungen bei Amazon oder Foodora werfen große Fragen auf: Kann Digitalisierung ihre Versprechen einhalten? Wie demokratisch und sozial gerecht ist unsere digitale Wirtschaft?

Denn die fortschreitende Digitalisierung aller Lebensbereiche ruft einen neuen Menschen hervor: der "homo digitalis" muss seine ökonomische Vernunft online anwenden, um als Selbstunternehmer wettbewerbsfähig zu bleiben. Das Internet wurde von einem freien öffentlichen Raum für alle zu einem allumfassenden Markt, wo das Recht des Stärksten gilt. Wer kämpft für mehr Handlungsmöglichkeiten für alle, und welche Alternative haben sie anzubieten: Alle Macht den digitalen Räten? Eine Veranstaltung in Kooperation mit dem KONZEPTWERK NEUE ÖKONOMIE aus Leipzig

 

Inputs und Diskussion
Datum: 19. Februar 2020
Zeit: 18:00 Uhr
Ort: SaltLabs workplaces, Leipziger Str. 70, 06108 Halle (Saale)
Eintritt frei/keine Anmeldung nötig


Neuer CampusPublik-Artikel: jetzt lesen!

Ungarn unter Viktor Orbán – demokratischer Rechtsstaat oder Autokratie?
Von Steven Kocadag
Nach dem Fall der Sowjetunion sollten die ehemals diktatorisch regierten Teilrepubliken in liberale Demokratien transformiert werden. Im Kontext der Westintegration galt vor allem Ungarn lange Zeit als Paradebeispiel.

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"Einschreiten für Demokratie": Neue App hilft, Stammtischparolen zu kontern

Mit der kostenlosen App „KonterBUNT“ kann man seit dem 11. Juni hilfreiche Strategien aus Argumentationstrainings gegen Stammtischparolen kennenlernen. Die App enthält einen Strategieguide mit zahlreichen Tipps und Ratschlägen, die sich beim Argumentieren bewährt haben. In einem Mini-Game lassen sich verschiedene Reaktionen auf Parolen direkt ausprobieren. Die Tipps wurden von Prof. Klaus-Peter Hufer entwickelt. Er ist Experte für Argumentationstrainings und beschäftigt sich in seinen Büchern seit Jahren mit dem Problem. „Stammtischparolen grenzen aus und sind oft voller Hass. Vom Spruch zur Tat sind die Übergänge fließend. Deswegen sollte widersprochen werden“, so Hufer.

Die App „KonterBUNT“ steht seit dem 11. Juni in den App-Stores von Google und Apple kostenlos zum Download bereit. Sie lässt sich mit den gängigen mobilen Betriebssystemen „Android“ und „iOS“ nutzen.

www.konterbunt.de