Angebot einer Studienreise: Auf den Spuren einer gemeinsamen Geschichte in Polen und der Slowakei - vom 28.07. bis zum 04.08.2019

Karte Route Studienreise
Route der Studienreise

Die Geschichte der Beziehungen zwischen Polen, der Slowakei und Deutschland reichen weit in die Vergangenheit zurück. Von diesen wechselhaften Geschichten über Könige, Kaiser, aufstrebendes Bürgertum, Krieg und Zerstörung bis hin zur letzten Festlegung der Grenzen und schließlich europäischen Einigung soll diese Studienreise einige erzählen. Ein Schwerpunkt der Reise wird der 2. Weltkrieg sein, welcher am 1. September 1939 mit dem deutschen Überfall auf Polen begann.

80 Jahre nach Kriegsbeginn veranstaltet die Landeszentrale für politische Bildung in Kooperation, mit dem Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V., Landesverband Sachsen-Anhalt und der Deutsch-Slowakischen Gesellschaft Sachsen-Anhalt e.V. eine Studienreise nach Polen und in die Slowakei. Dabei sollen historische Orte einer gemeinsamen Geschichte in beiden Ländern besucht werden. Hierbei steht vor allem die Beschäftigung mit der deutschen Terrorherrschaft nach Kriegsausbruch 1939 im Vordergrund. Die Studienreise wird sich aber auch den weniger bekannten Aspekten des Krieges in der Slowakei widmen. Zum Abschluss der Fahrt wird in Bratislava an die kommunistische Herrschaft erinnert.

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CampusPUBLIK geht weiter!

Mit dem Publikationsprojekt CampusPublik erhalten Studierende die Möglichkeit, ihre Studienarbeiten im Rahmen der Bildungsarbeit der Landeszentrale für politische Bildung online zu veröffentlichen. Diese Arbeiten sollten sich mit einem gesellschaftspolitisch relevanten Thema beschäftigen (politikwissenschaftlich, geisteswissenschaftlich, historisch, zeitgeschichtlich u.a.) und von einem Dozenten mit "gut" oder "sehr gut" bewertet worden sein.

Bei Interesse an einer Publikation wenden Sie sich bitte mit dem Hinweis auf CampusPublik an die E-mail: thomas.erling[at]lpb.mb.sachsen-anhalt.de 

*Für die Inhalte der Artikel sind ausschließlich die Autorinnen und Autoren verantwortlich. Etwaige in den Artikeln wiedergegebene Meinungen sind allein als Meinungen der Autorinnen und Autoren anzusehen. Die wissenschaftliche Konsistenz der Arbeiten wird durch die wissenschaftlich fundierte Prüfung und Bewertung durch die jeweiligen Dozentinnen und Dozenten gewährleistet. Für die Erstellung eines Artikels zur Arbeit erhalten die teilnehmenden Studierenden eine Aufwandsentschädigung.

Flyer zu den Kommunalwahlen und zur Wahl des Europäischen Parlamentes am 26. Mai erschienen

Flyer Europawahl Kommunalwahlen

Am 26. Mai wird in Sachsen-Anhalt gewählt: Neben der Neuwahl des Europäischen Parlaments stehen an diesem Superwahlsonntag auch die Kommunalwahlen an. Insgesamt finden hier mehr als 1.000 Wahlen in den Landkreisen, Gemeinden und Verbandsgemeinden sowie Ortschaften statt. Damit sind die Kommunalwahlen ein landesweites Großereignis, bei dem die Wählerinnen und Wähler entscheiden, wer ihre Interessen vor Ort am besten repräsentiert und für sie eintritt.

Zu dem anstehenden Superwahlsonntag haben die Landeszentrale für politische Bildung und die Landeswahlleiterin mit Unterstützung des Innenministeriums einen Flyer herausgegeben. Hier werden unter anderem die Fragen beantwortet, wer wählen darf und wer gewählt wird. So dürfen beispielsweise bei der Kommunalwahl auch Jugendliche ab 16 Jahren ihre Stimme abgeben. Außerdem wird in dem Flyer erklärt, wie die Briefwahl funktioniert.

Flyer zur Europa- und Kommunalwahl

Erfolgreiche Wanderausstellung „Heimat im Krieg 1914/1918“ geht zu Ende

Wanderausstellung "Heimat im Krieg 1914/1918"

Nach fünf Jahren Wanderschaft durch 19 Museen im ganzen Land endet am 30. März die Wanderausstellung „Heimat im Krieg 1914/1918 – Spurensuche in Sachsen-Anhalt“ mit einer Finissage in Havelberg. Der Museumsverband Sachsen-Anhalt e.V. und die Landeszentrale politische Bildung ziehen eine positive Bilanz des Projektes.

