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Gedenkstättenfahrten

Achtung! Für das Jahr 2019 sind Anträge im internationalen Förderprogramm Gedenkstätten (IBB und LpB Sachsen-Anhalt) nicht mehr möglich.

Unterstützung von Fahrten in die Gedenkstätten der Stiftung Gedenkstätten Sachsen-Anhalt ab 2019

Die Landeszentrale für politische Bildung fördert im Rahmen der verfügbaren Haushaltsmittel ab 2019 die Fahrtkosten der Schülerinnen und Schüler und der pädagogischen Begleiter der allgemeinbildenden  und der berufsbildenden Schulen als Vollfinanzierung, wenn die Fahrtkosten aufgrund von Fahrten zu den Gedenkstätten der Stiftung Gedenkstätten Sachsen-Anhalt angefallen sind. 

Die Anfahrt kann mit öffentlichen Verkehrsmitteln (Bus und Bahn) erfolgen. Für den Einsatz von zu beauftragenden Busunternehmen sind vorab mindestens 3 Angebote von geeigneten Anbietern einzuholen. Im öffentlichen Fernverkehr gelten nur die Fahrpreise der zweiten Wagenklasse für Bahnfahrkarten und im öffentlichen Nahverkehr die Fahrpreise der niedrigsten Beförderungsklasse. 

Entsprechende Anträge sind spätestens 6 Wochen vor Beginn der Maßnahme unter Verwendung der Vordrucke im Original per Post an die Landeszentrale für politische Bildung zu richten, die dann auch die Verwendungsnachweisprüfung übernimmt.  

Hier geht´s zu den Anträgen

Studienfahrten 2019 zu Gedenkstätten in Polen, Ukraine und Lettland (Kopie 1)

Partnernetzwerk und Gedenkorte

Im Rahmen einer Kooperation unterstützen die Landeszentrale für politische Bildung Sachsen-Anhalt (LpB) und das Internationale Bildungs- und Begegnungswerk (IBB) gGmbH aus Dortmund 2018 Gedenkstättenfahrten Jugendlicher aus allen weiterführenden Schulen Sachsen-Anhalts sowie der offenen Jugendarbeit. Die finanziellen Mittel kommen vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) und dem Land Sachsen-Anhalt (LpB)Seminarorte sind ehemalige deutsche Vernichtungslager in Polen (Auschwitz, Majdanek, Sobibor, Treblinka, Chelmno nad Nerem, Belzec), in Weißrussland (Maly Trostinez), in der Ukraine (Babij Yar/Kiew) sowie in Lettland (Bikernieki-Wald/Riga).

Die Geschichtswerkstatt Merseburg-Saalekreis e.V. unterstützt als Kooperationspartner bei der pädagogischen Vorbereitung, organisatorischen Beratung, verwaltungstechnischen Abwicklung, fachlichen Begleitung der Gruppen und Nachbereitung/Dokumentation.

Der Antrag

hier geht´s zum Download des PDF

auf Förderung muss mindestens 3 Monate vor Reisebeginn bei der Geschichtswerkstatt Merseburg-Saalekreis e.V. Postadresse lautet: Peter Wetzel, Stieglitzweg 9 – 39110 Magdeburg (Posteingang). Parallel wird der Antrag vollständig ausgefüllt als Online-Antrag gestellt gedenkstaettenfahrten18.sachsen-anhalt(at)gmx.de

Mit der Maßnahme selbst darf nicht vor einer schriftlichen Genehmigung begonnen werden. Als förderrechtlicher Beginn gilt bereits die verbindliche Reservierung oder Buchung. Eine Reservierung oder Buchung vor Erteilung der Bewilligung ist nur dann zulässig, wenn Sie bis zur Erteilung der Bewilligung jederzeit kostenfrei stornieren können. Aus diesen Gründen sollten Sie sich vor einer verbindlichen Reservierung oder Buchung unbedingt mit der Geschichtswerkstatt Merseburg bzw. mit der Landeszentrale für politische Bildung Sachsen-Anhalt in Verbindung setzen und einen vorzeitigen Maßnahmebeginn beantragen. Je eher Sie den Antrag stellen, desto besser können sie den Gesamtprozess gestalten.

Bei Busreisen sind dem gestellten Antrag verbindlich 3 vergleichbare Angebote von Busunternehmen beizufügen. Für die Unterkunft ist die Einholung und schriftliche Vorlage eines Angebotes ausreichend. Der gestellte Antrag sowie der bestätigte vorzeitige Maßnahmebeginn bedeuten nicht, dass damit bereits eine Genehmigung/Förderung verbunden ist. Die gestellten Anträge werden durch die Kooperationspartner auf ihre sachliche Richtigkeit geprüft. Nach Abschluss der Prüfung wird der Antragsteller per Mail über das Ergebnis (Förderung/Ablehnung/Nacharbeit) in Kenntnis gesetzt.

