Geschichte und Grundsätze

Siegel der Reichszentrale für Heimatdienst. (© Public Domain)
Siegel der Reichszentrale für Heimatdienst: Die Bundeszentrale und die Landeszentralen für politische Bildung können auf eine Tradition zurückblicken, die länger ist als oftmals bekannt. Die Bundeszentrale für Heimatdienst, später Bundeszentrale für politische Bildung, knüpfte mit ihrem Namen an die Reichszentrale für Heimatdienst (RfH) aus Weimarer Tagen an. (Quelle: PD)

Die Landeszentralen für politische Bildung wie auch die Bundeszentrale für politische Bildung sind ein Spezifikum Deutschlands. Aus der Erfahrung des Nationalsozialismus und der vorangegangenen Weimarer Republik heraus waren die Zentralen der politischen Bildung ein Weg, eine weltanschaulich und parteipolitisch unabhängige, nur dem Grundgesetz und den jeweiligen Landesverfassungen verpflichtete Jugend- und Erwachsenenbildung anzubieten, die alle wesentlichen Themenfelder der modernen Demokratie behandelt und in historische Entwicklungslinien einbindet.

Dabei geht es auch um die Aufarbeitung der Geschichte des Nationalsozialismus und der DDR. Der gesamten Gesellschaft verpflichtet, sind sie eine gute Antwort auf unsere schwierige Geschichte des letzten Jahrhunderts. Zusammenhänge im politischen Geschehen aufzuzeigen und zur gesellschaftlichen Partizipation und politischen Beteiligung zu animieren, sind zentrale Anliegen der Landeszentrale für politische Bildung.

Zwei Dokumente sind für die Arbeit der Landeszentralen als besonders wichtig anzusehen: 

 der "Beutelsbacher Konsens" und

 das "Münchner Manifest"