Es war ein echtes Mammutprojekt. 100 Jahre nach dem Ersten Weltkrieg sollte die Ausstellung auf Spurensuche durch ganz Sachsen-Anhalt gehen und über die Folgen auch weit hinter den Frontlinien informieren. An 19 Orten von Bitterfeld bis Wernigerode, von Havelberg bis Zeitz konnten seit ihrer Eröffnung im Altmärkischen Museum im Januar 2014 mehr als 35.000 Gäste begrüßt werden. Für viele Museen war dies die besucherstärkste Ausstellung im jeweiligen Jahr. „Damit hat die Ausstellung ein wichtiges Ziel erreicht, die Bevölkerung im ländlichen Raum mit einem historisch wichtigen Thema anzusprechen und sich mit der eigenen Geschichte auseinanderzusetzen“, sagte die Geschäftsführerin des Museumsverbandes, Susanne Kopp-Sievers.

Zum Abschluss wird am Sonnabend, dem 30. März, zur Finissage um 10.00 Uhr in das Prignitz-Museum Havelberg eingeladen. Mit dabei sind auch die Schirmherrin der Ausstellung, Landtagspräsidentin Gabriele Brakebusch, und Innenminister Holger Stahlknecht.

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Landeszentrale präsentiert neue politische Landeskunde auf der Buchmesse in Leipzig

Sachsen-Anhalt. Eine politische Landeskunde

Sachsen-Anhalt ist wohl das am meisten unterschätzte Bundesland. Mit diesem Vorurteil will die neu erschienene politische Landeskunde aufräumen, die am 23. März auf der Leipziger Buchmesse vorgestellt werden soll.

Eigentlich kann Sachsen-Anhalt stolz sein. Es vereint eine reiche Geschichte und hat den schwierigen Umbruch nach der deutschen Einheit mit dem Niedergang ganzer Industriezweige gemeistert. Auch das Image des Landes mit der roten Laterne ist Sachsen-Anhalt inzwischen los. Heute geht es um die Gestaltung des demografischen Wandels, die Entwicklung des ländlichen Raumes  oder die künftigen wirtschaftlichen Perspektiven. Dazu hat das Land zwischen Harz, Elbe und Saale kulturell und historisch eine Menge zu bieten, u.a. fünf UNESCO-Welterbestätten. Zugleich gehört Sachsen-Anhalt bundesweit zu den Vorreitern des Ausbaus der erneuerbaren Energien und ist Geburtsland des YouTube-Gründers Jawed Karim. Die Herausgeber der aktuellen politischen Landeskunde, Maik Reichel und Dr. Roger Stöcker werden den Band auf der Leipziger Buchmesse vorstellen und am 23. März um 12.30 Uhr im Rahmen des Forums Politik und Medienbildung in Halle 2, Stand D 400 über die Besonderheiten eines vielfach unterschätzten Bundeslandes diskutieren.

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Bundespräsident wirbt für bessere Streitkultur und einen respektvollen Umgang miteinander

Bundespräsident mit anderen Gästen vor Kulturtreff Halle-Neustadt
Zum Abschluss des Besuches in Halle-Neustadt enthüllte Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier eine „Säule der Demokratie“, die von Auszubildenden des Ausbildungszentrums Bau in Holleben gestaltet worden war.

Eine bessere Streitkultur und einen respektvollen Umgang miteinander hat Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier bei seinem Besuch im KulturTreff Halle-Neustadt im Rahmen des Projektes „Demokratie ganz nah – 16 Ideen für ein gelebtes Grundgesetz“ der Landeszentralen und der Bundeszentrale für politische Bildung angemahnt. Heute seien der Ton rauer und die politischen Auseinandersetzungen härter geworden. "Aber ein Gespräch miteinander muss stattfinden, denn in einer Demokratie hat nicht nur einer Recht." Bei dem Gespräch mit Teilnehmerinnen und Teilnehmern des von der AWO SPI Soziale Stadt und Land Entwicklungsgesellschaft mbH getragen Demokratie-Projektes hob er auch die Bedeutung der aufsuchenden politischen Bildung hervor. Heute reiche es nicht mehr aus, nur zu Vorträgen einzuladen und Publikationen herauszugeben. Angesichts der aktuellen Herausforderungen und eines veränderten Gesprächsklimas müsse die politische Bildung auch zu den Leuten gehen und vor Ort Projekte anbieten.

