Neuer Bereich Landeskunde - ausgewählte Webprojekte rund um Sachsen-Anhalt

Im diesem neuen Bereich möchten wir in Zukunft unsere Website um die inhaltliche Darstellung von landesspezifischen Themen, historischen Ereignissen und wissenschaftlichen Erkenntnissen erweitern. Das möchten wir u.a. in Form von Webdossiers und digitalen Storytelling-Projekten realisieren. Dazu arbeiten wir mit unterschiedlichen Partnern zusammen. Ständig sind wir auf der Suche nach solchen Partnern - haben Sie also ein Projekt zur sachsen-anhaltischen Landeskunde realisiert und möchten, dass Sie die Landeszentrale für politische Bildung bei der Verbreitung unterstützt oder haben Sie eine Projektidee, die Sie gern gemeinsam mit der LpB realisieren möchten? Dann melden Sie sich einfach beim zuständigen Referatsleiter Thomas Erling: thomas.erling(at)lpb.mk.sachsen-anhalt.de

Banner hallegestalten.de

Jetzt online: Das multimediale Webspecial hallegestalten.de, konzipiert und realisiert von Studierenden des Masterstudiengangs MultiMedia & Autorschaft der MLU Halle-Wittenberg, gibt in sieben Geschichten einen Einblick in das Leben der Stadt Halle und wer sie gestaltet: Ein 79-jähriger Mediziner erzählt von seiner Begeisterung für Street Art, ein Verein bemüht sich um die Rettung historischer Baudenkmäler und eine Laufinitiative bringt Hallenser und Neu-Hallenser zusammen.

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Seit 2013 machen sich Jugendliche und junge Erwachsene mit GPS-fähigen Smartkameras und Smartphones auf den Weg. Ihr Ziel: Das Mansfelder Land auf den Spuren Martin Luthers zu entdecken. Ihre Bilder, Erlebnisse und Eindrücke werden auf einer App zum Luther-Trip verarbeitet. Alle Routen werden auf eine digitale Karte übertragen und sind auf http://www.luther-trip.de/ abrufbar.

Die Werkleitz Gesellschaft über das Projekt: „Luther-Trip ist eine Chance, Punkte der Reformationsbewegung medial zu erschließen. Die Exkursionen ermöglichen es den Teilnehmenden, geschichtliche Ereignisse aus der eigenen Perspektive zu betrachten und Anknüpfungspunkte in der Gegenwart zu finden.“

Neben zahlreichen Wegen und Einzelpunkten sind bisher zwölf Touren entstanden. Die Fotoausstellung in der Landesvertretung zeigt einige ausgewählte Motive der Exkursionen durch das Mansfelder Land..

Ein Projekt der Werkleitz Gesellschaft und der .lkj) Landesvereinigung Kulturelle Kinder- und Jugendbildung. 2015 wurde Luther-Trip als virtueller Reiseführer von der Initiative „Deutschland Land der Ideen“ ausgezeichnet.

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Ende 1990 ist die DDR Geschichte. Der Wandel kam schnell, zu schnell für viele DDR-Bürger. Einer Schülerin bricht der Lebensinhalt weg, doch sie baut sich eine neue Welt auf. Ein Dorf verliert seine jungen Bewohner, kann aber endlich saniert werden. Und ein DDR-Protestler lernt ungewollt den Protest neu kennen.25 Jahre Mauerfall: Journalisten, Forscher und Zeitzeugen haben viel geschrieben, debattiert und erinnert. Doch was kam nach der Wende? Wie haben sich die Leben der Menschen verändert, die plötzlich nicht mehr im Bezirk Halle oder Bezirk Magdeburg, sondern im Bundesland Sachsen-Anhalt leben?

In "grenzenlos - Wege nach der Wende" möchten  die Studierenden des Masterstudiengangs "MultiMedia & Autorschaft", diese Geschichten aus den 1990er-Jahren in Sachsen-Anhalt erzählen. Wenn auch Sie von Ihren Erlebnissen berichten wollen, besuchen Sie das Projekt bei den BürgerReportern der Mitteldeutschen Zeitung. Oder nähern Sie sich mit dem Neunziger-Jahre-Memory sowie dem Quiz der Dekade auf spielerische Weise.

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Diese Website entstand im Rahmen einer Abschlussleistung des Masterstudiengangs MultiMedia & Autorschaft und wurde am 2. Mai 2016 veröffentlicht. Anlässlich des 20. Jahrestages des Gebirgsschlags in der Grube Teutschenthal am 11. September 2016 soll hier ein Rückblick über die Entwicklung der letzten zwei Jahrzehnte gegeben werden. Für viele Menschen im Raum Halle und dem Saalekreis ist das Ereignis im Kopf geblieben. Beinahe jeder, der die Auswirkungen spürte, kann eine kleine Geschichte zu diesem Morgen erzählen.

