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Netzwerk für Demokratie und Toleranz Sachsen-Anhalt

Das Netzwerk für Demokratie und Toleranz Sachsen-Anhalt wurde auf Initiative des Landtages am 23.05.2005 gegründet. Schirmherren des Netzwerks sind der Ministerpräsident und die Präsidentin des Landtages von Sachsen-Anhalt. Zurzeit gehören knapp dreihundert Vereine, Institutionen und Einzelpersonen dem Netzwerk an. Zahlreiche Vertreter z. B. aus Landtagsfraktionen, Parteien, der öffentlichen Verwaltung, der Migrationsarbeit, Kirchen, Wohlfahrtsverbänden, Hochschulen, Gewerkschaften, Wirtschaft, Stiftungen, Volkshochschulen, sowie aus vielen aktiven zivilgesellschaftlichen Gruppen nutzen das Netzwerk für eine bessere Bündelung und Verzahnung der zivilgesellschaftlichen Kräfte in Sachsen-Anhalt.

Die Geschäftsstelle des Netzwerks in der Landeszentrale für politische Bildung ist die Schnittstelle zwischen Akteuren der Zivilgesellschaft, Schulen und anderen öffentlichen Einrichtungen. Sie Sie unterstützt mit Mitteln der Kampagne „Hingucken und Einmischen!“ Initiativen der Zivilgesellschaft, die sich kritisch mit Rechtsextremismus, Gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit und Gewalt auseinanderzusetzen und sich für Demokratie, Toleranz und Weltoffenheit einzusetzen. Mit dem Internet-Portal www.hingucken.sachsen-anhalt.de bietet die Geschäftsstelle des Netzwerks Akteuren in Sachsen-Anhalt die Möglichkeit, sich über laufende Projekte zu informieren oder auch eigene Maßnahmen anzukündigen oder zu dokumentieren. 

Langfristige Ziele des Netzwerks sind…

- die Öffentlichkeit über Rechtsextremismus und alle Formen Gruppen-bezogener Menschenfeindlichkeit zu informieren und zu sensibilisieren und Handlungsstrategien für den Einzelnen wie auch für Institutionen und Verbände aufzuzeigen,

- Qualifizierung wichtiger Multiplikatoren und Berufsgruppen, um die Handlungsfähigkeit auf diesem Gebiet in Schule, Jugendarbeit, Polizei, Justiz, Strafvollzug, Sport, Kirche und Kommune zu qualifizieren,

- Informationen für Jugendliche über Hintergründe und Ziele des Rechtsextremismus, Grundlagen der Demokratie und ihrer Handlungs- und Gestaltungspotentiale für den Einzelnen, Möglichkeiten des friedlichen, toleranten Zusammenlebens anzubieten,

- durch Vernetzung, Beratung, Bereitstellung von Informationsmaterial und finanzielle Förderung die lokale zivilgesellschaftliche Arbeit in Sachsen-Anhalt zu unterstützten. 

Haben Sie Interesse in das neue Netzwerk aufgenommen zu werden, dann finden sie hier per download:

Gründungsresolution des Netzwerkes für Demokratie und Toleranz in Sachsen-Anhalt
Aufruf der Schirmherren anlässlich der Gründung des <link fileadmin files resolution_netzwerk_05.pdf>Netzwerkes für Demokratie und Toleranz in Sachsen-Anhalt am 23. Mai 2005 im Landtag von Sachsen-Anhalt

Anlage zur Gründungsresolution:
Mit den nachfolgend bereitgestellten Formularen können Sie Ihre Zustimmung zur Gründungsresolution des "Netzwerkes für Demokratie und Toleranz" sowie Ihre Bereitschaft zur Mitarbeit zum Ausdruck bringen.

<link fileadmin elementbibliothek bibliothek_politik_und_verwaltung bibliothek_lpb netzwerk_demokratie_toleranz forumlar_mitwirkung_institution.pdf download>Formular für "Institutionen, Vereine, Unternehmen"

<link fileadmin elementbibliothek bibliothek_politik_und_verwaltung bibliothek_lpb netzwerk_demokratie_toleranz formular_mitwirkung_einzelperson.pdf download>Formular für  "Einzelpersonen" 

Beirat des Netzwerkes

Die Arbeit des Netzwerks wird durch einen Beirat engagierter Einzelpersonen begleitet. Sie kommen aus Sport, Bildung, Kunst, Kultur und Wirtschaft und geben Impulse für neue Projekte und Handlungsansätze. Gemeinsam wollen sich die insgesamt 21 Mitglieder des Beirats für die Ziele des Netzwerks einsetzen und die Öffentlichkeit gegenüber Phänomenen wie Rechtsextremismus, Fremdenfeindlichkeit und Antisemitismus sensibilisieren und gleichzeitig die demokratische Kultur und die interkulturelle Kompetenz stärken. Weitere Aufgaben finden Sie hier: Netzwerk für Demokratie und Toleranz Sachsen-Anhalt

Im Beirat wirken mit:

  • Petra Albert, Migrationsbeauftragte der Evangelischen Kirche Mitteldeutschland,
  • Krzysztof Blau, Geschäftsführer Auslandsgesellschaft Sachsen-Anhalt e. V.
  • Matthias Brenner, Intendant Neues Theater Halle
  • Christian Buch, Leiter Hauptredaktion Fernsehen und Online MDR Landesfunkhaus Sachsen-Anhalt
  • Manon Bursian, Vorstand und Stiftungsdirektorin der Kunststiftung des Landes Sachsen-Anhalt
  • Dr. Antje Buschschulte, ehemalige Schwimmerin
  • Traudel Gemmer, Präsidentin des Verbandes selbständiger Frauen in Sachsen-Anhalt (AMU) e. V.
  • Dr. Michael Gleißner, Oberarzt, Kinderintensivstation UNI-Klinik Magdeburg
  • Hubertus Graf von Schulenburg, Ehemaliger Landesvorsitzender Johanniter
  • Dr. Maik Hattenhorst, Mitarbeiter Abteilung Presse- und Öffentlichkeitsarbeit der Stadtbibliothek Magdeburg
  • Prof. Dr. Jörg Kirbs, Rektor der Hochschule Merseburg
  • Marie-Luise Kühn, frühere Geschäftsführerin Akademie Haus Sonneck
  • Dr. Annegret Laabs, Leiterin des Kunstmuseums Kloster Unser Lieben Frauen Magdeburg
  • Joachim Liebig, Kirchenpräsident Evangelische Landeskirche Anhalt
  • Christian O’Sullivan, Handballer SC Magdeburg
  • Kay Senius, Vorsitzender der Geschäftsführung Regionaldirektion Sachsen-Anhalt-Thüringen der Bundesagentur für Arbeit
  • Prof. Dr.-Ing. Jens Strackeljan, Rektor der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg
  • Theo Struhkamp, Ehrenpräsident des Landesvolleyballverbandes
  • Daniela Süßmann, Landschaftsarchitektin
  • Felix von Nathusius Unternehmer, Inteb-M, Magdeburg
  • Susanne Wiedemeyer, Vorsitzende DGB Landesverband Sachsen-Anhalt und stellv. Vorsitzende des DGB Niedersachsen-Bremen-Sachsen-Anhalt