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Gedenkstättenfahrten

Unterstützung von Fahrten in die Gedenkstätten der Stiftung Gedenkstätten Sachsen-Anhalt

Die Landeszentrale für politische Bildung Sachsen-Anhalt fördert im Rahmen der verfügbaren Haushaltsmittel ab 2019 die Fahrtkosten der Schülerinnen und Schüler und der pädagogischen Begleiter der allgemeinbildenden und der berufsbildenden Schulen als Vollfinanzierung, wenn die Fahrtkosten aufgrund von Fahrten zu den Gedenkstätten der Stiftung Gedenkstätten Sachsen-Anhalt angefallen sind. 

Die Anfahrt kann mit öffentlichen Verkehrsmitteln (Bus und Bahn) erfolgen. Für den Einsatz von zu beauftragenden Busunternehmen sind vorab mindestens drei Angebote von geeigneten Anbietern einzuholen. Im öffentlichen Fernverkehr gelten nur die Fahrpreise der zweiten Wagenklasse für Bahnfahrkarten und im öffentlichen Nahverkehr die Fahrpreise der niedrigsten Beförderungsklasse. 

Entsprechende Anträge sind spätestens sechs Wochen vor Beginn der Maßnahme unter Verwendung der Vordrucke im Original per Post an die Landeszentrale für politische Bildung zu richten, die dann auch die Verwendungsnachweisprüfung übernimmt.  

Hier geht´s zu den Anträgen

Studienfahrten im Jahr 2021 zu Gedenkstätten innerhalb Deutschlands, in Polen, der Ukraine, Belarus und Lettland

Im Rahmen einer Kooperation haben die Landeszentrale für politische Bildung Sachsen-Anhalt, das Internationale Bildungs- und Begegnungswerk gGmbH Dortmund und die Geschichtswerkstatt Merseburg-Saalekreis e.V. von 2018 bis 2020 Gedenkstättenfahrten von Jugendlichen aus allen weiterführenden Schulen Sachsen-Anhalts sowie der offenen Jugendarbeit mit Mitteln vom BMFSFJ und dem Land Sachsen-Anhalt (LpB) gefördert.

In Zukunft wird mit Arbeit und Leben e.V. ein neuer Partner diese Arbeit begleiten. Unterstützt durch die Landeszentrale, wird Arbeit und Leben e.V. ab 2021 die pädagogische Vorbereitung, die organisatorische Beratung und die verwaltungstechnische Abwicklung der Fahrten übernehmen. Gleiches gilt für die fachliche Begleitung der Fahrten, so dass die gesamte Organisation und finanzielle Abwicklung der Fahrten nicht mehr von den Schulen, sondern dem Träger übernommen wird. Für interessierte Schulen wird das Verfahren damit deutlich vereinfacht.

Bis abschließende Regelungen zwischen den Kooperationspartnern getroffen sind, ist die Landeszentrale Ihre Ansprechpartnerin für Anfragen oder Planungen zu Gedenkstättenfahrten ab dem Jahr 2021. Interessenbekundungen senden Sie also weiter gern an uns.

Aufgrund der aktuellen pandemischen Situation werden schulische Fahrten in Gedenkstätten in Ost-Mittel- und Osteuropa frühestens ab dem neuen Schuljahr 2021/22 durchgeführt werden können. Auch für Gedenkstättenfahrten innerhalb Deutschlands haben wir für Sie Angebote entsprechend der Richtlinien der Bundesförderung zusammengestellt. Dabei sind die aktuelle Pandemielage und die jeweiligen Verordnungen des Landes Sachsen-Anhalt bindend zu beachten. Dazu beraten wir Sie gern.

Ansprechpartner in der Landeszentrale:

Anne Meyer, E-Mail: anne.meyer(at)sachsen-anhalt.de, Tel.: (0391) 567-6454

Dominic Borchert, E-Mail: dominic.borchert(at)sachsen-anhalt.de, Tel.: (0391) 567-6453