Der Antrag ist fristgerecht zu stellen, um ggf. Nacharbeiten, Korrekturen oder Ergänzungen noch vornehmen zu können.

Die Programmgestaltung

Die Erarbeitung und Gestaltung des Programms der Gedenkstättenfahrt obliegt der antragstellenden Schule bzw. Organisation. Im Sinne eines beteiligungsorientierten Konzeptes sollen die Jugendlichen bereits in der Planung aktiv wirksam werden.

Die Reisedauer beträgt 5 Tage bis max. 8 Tage. Bei einer fünftägigen Seminarfahrt ist an 4 Tagen das pädagogische Konzept am Gedenkort/der Gedenkstätte mit jeweils täglich mindestens sechs Zeitstunden umzusetzen. Der erste und letzte Tag einer 5tägigen Reise müssen also jeweils 3 Zeitstunden beinhalten. 80% der gesamten Programmzeit sind in, in und mit der Gedenkstätte zu realisieren. Eine Verknüpfung mit Regionalgeschichte bzw. Landeskunde (Themenbezug) ist in diesem begrenzten Umfang (20%) also möglich (z.B. Jüdisches Leben in Krakòw oder Warschau, Museen zum Warschauer Aufstand bzw. Oskar Schindler oder Kloster Maksymiliana mit Arbeiten des ehemaligen Häftlings Marian Kolodziej. Das ist bereits im Antrag zeitlich und erklärend darzustellen.

Der finanzielle Förderbetrag beträgt aus Mitteln der LpB und des IBB maximal 360,- €/je reisender Person (bis zu 28 Schüler*innen und 2 Betreuer*innen) und Programmtag. Ein Teilnehmerbeitrag von mindestens 30,- €/je reisender Person ist Voraussetzung für die Förderung.

Seitens der Geschichtswerkstatt Merseburg wird für jede Fahrt ein Begleiter ausgewählt, der für die inhaltliche und pädagogische Betreuung zuständig ist. Für diese Kosten kommt nicht der Antragsteller auf. Über einen Honorarvertrag zwischen Geschichtswerkstatt Merseburg und der begleitenden Person werden diese Kosten bereitgestellt. Die Schule berücksichtigt bei der Buchung der Unterkunft lediglich ein Einzelzimmer sowie die Verpflegung für diesen Begleiter. Diese Kosten sind gesondert darzustellen und werden vom Begleiter übernommen.

Die Vergabe der Förderung erfolgt entsprechend dem Posteingang bei der GWM.

Nachfragen zur Programmkonzeption oder der Begleitung richten Sie bitte ebenfalls an:

gedenkstaettenfahrten18.sachsen-anhalt(at)gmx.de

oder 0162 7862971

Ansprechpartnerin der Landeszentrale für politische Bildung Sachsen - Anhalt ist Frau Liane Hilbrecht:

E-Mail: liane.hilbrecht(at)sachsen-anhalt.de

Telefon:0391 5676471

Ergänzende Informationen zu Ihrer Reiseplanung erhalten Sie hier:

Download Antrag (PDF)

Download „Merkblatt zur Förderung von Gedenkstättenfahrten IBB" (PDF)

Download "Allgemeine Richtlinien LpB zur Förderung" (PDF)

Download Bestätigung nicht-schulisches Seminar (docx)

Download „Formular Verwendungsnachweis nach KJP" (docx)

Download „Teilnehmerlisten KJP für Gedenkstättenfahrt" (xlsx)

Download „Logo BMFSFJ als Förderer" (png)

Nachbereitung und Dokumentation

Eine Nachbereitung und Dokumentation der geförderten Gedenkstättenfahrt gehört zum konzeptionellen Rahmen. Die Formate zur Darstellung der Ergebnisse der Reise obliegen den Jugendlichen selbst. Möglich sind Fotoserien und –ausstellungen, Texte und Essays, Zeichnungen und Skizzen, PowerPointPräsentationen oder Vorträge in der Schule, Kurzfilme sowie Chat- oder Webeinträge. Beratende Unterstützung gibt die Geschichtswerkstatt Merseburg auf Anfrage.

Diese Dokumentation ist im Sachbericht der begleitenden Pädagogen kurz darstellen. Gesonderte Termine in der Schule oder außerhalb sind der LpB bzw. der GWM anzukündigen.

Bei allen Ankündigungen, Veröffentlichungen oder Berichten ist auf die Förderung durch die Landeszentrale für politische Bildung Sachsen-Anhalt und die IBB gGmbH Dortmund hinzuweisen.