Begleitet wurde der Bundespräsident bei seinem Besuch in Halle von Ministerpräsident Dr. Reiner Haseloff und Oberbürgermeister Dr. Bernd Wiegand. Zum Abschluss des Besuches im KulturTreff wurde eine „Säule der Demokratie“ enthüllt, die von Auszubildenden des Ausbildungszentrums Bau in Holleben gestaltet worden war. Die Gespräche in Halle im Ratshof und KulturTreff Halle-Neustadt standen unter dem Motto „Lassen Sie uns reden! Wie gelingt der Dialog zwischen Politik und Bürgern?“.

Der Besuch des Bundespräsidenten in Halle gehörte zum Begleitprogramm des Jubiläums 70 Jahre Grundgesetz. Dazu hatten die 16 Landeszentralen markante Projekte der politischen Bildung vorgeschlagen, mit denen die Aktualität des Grundgesetzes in einer sich verändernden Gesellschaft aufgezeigt werden soll. In Sachsen-Anhalt ist dazu von der Landeszentrale für politische Bildung ein Projekt ausgewählt worden, bei dem am Beispiel des Lebensalltages in Halle-Neustadt Menschen aus unterschiedlichen sozialen Schichten und Kulturen in den politischen Dialog treten. Das Grundgesetz bildet dabei das Wertefundament und den Rahmen für den Prozess.

Bildergalerie - Besuch des Bundespräsidenten in Halle (Saale) 2019

Besuch Bundespräsident Halle 2019
Besuch Bundespräsident Halle 2019
Besuch Bundespräsident Halle 2019
Besuch Bundespräsident Halle 2019
Besuch Bundespräsident Halle 2019
Besuch des Bundespräsidenten 2019
 
 

Gefragte Gedenkstättenfahrten nach Osteuropa – Weitere Schulen können noch Förderung beantragen

Gedenkstättenfahrt des Domgymnasiums Merseburg nach Treblinka

Politische Bildung hautnah: Das bieten Besuche in Gedenkstätten der ehemaligen deutschen Vernichtungslager. Seit 2016 fördert die Landeszentrale solche Fahrten von Schul- und Jugendgruppen nach Polen, Weißrussland, Lettland und in die Ukraine. „Mit diesem Bildungsangebot wollen wir es den Jugendlichen  möglich machen, sich an den authentischen Orten mit den Verbrechen der NS-Zeit auseinanderzusetzen“, so  Maik Reichel, Direktor der Landeszentrale für politische Bildung. Derart intensive Erfahrungen seien vielfach nur dort möglich. „Deshalb ermuntern wir Jugendgruppen, von diesem Angebot Gebrauch zu machen.“ Für das Jahr 2019 liegen bereits 18 Voranmeldungen vor. Interessierte Schulen könnten aber auch weiterhin eine Förderung für Gedenkstättenfahrten beantragen.

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Schulen können weiter mit Vollfinanzierung bei Gedenkstättenfahrten im Land Sachsen-Anhalt rechnen

Gedenkstättenbesuch

Die erfolgreiche Kooperation zwischen der Landeszentrale für politische Bildung und der Stiftung Gedenkstätten des Landes Sachsen-Anhalt bei Gedenkstättenfahrten geht weiter. So werden die Fahrtkosten für Schulklassen bei Gedenkstättenbesuchen im Land ab 2019 dauerhaft zu 100 Prozent finanziert. „Gedenkstättenfahrten sind ein wichtiger Teil der Erinnerungskultur und ein Beitrag gegen die zunehmende Geschichtsvergessenheit“, sagte Maik Reichel, Direktor der Landeszentrale, anlässlich des bevorstehenden Holocaust-Gedenktages am 27. Januar. „Der Besuch solcher Orte der Erinnerung bietet jungen Menschen nicht nur die Chance, etwas über die deutsche Geschichte zu lernen, sondern auch etwas über die Wirkung und unsere Verantwortung bis heute zu erfahren.“ In den Gedenkstätten könnten sich die Schüler an authentischen  Schauplätzen über die Verbrechen der Nazizeit und das Unrecht zu DDR-Zeiten informieren, so Kai Langer, Direktor der Stiftung Gedenkstätten Sachsen-Anhalt.

Hier finden Sie die vollständige PM.