Menu
menu

Veranstaltungen

Schimpfen gilt als unhöflich, aggressiv und unbeherrscht. Und doch schimpfen wir mehrmals am Tag, das Schimpfen ist Teil unserer Sprache. Als Kommunikations- und Kulturtechnik wird das Schimpfen derzeit meist auf das Beschimpfen reduziert. Beschimpft wird zunehmend im öffentlichen und politischen Raum, in den Sozialen Medien. Kulturpessimisten sehen so die Spaltung der Gesellschaft voranschreiten. Dem setzt sich die Ausstellung entgegen und erweitert den Blick auf das Schimpfen allgemein, die Herkunft unserer Schimpfwörter, die Funktion und Wirkung des Schimpfens. Die Lust an einer lebendigen Sprache wird vermittelt, zugleich aber werden Grenzüberschreitungen markiert.
Startdatum und Uhrzeit:
28.10.2022 - 13:00
Enddatum und Uhrzeit:
31.03.2023 - 18:00
Am 23. Juli 1943 verhaftete man Amery beim Verteilen von Flugblättern, die zum Widerstand gegen die Nationalsozialisten aufriefen. Er überlebte die Torturen in Auschwitz, Buchenwald und Bergen-Belsen. Nach dem 2. Weltkrieg lebte Amery als Kulturjournalist und Schriftsteller in Brüssel. Von existenziellen Lebenskrisen geprägt, beschäftigte er sich in Essays und Romanen immer wieder mit Grenzsituationen des menschlichen Daseins und Denkens. Dabei wandte er sich gegen Unfreiheit und Ungerechtigkeit. Am 17. Oktober 1978 nahm sich Jean Amery in einem Salzburger Hotel das Leben. Er hatte durch Folter und Lager sein Weltvertrauen verloren.
Startdatum und Uhrzeit:
10.12.2022 - 09:30
Enddatum und Uhrzeit:
10.12.2022 - 17:00