Dieses Projekt soll die Erfahrungen der Menschen bündeln und ihre Erlebnisse, Hoffnungen und Ängste zusammenhängend darstellen. Insbesondere sollen Hintergründe geliefert werden, wie es zu dem Gebirgsschlag kommen konnte und was seither getan wird, um einen neuen Gebirgsschlag zu verhindern. Ziel ist es dabei nicht, eine wissenschaftliche Darstellung der Methoden und Verfahren zu liefern, sondern den Menschen der Region die Zusammenhänge verständlich aufzuzeigen und so Antworten auf offene Fragen zu liefern.

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Das freie Radio in Halle, Radio Corax, fragte über Monate in zumeist sehr per­sön­li­chen Gesprä­chen nach der Lebens­si­tua­tion und der Vor­stel­lung von not­wen­di­ger Ver­än­de­rung der Ver­hält­nisse in der DDR. Zeit­zeu­gen und Zeit­zeu­gin­nen berich­ten über das Jahr 1989, erzäh­len, wie sie die Zeit zwi­schen Mau­er­fall und “Wie­der­ver­ei­ni­gung” erlebt haben. Sie erzäh­len von Bür­gern, für die die alten Gesetze nicht mehr und die neuen noch nicht gal­ten, von Frei­räu­men, die auch wie­der ver­lo­ren gegan­gen sind, vom Geist eines refor­mier­ba­ren DDR-Sozialismus, von der Kluft zwi­schen indi­vi­du­el­ler Erfah­rung und kol­lek­ti­ver Erin­ne­rung an die Zeit. Neben heute bekann­ten Per­sön­lich­kei­ten Hal­les fin­den auch Per­so­nen Gehör, die sonst wenig zu Wort kom­men und den­noch eini­ges zu erzäh­len haben. Ergänzt wer­den die hier nun ver­öf­fent­lich­ten Gesprä­che durch Ana­ly­sen und Hintergrundberichte.

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Der 16. Januar 1945 ist für die Stadt Magde­burg ein einschneidendes Datum: Kurz vor Ende des Zweiten Welt­­krieges wurde die Stadt in zwei Wellen von den Alliierten bombardiert.
Das national­­sozialistische Regime hatte Magde­burg zu einem der wich­­tigsten Rüstungs­­standorte ausgebaut. Rund 40 000 Menschen arbeiteten in den Waffen­­produktions­­stätten – teil­weise freiwillig, aber vor allem gegen Kriegs­­ende zunehmend als Fremd­­arbeiter und Kriegs­­gefangene.
Für die Stadt und ihre Bewohner war die Bombardierung dagegen mit über 2000 Toten, einer zu 90 % zerstörten Innen­­stadt und 190 000 obdach­­losen Magde­burgern eine Tragödie von historischem Ausmaß. DieWaehlerischen nehmen den 70. Jahres­­tag des Bombarde­ments zum Anlass für eine multi­­mediale Auf­­bereitung der Gescheh­nisse vor dem Ende des Zweiten Welt­kriegs.

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„Stolpersteine – Filme gegen das Vergessen“ ist eine Filmreihe des Masterstudiengangs „MultiMedia & Autorschaft“ am Department für Medien- und Kommunikationswissenschaften. Inspiriert vom Stolpersteinprojekt des Künstlers Gunther Demnig, das an das Schicksal jüdischer Opfer des Nationalsozialismus erinnert, setzen sich die Studierenden auf vielfältige Weise mit dem Thema auseinander. In dokumentarischen Kurzfilmen werden dabei u.a. die individuellen Lebenswege der Betroffenen nacherzählt, die Rolle der Psychatrie im Rahmen der Vernichtungspolitik des Dritten Reiches untersucht und der gegenwärtige Umgang mit diesem Teil der Geschichte thematisiert.

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Studierende des Masters "MultiMedia & Autorschaft" haben die folgenden Dossier in einer Projektwoche zur Landtagswahl 2016 realisiert. Die journalistische Aufgabe für die Studierenden des ersten Semesters bestand darin, Geschichten in Daten zu recherchieren und diese zu visualisieren. Das Projekt ist Teil der Kampagne "Du bist Politik" der Landeszentrale für politische Bildung Sachsen-Anhalt.

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